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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von WindingNumber

  • Granocyte: Erfahrungen

    • WindingNumber
    • 28. Oktober 2018 um 08:02

    LuxeIole... Ich muß Dir da mal argumentativ unter die Arme greifen. Ich sehe das wie Du…. Bei uns haben 6 icsis + kryos...immer sehr gute blastos (expandierend AA) und bis auf eine biochemische immer negativ. Transfer mit Tag 3 embryonen...2 8zeller in A quali...auch negativ...mit grano ohne indikation...auch negativ..dafür seit nov 17 3x auf natürlichem wege schwanger geworden. Aber war 2x biochemisch einmal eine MA...das läßt mich doch auch an die schlechte embryonen theorie glauben.
    Hermina...das kann eine pure koinzidenz sein, daß es mit grano geklappt hat. Wenn auch freilich eine sehr erfreuliche. Ebenso denke ich ist es eine Koinzidenz daß ich nur auf nat wege schwanger werde...
    Sowie honi schon schrieb...wir wissen einfach viel zu wenig über die implantation.
    Mema ich find es gut dass du deine grenzen hast. Mein rat...lote sie aus und handle danach...egal in welche richtung es geht (also off label medis ausprobieren oder nicht).
    LG,
    Windingnumber

  • Bin neu hier und überlege auch Eizellspende

    • WindingNumber
    • 27. September 2018 um 09:20

    Schon mit Mitte 40 intakt schwanger zu werden dürften leider Einzelfälle sein. Der Doc bei Klein-Putz hat mal folgendes geschrieben:
    "Es ist eine absolute Rarität mit 45 noch, mit eigenen Eizellen, ein Kind zu bekommen." https://www.klein-putz.net/forum/viewtopic.php?t=93044
    https://de.statista.com/statistik/daten ... schland/#0
    Da wird man nicht zu befragt, die Daten gehen von den Geburtenbüros der Einwohnermeldeämtern direkt in die Statistik. 1090 Kinder für 2016 bei Frauen mit 45. Die Anzahl der Eizellenspenden ist nicht bekannt, dürfte aber hoch sein.
    Und die vorher verlinkte Studie hat über eine Million Patientenakten in Dänemark ausgewertet, wo das vom Datenschutz her geht. Und das waren nicht nur IVF-Daten. Und wenn man bei so einem riesigen Datensatz bereinigt auf eine Lebendgeburtsquote von 5 % alle Schwangerschaften im Alter von 45 kommt, dann heißt das was.
    LG,
    Windingnumber

  • Biotex-Klinik

    • WindingNumber
    • 20. September 2018 um 09:26

    Hallo Miguda,

    die Frage, wann es genug ist, kannst du dir nur selbst beantworten. Da nützt es nichts, wenn einer sagt: nun reicht es aber, du hast schon mehr durchgemacht als die meisten anderen, bei denen es auch nicht funktioniert hat. Der eine gibt früher, der andere später auf, weil jeder seine persönliche Schmerzgrenze hat. Abschied, zumal ein so endgültiger, ist immer schwer und geht auch nicht von heute auf morgen. Das ist ein langer Prozess und auch die Trauer kommt immer mal wieder hoch, am Anfang heftig, irgendwann etwas weniger. Was die Antwort auf die Frage wo? angeht, kann ich den Dir gegebenen Link mit einem anderen, für dich bestimmt ermutigenden ergänzen: http://de.newseurope.info/?p=42018.
    Ob deine Versicherung die Kosten der ICSI übernimmt, weiß ich nicht. Die Frage, die du dir vorher stellen solltest ist, was passiert, wenn es auch diesmal nicht funktioniert. Machst du dann weiter? Fällst du dann in ein tiefes Loch, weil du dich auf diese letzte Chance konzentriert hast? Ist dein Leben dann nicht mehr lebenswert? Denn es gibt ein - wie auch immer geartetes - Leben nach dem Kinderwunsch, egal ob mit oder ohne Kind. Das Leben mit Kind siehst du vor dir. Das Leben ohne Kind musst du dir erst aufbauen. Und dazu gehört die Trauer um all die Kinder, die du verloren hast. Oftmals vergessen wir zu trauern, wenn wir mitten im Kinderwunsch sind. Dann geht es uns wie einem Spielsüchtigen: aber beim nächsten Mal.... nur noch einmal, dann wird alles gut ... Ein Neuanfang nach dem Kinderwunsch ist schwer, aber nicht unmöglich. Hier im Forum gibt es viele, denen es genauso geht oder gegangen ist wie dir. Der Austausch mit anderen Betroffenen ist ein Anfang. Die Entdeckung von Dingen, die man mit dem Rest seines Lebens auch ohne Kinder anfangen kann, ein zweiter Schritt. Es geht langsam, nicht von heute auf morgen.

    Ich wünsche dir, dass du den für dich richtigen Weg findest. Das kann ein endgültiger Abschied sein oder auch die Entscheidung, einen letzten Versuch zu unternehmen. Auf jeden Fall ist es deine Entscheidung, hinter der du stehen solltest, sonst wirst du dich immer fragen, ob sie richtig war.

    Viele Grüße,
    Windingnumber

  • Bin 46: gibt es noch Hoffnung?

    • WindingNumber
    • 28. August 2018 um 09:46

    Hallo!
    Wir haben uns damals und auch heute noch immer eine Kopie von dem SG - Testergebnis geben lassen. Fragt einfach mal nach, ob sie euch das evtl. kopieren können.
    In der Kiwu- Klinik wurde uns gesagt, dass Männer mit einem schlechten SG meist irgendwelche Bakterien im Sperma haben.
    Wir haben das Ergebnis eines OAT III Syndroms. Haben also auch ein sehr schlechtes SG. Wir haben es nun geschafft, die Menge zu verdoppeln, jedoch fehlt den Spermien die Geschwindigkeit. Mal sehen, ob wir da auch noch was bekommen.
    Mit dem Anheizen hat der Arzt sich gemeint, das er deinem Partner mal Medikamente o.ä. gibt, die ("angeblich" ) das ganze verbessern sollen.
    Wäre schön, wenn du mich auf dem Laufenden halten würdest - haben ja ein ähnliches Problem.
    Lass dich mal drücken und lasst den Kopf nicht hängen, auch wenn es momentan nicht gut aussieht, ich weiß, was ihr durchmacht.

    Wir haben auch die Diagnose bekommen, dass mein Mann wohl auf normalem Wege keine Kinder zeugen kann auf Grund einer Operation im Kindesalter, schlechtes Spermiogramm etc. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, habe nur geweint, weil ich mir eben sehr ein Baby wünsche und es eben ein richtiger Schlag ins Gesicht war.

    Das Ende vom Lied sieht fast genauso aus wie bei Bibi. Nur nach unseren Biotexcom-Behandlungen haben wir schon unser Baby bekommen, was wohl ein kleines Wunder für uns ist, das wir selber für uns im Ausland gemacht haben und auch zeigt, dass nichts unmöglich ist. Wenn die kleinen Schwimmerchen nicht so beweglich sind, dann muss man sie eben nach Kräften unterstützen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es auch bei euch klappt!
    LG,
    Windingnumber

  • wann gibt man auf ??

    • WindingNumber
    • 5. August 2018 um 11:01

    Hallo EngeleFlieg,

    ich kann Dich ja soo gut verstehen!! Ich bin auch 35 und mache gerade meine 2. ICSI durch. Bald habe ich SST, und es geht mir richtig schlecht, weil ich davon überzeugt bin, dass meine Mens demnächst da ist. Ich kann an nichts anderes mehr denken und renne alle 5 Minuten zur Toilette. Zwei meiner engsten Freundinnen sind gerade glücklich schwanger (eine in der oben erwähnten ukrainischen Biotexcom-Klinik) und es tut so weh, obwohl ich es ihnen je wirklich gönne. Warum ist das Leben nur manchmal so schwer? Ich wollte immer unbedingt Kinder haben, ein Leben ohne kann ich mir einfach nicht vorstellen. Manchmal würde ich diese ganze Behandlung am liebsten einfach hinschmeißen und mich um ein Adoptivkind bemühen. Da spielt aber leider mein Mann (noch) nicht mit. Er möchte erst alles versucht haben, ein eigenes Baby zu bekommen. Ich denke, jeder hat seine Schmerzgrenze wohl woanders, da kann man wohl niemandem raten. Aber ein Leben so ganz ohne Kinder kann und will ich mir einfach nicht vorstellen. Das macht mich ganz fertig. Aber ich habe mir mal 4 Versuche als Maximum gesetzt. Vielleicht haben wir ja doch noch Glück!

    Tut mir leid dass ich Dir nichts Positiveres schreiben konnte. Ich kann Dir nur sagen, dass Du mit diesem Gefühl nicht allein bist und ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, damit alles gut wird für Dich!!

    Lieben Gruß,
    Windingnumber

  • Eizellenspende in kiew

    • WindingNumber
    • 19. Juli 2018 um 10:13

    Hallo Lucky123,
    wollte Dir sagen, dass Deine Gedanken mir auch ganz verwandt vorkommen.

    Ich habe nur eine ICSI hinter mir, aber die hat zu einem 6-wöchigen Krankenhausaufenthalt geführt, bei dem ich zum Schluss eine Blutvergiftung hatte, wodurch meine Zwillinge gestorben sind. Danach wollte ich erst ganz schnell weitermachen, mein Gynäkologe hat mir dann gesagt, ich solle mal darüber nachdenken, was passiert ist, und erst ganz langsam habe ich zulassen können, überhaupt zu reflektieren, was ich in diesen Wochen erlebt habe. Danach war ich erst mal in einem Stadium, in dem ich immer nur gedacht habe, dass es eigentlich eine Anmaßung ist, auf diesem Weg unbedingt ein leibliches Kind bekommen zu wollen, es würden schließlich genug Kinder auf dieser Welt sein, die schon geboren sind, und ein Zuhause suchen (was ich jetzt nicht mehr anmaßend finde, wir Menschen sind eben komisch gestrickt). Sah mich dann schon als Adoptivmutter eines ganzen Dorfes von Kindern, ha, ha. Dann kam eine Phase, in der ich gedacht habe, ach was, ich kann auch ohne Kind glücklich sein und bin halt ne coole Berufstätige und Ehefrau (solche gibts ja auch!). Abscheu vor den für IVF/ICSI notwendigen Eingriffen und gynäkologischen Untersuchungen habe ich seitdem ohnehin. Seit zwei Jahren denke ich morgens und abends (und wenn Zeit ist zwischendurch) über dieses Thema nach, gucke regelmäßig in Adoptionsforen, in KIWU-Foren und auch bei der Biotexcom-Seite (Leihmutterschaftsfrage)und lasse so auf mich wirken, was das emotional so bei mir auslöst. Letzten Oktober habe ich mich wieder in einem KIWU-Zentrum vorgestellt, wollte mal wissen, wie ich das finde, danach war ich über mehrere Tage so aus dem Konzept mit Schlaflosigkeit und allem möglichen, dass mir klar war, dass das nicht der richtige Zeitpunkt für einen neuen Versuch ist. Habe dann beschlossen, dass ich eben so lange mit einer Entscheidung warte, bis ich damit mit mir weitestgehend im Reinen bin. Und bin über das Warten und Sondieren in alle Richtungen auch innerlich etwas ruhiger geworden, auch wenn mir meine Nerven innerlich immer noch mal durchgehen. Ich mache mich durchaus mit dem Gedanken vertraut, dass es bei uns vielleicht nie klappen wird und sehe das wie eine Krankheit, die einem ja als Schicksalsschlag nun mal begegnen kann und bei anderen eine Krebserkrankung oder ein Unfall ist. Hilft nichts, da zu fragen, warum, ist einfach so. Bleibt uns dann nichts anderes, als damit fertig zu werden und uns unsere Zeit auf dieser Welt trotzdem gut zu stricken. Klar geworden ist mir aber in den zwei Jahren jetzt schließlich auch ganz eindeutig, dass ich schon irgendwie ein Kind großziehen will, auch, wenn ich von meinem Wunsch, ein leibliches Kind zu bekommen, dann Abschied nehmen muss. Das ist aber eine ganz persönliche Sache und für viele bestimmt auch nicht der richtige Weg.

    So, jetzt habe ich einen riesigen Erguss losgelassen.

    Ich hoffe, meine Zeilen können Dich ein bisschen trösten, ich fühle mit Dir!
    LG,
    WindingNumber

  • Mit 42 ein drittes Kind durch KB: eure Meinungen sind gefragt

    • WindingNumber
    • 14. Juni 2018 um 12:18

    Hallo BerkusMos!

    Der Spruch "Sei froh, dass Du schon Kinder hast" ist wirklich mies, denn Frauen, die Kinder haben und sich noch welche wünschen, leiden genauso wie Frauen ohne Kinder, wenn es nicht klappt.

    Ich habe 2 Kinder und ein Stiefkind, bin 44 und versuche noch eins mit der Hilfe von der Biotexcom-Klinik zu bekommen. Ich habe sehr viel gelitten und geweint, mich gehasst und als Versager empfunden. Wenn dann noch der obige Spruch kommt, empfinde ich das als Beleidigung. Ich denke, Deine Freundin empfindet genauso.

    Für sie gilt jetzt oder nie. Wenn Ihr Mann bei dieser Diagnose sagt, sie soll noch warten, dann will er keine Kinder mehr oder ist einfach dumm. Aber das ist eine Sache zwischen den beiden.
    Wer bereits Kinder hat, wünscht sich doch meist noch eins (oder mehrere), weil er das mit den vorhandenen Kind(ern) viele schöne Erlebnisse hatte und dieses Glück noch mal erleben will. Und den Kinderlosen geht es ja eben darum, dieses Glück nicht ein einziges Mal erleben zu dürfen und immer nur bei anderen sehen zu müssen, wie schön es ist eine "vollständige Familie" mit allen Höhen und Tiefen ist.
    Sei jetzt einfach für Deine Freundin da!
    LG,
    WindingNumber

  • Wann habt ihr denn aufgegeben, es auf natürlichem Weg zu versuchen?

    • WindingNumber
    • 6. Juni 2018 um 10:58

    Hallo,

    du fragst, wann es an der Zeit ist, den "natürlichen" Weg zu verlassen?
    Du gibst dir in deinen Beitrag selbst die Antwort.
    „Das Problem ist, mein Partner hätte gern mehrere Kinder mit mir, aber nach 8 Jahren Beziehung springt man nun nicht mehr jeden Tag in die Kiste, zumal wir beide beruflich stark eingebunden sind und häufig abends einfach nur knülle sind. Das andere Problem ist, einfach gesagt, er kommt nicht beim Sex. Wie soll ich also feststellen, woran es liegt? Wir haben schon sooo oft geredet, er fühlt sich wohl unter Druck. Aber wenn ich ihn nicht verführen würde, passiert leider gar nix. Schade, denn er sagt jeden Tag, dass er mich liebt. Und wenn ich wiedermal traurig bin, fragt er, was los ist. Dann bin ich wütend und fühle mich unverstanden, denn ich hab keine Lust, das ständig zu erklären. Was soll ich tun? Danke für euer Verständnis und eure Tipps.“
    Ihr hängt in einer Spirale fest und das könnte sich auf Dauer schwierig auf eure Beziehung auswirken. Ein Beratungstermin in einer Klinik kann für die weiteren Handlungsschritte hilfreich sein. Manchmal bringt dieser Schritt eine große Entlastung, auch wenn es romantischere Vorstellungen zum "Kindermachen" gibt, denn die heutige Repromedizinwelt sieht ungefähr so aus: http://de.newseurope.info/?p=44389
    Ich wünsche euch alles Gute für eure Kiwu-Zukunft.
    LG,
    WindingNumber

  • Kiwu mit 37: weiß nicht was tun

    • WindingNumber
    • 25. Mai 2018 um 11:26

    Hallo Enaston,

    jaaaaa, die Sache mit dem Antrag, ich bin doch so altmodisch. Aber ich denke drüber nach...immer mehr. Ich habe inzwischen tatsächlich gegoogelt: du hast recht, ganz viele Kiwu-Zentren verlangen die Heiratsurkunde genauso wie Biotexcom. Also es muss was gemacht werden, wenn wir Eltern werden möchten.

    Ja, ich soll ab heute Gonal-f spritzen um den Zyklus wieder "perfekt" zu machen...aber der Doc sagte es wär mit einem Mann, mit normalen Spermiogramm auch so kein Problem schwanger zu werden.
    Jetzt versuchen wir noch 3 Zyklen mit Stimulierung meiner Follikel und GV nach Ultraschall ob es evtl. doch mit dem berühmten goldenen Schuss klappt...obwohl ich denke das das nur ein netter Versuch vom Arzt ist um alles nicht ganz unversucht zu lassen...und wenn das nicht klappt bleibt halt nur die ICSI.

    Das Spermiogramm war bisher auch das schlechteste, die andren waren beim Urologen, allerdings aus unterschiedlichen Labors, das ist ja immer nicht so toll.
    In der KiWu-Klinik wollen sie das eh nochmals wiederholen.
    LG,
    Windingnumber

  • Kiwu mit 37: weiß nicht was tun

    • WindingNumber
    • 25. Mai 2018 um 10:57

    Hallo Melilot!
    Danke für deine schnelle Antwort!!
    Und Glückwunsch zu den Biotexcom-Drillingen! Bist du dann direkt nach der Hochzeit beim ersten Versuch schwanger geworden? weil von April bis November ist es ja nicht so lange.

    Momentan ist es etwas schwierig mit ihm darüber zu sprechen, da er sich selbst ziemlich fertig damit macht das er es ja ist an dem es liegt. Ich sag ihm immer dass er doch gar nichts dafür kann und dass ich ihn trotzdem liebe und das nichts daran ändert...aber er macht sich totale Vorwürfe!

    Und was das Heiraten angeht...ich hab dem Arzt ja direkt widersprochen und gesagt das ich nicht nur wegen der Behandlung heiraten möchte...evtl. macht er auch deswegen den Vorschlag nicht.
    Aber du hast recht, eine Ehe kann man immer wieder scheiden lassen...ein Kind bleibt für immer. Evtl. trau ich mich ja doch ihm den Vorschlag zu machen.
    Ich denke mal drüber nach..es würde zumindest alle Geldsorgen nehmen...
    LG,
    Windingnumber

  • Kiwu mit 37: weiß nicht was tun

    • WindingNumber
    • 24. Mai 2018 um 11:13

    Hallo zusammen,

    ich muss mir heute mal etwas von der Seele schreiben.
    Mein Freund und ich haben einen großen Kinderwunsch, haben auch gedacht das wird super klappen, denn wir haben beide schon ein Kind mit anderen Partnern...aber leider klappt so gar nichts!!

    Ich weiß, viele werden jetzt bestimmt denken, was hat sie denn...hat doch schon ein Kind und sollte zufrieden sein. Bin ich auch, ich habe eine wundervolle 6 Jährige Tochter...aber trotzdem zerreißt mich der Wunsch nach einem zweiten Kind und es belastet mich extrem.

    Wir verhüten seit einem Jahr nicht mehr, haben seit mind. 8 Monaten Ovulationstests im Einsatz und sind jetzt auch bei einer KiWu-Klinik in Behandlung. Dort wurde uns erst gesagt, alles nicht so schlimm, bei mir muss an 1-2 Stellen etwas nachgeholfen werden, aber sonst wird es schon.
    Jetzt waren wir nochmal dort um die Blutergebnisse zu besprechen und nochmal ein Spermiogramm machen zu lassen...und Bäng, jetzt ist gar nichts mehr gut...denn mein Freund hat alles andere als ein gutes Spermiogramm! Es reicht noch nicht mal an guten Spermien für eine Insemination, nur eine ICSI käme noch infrage, aber dafür fehlt uns das Geld!
    Als der Arzt uns das sagte, ist für mich eine Welt zusammen gebrochen...warum hatte die andere Frau Glück und darf ein Kind mit ihm haben und ich nicht?? Es ist so verdammt unfair! Es ist für mich grad nicht zu ertragen dieses Kind zu sehen, ihn mit dem Kind zu sehen (ja, ich weiß das das nicht in Ordnung ist, da er ja auch mit meinem Kind leben muss...aber gegen meine Gefühle komme ich da grade nicht an). Um mich herum werden auch alle schwanger...teilweise schon zum dritten mal und ich soll nie wieder Mama werden dürfen...das macht mich fertig!

    Ich werde dieses Jahr 37...so lange Zeit bleibt da ja auch nicht mehr...und heiraten, nur für die KiWu Behandlung, das habe ich beim Vorschlag des Arztes sofort verneint, aber mittlerweile wäre ich auch dazu bereit. Aber ich trau mich auch nicht meinem Freund den Vorschlag zu machen, da er auf diese Idee von sich aus noch nicht gekommen ist.

    Ich könnte nur noch weinen, bei jedem dicken Bauch, bei jeder Schwangerschaftsnachricht, Clearblue Werbung und sogar beim Lesen solcher Artikeln: http://www.faz.net/aktuell/gesell…e-15340864.html
    Oder einfach nur weil ich so unendlich traurig bin.

    Jetzt hab ich doch viel mehr geschrieben als ich wollte, sorry...aber es tat gut es sich mal von der Seele zu schreiben.
    Danke schon mal für jede Antwort und dafür dass ihr euch die Zeit genommen habt es zu lesen.
    Traurige Grüße,
    WindingNumber

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