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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Reaktion Umfeld

  • Stonie1990
  • 29. Januar 2022 um 09:00
  • Stonie1990
    8-Zeller
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    • 29. Januar 2022 um 09:00
    • #1

    Hallo zusammen , seit gestern steht fest daß ich am 2.2 meinen Transfer habe. Vor einigen Wochen konnten 6 Blastos eingefroren werden ☘️. Gestern war ich beim Ultraschall und die Schleimhaut hat sich super aufgebaut. Ich sollte mich jetzt eigentlich tierisch freuen , habe aber seit gestern ganz schlimme Gedanken. Habe die halbe Nacht wach gelegen und weiß noch nicht mal warum aufeinmal.

    Ich schleppe meine Diagnose vorzeitige Wechseljahre seit 2 Jahren mit mir herum. Nur mein Partner weiß davon . Meine Mutter , mit der ich immer über alles sprechen konnte, ist leider vor 2 Jahren verstorben. Jetzt wird es natürlich bald so weit sein das ich den engsten Familienkreis und auch die Beste Freundin einweihen möchte ( das Kind soll auch aufgeklärt werden). Ich habe tierisch Angst vor der Reaktion. Wie war das bei euch so ? Wie waren die Reaktionen? Freut mich mal von euren Erfahrungen zu hören 🙂. Viel Glück allen weiterhin ☘️

    Diagnose POF mit 28

    Entschluss EZS , da keine andere Wahl (AMH 0.01)

    Erster Transfer in Dänemark 02/22 (negativ)

    Hashimoto Diagnose

    Nächster Transfer 03/22 ?

  • Luthien86
    Morula
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    • 29. Januar 2022 um 09:36
    • #2

    Daumen für den TF sind ganz fest gedrückt 🍀🍀🍀

    Ich stehe noch vor der ersten EZS, bin aber schon sehr lange in Kiwu-Behandlung und damit immer offen umgegangen.

    Die einzigen, von denen nur blöde Kommentare kamen, waren meine Eltern. Mit denen spreche ich nicht mehr über solche Themen. Falls es bei uns mit EZS klappen sollte, werden sie darüber informiert, wenn das Kind da ist. Wenn sie dann ein Problem damit haben, ist das so.

    Dass wir eine EZS machen werden, habe ich gegenüber ein paar wenigen Menschen erwähnt, die waren eigentlich immer nur interessiert, wie der Ablauf ist usw.

    - 12/2016: spontan schwanger, MA wg. Trisomie 16 😟

    - 2018/2019: 7 GVNP-Zyklen + 5 IUI erfolglos

    - 2019-2022: 6 IVF mit 9 TF erfolglos (2 Abgänge 7./.8. SSW)😟

    - Endometriose

    - 1. EZS bei Aagaard - 1. TF 29.04.2022 - HCG ES+15 658 ES+19 3751

    💙05.12.2022: der kleine Mann ist da💙 (vorzeitige Wehen und sek. Sectio 34+1)

    😀11/2023 Projekt Kind 2 gestartet, 2 TF neg😒

    🙂02/2022 neue Spenderin gefunden

  • Schneewittchen
    Morula
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    • 29. Januar 2022 um 10:20
    • #3

    Liebe Stonie1990,

    wahrscheinlich bekommst Du jetzt, so kurz vor dem Transfer, ein bisschen kalte Füße. Wenn Du den Transfer hinter Dich gebracht hast, wird es Dir wieder besser gehen. Ich bin mittlerweile in der 33. SSW und denke nur noch ganz selten an die Spenderin und dann mit einem unbeschreiblichen Gefühl von Dankbarkeit, dass mir diese Frau ermöglicht hat, hoffentlich bald Mama einer kleinen Tochter zu werden. 🥰 Das Baby in meinem Bauch ist definitiv mein Kind. Ich vermute, dass die Gefühle genetischer Mütter nicht stärker sein können. Du wirst genauso fühlen, Stonie1990. 😘

    Wir haben lediglich unsere Väter (unsere Mütter leben leider auch nicht mehr) und enge Freunde eingeweiht. Deren Reaktionen waren ausnahmslos positiv. Wir möchten unsere Tochter möglichst früh über ihre Entstehung aufklären. Dann werden sicherlich auch entferntere Freunde und Bekannte von der Entstehung unseres Kindes erfahren. Letztendlich finde ich es aber nicht wichtig, dass alle Welt von meiner EZS weiß. Ich weiß ja auch nicht, wie die Kinder von Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen gezeugt wurden… 😉

    Ich wünsche Dir für Mittwoch alles erdenklich Gute, liebe Stonie1990! 🍀❤️😘

    Ich: Jahrgang 1983, Partner: Jahrgang 1978

    Endometriose / Adenomyose 😩, hochgradiges OAT-Syndrom 😩

    Kinderwunsch seit 2018 🥰

    3 erfolglose ICSI in Deutschland mangels Befruchtung 😡

    Erstvisite wegen EZS in Spanien in 12/20 ☺️

    SET in 03/21: Negativ 😢

    Kryotransfer SET: 05.07.21 🍀 TF + 11: HCG-Wert von 387 😍

    SSW 6+1: Herzchen schlägt 💗

    💝 Babygirl 💝

    vET: 23.03.2022

    24.03.2022: Geburt eines gesunden und wunderschönen Mädchens per Kaiserschnitt 💞

  • Tulpe80
    Blastozyste
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    • 29. Januar 2022 um 11:00
    • #4

    Ich drücke Dir die Daumen, dass es klappt Stonie1990

    Ich behalte das vorerst alles für mich. Ich habe auch schon Reaktionen bekommen, die ich mir lieber erspart hätte.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Lalelu22
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    • 29. Januar 2022 um 11:30
    • #5

    Liebe Stonie1990 :

    Ich lebe in Spanien, und meine Freunde wissen es alle - seit der Entscheidung zur EZS und alle sind positiv damit umgegangen und fiebern mit. Allerdings habe ich jetzt - TF am 1.2. - nur meine beiden besten Freundinnen eingeweiht, und sonst niemanden.

    Meine Eltern wissen, dass wir künstlich nachhelfen, aber sie wollen die Details nicht wissen. Seine Mutter weiß vollkommen Bescheid - genauso wie eine seiner Tanten - und sie stehen zu uns. Es gibt in der erweiterten Familie schon eine fast alle einjährige Grossnichte, die auch mit EZS entstanden ist.

    Meine freunde und Familie in Deutschland wissen zum Teil davon, manche sind auf dem Trip, dass man zu sehr in die Natur eingreift und auch ohne Kinder glücklich werden kann, aber eigentlich unterstützen mich alle.

    Ich denke, die Zeiten ändern sich, und wenn du nicht allzu ländlich wohnst, werden die Reaktionen auch nicht zu negativ sein. Und dein Alter ist mit Sicherheit für die Außenwelt auch ein „positiver“ Faktor, nicht so wie bei „geriatrischen Müttern“ ü40 ☺️

    Alles Gute für den Transfer! 🍀 wir können dann zusammen hibbeln 🥰

    Jg. 75

    Neuer Partner 2019

    KiWu 2020

    💍 und SET 9/21

    BT 16.9.21 positiv (Hcg 166), 1.10.21: biochem SS

    KET 1.12.2021 - negativ

    1. TF mit neuer Spenderin: 1.2.2022

    T+5/T+7: Urintest positiv 🥰

    BT 10.2.22

  • Jane-80
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    • 29. Januar 2022 um 13:22
    • #6

    Wir erzählen unseren Eltern nichts, weil sie aus einer Generation sind, die dafür wenig bis kein Verständnis haben und sollten wir über EZS noch ein Kind bekommen, soll es nicht anders angeschaut werden als die anderen Enkel.

    Dass wir in der kiwu Klinik sind, weil wir einen gendefekt vererben ist bekannt, Verständnis gibt es dafür aber wenig.

    Unter Freunden ist die Reaktion neutral bis - wie soll ich es nennen, aber bei manch einem merkt man, dass er das nie machen würde. Und wenn das von einer recht guten Freundin kommt, ist das auch nicht gut für dich selbst. Mit dieser Freundin rede ich über das Thema gar nicht mehr, so hat sie dann eben meine Fehlgeburt auch nicht mitbekommen…

    Vielleicht sind die Erfahrungen positiver, wenn man gar keine Kinder bekommen kann. Wenn man aber Kinder (mit Gendefekt) bekommen kann, scheint das Verständnis eher selten vorhanden zu sein für neue Wege…

    Ich schätze, das findest du schnell raus, was für euch der richtige Weg ist. Ich würde es heute kaum jemandem sagen, außer dem Kind / den Geschwistern selbst und sehr TOLERANTEN, engen Freunden 😃

  • Stonie1990
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    • 29. Januar 2022 um 15:34
    • #7

    Hey zusammen , vielen lieben Dank für das Feedback. Und alle die den Transfer noch vor sich haben natürlich auch ganz viel Glück von meiner Seite ❤️.

    Ja da scheinen die Reaktionen ja sehr durchwachsen zu sein . Bei den einen gut bei den anderen eher schlecht , was natürlich schade ist. Natürlich muss jeder seinen Weg selber finden und man sollte auf die Meinungen anderer keinen Wert legen . Aber natürlich mache ich mir gerade bei meinem Papa sehr viele Gedanken da er seit dem Tod von meiner Mama sowieso schon seltsam geworden ist . Ich habe keine große Familie und er ist nunmal jetzt mein einziger Rückhalt. Wenn seine Reaktion negativ ist würde mich das echt extrem aus der Bahn werfen 😣. Ich habe vor es morgen zu "beichten" weil ich sonst weitere schlaflose Nächte habe 😅.

    Was die beste Freundin sagt , darauf lege ich jetzt erstmal keinen so großen Wert da ich schon oft falsche Freunde aus meinen Leben entfernt habe. Kontakte kann man jederzeit neu knüpfen . Natürlich wäre es sehr schade da man auch dort auf Verständnis für seine Situation hofft. Habe es mir ja auch nicht ausgesucht das meine Eizellen platt sind .

    Aber von anderen zu lesen das es durchaus auch verständnisvolle Menschen gibt beruhigt mich ein wenig.

    Diagnose POF mit 28

    Entschluss EZS , da keine andere Wahl (AMH 0.01)

    Erster Transfer in Dänemark 02/22 (negativ)

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  • Fliege
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    • 29. Januar 2022 um 16:13
    • #8

    Ich weiß schon sehr lange, dass nur eine EZS in Frage kommt und gehe schon seit 10 Jahren total offen damit um. Im privaten Umfeld, wie auch im Büro und ich habe bisher vom Umfeld nie negative Reaktionen gehabt.

    Negative Reaktionen leider tatsächlich nur vom Partner. Der aber ja auch ganz anders betroffen ist.

    Mal vlt ungläubig oder auch nicht besonders interessiert, aber nie negativ. In der Regel sogar total positiv und verständnisvoll. Unterstützend. Neugierig.

    Grad die jüngeren (Freunde, Kollegen) waren top. 3 haben mir spontan ihre EZ angeboten. Auch wiederholt. Wir reden sehr regelmäßig drüber.

    Ich bin aber wie du auch noch jünger und kann mir vorstellen, dass die etwas älteren unter uns hier da schon eher Unverständnis ernten :( Als wenn es moralisch ok ein Kind mit 30 künstlich zu zeugen, aber mit 40 bitte nicht... solche Leute haben einfach keine Ahnung was die meisten von uns zu dem Zeitpunkt schon hinter sich haben...

    Etwas zurückhaltender (aber nicht negativ) waren meine Eltern. Das ist aber nur aus Sorge um mich der Fall. Die haben Angst vor dem Prozess. Nicht vor der Zeit, wenn ich erstmal schwanger bin oder das Kind da ist. Das wäre durch und durch ihr Enkel.

    Vielleicht beruhigt es dich, dass sogar meine 86 jährige Oma einer EZS aufgeschlossen gegenüber steht. Sie war sehr überrascht, dass es doch Möglichkeiten für mich gibt und sehr erfreut und interessiert am Ablauf und wie das funktioniert (hab ich sehr einfach und omagerecht, aber doch mit allen Facetten, Vor- und Nachteilen erklärt, auch über die Spenderin... und sie hat viel skeptisch nachgefragt, ob es denn wer Fremdes sein muss, oder nicht auch die Schwester sein könne, ich glaube der Gedanke war ihr lieber, aber am Ende sagte sie, dass sie sich seeeehr über das erste Urenkelchen freuen würde, egal wie es entsteht, weil das ja dann überhaupt keine Rolle spielt, weil das Wichtigste ist, dass alle gesund und glücklich sind.

    Sie war nur sehr verwundert, was medizinisch heute so möglich ist.

    Wenn eine 86 Jährige es schafft so tolerant über die Geneationengrenze zu springen, wieso schaffts der eigene Freund nicht?? 🙄🙄

    Sei mutig, gib deinem Dad Raum für Fragen und Zeit, wenn er erstmal sacken lassen muss. Du weisst das alles schon lange- für ihn wird das etwas ganz Neues sein, von dem er wohlmöglich erstmalig hört. Aber gerade nach dem Verlust deiner Mutter, ist er doch bestimmt an deinem Glück interessiert.

  • Stonie1990
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    • 29. Januar 2022 um 16:31
    • #9

    Fliege das klingt ja wirklich super das du so tolle Reaktionen aus deinem Umkreis erfahren durftest. Meine Oma würde vermutlich gar nicht verstehen was das alles ist . Deswegen erspare ich mir da die Erklärung. Aber super das man in so einem Alter so tolerant damit umgeht etc. Wie du schon sagst, die älteren Generationen sind in der Hinsicht ja eigentlich etwas spezieller.

    Das der eigene Partner nicht so positiv/desinteressiert reagiert ist natürlich schade . Da hatte ich tatsächlich mit meinem Partner verdammt viel Glück. Ich habe ihn damals die Situation unter Tränen gebeichtet und vermutete er packt jetzt seine Sachen und geht. Aber nein er war sofort dabei ohne Zweifel. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich hoffe das dein Partner seine Meinung dazu noch ins positive ändert.

    Ja , meinen Papa ist nur wichtig das ich glücklich und gesund bin das stimmt . Aber aktuell kann ich null abschätzen was er zu so einem Schritt sagt . Er ist halt manchmal auch sehr verbissen was einige Dinge angeht . Oder Sturkopf trifft es besser 😅

    Diagnose POF mit 28

    Entschluss EZS , da keine andere Wahl (AMH 0.01)

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    Nächster Transfer 03/22 ?

  • Vicky123
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    • 29. Januar 2022 um 17:27
    • #10

    Ich gehe mit dem Thema auch ganz offen um und erzähle jedem so viel, wie er hören möchte.

    Meine Eltern haben es einfach zur Kenntnis genommen, aber nicht mehr nachgefragt.

    Und dann wissen es noch zwei Freundinnen, die es total positiv aufgefasst haben und einfach interessiert waren. Die eine ist auch in den genauen Stand der Dinge eingeweiht und fiebert richtig mit!

    Alle anderen erfahren es erst, wenn ich irgendwann schwanger wäre. Ich würde, wenn ich auf natürlichem Weg versuchen würde, schwanger zu werden, es ja auch nicht jedem sagen.

    Eine Ausnahme mache ich da allerdings, auf der Arbeit wird niemand davon erfahren. Das liegt aber daran, dass ich dort insgesamt versuche wirklich private Dinge nicht zu erzählen.

    • Kinderwunsch ab 2021

    • da der AMH-Wert schon 2016 unter 0,1 lag: direkte Empfehlung zur EZS

    • Oktober 2021: Erstgespräch Prag

    • Januar 2022: Transfer von 2 Embryonen

    • Februar 2022: das <3 schlägt :love:

    • Mai 2022: es wird ein Junge :blue_heart:

  • Weggi
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    • 29. Januar 2022 um 18:08
    • #11

    Ich habe meine Kernfamilie eingeweiht (mit neutralen Reaktionen beim Bruder und Vorfreude auf das Enkelkind bei der Mutter). Und meine allerengste Freundin. Mutter und Freundin fiebern ebenfalls richtig mit, das ist mir teilweise fast zu viel. Weil es Druck macht. Andererseits wollte ich mit ihnen drüber reden können, was die Medikamente und alles drum rum angeht. Also bereue ich es nicht :S

    Ansonsten habe ich sehr positive Reaktionen bekommen aus der ehemaligen Kiwu, wo ich wegen US der Gebärmutterschleimhaut war. Von der Apotheke, die meine Medikamente besorgt hat. Von der Hausarztpraxis, die beim i.m. Spritzen unterstützt hat. Also wirklich viele gedrückte Daumen aus dem professionellen Umfeld :)

    Der Schwiegerfamilie würden wir es sagen im Falle einer Schwangerschaft. Da wir das Kind früh aufklären möchten, sollen es die wissen, die vielleicht von ihm drauf angesprochen werden 8)

    Edit: auf der Arbeit sage ich kein Wort. Da würde ich erst die Schwangerschaft bekannt geben. Aber ohne Hinweis auf die EZS, nur dass wir professionelle Hilfe hatten eventuell.

  • Tulpe80
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    • 29. Januar 2022 um 22:40
    • #12
    Zitat von Fliege

    Als wenn es moralisch ok ein Kind mit 30 künstlich zu zeugen, aber mit 40 bitte nicht... solche Leute haben einfach keine Ahnung was die meisten von uns zu dem Zeitpunkt schon hinter sich haben...

    ja das hast Du schön gesagt.

    Ich glaube, je älter, desto mehr wird es hinterfragt.

    Um ehrlich zu sein, bin ich aber manchmal auch um die Promis froh bei dem es noch nach der "Schallmauer" von 40 Jahren klappt (wie auch immer das teilweise zu Stande kommt)

    Ich hoffe, dass sich dadurch der "gesellschaftliche Referenzpunkt" etwas nach hinten schiebt.

    Allerdings muss ich auch gleich die Kritik an meiner Denke hinterher schicken. Denn dadurch, dass kaum ein Promi drüber spricht, wie das zustande gekommen ist, ergibt sich eben auch die gesellschaftliche Vorstellung, dass das Alter keine Rolle spielt bzw. dass die Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung irgendwie _alles_ möglich machen können. Das stimmt ja aber auch nicht.

    Bei meinen Eltern bin ich unsicher. Ich glaube, dass es besser ist, sie vor vollendete Tatsachen zu stellen und im Nachhinein eher vorsichtig aufzuklären. Mal sehen :)

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

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    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

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  • Wildflower
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    • 30. Januar 2022 um 09:06
    • #13

    Ich finde, dass unser Kind das Recht hat, es als allererster Mensch zu erfahren wenn es soweit ist.

    Ich mag den Gedanken nicht, dass es schon einige im Umfeld wissen, nur unser Kind nicht. Wir werden dann offen damit umgehen und dem Kind verständlich machen, dass es kein Geheimnis ist.

    Allerdings ist es doch sein ganz eigenes Recht, selbst zu entscheiden, wie offen das Kind es dann anderen sagen will bzw für sich selbst vlt auch gar nicht die Notwendigkeit sieht, darüber zu reden. Warum sollte man es dann bei anderen Menschen vorab thematisieren?

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

    Wechsel der Spenderin

    Frischtransfer einer 4AA Blastozyste

    Positiv (HCG an TF+9 bei 134, HCG an TF+16 bei 2.930) :love:

  • Stonie1990
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    • 30. Januar 2022 um 10:41
    • #14

    Wildflower das sehe ich jetzt allerdings etwas zwiespältig. Bei den Freunden okay, da kann man drüber streiten ob das vorab sein muss. Aber ich stelle mir dann auch so vor wenn das Kind jetzt zb. 7Jahre alt ist,es dann aus freien Stücken Oma und Opa selbst erzählt, kann das natürlich auch ein Schlag ins Gesicht sein und auf Enttäuschung treffen. Meine Eltern haben immer gesagt wenn was ist kann ich mit ihnen reden. Ich kann mir vorstellen das mein Papa wenn so etwas nach 7 Jahren heraus kommt , wirklich traurig wäre das ich ihn so lange belogen habe weil wir als Familie eigentlich schon ein enges Verhältnis hatten/haben. Natürlich gibt es immer 2 Seiten der Medaille. Natürlich hat das Kind das Recht selber zu entscheiden ob und wem es später davon erzählt. Aber ich Versuche ja immer mich ein wenig in die Situation der Leute zu versetzen und denke das es bei den eigenen Eltern schon sinnvoll wäre das vorab zu erzählen. Aber das sieht ja auch jeder anders 🙂. Soll jetzt kein Angriff sein 🙂

    Diagnose POF mit 28

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  • Tulpe80
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    • 30. Januar 2022 um 11:20
    • #15

    Ich denke es hängt ein wenig davon ab, wie man es einschätzt, dass diejenigen, denen man davon erzählt mit der Info umgehen können.

    Es gibt z.B. Menschen, die leider nur schlecht Dinge für sich behalten können. Und eher man es sich versieht, weiß das ganze Dorf alles.

    Eine Situation, in der das Kind später offen drüber spricht und dann irgendwelche Leute dumme Sprüche drüber machen, ist genauso wenig erstrebenswert, wie eine Situation wo das Kind ggf. von Fremden auf seine Entstehung angesprochen wird, bevor es von den Eltern aufgeklärt wird.

    Mein Plan ist die Wickeltischaufklärung und dann sukzessive das Umfeld zu informieren. Aber eben abhängig davon wie Leute generell mit privaten Infos umgehen können.

    Aber tja nun. Ich bin noch meilenweit von einem Kind entfernt. Vielleicht mache ich mir völlig umsonst Gedanken über diese im wahrsten Sinne des Wortes ungelegten Eier ;)

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

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    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

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    10/2022 - Baby ist da! <3

  • AnjaG69
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    • 30. Januar 2022 um 12:32
    • #16

    Bei uns wussten in der Zeit der Vorbereitung und der Übertragung nur enge Freunde und die Eltern Bescheid, da ich absolut keine Lust hatte dauernd gefragt zu werden, ob es geklappt hat und so weiter.

    Erst als die Kinder auf der Welt waren (ich bin eine der Glücklichen bei denen es zweimal geklappt hat) haben wir sehr offen darüber geredet, also auch in der Krabbelgruppe und im Pekip-Kurs.

    Menschen die engen Kontakt zu den Kindern hatten, wussten auch schon vor der Aufklärung der Jungs Bescheid, ich bin ein sehr offener Mensch und steh zu der Entscheidung bei einem blöden Spruch (kam sehr sehr selten) kann ich auch eine entsprechende Antwort zurück geben. Zum Beispiel hat meine Schwiegermutter immer wieder betont, wie ähnlich der Kleine ihrem Vater sei, irgend wann habe ich mir das verbeten, da ich das taktlos fand und mir das damals auch noch weh tat. Jetzt wäre mir das total egal, aber die beiden sind jetzt ja auch 12 und 15 Jahre alt und schon so lange meine Kinder dass das alles keine Rolle mehr spielt.

    Jetzt sind viele Menschen darüber aufgeklärt, so dass keine komische Reaktion kommt, wenn die Jungs darüber reden und auch da habe ich gar keinen blöden Spruch mehr bekommen.

  • Wildflower
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    • 30. Januar 2022 um 14:02
    • #17

    Stonie1990

    Ich finde es gut, dass jede hier ihre Meinung frei äußern kann und es ist ja auch ein kontroverses Thema.

    Ich sehe es halt schon ähnlich wie Tulpe und befürchte einfach, dass unser Kind mit Aussagen von Bekannten oder Dorfbewohnern konfrontiert werden könnte und das versuche ich einfach zu verhindern.

    Ich verstehe aber was du meinst und dass sich die Eltern sehr vor den Kopf gestoßen fühlen könnten aber man macht es ja nicht mit böser Absicht oder sowas.

    Wenn die Beweggründe klar sind, würde ich schon denken, dass du Verständnis erhälst.

    Ich weiss leider auch, dass meine Eltern nicht verständnisvoll auf die EZS reagieren würden. Das haben sie leider schon bei den Icsis nicht.

    5x ICSI negativ

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    Wechsel der Spenderin

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  • Schneewittchen
    Morula
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    • 30. Januar 2022 um 15:25
    • #18

    AnjaG69, wie schön, dass Du hier im Forum im Forum schreibst, obwohl Deine Jungs ja schon älter sind. Wann hast Du Deine beiden Söhne über ihre Entstehung aufgeklärt? Ich hoffe, dass mein Mann und ich den richtigen Zeitpunkt, also das richtige Alter, nicht verpassen. Manchmal habe ich Sorge, dass unsere Tochter uns vorwerfen könnte, dass wir egoistisch gehandelt haben und sie keine Möglichkeit hat, die Spenderin kennenzulernen…

    Viele liebe Grüße!

    Ich: Jahrgang 1983, Partner: Jahrgang 1978

    Endometriose / Adenomyose 😩, hochgradiges OAT-Syndrom 😩

    Kinderwunsch seit 2018 🥰

    3 erfolglose ICSI in Deutschland mangels Befruchtung 😡

    Erstvisite wegen EZS in Spanien in 12/20 ☺️

    SET in 03/21: Negativ 😢

    Kryotransfer SET: 05.07.21 🍀 TF + 11: HCG-Wert von 387 😍

    SSW 6+1: Herzchen schlägt 💗

    💝 Babygirl 💝

    vET: 23.03.2022

    24.03.2022: Geburt eines gesunden und wunderschönen Mädchens per Kaiserschnitt 💞

  • Milla
    Morula
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    • 30. Januar 2022 um 16:59
    • #19

    Es ist interessant zu lesen, welchen Weg jeder Einzelne für sich wählt. Nachdem ich IVFs bei mir nicht erfolgreich waren, haben mir Freunde gesagt, dass sie an meiner Stelle eine Einzellspende in Erwägung ziehen würden. Ich hatte die EZS gar nicht auf dem Schirm. Der Impuls kam also von Freunden und so wurde ich von Freunden von Beginn an bezüglich EZS unterstützt.

    Ich pflege einen sehr offnen und ehrlichen Austausch mit meinen Freunden und so habe ich vielen unsere Geschichte erzählt. Es gab keine irritierten Reaktionen. Eine Freundin meinte zu mir, dass ihre leiblichen Kinder so ganz anders aussehen würden als sie und ihr Partner und dass sie auch ein ganz anderes Verhalten hätten als sie. Es könnten auch nicht ihre leiblichen Kinder sein - und natürlich liebt sie sie dennoch.

    Auch finde ich den Austausch mit einer Freundin wichtig, die einen kleinen Adoptivsohn hat. Sie ist Kinderpsychologin und diesbezüglich sehr reflektiert. Ich erhalten viele Tipps von ihr. Unser Kind ist eine Doppelspende und fast wie adoptiert ;)

    Meine Eltern (mein Vater ist schon 80J) und auch die Eltern meiner Freunde haben uns direkt unterstützt- mental und finanziell. Sie freuen sich sehr, dass es noch einen kleinen Enkel geben wird und ich bin mir sicher, dass es fantastische Großeltern werden. Lediglich mein Bruder hatte etwas Bedenken (die ältere Generation hat sich also in dem Fall offener gezeigt).

    Ich finde den offenen Umgang wichtig, um das Thema "ESP/ Spendenkinder" zu enttabuisieren. Jedes Gespräch darüber trägt eine Stück dazu bei. Ich möchte, dass mein Kind in einer offnen und toleranten Gesellschaft aufwächst, indem es voll anerkannt wird.

    Wichtig ist sicher, dass man selbst voll und ganz hinter der Spende steht und sich damit gut fühlt. Ich habe keine Angst davor, wenn es irritierte Reaktionen gibt (hatte ich ja durch meinen Bruder) und freue mich mit der Geburt unseres Kindes ein Stück Toleranz in die Gesellschaft zu bringen.

    2019: KWZ: Köln- Eizellen zu klein

    Frühjahr 2020: IVI Mallorca: Eizellen ließen sich nicht befruchten

    Okt.2020: IVI Mallorca: EZS-negativ (übrigen Blastos entwickelten sich nicht weiter)

    März 2021: Storkklinik Kopenhagen: EZS-Blastos entwickelten sich nicht weiter

    21.5.: 2. EZS (Kopenhagen)

    1.6.: SST negativ

    21.6.:3. EZS (Kopenhagen)

    1.7.: SST positiv (404 hCG) ❤️

  • Tulpe80
    Blastozyste
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    10
    • 30. Januar 2022 um 17:10
    • #20

    @Schneewitchen

    diese Sorge begleitet mich auch.

    und AnjaG69

    schön auch mal wieder von Dir zu hören. Du machst mir sehr viel Hoffnung, dass alles gut werden kann.

    Zitat von AnjaG69

    Schwiegermutter immer wieder betont, wie ähnlich der Kleine ihrem Vater sei, irgend wann habe ich mir das verbeten, da ich das taktlos fand

    Das kann ich absolut nachvollziehen. Solche Bemerkungen sind absolut unangebracht, und ich habe auch schon überlegt, wie ich auf sowas reagiere. Ich glaube, es würde mich schon sehr treffen.

    Wildflower

    tut mir sehr leid, dass Deine Eltern da nicht offen sind.

    Bei meiner Mutter bin ich mir sehr unsicher, wie sie reagieren würde. Mein Gefühl sagt mir, wenn ein Kind erst mal da ist, ist es schwerer sich negativ zu äußeren als im Vorfeld.

    Und weil ihr alle so lieb seid, schicke ich Euch ganz viel Flausch:

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

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