bei uns sind es Halbgeschwister, und sie sehen sich eigentlich nicht ähnlich, das ist aber kein Problem. Die Beiden sind echt eine Einheit.
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bei uns sind es Halbgeschwister, und sie sehen sich eigentlich nicht ähnlich, das ist aber kein Problem. Die Beiden sind echt eine Einheit.
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Hi,
bei der Diskussion um ein zweites Kind per EZS finde ich sollte dabei auch an das erstgeborene
Kind gedacht werden. Wenn eine Aufklärung erfolgt, ist es für die Kinder wirklich schöner, wenn ein Geschwisterkind mit gleicher Vorgeschichte da ist. Bei uns haben die beiden Jungs (13 und 16) ein sehr enges Verhältnis und ich glaube, dass die gemeinsame Geschichte da eine Rolle spielt.
Anja
Liebe Wildflower,
die Dörfler kann ich leider nicht beurteilen, bei uns haben fast alle Menschen in der Umgebung entspannt und interessiert reagiert und falls sie eine andere Meinung hatten, haben sie diese nicht geäußert (und wir haben das ganze ja zweimal gemacht unsere Kinder sind jetzt 12 und 16 Jahre alt). Ein anderes Beispiel zum Dorf , meine Freundin ist mit ihrer Partnerin als Paar in ein solches gezogen und auch dies wurde letzendlich akzeptiert und sie sind jetzt in die Dorfgemeinschaft aufgenommen.. ![]()
Zu den anderen Kinder, die Grausamkeit begann bei uns erst in der 5. Klasse allerdings bis zur 8. Klasse. In diesem Alter ist Kinder bewusst was sie weiter erzählen und das Thema EZS erfuhren nur die wirklich guten Freunde. Da wurde nie weiter getratscht und ein blöder Kommentar abgegeben. Meine Kinder hörten und hören in dieser Zeit schon ziemlich blöde Kommentare, aber wirklich nie zu dem Thema EZS, das ist viel zu abgehoben für Kinder, die beschäftigen sich eher mit einfachen Sachen wie Essverhalten, Aussehen, Klamotten, lange Haare, welche Sprüche gesagt werden oder was sonst gerade nicht in der Norm entspricht.
Ich habe mir als der Erste so klein war auch so viele Gedanken über die Aufklärung gemacht und auch davor Angst gehabt, aber meine sind da echt locker mit umgegangen und jetzt mit 12 und 16 Jahren sind wirklich alle anderen Probleme (diese blöde Schule) viel gravierender als Gedanken um die EZS. Und bei diesen Problemen (Alkohol, Schulnoten) ist es so wichtig, dass immer alles locker besprochen wurde und wird, so dass auch ein Jugendlicher noch kommt und erzählt was ihn gerade beschäftigt.
Viele liebe Grüße
Anja
Liebe zukünftige und alle anderen Mütter,
ich habe nocheinmal über die Aufklärung der Freunde und Verwandten nachgedacht. Ich glaube dass es wichtig ist mit dem Thema locker um zu gehen. Wir leben den Kindern das lockere Umgehen mit ihrer Herkunft dann vor. Somit können sie ja auch damit locker umgehen. Ich hoffe, dass ich den Gedanken richtig rüber bringe. Wir erzählen es auch nicht allen Verwandten, aber allen Menschen die engen Kontakt haben und manchmal auch locker Freunden, die nicht viel damit zu tun haben. Das bekommen meine Kinder jetzt manchmal auch mit und ich hoffe, dass sie ihre Entstehungsgeschichte somit als einen etwas anderen Weg erkennen, aber dass dies vollkommen ok ist. Ich kann nur sagen, dass diese ganze Aufklärerei und den Leuten erzählen viel einfacher ist, wenn die Kinder älter sind und einfach Eure Kinder sind und diese EZS-Geschichte total in den Hintergrund rutscht. Es entstehen dann nämlich alle Probleme die andere Familien auch haben.
Viele liebe Grüße
Liebe zukünftige Mütter,
da mich das Thema der Aufklärung auch sehr beschäftigt hat, schreibe ich als ´Altmutter´zu dem Thema noch einmal.
Wir sind Eltern von zwei Kindern (Halbgeschwister 12 und 16 Jahre) über EZS. Die Aufklärung erfolgte mit 5 Jahren, da die Empfehlung ist vor der Einschulung zu beginnen. Wir haben ein Buch gestaltet mit der Vorgeschichte, Fotos von uns und wie so eine Eizellspende funktioniert. Das Buch wurde bis zum 10 Lebensjahr immer mal wieder gelesen. Wer daran starkes Interesse hat, kann mich anschreiben. Ich muss es allerdings einscannen, da es nicht mehr auf meinem Rechner ist, aber kein Problem.
Bei uns wissen alle Freunde und Verwandten Bescheid, welche in engen Kontakt mit den Jungs stehen, dann später die Erzieher und Klassenlehrer der Grundschule und falls dies ein anderer Lehrer war die Biologielehrer, so dass bei dem Aufklärungsunterricht kein Lehrer aus allen Wolken fällt, wenn einer unserer Söhne als Möglichkeit Kinder zu bekommen die Eizellspende erwähnt. Hat mein Großer gemacht und es gab rege Diskussionen, das würde doch gar nicht gehen ![]()
. Mein Kleiner ist viel schüchterner da gab es so was nicht. Er ist nur stolz darauf, dass er so schnell braun wird : `Sind halt meine spanischen Gene`kommt dann ...
In der ganzen Zeit habe ich zweimal negative Äusserungen erhalten, einmal zu der Aufklärung warum so früh ( was ich für sehr wichtig halte, da Kinder früh von sich eine Vorstellung haben und dann dieses Bild ins wanken kommt, wenn sie später von der EZS erfahren) und zum anderen zur EZS selbst. Aber mal ernsthaft einen Kommentar darf sich nur eine Frau erlauben, welche auch keine eigenen Kinder kriegen kann und einen Kinderwunsch hat. Übrigens kamen die Bemerkungen von Männern
.
Ich war selber dabei als mein Älterer plötzlich zu seinem Onkel sagte - mit 8 Jahren- ich bin übrigens ein Drittel Spanier, das kam total locker und mein Schwager lächelte nur und meinte dass ist ja toll. Thema beendet.
Interessanterweise erzählten beide Jungs ihre Geschichte ihren besten Freunden, das wurde auch nie negativ aufgenommen, aber hier waren die Eltern auch vorher von uns aufgeklärt worden.
Also bei uns hat bis jetzt - und wir sind in der Pubertät mit einem der Jungs- die Aufklärung der Kinder und der Verwandten und Freunde sich überhaupt nicht negativ geäußert.
Viele liebe Grüße
Anja
Liebe Ela,
ich würde den Ärzten alle Informationen geben. Es schadet ja auf keinen Fall, sondern ergibt falls eine besondere Situation eintritt zusätzliche Informationen (ich denke da an Blutgruppen und so). Ich habe zwei Kinder per EZS, eines per Kaiserschnitt und eines per natürlicher Geburt bekommen, in beiden Fällen habe ich es angegeben, war kein Ding wurde aufgeschrieben und fertig. Es kam nie zur Sprache.
Ärztliches Personal (Hebamme) darf eine derartige Information soweiso nicht weitergeben.
Viele Grüße Anja
Bei uns wussten in der Zeit der Vorbereitung und der Übertragung nur enge Freunde und die Eltern Bescheid, da ich absolut keine Lust hatte dauernd gefragt zu werden, ob es geklappt hat und so weiter.
Erst als die Kinder auf der Welt waren (ich bin eine der Glücklichen bei denen es zweimal geklappt hat) haben wir sehr offen darüber geredet, also auch in der Krabbelgruppe und im Pekip-Kurs.
Menschen die engen Kontakt zu den Kindern hatten, wussten auch schon vor der Aufklärung der Jungs Bescheid, ich bin ein sehr offener Mensch und steh zu der Entscheidung bei einem blöden Spruch (kam sehr sehr selten) kann ich auch eine entsprechende Antwort zurück geben. Zum Beispiel hat meine Schwiegermutter immer wieder betont, wie ähnlich der Kleine ihrem Vater sei, irgend wann habe ich mir das verbeten, da ich das taktlos fand und mir das damals auch noch weh tat. Jetzt wäre mir das total egal, aber die beiden sind jetzt ja auch 12 und 15 Jahre alt und schon so lange meine Kinder dass das alles keine Rolle mehr spielt.
Jetzt sind viele Menschen darüber aufgeklärt, so dass keine komische Reaktion kommt, wenn die Jungs darüber reden und auch da habe ich gar keinen blöden Spruch mehr bekommen.
Liebe Honey,
Wir haben ein eigenes Buch Ihrer persönlichen Geschichte gemacht. Mit Fotos von uns und erklärt wie es dazu gekommen ist, dass wir eine Eizellspende brauchten, wie das funktioniert.. Bilder vom Embryo und den Ultraschallbilder und Babybilder sind auch darin. Unsere Jungs war sehr früh aufgeklärt zum Thema Eizelle und Spermien :-). Dieses Buch wird von dem Jüngeren bis heute immer wieder angeschaut. Wir gehen mit der Thematik sehr offen um und die Jungs sind in sich total zufrieden. Mein Grosser ist sehr groß, obwohl mein Mann kleiner ist und wenn dann Kommentare kommen: Das hast Du von Deiner Mutter, grinsen wir beide uns nur an. Es gibt für weitere Infos in England eine Organisation für Samen- und Eizellspendekinder auch mit Aufklärungsvorschlägen - welches Alter am besten und so weiter. https://www.dcnetwork.org/useful-info/glossary.
Bei uns ist in der Grundschule auch die Klassenlehrerin informiert worden, dass diese nicht aus allen Wolken fällt im Aufklärungsunterricht, auch die Eltern der besten Freunde wissen Bescheid. Witzigerweise nicht alle Verwandte, sondern nur welche mit engem Kontakt haben. Bei einem Cafetrinken meinte der Große zu seinem Onkel: `Übrigens ich bin ein Drittel Spanier`Da war es schon gut, dass mein Schwager Bescheid wusste. Der Kleine wird im Sommer sehr schnell braun und da fällt schon der Kommentar: `Das sind deine spanischen Gene`. Da kommt nur ein Grinsen.
Die Jungs haben die Geschichte als ihre akzeptiert. Manche unserer Freunde haben nicht verstanden, warum wir so früh aufgeklärt haben, aber das Buch : Wieviel Wahrheit braucht mein Kind? hat mich sehr überzeugt. Wenn ich es heute erzähle erfahre ich eigentlich keine negativen Sprüche.
Liebe CO,
es sind Halbgeschwister und sehen sich überhaupt nicht ähnlich, lieben sich aber total.
Liebe Grüße
Hallo zusammen,
als Mutter von zwei älteren Eizellspendekindern, schreibe ich mal. Beide wurden mit 5 Jahren aufgeklärt. Unser älterer Sohn ist jetzt 15, in der Pubertät und macht einen wahnsinnig, aber die genetische Herkunft war jetzt nie Thema. Als er jünger war (glaub mit 9-10 Jahren) kam im Streit der furchtbare Satz : " Du bist ja gar nicht meine Mutter! " Da habe ich schon geschluckt, aber habe dann zurückgegeben, dass ich ihn auf die Welt gebracht habe, ihn gestillt und bei Bauchweh Stunden nachts getragen habe , ich also ganz eindeutig seine Mutter bin. Nach einem Moment kam er zum kuscheln und meinte : " Du bist zu 99% meine Mama! " Auch unser jüngerer Sohne (11 Jahre) hat im STreit gemeint, dass er ausziehen wollte und sich eine neue Familie suchen würde. Ich weiß von anderen Eltern(ohne EZS), dass ihnen das auch passiert. Nach 1h ist dann alles wieder gut. Ich denke nicht mehr viel über die fehlende genetische Verwandschaft nach, nur als meine Schwiegermutter immer wieder betonte wie ähnlich der Jüngere doch ihrem Vater sei, tat das weh. Nachdem ich ihr gesagt habe, dass solche Kommentare mir weh tun kam nichst mehr. Meine Söhne sagen vollkommen locker, was sie meinen von mir zu haben und was von meinem Mann, Genetik ist so unwichtig , so kitschig es sich anhört Liebe ist so viel mehr!!!
Ich glaube am wichtigsten ist, dass die Kinder merken, dass uns die Genetik nicht wichtig ist, dann ist es für sie auch nicht.
Viele liebe Grüße, viel Glück und Kraft auf diesen steinigen Weg
Hallo,
bin ich noch nicht freigeschaltet oder wird noch nicht zu dem Thema geschrieben?
Viele Grüße Anja
Könnt Ihr mich bitte freischalten
Hallo,
ich war sehr lange nicht mehr in diesem Forum. Unsere Kinder sind jetzt 11 und 14 Jahre alt und wir haben beide mit 5 Jahren aufgeklärt. Wir haben ein eigenes Buch Ihrer persönnlichen Geschichte gemacht. Mit Fotos von uns und erklärt wie es dazu gekommen ist, dass wir eine Eizellspende brauchten, wie das funktioniert.. Bilder vom Embryo und den Ultraschallbilder und Babybilder sind auch darin. Dieses Buch wird von dem Jüngeren bis heute immer wieder angeschaut. Wir gehen mit der Thematik sehr offen um und die Jungs sind in sich total zufrieden. Mein Grosser ist sehr groß obwohl mein Mann kleiner ist und wenn dann Kommentare kommen: Das hast Du von Deiner Mutter, grinsen wir beide uns nur an. Es gibt für weitere Infos in England eine Organisation für Samen- und Eizellspendekinder auch mit Aufklärungsvorschlägen - welches Alter am besten und so weiter. Bei uns ist in der Grundschule auch die Klassenlehrerin informiert worden, dass diese nicht aus allen Wolken fällt im Aufklärungsunterricht, auch die Eltern der besten Freunde wissen Bescheid.
Viele Grüße
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