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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Biotex-Klinik

  • C+C_Schmid
  • 16. September 2018 um 17:50
1. offizieller Beitrag
  • C+C_Schmid
    Administrator
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    394
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    1
    • 16. September 2018 um 17:50
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Hier entsteht der Biotex-Klinik-Ordner, bitte alles über Biotex hier posten, damit es übersichtlicher wird.

    LG

    Claudia & Chris

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  • BerkusMos
    2-Zeller
    Beiträge
    16
    • 20. September 2018 um 09:06
    • #2

    Hallo zusammen,
    ich habe im letzten Jahr schon einmal in diesem Forum geschrieben. Nach meiner 3.ICSI habe ich wirklich geglaubt, ich nehme Abschied vom Kinderwunsch, obwohl wir noch zwei Versuche von der KK gut hatten.
    Ende des Jahres 2015 haben wir allerdings beschlossen, noch einmal alles zu wagen, in einer anderen Klinik. Wie immer sah alles super aus. Tolle Blastos, gute Schleimhaut-aber an TF+8 dann meine Periode. Ich versuche zu verstehen und zu analysieren, ob ich was falsch gemacht habe. Aber es soll wohl nicht sein.
    Ich hoffe nur, dass der SST am kommenden Dienstag ein eindeutiges Negativ ergibt, denn sonst stellt sich nur noch die Frage nach einer EUG.
    Ich habe jetzt noch einen letzten Versuch, aber ich fühle mich nicht in der Lage, den momentan zu machen und ich weiß nicht, ob ich ihn überhaupt noch machen soll.
    Mir ging es körperlich und seelisch bei diesem Versuch sehr schlecht und ich habe momentan keine Kraft mehr.
    Ich werde mein Kiwu-Verfahren umstrukturieren müssen und mir eine neue Kiwu-Klinik suchen müssen.
    Klar, ich habe einen tollen Mann und wir verstehen uns wirklich
    sehr gut, aber ein Leben ohne Kind? Da könnte ich heulen.

    Aber irgendwie habe ich genug vom Hoffen und Bangen, vom Spritzen und Enttäuscht werden........
    Aber irgendwie würde ich mir vielleicht später mal Vorwürfe machen, wenn ich nicht all meine Chancen ergriffen hätte. Deswegen wäre es ratsam, einen Versuch irgendwo im Ausland zu wagen, wo wir bessere Chancen bekommen können.
    Ich weiß es einfach nicht, wo und wann, aber wir sind auf der Suche.

    LG,
    BerkusMos

    Einmal editiert, zuletzt von C+C_Schmid (24. Oktober 2019 um 14:37) aus folgendem Grund: Link zur Leihmutterschaft gelöscht!!!

  • GaliliMili
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 20. September 2018 um 09:09
    • #3

    Liebe BerkusMos,

    ich habe in diesem Forum einmal ein - für mich - sehr schönes Posting gelesen. Es ging dort um die Thematik "habe ich wirklich alles versucht/wann sollte man aufhören". Sie schrieb dort sehr passend: Was ist für mich "Alles"? Ist für mich "Alles" die gesamte Anzahl von genehmigten Versuchen? Was ist, wenn es danach nicht geklappt hat? Welche Schritte gehe ich dann? Kann und will ich alle Möglichkeiten ausprobieren, die medizinisch möglich sind? Es ließe sich ja noch weitere Ursachenforschung betreiben (Genetik, Essgewohnheiten, ...), andere Protokolle oder Methoden wie Assisted Hatching ausprobieren, über eine Leihmutterschaft im Ausland nachdenken usw.

    Diese Gedanken haben es mir viel leichter gemacht, mich mit dem Gedanken, ins Ausland zu gehen, um uns dort behandeln zu lassen, anzufreunden. Wir haben auch noch einen Versuch "gut", uns jedoch aufgrund des schlechten Erfolges der zweiten Behandlung (viele Medikamente aber kein Transfer) entschlossen, nicht mehr nachzuhelfen. Entweder es klappt noch so (nicht sehr wahrscheinlich) oder aber es soll in der uns ausgewählte Kiewer Biotexcom-Klinik nachgeholfen. Nach dieser Entscheidung ist eine kleine Last von mir abgefallen. Natürlich hat es mich gewurmt, dass es nicht geklappt hat und ich war traurig. Aber die Frage für uns war, wie lange wir diese Behandlungen in der Heimat eigentlich noch machen wollen. Meine zweite ICSI-Behandlung war - aus meiner Sicht - von Anfang aufgrund falscher Medikation an zum Scheitern verurteilt. Die Konsequenz wäre gewesen, beim nächsten Versuch die Praxis zu wechseln. Dort hätte ich nach einem weiteren gescheiterten Versuch vermutlich gewollt, dass man noch wieder ein anderes Protokoll (man hat ja nun viel mehr Erfahrungswerte) oder vielleicht doch Assisted Hatching anwendet. Doch wann wäre Schluss gewesen? Für mich ist die KIWU-Behandlung eine endlose Schleife, in die man hinein wächst. Erst versucht man es normal. Dann ringt man sich (wenn sinnvoll) zur IUI durch. Danach kommt IVF/ICSI. Immer mehr wird vorstellbar, was vorher undenkbar war. Wo ist das Ende?

    Es ist schwer, eine Entscheidung zu treffen und vielleicht stellt sich später heraus, dass man gerne damals anders entschieden hätte. Ich halte mir aber dann immer vor Augen, dass es damals, als ich sie treffen musste, die für mich Richtige war.

    Ich wünsche Dir die Kraft, für Dich die richtige Entscheidung zu finden.

    Liebe Grüße,
    Mili

  • Lunite
    Eizelle
    Beiträge
    12
    • 20. September 2018 um 09:12
    • #4

    Hallo BerkusMos,

    ich stecke gerade in der gleichen Situation wie Du.
    Mich beschäftigt die Frage: Machen wir noch einen Versuch in Deutschland oder sollen wir gleich zu unseren Behandlungen im Ausland übergehen? Die Frage der Kliniksuche hat sich für uns schon erledigt: es wird eine Anfrage an die Biotexcom-Klinik (Ukraine) abgeschickt.
    In mir sträubt sich alles gegen das Weitermachen hier, vor allem, weil wir inzwischen an einem Punkt sind, wo die unterstützenden Medis experimentell werden.

    Wir haben uns vorher ein gaaaaaanz lange Pause verordnet, um nachdenken zu können.
    Die Trauerphase nach der FG und der letzten Kryo sind vorbei, so dass ich mich auch wieder in der Lage sehe, vernünftige Entscheidungen mit Tragweite zu treffen.
    Je länger diese Pause währt, desto mehr lebe ich wieder fröhlich. Aber ich denke, dass der endgültige Abschied von unseren deutschen Behandlungen und Träumen nochmals ein hartes Stück Trauerarbeit wird.
    Als ich dein Posting gelesen habe, erinnerte ich mich gleich an die Behandlungszeit, die wir schon hinter uns haben. Uns wurde die Entscheidung abgenommen, da wir einfach überhaupt keinen Erfolg hatten. Nicht ein einziges Mal. Ich musste dann den letzten Kryo-Versuch starten, weil doch die Miete für die Lagerung auch nicht wenig kostet, schob es allerdings raus, bis es nicht mehr anders ging. Es war klar: dies ist die allerletzte Chance- und es war dann wieder negativ.

    Einige Monate war ich wie benommen. Es gibt auch noch heute, Wochen später, Momente wo ich denke: das darf doch nicht wahr sein- ich werde tatsächlich niemals ein eigenes Kind haben! Dann erschrecke ich immer und denke an unseren Kiewer Termin.

    Vllt könnt ihr euch auch mal eine lange Pause gönnen, um nachzudenken?

    Gruß,
    Lunite

  • EngeleFlieg
    Eizelle
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    10
    • 20. September 2018 um 09:16
    • #5

    Liebe BerkusMos,

    wenn Du merkst, dass die Kraft fehlt, dann ist es auf jeden Fall richtig, nicht weiterzumachen. Und wenn das in einem Jahr wieder anders aussieht - so what? Vielleicht weißt Du dann, Du willst es nochmal. Oder aber Du hast das Gefühl, dass es Dir ohne weitere Behandlungen sogar besser geht.

    Ich dachte nach drei ICSIs, die keine Schwangerschaft erbrachten (trotz guter Embryonen), dass ich nach weiterer Diagnostik jetzt kurz vor der nächsten stehe. Aber ich merke trotz jetzt schon anderthalb Jahren Pause: ich weiß immer noch nicht, ob ich das nochmal ertragen würde, wenn's wieder nicht klappt, und selbst wenn eine Schwangerschaft eintritt - monatelanges Bibbern, ob alles gut geht bis ins zweite Trimenon... Mein Gefühl sagt mir: Jetzt nicht. Vielleicht in ein bis zwei Jahren. Vielleicht sagt mein Gefühl aber auch dann weiterhin Nein und wir werden an die Leihmutterschaft-Möglichkeit denken müssen. Na und? Es gibt ganz tolle Kliniken, die auch solche Möglichkeit verwirklichen und solchen Menschen wie wir wieder die Hoffnung ans Eltern-werden geben

    Wenn Du ein bisschen auf Dich selbst hörst, dann weißt Du, was das Richtige für Dich ist - ganz bestimmt! Du hast schließlich schon so viel versucht - eben alles, was Dir möglich war. Das ist schon alles richtig so, wie Du es machst. Lass es einfach für Dich offen, und Du wirst merken, was für Dich das Beste ist.

    Liebe Grüße,
    EngeleFlieg

  • Miguda
    Eizelle
    Beiträge
    6
    • 20. September 2018 um 09:21
    • #6

    Hallo ihr Lieben,

    auch ich habe zum Thema schwere Entscheidung etwas zu sagen. Ich bin mittlerweile 41 Jahre und die Sehnsucht nach einem Kind ist immer noch groß, selbst nach all dem Leid (10 FG, 2x IVF, 1x ICSI, 5 Kryos und unzählige Stimulationen in 16 Jahren).

    Ich versuche mit einer Therapeutin meinen Kinderwunsch abzuschließen, aber ich wollte nach der letzten FG im September (Herzchen hat aufgehört zu schlagen) vielleicht doch noch einen Versuch. Gestern war ich bei meinem Gyn und der meinte er kann mir nicht raten was zu tun ist, was ja auch verständlich ist, aber er tendiert dazu abzuschließen.

    Meine Frage ist, da ja die Chance im 42. Lebensjahr laut deutschen IVF-register unter 10% liegt, ob ich eine Chance habe, dass meine Privatversicherung nochmals eine ICSI übernimmt ? Und wie ich so ein Schreiben am geschicktestens aufsetzte. Mein Mann hat übrigens ein normales Spermiogramm. Und wenn das nicht klappt, wo können wir in meinem Alter noch behandeln lassen? Auch ich habe Angst, dass wenn wir diese Chance nicht nutzen, werden wir auch so wie das LM-Paar im Biotexcom-Video enden.

    An Untersuchungen gibt es übrigens nichts mehr, was ich noch in Anspruch nehmen könnte, wie Ihr Euch ja denken könnt.

    Vielen lieben Dank schon mal für Eure Antworten!
    Miguda

  • MorningEspresso
    Eizelle
    Beiträge
    10
    • 20. September 2018 um 09:24
    • #7

    Hallo Miguda,

    na Du, da hast Du wirklich schon viel mitgemacht. Ich kann Dir nur sagen, bei mir hat auch keiner mehr daran geglaubt, dass ich schwanger werde. Mit 28 hatte ich aufgehört, die Pille zu nehmen. Dann ging ich mit 36 Jahren zu einem Kinderwunscharzt, machte 2 Inseminationen, 7 x IVF daranfolgend immer 1 x noch IVF mit eingefrorenen Eizellen. Mit den letzten eingefroren wurde ich mit 40 Jahren schwanger, doch irgendwann waren keine Herztöne mehr da, Ausschabung. Ich ging nach Würzburg zu einer genetischen Beratung, dort wurde der "Abgang" auch untersucht. Es war eine Schädung die nicht wiederkommen musste. Ich lies mich beruflich für 1/2 Jahr beurlauben und wurde sofort mit der 7. IVF wieder schwanger und habe nun Zwillinge die 5 Jahre alt sind. Man soll die Hoffnung nie aufgeben.
    Übrigens habe ich eine Kollegin die auch immer versuchte schwanger zu werden. Sie hatte das Thema abgeschlossen wird im Dezember 42 Jahre und bekommt im Oktober ihr erstes Kind.
    In deiner Situation kann man dir keinen Rat geben, solche Entscheidungen muss jede Frau für sich treffen. Das Einzige, womit ich Dir doch helfen kann, ist die Adresse einer zuverlässigen Kiwu-Klinik:
    Aber jede von uns fragt sich bestimmt wenn sie deinen Text liest: Wie viele FG verkraftest du noch?
    10 FG wie hältst du das aus? Ich hatte eine und die hat mich fertig gemacht. Ich glaube das du einen Punkt erreicht hast wo du erst einmal zu Dir finden musst. Jede weitere FG würde deiner Seele noch mehr Schaden, damit musst du noch viele Jahre leben.
    Frage dich selbst: Wie viel Leid muss ich mir selbst noch zufügen?
    Auch du bist ein Mensch der es verdient wieder zu sich selbst zu finden.

    Viel Glück und gute Nerven!!
    Liebe Grüße,
    Morningespresso

  • WindingNumber
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 20. September 2018 um 09:26
    • #8

    Hallo Miguda,

    die Frage, wann es genug ist, kannst du dir nur selbst beantworten. Da nützt es nichts, wenn einer sagt: nun reicht es aber, du hast schon mehr durchgemacht als die meisten anderen, bei denen es auch nicht funktioniert hat. Der eine gibt früher, der andere später auf, weil jeder seine persönliche Schmerzgrenze hat. Abschied, zumal ein so endgültiger, ist immer schwer und geht auch nicht von heute auf morgen. Das ist ein langer Prozess und auch die Trauer kommt immer mal wieder hoch, am Anfang heftig, irgendwann etwas weniger. Was die Antwort auf die Frage wo? angeht, kann ich den Dir gegebenen Link mit einem anderen, für dich bestimmt ermutigenden ergänzen: http://de.newseurope.info/?p=42018.
    Ob deine Versicherung die Kosten der ICSI übernimmt, weiß ich nicht. Die Frage, die du dir vorher stellen solltest ist, was passiert, wenn es auch diesmal nicht funktioniert. Machst du dann weiter? Fällst du dann in ein tiefes Loch, weil du dich auf diese letzte Chance konzentriert hast? Ist dein Leben dann nicht mehr lebenswert? Denn es gibt ein - wie auch immer geartetes - Leben nach dem Kinderwunsch, egal ob mit oder ohne Kind. Das Leben mit Kind siehst du vor dir. Das Leben ohne Kind musst du dir erst aufbauen. Und dazu gehört die Trauer um all die Kinder, die du verloren hast. Oftmals vergessen wir zu trauern, wenn wir mitten im Kinderwunsch sind. Dann geht es uns wie einem Spielsüchtigen: aber beim nächsten Mal.... nur noch einmal, dann wird alles gut ... Ein Neuanfang nach dem Kinderwunsch ist schwer, aber nicht unmöglich. Hier im Forum gibt es viele, denen es genauso geht oder gegangen ist wie dir. Der Austausch mit anderen Betroffenen ist ein Anfang. Die Entdeckung von Dingen, die man mit dem Rest seines Lebens auch ohne Kinder anfangen kann, ein zweiter Schritt. Es geht langsam, nicht von heute auf morgen.

    Ich wünsche dir, dass du den für dich richtigen Weg findest. Das kann ein endgültiger Abschied sein oder auch die Entscheidung, einen letzten Versuch zu unternehmen. Auf jeden Fall ist es deine Entscheidung, hinter der du stehen solltest, sonst wirst du dich immer fragen, ob sie richtig war.

    Viele Grüße,
    Windingnumber

  • Arlett
    Eizelle
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    • 31. März 2019 um 15:35
    • #9

    Wir haben mit meinem Mann seeehr viel durchgemacht in der Richtung der Kinderwunsch. Zuerst habe ich diesen Weg strikt abgelenkt aber als ich schon 42 war, erschien langsam der Wunsch das zu probieren... Nach vielen Recherchen im Internet und auch verschiedenen Fehlversuchen in D bin ich schließlich bei Biotexcom gelandet. Schon die erste Kontaktaufnahme per Telefon war sehr angenehm. All meine Fragen wurden in sehr gutem Deutsch kompetent und Verständlich beantwortet. Die weitere intensive Betreuung wurde anschließend per Email weitergeführt. Sehr schnell wurde mir eine Spenderin vorgeschlagen und auch ein zeitnaher Termin für den Transfer stand ebenfalls schon bald fest.
    Leider klappte der erste Versuch nicht, so dass ich einen zweiten Versuch mit neuer Spenderin unternahm. Zwei Wochen danach konnte ich es kaum glauben. Der Test war positiv. Vor drei Wochen habe ich dann einen gesunden Jungen zur Welt gebracht und bin überglücklich, dass mir dieses unfassbare Wunder mit Hilfe von Biotexcom ermöglicht wurde. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik von ganzem Herzen bedanken. Ohne sie wäre dieses grosse Glück nicht möglich gewesen. Meinen ganz besonderen Dank möchte ich meiner Koordinatorin aussprechen, die mich auf meinem Weg sehr kompetent, immer freundlich und herzlich begleitet hat und auch bei leitender Arzt, der beide Transfers durchgeführt hat. Biotexcom werde ich sehr gerne jederzeit weiter empfehlen und wünsche allen Paaren, die sich für diese Klinik entschieden haben ebenso ein grosses Glück eines Tages in ihren Armen halten zu können.

  • garssia
    Eizelle
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    • 19. Dezember 2019 um 19:02
    • #10

    Sehr aktuelles Thema. Die Klinik BioTexCom ist das größte medizinische Zentrum in der Ukraine, das sich mit Gesundheit von Frauen und mit Familienplanung beschäftigt. Jetzt die Reproduktionsmedizin hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und daher empfiehlt es sich vor allem Paaren über 40, relativ rasch mit der Ursachenabklärung für Fertilitätsprobleme zu beginnen. Ich kann die Klinik BioTexCom in der Ukraine empfehlen. In diesem Zentrum für Reproduktionsmedizin bieten sie individuelle Diagnostik und Behandlung unerfüllten Kinderwunsches.Alle Ärzte sind Experten auf ihrem Gebiet. auch in vielen Foren gibt es viele positive Bewertungen über die ukrainische Klinik.man schreibt, dass das Zentrum BioTexCom weit im Bereich Leihmutterschaftsprogramm bekannt..Ein Team von Experten des Zentrums kämpft für jeden ein positives Ergebnis der Schwangerschaft. Klinik bietet sehr gute Voraussetzungen für Unterkunft und Verpflegung, eine höfliches medizinisches Personal, immer beraten, wie zu handeln. auch diese Klinik hat große Erfahrung im Bereich der Eizellspende. Die Eizellspende ist für viele unfruchtbare Paare die letzte Hoffnung, doch noch ein Kind zu zeugen. Kinderlosigkeit ist heute kein Schicksal mehr, dem man sich einfach so ergeben muss.

  • Martina1234
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    • 11. Juli 2020 um 16:56
    • #11

    Hallo,

    Normalerweise braucht man gar nicht großartig über das Thema, wie gut oder schlecht Biotexcom ist, zu diskutieren, da diese Klinik konkurrenzlos ist.

    Hier einmal ein Vergleich mit einer spanischen Klinik (Stand von 2016):

    1. 5 Versuche 9.900 EURO mit Geld-zurück-Garantie (gibt aber noch günstigere Staffelungen, allerdings dann ohne Geld-zurück-Garantie) vs 7.900 EURO, wenn Negativ, Geld weg, jeder weitere Versuch kostet extra

    2. Alle anfallenden Taxikosten werden von Klinik übernommen (eigener Service) vs Taxikosten müssen selbst bezahlt werden (bis auf die Fahrt bei der Ankunft vom Flughafen zur Klinik, die wurde glaub ich "großzügigerweise" übernommen)

    3. Hotelkosten im Preis inklusive, schönes Hotel, irgendwie typisch russisch (prunkmäßig) vs Hotel musst du selber bezahlen und suchen

    4. Verpflegung im Hotel, alles inklusive (Essen und Getränke) vs da must du dich selbst drum kümmern

    5. Medikamente werden komplett gestellt, die du ca. bis 3 Monate nach dem Transfer einnimmt und du bekommst mehr Medikamente mit, als du benötigst vs Medikamente musst du alle selber bezahlen

    6. Alles andere Leistungen wie Blutentnahmen, zusätzlich anfallende Untersuchungen, ... alles im Preis drin vs alles selber bezahlen

    7. Spenderinnen und Spender sind mit Fotos und die Spenderinnen sogar mit Videos versehen, wo sie sich vorstellen vs in Spanien bekommst du einen Zettel wo du dir, ich glaube es waren 5 Eigenschaften, aussuchen darfst, wie Augenfarbe, Haarfarbe, ... und die suchen dann die passende Spenderin aus (im Enddefekt musst du auf den "Geschmack" anderer Vertrauen und "kaufst quasi die Katze im Sack"

    Ein Punkt spricht für Spanien: dort kann man schön zum Baden gehen :)

  • Schnabel
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    • 12. Juli 2020 um 11:19
    • #12

    Hallo Martina1234,

    was mich dazu bewogen hat, zu einer anderen Klinik in der Ukraine zu gehen, ist die Tatsache, dass Biotex mehrere Embryonen transferiert und anbietet, im Falle einer Mehrlingsschwangerschaft die "Reduktion", also die Tötung der überschüssigen Embryonen zu übernehmen. Das kann in den Vertragsbedingungen nachlesen. Der Embryo wird durch eine Spritze vergiftet. Klar, dass so die Erfolgsraten steigen. Bei eggdonation.com ist Biotex deshalb nicht unter den zu empfehlenden Kliniken.

    Was mir auch nicht gefällt, ist, dass überschüssige Embryonen nicht eingefroren und für einen Kryo-Zyklus zur Verfügung gestellt werden. Entweder werden sie vernichtet oder für die Forschung verwendet. Das ist alles aus meiner Sicht ethisch bedenklich. Man sollte verantwortungsvoll mit dem Material umgehen.

  • Martina1234
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    • 12. Juli 2020 um 16:17
    • #13

    Hallo Schnabel,

    Es muss aber erwähnt werden, das die Menge der Embryonen die eingesetzt werden bei Biotex nicht vorgeschrieben ist dass ist ein weit verbreiteter Trugschluss.

    Das Problem beim Einsetzen von nur einem Embryo ist natürlich die Erfolgsquote.

    Grundsätzlich: Eine Eizellenspende ist ethisch und moralisch schon einmal von Haus aus nicht vertretbar, egal ob in Spanien oder der Ukraine oder sonst irgendwo. Die Frauen machen es ja nicht aus Nächstenliebe sondern aus Geldmangel, Verdienstmöglichkeit oder aus der Not heraus. Umsonst lässt sich eine Frau ja nicht freiwillig die Eizellen entnehmen!

    Vor allem ist auch die Frage - wo fängt Leben an, da kann man drüber streiten.
    Wann beginnt das Leben? Siebzig Tage nach der Empfängnis: Die Entwicklung des Gehirns macht den Menschen aus. Wenn man nach diesem Satz geht ...

    Überschüssige Embryonen werden von Biotexcom aus dem Grund nicht eingefroren, da Biotexcom soviel ich weiß, grundsätzlich nur mit frischen Eizellen arbeitet. Da sind die auch - was ich festgestellt habe - sehr penibel. Bei einen Fehlversuch wird auch sofort eine andere Spenderin genommen. Die verwenden also nie die gleiche Spenderin für eine Patientin!

    Und klar das die Erfolgsquoten steigen, wenn man z. B. vier Blastos einsetzt, würde ich nicht unterstreichen. Mir wurden in Spanien drei Blastos eingesetzt und keine hatte sich eingenistet, da gehört schon ein bischen mehr dazu!

    6 Mal editiert, zuletzt von Martina1234 (13. Juli 2020 um 07:49)

  • Schnabel
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    • 13. Juli 2020 um 17:11
    • #14

    Hallo Martina,

    zum Teil gebe ich Dir recht, es ist ganz schwierig, da eine Grenze zu ziehen oder zu sagen, was ethisch vertretbar ist und was nicht.

    Embryonen, die erst drei oder vier Tage alt sind, sind aus meiner Sicht auch noch kein "Leben". Dass sofort nach dem ersten erfolglosen Versuch die Spenderin gewechselt wird, verstehe ich nicht ganz. Die Erfolgsquote steigt doch kontinuierlich mit jedem Versuch und beträgt bei drei Versuchen schon 86 Prozent !

    Was die Schwangerschaft betrifft, finde ich es schon schwieriger zu entscheiden, wo Leben beginnt. Eine Tötung bis zur zwölften Woche ( bis zu dieser Zeit bietet BiotexCom die Reduktion an ) kommt praktisch einer Abtreibung gleich. Und dazu gehört eine gewisse Kaltblütigkeit. Ich möchte das nicht tun. Aber sicher gibt es Frauen, bei denen es Sinn macht, drei Embryonen einzusetzen, wenn es z.B. nie mit der Einnistung klappt oder mehrere Fehlgeburten vorausgegangen sind. Mir steht die erste Behandlung mit der Eizellspende noch bevor und ich hoffe, dass es mit einem Embryo klappt.

  • Martina1234
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    • 13. Juli 2020 um 18:09
    • #15

    Hallo Schnabel,

    das sie die Spenderinnen wechseln, liegt scheinbar an deren Erfolgsrezept und der Erfolg gibt ihnen recht, sonst würden sie auch nicht die Geld-zurück-Garantie anbieten, die ja auch vertraglich geregelt ist.

    Die Erfolgsquote steigt zwar mit der Anzahl der Versuche heißt es, allerdings eigentlich unabhängig von der Spenderin denke ich sondern der Körper stellt sich halt auf die Situation um.

    Bei IVF-Spain wurden mir erst drei Blastos, dann zwei, dann in weiteren Versuchen drei mal eine bei weitern drei Versuchen eingesetzt. Kostenpunkt komplett mit allem drum und dran ca. 25.000 EURO (inkl. Flug, Hotel, Medikamente, Untersuchungskosten, ...) und kein Erfolg, außer Schmerzen und unnötige Medikamenteneinnahme und diverse kleine Zusatzbehandlungen die mich finanziell und gesundheitlich zusätzlich belastet haben, mit dem Ergebnis, laut derer Meinung ein hoffnungsloser Fall (lol) zu sein bevor der sechste allerletzte Versuch gestartet wurde. Habe dann noch vorher die "Reißleine" zum Glück gezogen.

    Ich als hoffnungsloser Fall, bei Biotexcom in Behandlung gewesen und sofort schwanger geworden und drei Jahre später wieder schwanger beim ersten Mal. Unglaublich!

    Da muss man halt abwägen. Entweder wenige Blastos einsetzen lassen und auf mehrere Versuche bauen in der Hoffnung das es klappt und Zeit und Geld opfern oder mehrere Blastos einsetzen lassen und Erfolg haben, vorausgesetzt natürlich, du hast die richtige Klinik!

    Allerdings kann ich bisher aus eigener Erfahrung - und ich habe mich mit einigen Deutschpatienten unterhalten und stehe in Kontakt, die ich da kennengelernt habe - sagen, dass selbst wenn vier Blastos eingesetzt werden, meistens ein oder zwei Blastos sich nur einnisten.

    Eine kleine Anekdode: Beim letzten Besuch, hatte mir die Ärztin im "OP-Saal" noch gesagt, heute machen wir Zwillinge und so ist es jetzt auch! :)

    5 Mal editiert, zuletzt von Martina1234 (13. Juli 2020 um 18:40)

  • Schnabel
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    • 13. Juli 2020 um 18:34
    • #16

    Hallo Martina,

    kann natürlich sein, dass sie ein bestimmtes Erfolgsrezept haben. Grundsätzlich bietet aber ein Frischezyklus immer die größte Chance, und wenn man nur Frischzyklen durchführt und bei allen Frauen zwei bis drei Embryonen einsetzt, erhöht das die Erfolgsrate. Du sagtest ja schon richtig, dass so eine Hormonbehandlung für die Frauen eine Strapaze ist und so etwas niemand aus Nächstenliebe macht. ein gewisses Gesundheitsrisoko ist damit verbunden und man kann uns vorwerfen, die Frauen auszubeuten. Am stärksten aber beutet Biotex die Frauen aus, weil gute Embryonen einfach verworfen werden. Den Kryozyklus bietet Biotex nicht an, weil es sich wirtschftlich für sie nicht lohnt. Und was ist mit der Embryonenspende ? Eine Low-Budget-Behandlung, die vielleicht von allen Programmen noch am ethisch vertretbarsten ist, auch wenn die Erfolgschanchen etwas niedriger sind ? Rentiert sich nicht für Biotex.

    Die Geld-zurück-Garantie bieten auch viele andere Kliniken an, in der Ukraine, in Russland und in Spanien sowiso.

  • Martina1234
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    • 13. Juli 2020 um 19:45
    • #17

    Ich weiß jetzt nicht so genau was du meinst mit Low-Budget-Behandlung?

    Die bieten einen Versuch mit 5.000 EURO, zwei Versuche für 6.900 EURO und fünf Versuche für 11.900 EURO an (und die eben mit Geld-zurück-Garantie).

    Ich behaupte, das Erfolgskonzept bei denen liegt im "handwerklichen Geschick" der Ärzte dort. Die Russen waren in bestimmten Dingen immer schon dem Westen in manchen Dingen einiges voraus, obwohl wir uns das hier im Westen nie eingestehen wollten und vor allem in den USA nicht.

    Gute Embryonen werden reduktiert, aber das wird den Spenderinnen jetzt glaub ich nicht unbedingt stören. Ausbeutung findet eigentlich eher in der Ausnützung der Situtation statt. Will heißen "ich war jung und brauchte das Geld".

    Und ich will dir mal etwas sagen, bezüglich Eizellen, Blastos und deren Verschwendung: Wieso sollten die überschüssigen Eizellen entsorgt werden? Da wären die doch dumm wenn sie die Eizellen entsorgen sollten, ich denke eher da ist ein großer Absatzmarkt, gerade für Länder, wo die Auswahl an passenden mitteleuropäischen Spenderinnen nicht so groß ist. Ich denke die werden weiterverkauft!

    Und es ist doch bekannt, dass eingeforene Embryonen seltener zum Ziel führen, es aber Kliniken gibt, die diese trotzdem anbieten. Und was würde man dann mit diesen machen? An denen verkaufen!

    In dem Bereich kann doch alles verkauft werden und findet Absatz!

  • Schnabel
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    • 13. Juli 2020 um 21:30
    • #18

    Mit Embryonenspende meine ich eben Embryos, die so um die 2000-3000 Euro kosten und aus erfolgreichen Behandlungen anderer Patienten übrig geblieben sind. Die O.L.G.A.-Klinik bietet Embryonenspenden für 4000 Euro an, die aber dann nicht von Patienten, sondern nur von Eizell-und Samenspendern stammen. Schließlich gibt es auch Single-Frauen oder Paare, bei denen beide Partner unfluchtbar sind, sodass man eine Doppelspende braucht. Der Nachteil ist, dass die Empfängerin kaum etwas über die Spender erfährt und die äußeren Merkmale auch nicht mit der Empfängerin abgestimmt werden ( außer bei O.L.G.A., die anscheind so viele Embryonen übrig hat, dass sie diesen Service anbieten können. Die scheinen sich auch gezielt an Single-Frauen zu wenden.)

    Und an wen werden die Embryonen von Biotex verkauft ? Die Kliniken behandeln doch fast nur "Weiße". Australier und Canadier kommen ja auch in die Ukraine. Und auch nicht jeder Amerikaner kann sich im eigenen Land eine Behandlung leisten. Soweit ich gehört habe, sind Eizellen von Jüdinnen heiß begehrt und viele Israelis kommen in die Ukraine, weil es in Israel nicht genug Spenderinnen gibt. Aber sonst....

  • Martina1234
    8-Zeller
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    • 13. Juli 2020 um 22:51
    • #19

    Ich denke mir, das der "Überschuss" nicht einfach entsorgt wird. Mir hatte mal eine Ärztin in einer anderen Kinderwunschklinik gesagt, das sie Kontakte in die verschiedensten Ländern hätte und für jede Patientin die passende Spenderin besorgen könnte. Also die Spenderin wird ja dann nicht extra eingeflogen für den Transfer. Also musste es sich um eingeforenes Material handeln! Und welche Kliniken bieten als Behandlungsmethode eingefrorene Embryonen an? tja ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Martina1234 (23. Juli 2020 um 13:21)

  • Eva1707
    Eizelle
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    • 23. Januar 2021 um 18:10
    • #20

    Hallo ,

    Ist hier nich jemand aktiv und ist bald wieder dort?

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