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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Lunite

  • Granocyte: Erfahrungen

    • Lunite
    • 28. Oktober 2018 um 08:07

    Hallo,

    ich habe damals zu meiner aktiven Kinderwunschzeit auch alles ausprobiert und mitgenommen.

    Ich habe die aktive Immunisierung gemacht und habe in 2 Versuchen Granocyte gespritzt sowie in einem Versuch Intralipid. Trotzdem wurde ich nicht schwanger....

    Zum damaligen Zeitpunkt habe ich mir über Nebenwirkungen nicht extrem große Gedanken gemacht. Klar war es immer ein Thema, was passiert mit dem Körper, aber der Wunsch nach einem Kind war einfach zu groß, als dass ich es nicht versuchen wollte. Heute würde ich sicher anders entscheiden. Allerdings habe ich heute auch zwei Kinder an der Hand, unsere adoptierten Kinder, die ich über alles liebe!

    Mir hat unser Plan B immer sehr geholfen. Uns war früh klar, dass wir uns eine Adoption vorstellen können. Als wir merkten, dass es trotz Granocyte, Intralipid usw. nicht mehr klappt mit dem leiblichen Kind, haben wir uns für die Adoption entschieden. Haben Abschied vom leiblichen Kinderwunsch genommen und uns voll und ganz auf die Adoption eingelassen. Nach einiger Wartezeit kamen dann jeweils unsere beiden Kinder zu uns, die ich heute nicht mehr missen möchte....

    Ich wünsche Euch gute Entscheidungen und alles alles Gute!

    LG,
    Lunite

  • Bin neu hier und überlege auch Eizellspende

    • Lunite
    • 27. September 2018 um 09:43

    Hallo zusammen!
    Versteh mich bitte nicht falsch, mir geht es nicht darum, Dir Deinen Wunsch madig zu machen. Vermutlich hast Du bei deiner späten Geburt sogar leicht bessere Chancen, als die Durchschnittsfrau.

    Mich stört es nur, wie schnell hier wieder dem Arzt unterstellt wird, seine Beratungskompetenz zu überschreiten und Dir unnötig etwas schlecht zu reden. Der Arzt wird sicher mehr Frauen Mitte 40 zu einer Curettage als zu einer Geburt angemeldet haben und die Statistiken kennen. Darauf hinzuweisen gehört zu einer guten Beratung auch dazu, gerade wenn man den Eindruck hat, dass der Patientin nicht ganz bewusst ist, wie gering die Chancen für ein happy end sind. Ich finde es toll, wenn man noch ein Kind wünscht, denn ich finde, wenn der Körper und die Seele noch bereit sind für ein weiteres Kind, dann steht nichts im Wege! Außer der Gyn sagt ausdrücklich NEIN, weil dann vielleicht die Gesundheit gefährdet ist oder sonst irgendwelche Komplikationen auftauchen können.
    LG,
    Lunite

  • Biotex-Klinik

    • Lunite
    • 20. September 2018 um 09:12

    Hallo BerkusMos,

    ich stecke gerade in der gleichen Situation wie Du.
    Mich beschäftigt die Frage: Machen wir noch einen Versuch in Deutschland oder sollen wir gleich zu unseren Behandlungen im Ausland übergehen? Die Frage der Kliniksuche hat sich für uns schon erledigt: es wird eine Anfrage an die Biotexcom-Klinik (Ukraine) abgeschickt.
    In mir sträubt sich alles gegen das Weitermachen hier, vor allem, weil wir inzwischen an einem Punkt sind, wo die unterstützenden Medis experimentell werden.

    Wir haben uns vorher ein gaaaaaanz lange Pause verordnet, um nachdenken zu können.
    Die Trauerphase nach der FG und der letzten Kryo sind vorbei, so dass ich mich auch wieder in der Lage sehe, vernünftige Entscheidungen mit Tragweite zu treffen.
    Je länger diese Pause währt, desto mehr lebe ich wieder fröhlich. Aber ich denke, dass der endgültige Abschied von unseren deutschen Behandlungen und Träumen nochmals ein hartes Stück Trauerarbeit wird.
    Als ich dein Posting gelesen habe, erinnerte ich mich gleich an die Behandlungszeit, die wir schon hinter uns haben. Uns wurde die Entscheidung abgenommen, da wir einfach überhaupt keinen Erfolg hatten. Nicht ein einziges Mal. Ich musste dann den letzten Kryo-Versuch starten, weil doch die Miete für die Lagerung auch nicht wenig kostet, schob es allerdings raus, bis es nicht mehr anders ging. Es war klar: dies ist die allerletzte Chance- und es war dann wieder negativ.

    Einige Monate war ich wie benommen. Es gibt auch noch heute, Wochen später, Momente wo ich denke: das darf doch nicht wahr sein- ich werde tatsächlich niemals ein eigenes Kind haben! Dann erschrecke ich immer und denke an unseren Kiewer Termin.

    Vllt könnt ihr euch auch mal eine lange Pause gönnen, um nachzudenken?

    Gruß,
    Lunite

  • Bin 46: gibt es noch Hoffnung?

    • Lunite
    • 28. August 2018 um 09:35

    OH, wouw... meine Güte, da hast Du sehr schweres durchgemacht..!! und klingst ziemlich gut drauf!
    Naja, ich (40J.) denke, mit 43 und mit der Vorgeschichte, wäre es vielleicht das realistischste und somit auch emotional und physisch das geringste "Übel", ein LM-Projekt im ukrainischen Biotexcom-Zentrum anzustreben. Sei es, dass ihr auch gleichzeitig natürlich oder mit Behandlung versucht... es ist sehr, sehr schwer zu raten. Mich haben diese ICSIs wahnsinnig viel innere Kraft gekostet, von so immens großer Hoffnung in unendlich tiefe Schmerzlöcher gestoßen. und die Chancen sind schlicht immer geringer, je älter die Frau. Sch....!!!
    Horch mal genau in Dich rein, oft ist es so, dass sich da eine Stimme meldet, die ganz genau weiß, was Du möchtest. und dann ist es egal, was das alles bedeutet (kraft, kosten, Angst, Schmerz...) - wenn Du es möchtest! (also, natürlich nicht wirklich egal)
    Und was ihr Euch beide ZUSAMMEN da vorstellen könnt. Er wird ja deine Geschichte kennen.

    Wünsche Dir viel Glück und zufriedene Entscheidung.
    LG,
    Lunite

  • wann gibt man auf ??

    • Lunite
    • 5. August 2018 um 10:58

    Hallo EngeleFlieg
    Also ich kann nur sagen ich habe nie in meinem Leben geglaubt das ich jemals vom Kinderwunsch abstand nehmen kann.Ich glaube, ich bin heute sogar für solche Kiwu-Heldentaten wie das Paar im verlinkten Artikel um Mutter zu werden.Ich hatte vor 12 Jahren einen Eillieterschwangerschafft wo es mir schon ganz schlecht ging und mir ein eilleiter entfernt werden mußte.Vor 4 Jahren fingen wir dann mit dem ganzen Kinderwunschkram an,4 IVF 3 mal Kryos und einmal Schwangerschaft mit drillingen die ich in der 12 Woche verloren habe.Es war die hölle für uns in meinem Schmerz binn ich Kaufsüchtig geworden und habe meinen Beziehung aufs Spiel gesetzt weil mir alles Egal war.Wenn ich mit dem Auto gefahren binn habe ich immer gedacht den nästen Baum nimmst du ist sowieso egal ob ich da binn oder nicht.Ich habe sehr viele Freundschafften kaputt gemacht dadurch weil ich einfach diesen Schmerz nicht mehr ertagen konnte.Mein Mann war immer so hilflos,er wollte mir immer noch zu Seite stehen und ich habe ihn behandelt wie den letzten Dreck.Vor ein paar Wochen habe ich nun noch einen eilleiterdurchgängigkeit machen lassen habe ja nur noch einen.Mir ging es 4 Tage so schlecht das ich zu mir selber sagte jetzt reicht es,wo ich aus der Klinik kam konnte ich selber zu mir sagen mir ist es jetzt egal ob es klappt oder nicht was soll ich noch alles auf mich nehmen ich kann einfach nicht mehr.Also meinen beste Freundin hat ihr 2 Kind bekommen in der Zeit es tut immer noch sehr weh aber ich versuche irgendwie damit klarzukommen,und irgendwie wieder meinen Beziehung in den Griff zu kriegen.Ich konnte machen was ich wollte mein Mann hat immer zu mir gehalten auch wenn ich ihn beschimft habe wenn es mir ganz schlecht ging.Wir werden versuchen uns gegenseitig zu trösten und der schwerste Gang wird der Besuch bei meiner Freundin sein die das natürlich nicht versteht,sagt wenn es eben bei euch nicht sein soll das lass es doch ruhen kann auch nur jemand sagen der 2 Kinder hat.Naja wollte nur sagen ich werde nicht aufhören darann zu denken oder es mir zu wünschen wird wohl in 10 Jahren noch so sein,aber ich muß einfach diese ewige Wuht loswerden ich kann nix dafür und dankbar sein das ich Gesund binn und einen Lieben Mann habe.Ich wünsche dir viel Krafft die man auch dafür braucht das es dir irgendwann auch mal so geht das man langsam davon loskommt.Es wird lange dauern aber wenn ich jetzt Auto Fahre habe ich nicht mehr solche bösen Gedanken.Liebeb Grüße Holly und alles Gute
    Lunite

  • Eizellenspende in kiew

    • Lunite
    • 19. Juli 2018 um 10:10

    Hallo Lucky! Ich bins wieder
    Oja ,diese Frage… Warum müssen wir uns solche Fragen stellen und andere nicht, die kenn ich nur zu gut. Wir haben uns damals sogar für eine Leihmutterschaft bei der Biotexcom-Klinik und eine Ado in Deutschland interessiert. Haben so ein Seminar besucht, wo sie uns mitteilten, wir sollen uns doch mal fragen, wieso wir ein Kind wollen. Und ich dachte –he, seid ihr noch bei Trost? Andere kriegen Kinder ungewollt und leben so gut damit, die haben sich doch auch nicht solch blöde Fragen gestellt. Mittlerweile erkenne ich es an, dass es nun mal so ist, dass ich mir diese Fragen stelle. Antworten hab ich nur bedingt, aber ich kann akzeptieren, dass ich in dieser Situation bin (was nicht heißt, dass ich damit so recht klar komme)...Tatsache ist, dass es so ist. Ich finde es beeindruckend und erschreckend zugleich, dass du deine eigenen körperlichen Signale so hinnimmst. Ich könnte das nicht, ich finde, ich hab schon so einen gewissen psychischen Schaden abbekommen von dem ganzen Zeug und immer hoffen und dann wieder so enttäuscht werden. Ich will nicht mehr ertragen. Ich war damals bei einer Psychotherapeutin gemeinsam mit meinem Mann. Die war in derselben Praxis wie der Gyn- frauenarzt, Urologe und Psychologin hatten diese spezielle Praxisgemeinschaft. Und ich ging damals beim Gyn raus, schaute mit meinem Mann beim Uro rein und hatten dann einen Termin bei der Psyho. War eine" super" Nachmittagsbeschäftigung. Aber die paar Sitzungen bei der Psychologin haben mir geholfen, sehr geholfen. Vielleicht denkst du mal darüber nach, wenn du solch körperliche Beschwerden hast, dass du dir vielleicht psychologischen Rat suchst?
    LG,
    Lunite

  • Eizellenspende in kiew

    • Lunite
    • 19. Juli 2018 um 10:09

    Hallo Lucky! Ich bins wieder…
    Oja ,diese Frage… Warum müssen wir uns solche Fragen stellen und andere nicht, die kenn ich nur zu gut. Wir haben uns damals sogar für eine Leihmutterschaft bei der Biotexcom-Klinik und eine Ado in Deutschland interessiert. Haben so ein Seminar besucht, wo sie uns mitteilten, wir sollen uns doch mal fragen, wieso wir ein Kind wollen. Und ich dachte –he, seid ihr noch bei Trost? Andere kriegen Kinder ungewollt und leben so gut damit, die haben sich doch auch nicht solch blöde Fragen gestellt. Mittlerweile erkenne ich es an, dass es nun mal so ist, dass ich mir diese Fragen stelle. Antworten hab ich nur bedingt, aber ich kann akzeptieren, dass ich in dieser Situation bin (was nicht heißt, dass ich damit so recht klar komme)...Tatsache ist, dass es so ist. Ich finde es beeindruckend und erschreckend zugleich, dass du deine eigenen körperlichen Signale so hinnimmst. Ich könnte das nicht, ich finde, ich hab schon so einen gewissen psychischen Schaden abbekommen von dem ganzen Zeug und immer hoffen und dann wieder so enttäuscht werden. Ich will nicht mehr ertragen. Ich war damals bei einer Psychotherapeutin gemeinsam mit meinem Mann. Die war in derselben Praxis wie der Gyn- frauenarzt, Urologe und Psychologin hatten diese spezielle Praxisgemeinschaft. Und ich ging damals beim Gyn raus, schaute mit meinem Mann beim Uro rein und hatten dann einen Termin bei der Psyho. War eine" super" Nachmittagsbeschäftigung. Aber die paar Sitzungen bei der Psychologin haben mir geholfen, sehr geholfen. Vielleicht denkst du mal darüber nach, wenn du solch körperliche Beschwerden hast, dass du dir vielleicht psychologischen Rat suchst?
    LG,
    Lunite

  • Ich wollte Mutter sein............

    • Lunite
    • 12. Juli 2018 um 10:23

    Deine Geschichte klingt hart und resigniert, du hast auch schon vor der Kinderwunschbehandlung was durchgemacht.

    Ich bin nicht mal die Hälfte deines Weges gegangen, stehe jedoch an gleicher Stelle.
    Ich habe mich in einigen Sätzen wiedergefunden, danke dafür.
    „Seit dem ich langsam den weg ohne Kind einschlage brauche ich nichts mehr.

    Diese Sprüche was wäre ein Leben ohne Kinder oder der wahre Sinn des Lebens sind Kinder machen mich hilflos. Denn demnach ist mein Leben ein nichts ohne Kinder“.
    Ich habe auch das Gefühl nichts mehr zu brauchen, allerdings in dem Sinn, dass ich befreiter bin. Es hat sich verändert, was mit wichtig ist.
    Und auch ich habe mich gefragt, was es nun für mein Leben bedeutet, keine Kinder zu haben. Sprüche wie die oben zeugen von wenig Verständnis und Einfühlungsvermögen, von solchen Menschen brauch ich keine Beurteilung.
    Was genau hindert dich?
    Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass nichts schief gehen kann? (von den extrem Fällen wie der von Raunigk möchte ich hier nicht reden, Entschuldigung, liebe Taruu, obwohl ich in diesem Fall die Arbeit der Biotexcom-Ärzten einfach bewundere).

    Ich wünsche dir, dass Du deinen Wert spürst, ob mit oder ohne Kind.
    Ganz ehrlich, der ganze Weg zerrt an meinen und wie du es beschreibst auch an deinen Kräften.

    Danke dir fürs Posten!
    Lunite

  • Kann nicht wieder ss werden: kein Glück???

    • Lunite
    • 2. Juli 2018 um 11:05

    „Ich glaube, wir sind einfach durch den ersten Versuch in der Ukraine sehr erfolgsverwöhnt...“
    Mag sein ABER eigentlich ist es schlimm genug was wir alles durchmachen müssen.

    Ich will jetzt nicht in Selbstmitleid baden aber das Leben spielt uns hier echt übel mit.

    Klar wir haben schon 1 Kind , das ist mehr als ein Wunder und absolut wunderbar.

    Aber andere Frauen kriegen so was von problemlos 1...2...3...4...5...Kinder....
    und wir ? Wir müssen kämpfen………..
    Ich habe noch kein Kind, aber 5 erfolglose Versuche hinter mir bisher.
    Wenn ich deine Geschichte lese, denke ich (wie so oft inzwischen), es ist einfach ein Glücksspiel und wahrscheinlich gibt es keine andere Erklärung. Es bleibt einem nichts anderes übrig als weiterzumachen...
    Und ja, wir machen weiter und einige Beiträge im Forum haben mich auch wieder motiviert.
    Trotzdem dürfen wir nicht vergessen zu leben und müssen zwischendrin immer was Schönes machen, für uns und für die Beziehung.


    LG,
    Lunite

  • Eizellenspende in kiew

    • Lunite
    • 13. Juni 2018 um 13:20

    Liebe Winni,

    welchen Weg man findet (ob man überhaupt einen findet), um mit der Situation klarzukommen, dass das, was eigentlich selbstverständlich scheint, einfach nicht geht, ist sicher bei jedem völlig verschieden: ob Eizellspende oder so eine extreme Lösung: http://www.leihmutter-schaft.de/elterngluck-du…ihmutterschaft/. Schon der Zeitpunkt, zu dem man den Gedanken zulässt, dass es vielleicht nichts wird mit dem leiblichen Kind, ist ganz unterschiedlich.

    Ich denke, dass es vor allem darauf ankommt, dass man sich nicht völlig in die Verzweiflung fallen lässt, sondern immer mal wieder versucht, sich selbst und seine Situation mit einer gewissen Distanz zu betrachten - so als würde man sein eigenes Schicksal als Reportage in der Zeitung lesen. Und zwar sauber recherchiert, das heißt mit den Tiefen, aber auch mit den Höhen. Damit relativiert und bagatellisiert man nicht die Tatsache, dass es einem zwischendurch ganz elend zu Mute ist, auch dafür muss es Raum geben.

    Bei mir ist es so, dass meine zwischenzeitliche Traurigkeit ziemlich stereotyp ist, d.h. sich immer mit denselben Gedanken abspielt. Das ist eigentlich ganz praktisch: da habe ich mir ein paar "Gegenargumente" überlegt, die zwar nicht die Gefühle besiegen können, aber zumindest verlässlich eine andere Perspektive ins Spiel bringen.

    Ich wünsche Dir alles Gute, viel Tapferkeit und auch viel Heiterkeit,
    Lunite

  • Wann habt ihr denn aufgegeben, es auf natürlichem Weg zu versuchen?

    • Lunite
    • 6. Juni 2018 um 11:01

    Hi,

    naja wie weit du gehst mit der Medizin muss jeder für sich selber entscheiden. Ja es gibt einen natürlichen Weg, nur wenn gewissen Sachen nicht stimmen wie verschlossene Eileiter, keinen Eisprung, schlechtes Spermiogramm......kann man lange probieren. Und natürlich gibt es auch diejenige, die sogar den LM-Weg einschlagen, nur würde ich keinem die Biotexcom-Klinik empfehlen: man muss total entkernt sein, um sich in ein Land zu begeben, wo es Krieg herrscht.

    Wir haben es 1 Jahr probiert wobei bei mir schon kurz nach dem Absetzen der Pille klar war das etwas nicht stimmt. Ich hatte keinen Eisprung, und irgendwann blieb die Blutung komplett aus.
    Ich habe nach 1/2 Jahr den Gyn auf gesucht und knapp ein Jahr später zur Kinderwunschpraxis.

    Ich fand es ist schon sinnvoll mal abzuklären sind deine Eileiter offen, Spermiogramm, Eisprung????

    Zu den Problemen von deinem Mann kann ich dir nicht viel helfen. Mein Mann war auch nicht gerade begeistert von dem Sex nach Termin oder eine Probe abgeben.

    Aber bei uns stand fest das es natürlich geht, aaaaber bei den etlichen Problemen die wir 2 haben ehr schwierig.......Mein Mann hat halt alles für ein Kind getan. Ich musste zwar alle Termin managen aber gut.

    Letzt endlich ist er mit seiner Tochter belohnt worden und fragt mich im Moment schon wieder wann wir nochmal in die Klinik gehen für ein Geschwisterchen.

    Als ich ihm sagte das wir die Prozedur nochmal machen müsste sagte er nur: ja dann ist es halt so.

    Wenn du bereit bist lass doch erstmals bei dir die Grundsachen abchecken und schauen ob diese stimmen.

    Ich finde es sonst einfach frustrierend wenn man es versucht es aber nicht klappen kann wegen den Grundlegenden Problemen.

    Und bei uns half reden reden reden über seine Ängste und Wünsche.

    Alles Gute,
    Lunite

  • Zum Aufgeben bin ich noch nicht bereit... was tun?

    • Lunite
    • 11. Mai 2018 um 11:22

    Hallo zusammen,

    Nach neun Jahren Kinderwunsch und 3 Jahren erfolgloser IVF fühle ich mich dem Ende immer näher. das Geld ist alle und mein Mann will nicht mehr. Jetzt verlässt mich auch immer mehr der Mut. EMS/EZSP will mein Mann aus finanziellen Gründen nicht…..

    Kontakt mit Kindern und Eltern habe ich seit der Behandlung aus Selbstschutz vermieden. Zu groß ist der Babyneid. Ich finde es unerträglich wie manche Eltern mit ihren Kindern und ihrer Elternschaft protzen, was sie alles zu tun haben. Sie reden nur von ihren Kindern. Ich misch mich nicht mehr ein in solche Gespräche, fühle mich als Kinderlose "diskriminiert", ich hab ja keine Ahnung. Grenze mich selbst aus.

    Ich hoffe, dass ich den Weg aus der Isolation schaffe. Ich kann mir vorstellen, wenn ich meine Ziele, Hobbys und Leidenschaften neu ausgeteckt habe, kann ich wieder am Leben teilhaben und auch ohne eigener Familie einen Platz finden. Mir gings finanziell gut würde die restlich Zeit meines Lebens nutzen und mich nicht zu Hause verstecken. Was für eine Verschwendung, das Leben könnte so schön sein.

    Könnt ihr euch ein Leben mit eurem jetzigen Partner auch ohne Kinder vorstellen?
    Mein Freund lebt sein eigenes Leben, ist oft weg und wir haben keine gemeinsamen hobbys mehr. Ich denke wenn ich nicht auf unsere Kinder schaue, warum sind wir dann noch zusammen?

    Ich würde gern den Jakobsweg gehen um neue Ziele zu erkennen. Kennt ihr jemdanden der’s gemacht hat?


    so, jetzt hat mich das sehr traurig gemacht, das wird noch eine harte Zeit ...

    liebe Grüße,
    lunite

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