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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von BerkusMos

  • Granocyte: Erfahrungen

    • BerkusMos
    • 28. Oktober 2018 um 08:15

    Lunite: ich hab ja auch IVIGs genommen und somit die evidenzbasierte Medizin verlassen. Und es hat zum Glück geklappt. Ich würde auch keinen Versuch mehr ohne machen (wenn denn jemals überhaupt noch einen), weil ich eine weitere FG mit dem Gedanken, dass ich es hätte verhindern können, psychisch nicht bewältigen könnte.

    Ich wollte damit nur ausdrücken, dass die Wirksamkeit für den Einsatz der Reproduktionsmedizin nicht bewiesen ist und mein Eindruck war, dass Luxeiole eigentlich kein Granocyte spritzen möchte, aber vielleicht das Gefühl hat, dann nicht alles versucht zu haben und es dann doch tun würde, entgegen des eigenen Bauchgefühls. Das empfinde ich als falsch………
    LG,
    Berkusmos

  • Granocyte: Erfahrungen

    • BerkusMos
    • 23. Oktober 2018 um 10:08

    Hallo,

    ich glaube dass dein Problem hier jeder sehr gut verstehen kann.
    Es ist alles top u man fragt sich ständig warum klappt es denn nicht...
    die Verzweiflung und der Glaube das am Ende nicht klappt wird immer größer,
    obwohl der Wunsch nach einem Kind so unendlich groß ist.

    Wir haben einige gescheiterte Versuche hinter uns , hauptsächlich Kryos -
    es sah auch immer alles toll aus , einmal sind sogar 2 bilderbuchmäßige Blastos eingezogen - ohne Erfolg.

    Daraufhin wurden meine KIR-Rezeptoren untersucht , und tadaaa mir fehlen KIR-Rezeptoren die
    für eine Schwangerschaft mitverantwortlich sind.
    Also bekam ich Granocyte - es mag leichtsinnig klingen aber ich war bereit alles zu tun was mir nur die
    geringste Chance auf eine Schwangerschaft einräumte...
    ich musste ab TF spritzen, ich hab selbst nicht daran geglaubt aber genau dieser Versuch war erfolgreich.
    Ich musste es bis 8+0 alle 3 Tage spritzen. Dem Baby ging es bisher bei allen Untersuchungen gut.
    Bin jetzt in der 13 SS-Woche.

    Keine Ahnung ob Granocyte jetzt das Zündlein an der Waage war -
    aber iwas wird es schon bewirkt haben...

    Alles Gute !
    BerkusMos

  • Bin neu hier und überlege auch Eizellspende

    • BerkusMos
    • 27. September 2018 um 10:00

    Ich stehe momentan vor eine sehr ähnlichen Situation. Meine ersten Kinder habe ich mit 37 und 39 empfangen. Beider problemlos mit 39 sogar im 1. ÜZ immer ohne Unterstützung und die Schwangerschaft waren komplikationslos. Wir möchten nun auch ein 3. Kind haben und starten nun den 1. ÜZ dafür. Ich bin auch 44, gesund, habe nie geraucht, bin problemlos schwanger geworden und hatte keine Fehlgeburten, meine Mutter hat meinen Bruder mit 42 empfangen und gesund zur Welt gebracht also versuche ich das als positive Argumente für ein gelingen zu sehen.

    Mich treiben viele Zweifel um, nicht so sehr die der Empfängnis sondern viele andere Sachen, Stress, Platz, Geld, etc...eben alles was einem dann gleich so einfällt. Trotzdem merke ich das es ein starker Herzenswunsch für mich ist. Es sprechen viele sachliche Argumente natürlich dagegen, trotzdem fühle ich wie mein Gefühl es wirklich möchte.

    Mein Fazit ist, wir probieren es unter den optimalsten Bedingungen, die ich für mein Alter schaffen kann (werde mit Yams, Maca und Progesteron unterstützen) und dann wäre es ein "very nice to have" ich werde es nicht als etwas ansehen das ich unter allen Umständen brauche und forciere. Ich denke so kann ich für mich dann am besten damit umgehen falls es nichts wird!
    LG,
    BerkusMos

  • Biotex-Klinik

    • BerkusMos
    • 20. September 2018 um 09:06

    Hallo zusammen,
    ich habe im letzten Jahr schon einmal in diesem Forum geschrieben. Nach meiner 3.ICSI habe ich wirklich geglaubt, ich nehme Abschied vom Kinderwunsch, obwohl wir noch zwei Versuche von der KK gut hatten.
    Ende des Jahres 2015 haben wir allerdings beschlossen, noch einmal alles zu wagen, in einer anderen Klinik. Wie immer sah alles super aus. Tolle Blastos, gute Schleimhaut-aber an TF+8 dann meine Periode. Ich versuche zu verstehen und zu analysieren, ob ich was falsch gemacht habe. Aber es soll wohl nicht sein.
    Ich hoffe nur, dass der SST am kommenden Dienstag ein eindeutiges Negativ ergibt, denn sonst stellt sich nur noch die Frage nach einer EUG.
    Ich habe jetzt noch einen letzten Versuch, aber ich fühle mich nicht in der Lage, den momentan zu machen und ich weiß nicht, ob ich ihn überhaupt noch machen soll.
    Mir ging es körperlich und seelisch bei diesem Versuch sehr schlecht und ich habe momentan keine Kraft mehr.
    Ich werde mein Kiwu-Verfahren umstrukturieren müssen und mir eine neue Kiwu-Klinik suchen müssen.
    Klar, ich habe einen tollen Mann und wir verstehen uns wirklich
    sehr gut, aber ein Leben ohne Kind? Da könnte ich heulen.

    Aber irgendwie habe ich genug vom Hoffen und Bangen, vom Spritzen und Enttäuscht werden........
    Aber irgendwie würde ich mir vielleicht später mal Vorwürfe machen, wenn ich nicht all meine Chancen ergriffen hätte. Deswegen wäre es ratsam, einen Versuch irgendwo im Ausland zu wagen, wo wir bessere Chancen bekommen können.
    Ich weiß es einfach nicht, wo und wann, aber wir sind auf der Suche.

    LG,
    BerkusMos

  • Es tut in der Seele so weh...

    • BerkusMos
    • 18. September 2018 um 09:33

    Liebe Freedom,

    ich kann Dich sooooo gut verstehen. Als wir vor 5 Jahren auf dem Balkon unserer neuen Eigentumswohnung saßen, lief gerade eine schwanger Frau auf dem Quartierweg vorbei. Ich sage damals zu meinem Mann: Hey das ist super, wir haben echt den Spielplatz vor unserem Balkon und die Frauen sehen auch sehr sympatisch aus.
    Naja, diese Frau hat bereits ihr 2. Kind bekommen und wir sind immer noch gleich weit.
    Im Sommer tut es manchmal sehr weh, wenn ich auf dem Balkon sitze und die Kinder vor uns auf dem Spielplatz spielen. Wenn wir alles gewusst hätten, hätten wir wohl diese Wohnung nicht gekauft. Aber damals hatten wir noch mega viel Hoffnung.
    Auch wenn viele bei uns über die Situation Bescheid wissen, schauen etliche nicht so auf meine Gefühle. Z.B. meine Schwiegermutter. Die hat mich schon mega viele Male zum Weinen gebracht, weil sie einfach kein Feingefühl hat. Wir haben uns nun einfach von solchen Personen distanziert und durch verschiedene Kiwu-Foren, in denen ich noch mitschreibe, viele neue Freunde gefunden. Das tut mir richtig gut!

    Liebe Grüße,
    BerkusMos

  • Ich wollte immer 2 Kinder haben!!

    • BerkusMos
    • 13. September 2018 um 08:55

    Ja, natürlich braucht es beide Partner zu dieser Entscheidung. Wenn du dich über seinen Willen hinwegsetzt, wäre das nicht gut. Aber für mich hört sich das - zumindest momentan - nicht nach einer besonders glücklichen Beziehung an, in der Beide miteinander reden und sich gegenseitig respektieren. Du scheinst dich allein gelassen zu fühlen mit eurem Kind und mit deinem unerfüllten Kinderwunsch.

    Ganz unabhängig vom Kinderwunsch wäre es sicherlich gut, wenn ihr etwas für eure Beziehung tut. Habt ihr denn überhaupt noch Zeit zu Zweit? Verbringt ihr ab und zu einen Abend mit reden oder nehmt euch einen Babysitter und geht mal aus? Und auch finanziell, guck dir die EZS-Preise: https://www.youtube.com/channel/UC3wkbgaaXc2XaxTYJhtR0rA, dass die deinen Mann abschrecken, wundert mich nicht.
    LG,
    BerkusMos

  • Ich wollte immer 2 Kinder haben!!

    • BerkusMos
    • 13. September 2018 um 08:48

    Hallo Melilot,

    du hast offenbar einen sehr starken Kinderwunsch, mit dem du - trotz deiner Entscheidung vor einiger Zeit - nicht abschließen kannst. Wenn verdrängen nicht funktioniert, dann ist es am besten, wenn du dich diesem Problem stellst.

    Keiner sagt, dass deine Entscheidung von damals endgültig sein muss. Du kannst sie überdenken und vor allem kannst du mit deinem Mann noch einmal über die zweite EZS-Behandlung bei der Biotexcom-Klinik offen reden. Das scheint bisher nicht geschehen zu sein, denn das was ich lese, sind eher Spekulationen über mögliche Gründe als tatsächliche Aussagen seinerseits. Sprich über deinen starken Kinderwunsch und welche Probleme dir das bereitet. Wenn du leidest, sollte das deinen Mann eigentlich nicht kalt lassen. Du schreibst, du bist "tapfer" - vielleicht merkt dein Mann dadurch gar nicht, wie es dir eigentlich geht? Sprich das offen an und frag, wie es jetzt um seinen Kinderwunsch bestellt ist. Wenn er immer noch kein weiteres Kind möchte, habt ihr dann wenigstens die Gelegenheit, die Gründe dafür zutage zu bringen. Das wäre sicherlich hilfreich für eure Beziehung und vielleicht auch für die zu seinem Sohn.

    Allein vom Geschwisterverhältnis würde ich es nicht abhängig machen, ob noch ein zweites Kind folgen soll, denn das lässt sich nicht vorhersagen. Ich kenne genügend Geschwister mit geringem Abstand (auch in meinem eigenen Familienkreis), die heute im Erwachsenenalter kein Wort mehr miteinander reden und deren Verhältnis zueinander offenbar auch schon im Kindesalter sehr schwierig war. Möglicherweise sind es tatsächlich zwei "Einzelkinder" - aber ist das wirklich der ausschlaggebende Punkt in deinen Augen?

    Alles Gute!

    LG,
    BerkusMos

  • meine Behandlungsgeschichte.......

    • BerkusMos
    • 4. September 2018 um 08:43

    Hallo!
    Es ist völlig normal, dass nur, wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, dann erst mit der Behandlung gestartet werden kann. Schließlich müssen die ja wissen, welche Medis genau die dann verschreiben.
    Bei mir hat alles so ca 4 Monate gedauert, bis es überhaupt losging.
    Also ganz ruhig. Da musst nicht gleich die Klinik wechseln, und wenn alles Routine ist in der Klinik, dann zeigt das nur, dass sie sehr Erfahren sind unddas oft machen. Oder wärst du lieber bei Ärzten in Behandlung die noch unsicher in den Abläufen sind?

    Also ganz ruhig. Entspann dich und lass dir den Urlaub nicht vermiesen.
    Es ist ganz normal, dass es erst losgehen kann, wenn alle Tests vorliegen.
    Das ist im ersten Moment zwar lästig, aber die gehen da keine Kompromisse ein. Und lieber eine Klinik die das ganz genau nimmt, als eine die schludert.
    Anfangs war mir das Personal in meiner Klinik auch oberflächlich vorgekommen, aber jetzt sind sie mir alle super sympathisch und man spricht dort sogar Deutsch (ich soll sagen, dass meine Kiwu im Ausland liegt, kannst selber schauen, wenn dich das interessiert:
    Man muss sich eben erst kennenlernen!!

    Viel Spaß noch im Urlaub und genießt die Zeit bevor es losgeht.
    LG,
    BerkusMos

  • Bin 46: gibt es noch Hoffnung?

    • BerkusMos
    • 28. August 2018 um 09:22

    Hallo,

    diese Woche feiere ich meinen 40.Geburtstag....ohne eigene Kinder und trotzdem bin ich glücklich...wieder glücklich. Nicht zuletzt deswegen, weil ich Schluss gemacht habe, bevor ich so etwas geworden bin: http://de.newseurope.info/?p=54505
    Es war ein langer Weg mitvielen Tränen und einem heillosen Gefühlchaos. Verstand mich und meine eigenen Gefühle nicht mehr bis ich dieses Forum kennenlernte. Seit langem bin ich nur noch 1xwöchentlich stille Leserin. In meiner Krisenzeit war ich täglich hier. Dieses Forum hat mir sehr beim Abschiednehmen geholfen, mich zu öffnen und mit anderen Menschen über unsere Kinderlosigkeit zu reden. Und es stellte sich heraus dass in unserem engeren Freundeskreis noch 2 Paare mit unerfülltem Kinderwunsch waren. Habe eine Selbsthilfegruppe "unerfüllter Kinderwusch" gegründet. Auch wenn die Gruppe sehr klein ist, ist sie sehr wichtig für mich.
    Immer wenn ich das Gefühl hatte es wird langsam besser gab es Rückschläge (2 Schritte vor und ein Schritt zurück). Nach 3 Inseminationen habe ich mich gegen die Repromedizin entschieden. Für ICSI hatte ich keinen Mut aus Angst in ein noch tieferes Loch zu fallen. Bereut habe ich es bis jetzt nicht. Mein Mann hat mir die Entscheidung überlassen, er wäre Repromäßig jeden Schritt mitgegangen. Eine Adoption hat er allerdings abgelehnt und ich viel wieder in ein Loch.
    Heute kann sagen, dass uns unser Weg noch fester zusammen gebracht hat. Wir führen eine glücklich Ehe, haben viele gemeinsame Interessen und genießen unser Leben. Und wir genießen die Zeit mit unseren 4 Patenkinder (18,11.8 und 2 Jahre) die gerne zu uns in Ferien kommen.
    Am Donnerstag werde ich also 40 und ich freue mich auf diesen Tag. Ich erinnere mich noch an meinen 30. hatte Erfolg im Beruf, wir waren gerade in unser neues Haus eingezogen und ich nahm mir für das neue Jahrzehnt die Familienplanung vor. Alles kam anders mein Vater starb unerwartet und das erste mal in meinem Leben bemerkte ich das nicht alles planbar ist. In diesem Jahrzehnt wurde ich erwachsen.
    Was mein neues Jahrzent bringt weiß ich nicht. Es ist gut, dass man nicht in die Zukunft sehen kann.
    Jetzt bin ich glücklich! Nur das zählt.
    Allen die im Moment in einem Tief durch ihren unerfüllten Kinderwunsch sind möchte ich Mut zusprechen. Es wird besser werden.

    Liebe Grüße von einer noch 39-jährigen BerkusMos

  • Eizellspende, Erfahrung

    • BerkusMos
    • 12. August 2018 um 11:09

    Hallo !
    Ich würde nicht meine ganze Kraft in Kinderwunschbehandlungen setzen . Ich bin der Meinung man sollte es probieren um dann (wenn es durch diese Behandlungen nicht klappen sollte) mit der Gewissheit leben zu können ,alles probiert zu haben.
    Ich glaube aber, dass man sich vorher Grenzen setzen sollte. Ein Kind braucht eine gesunde Mutter und eine stabile Beziehung. Alles leidet wenn man alles auf eine Karte setzt.
    Ich bin 47 Jahre alt. Ich stehe Kurz vor meiner 1. EZS (Details hier:). Ich hoffe von ganzen Herzen, dass es klappt. Mein Mann und ich wünschen uns so sehr eine Familie. Mehr als drei Versuche werden wir nicht machen. Den Wunsch nach einem Kind geben wir aber nicht auf . Wir werden es mit einer Auslandsadoption versuchen (in Deutschland haben wir fast keine Chance )
    Ich wünsche Dir ganz viel Glück und Kraft. Vielleicht kannst Du auch an mich denken.
    Also alles Gute,
    BerkusMos

  • wann gibt man auf ??

    • BerkusMos
    • 5. August 2018 um 10:30

    Liebe EngeleFlieg,

    also eine richtige Antwort weiß ich darauf auch nicht (die Antwort kann auch so extrem sein: http://www.faz.net/aktuell/gesell…e-15340864.html). Bei uns war/ist es so, dass wir von vorne herein gesagt haben, dass nach 3 Icsis Schluss sein muss, denn sonst läuft man Gefahr, dass man den Rest seines Lebens in einer Warteschleife und im unerfüllten Kiwu lebt.
    Wir hatten jetzt zwar erst eine Icsi, allerdings mit einer heftigen ÜS die im KH endete. Im KH haben wir beide beschlossen damit aufzuhören. Wir verhüten aber auch nicht. Wir sind beide 31 Jahre alt und man hat schon irgendwie die Hoffnung auf einen "Glückstreffer". Ich weiß nicht, ob man jemals richtig damit aufhören kann?! Ich versuche jetzt mein Leben wieder "ohne Kind" zu leben. Ich werde mir jetzt einen neuen Job suchen, dann versuche ich herauszufinden was ich sonst noch gerne mache etc. Vieleicht klappt es irgendwann.
    Ich bin z.Zt. auch überhaupt nicht glücklich, aber ich denke immer, es muss ja irgendwie weitergehen und ich denke auch, dass das Glück irgendwann zurückkommt.

    Alles Liebe,
    BerkusMos

  • Kann nicht wieder ss werden: kein Glück???

    • BerkusMos
    • 2. Juli 2018 um 10:45

    Der Beitrag hätte von mir sein können.

    Erstes Kind hat mit GVNP recht reibungslos geklappt.
    Die lange Wartezeit bis zum tatsächlich schwanger sein , lag hier wohl eher Begründet in der Abklärung
    der Diagnose.

    2te Kind will auch bei uns nicht einschlagen. Mehrere GVNP Zyklen erfolglos sowie eine ICSI und
    aktuell der erste Kryoversuch, welcher lt. Schwangerschaftstest ebenfalls zum Scheitern verurteilt scheint.

    Ich frage mich ebenfalls warum es nicht klappt ?! Klar auch ich bin älter geworden,
    aber mit gerade 34 Jahren stehe ich doch noch nicht kurz vorm Tod.
    Man braucht wohl die eine richtige Eizelle bzw. Embyro.

    Bin echt ratlos u kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen.

    Meine Frage ist allerdings Warum meine Eizellqualität so mies ist dass wir bisher weder mehr als 1 Blastozyste übrig hatte an Tag 5 noch was zum Einfrieren. Uns bleibt jetzt nur noch 1 Versuch.
    Hast du die Vernarbungen von der Schwangerschaft?
    Vielleicht liegt es daran dass sich nichts einnistet? Wie sieht es bei euch finanziell aus? Habt ihr schon an eure erste Kiwu-Klinik gedacht?
    Ich habe auch den Eindruck dass mein Körper sich durch die Schwangerschaft verändert hat, Hab auch viel mitgemacht nach der Geburt und hat lange gedauert bis alles wieder verheilt ist.
    Solidarische Grüße,
    BerkusMos

  • Mit 42 ein drittes Kind durch KB: eure Meinungen sind gefragt

    • BerkusMos
    • 14. Juni 2018 um 12:43

    Sehr geehrte Forumsärzte,
    hier geht es halb um mich, halb um meine Freundin...

    Sie (42) hat 2 Kinder durch ICSI und wünscht sich sehnlich ein drittes, ihr Mann will noch ein paar Jahre warten.
    Seit Jahren hat sie starke Problem durch Endo und nimmt nach der letzten Schwangerschaft nun seit 4 Jahren durchgehend die Pille, um die Endo im Griff zu haben
    Nach einer Erkrankung hat sie nun eine schlimme Trombose bekommen, bekommt Medikamente und darf die Pille nicht mehr nehmen
    Ihr KiwuDoc begleitet sie schon lange und sieht in der wieder aufflackernden Endo nach Absetzen der Pille eine ernsthafte Gefahr für sie

    Er rät ihr zur Entfernung der Gebärmutter, weshalb sie nun am Boden zerstört ist. Verständlicherweise
    Ich weiß überhaupt nicht, wie ich ihr helfen kann, was ich sagen soll
    Sie war bei mehreren Ärzten, es gibt für sie keine andere Medikation, die sich mit der Pille verträgt. Und auch der Rat zum Entfernen der Gebärmutter wurde ihr von einem zweiten Arzt ohne Kenntnis der ersten Diagnose gegeben

    Es tut mir so weh, sie so traurig zu sehen

    Vom Fachlichen habe ich in puncto Endo und Trombose zu wenig Ahnung, um ihr zu helfen, aber was sagt man zu jemandem, der vor dieser Entscheidung steht?????

    Ich bin so mit-traurig...

    Weiß jemand einen Rat für mich?
    Früher haben wir uns immer gemeinsam durch die Behandlungen begleitet, nun habe ich ihr nicht mal erzählen mögen, dass wir wieder loslegen.
    LG,
    BerkusMos

  • Mit 42 ein drittes Kind durch KB: eure Meinungen sind gefragt

    • BerkusMos
    • 14. Juni 2018 um 12:15

    und sie natürlich auch!, was für ein großes Glück es ist, 2 gesunde Kinder zu haben!

    Es wäre bestimmt noch schlimmer, vor so einer Diagnose zu stehen, wenn man keine Kinder hätte, ein Fehler passiert wäre etc., so wie du schreibst.

    Trotzdem ist es für eine Frau mit Kinderwunsch oder generell für eine Frau sicher nie leicht, so etwas durchmachen zu müssen.

    Da spielen eben viele Faktoren zusammen...

    Es gibt so viele Frauen, denen der Wunsch nach einem Kind nicht erfüllt wird, egal, wie weit die Medizin auch sein mag...

    Aber ich möchte gern tröstende Worte sagen und eben den Satz "sei doch froh, du hast 2 Kinder" , möchte sie gerade nicht hören, auch wenn sie es ja weiß.... und wirklich tröstend klingt es ja leider auch nicht.

    Und um eines kurz festzuhalten: ich möchte hier bestimmt niemandem auf die Füße treten, der keine Kinder hat, keine Kinder haben kann, dafür noch kämpft ....Garantiert nicht!!! Aber auf so eine Weise mit dem Kinderwunsch abschließen zu müssen ist für sie eben sehr traurig und ich möchte ihr gern ein bisschen dabei beistehen können, in dem ich ihr sage, dass es so vielen Frauen mit ihrem Problem geholfen wurde, Mutter zu werden (danke übrigens für den Kiwu-Link). Wie du schreibst, wir leben doch im Jahr 2018!


    LG,
    BerkusMos

  • Eizellenspende in kiew

    • BerkusMos
    • 13. Juni 2018 um 13:12

    Hallo Winni,

    ich kann dich sehr gut verstehen. Wir haben nun inzwischen 3 ivfs und 2 Kryoversuche hinter uns und immer sah es so gut aus. Und nie hat es geklappt. Unter anderem auch noch 3 Inseminationen und Clomifen. Zwischendurch noch zwei Gebärmutterspiegelungen. Das ganze dauert jetzt mit Übungszyklen zu Anfang und am Ende insgesamt 11 Jahre.

    Die Repromedizin kann eben nur einen kleinen Teil, auch wenn ich mir das immer anders gewünscht habe. Leider leider. Sonst hätte ich schon mindestens zwei Kinder.

    Einen Unterschied gibt es doch. Zwischen all den Versuchen der Ärzten und meinen verzweifelten Versuchen ss zu werden bin ich tatsächlich spontan ss geworden. Und mein Sohn ist mein Glück.

    Anders als gedacht wiederholte sich dieses Glück nicht nochmal. Und nun bin ich auch am Abschied nehmen und deshalb hier.

    Ich will dir damit nicht die typischen verhassten Tipps geben, du weißt schon. Ich will dir damit den Tipp geben mal auf http://forum.leihmutterschaft.com/index.php zu gehen.
    Ich war wirklich auch total am Ende und weiß wie das ist. Aber egal wie es für euch weitergeht, ich wünsche euch viel Kraft und das ihr glücklich sein könnt.

    Viele Grüße,
    BerkusMos

  • Mit 42 ein drittes Kind durch KB: eure Meinungen sind gefragt

    • BerkusMos
    • 13. Juni 2018 um 13:04

    Hallo alle,
    hier geht es halb um mich, halb um meine Freundin...

    Sie (42) hat 2 Kinder durch ICSI und wünscht sich sehnlich ein drittes, ihr Mann will noch ein paar Jahre warten.
    Seit Jahren hat sie starke Problem durch Endo und nimmt nach der letzten Schwangerschaft nun seit 4 Jahren durchgehend die Pille, um die Endo im Griff zu haben
    Nach einer Erkrankung hat sie nun eine schlimme Trombose bekommen, bekommt Medikamente und darf die Pille nicht mehr nehmen
    Ihr KiwuDoc begleitet sie schon lange und sieht in der wieder aufflackernden Endo nach Absetzen der Pille eine ernsthafte Gefahr für sie

    Er rät ihr zur Entfernung der Gebärmutter, weshalb sie nun am Boden zerstört ist. Verständlicherweise
    Ich weiß überhaupt nicht, wie ich ihr helfen kann, was ich sagen soll
    Sie war bei mehreren Ärzten, es gibt für sie keine andere Medikation, die sich mit der Pille verträgt. Und auch der Rat zum Entfernen der Gebärmutter wurde ihr von einem zweiten Arzt ohne Kenntnis der ersten Diagnose gegeben

    Es tut mir so weh, sie so traurig zu sehen

    Vom Fachlichen habe ich in puncto Endo und Trombose zu wenig Ahnung, um ihr zu helfen, aber was sagt man zu jemandem, der vor dieser Entscheidung steht?????

    Ich bin so mit-traurig...

    Weiß jemand einen Rat für mich?
    Früher haben wir uns immer gemeinsam durch die Behandlungen begleitet, nun habe ich ihr nicht mal erzählen mögen, dass wir wieder loslegen.
    LG,
    BerkusMos

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