1. Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Kalender
    1. Termine
  5. Lexikon
  6. News-System
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • News
  • News Update
  • Erweiterte Suche
  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Allgemein
  3. Eure Behandlungsgeschichte

fast 40: mein Kiwu

  • Aderinto
  • 3. Dezember 2020 um 07:53
  • Aderinto
    Eizelle
    Beiträge
    2
    • 3. Dezember 2020 um 07:53
    • #1

    Hallo,

    ich habe mich hier angemeldet, obwohl ich meinen unerfüllten Kinderwunsch bereits vor 4 Jahren begraben musste (...oder besser: hätte begraben müssen).

    Ich komme immer noch nicht damit klar, dass es in meinem Leben kein Kind geben wird, dass ich nichts auf dieser Welt hinterlassen kann...

    Ich bin inzwischen fast 40 und obwohl doch mein Kinderwunsch längst begraben sein sollte, habe ich Angst davor, wenn es von der biologischen Seite her auch nicht mehr geht...

    Ich habe Angst vor einem Leben, das anders als normal verläuft... Und ich habe Angst, dass es niemals aufhört, mir so weh zu tun... dass es immer wieder hoch kommt...

    Geht es anderen hier auch so oder ähnlich? Wie ist das bei euch nach Jahren? Wie lebt ihr?

    Liebe Grüße,

    Aderinto

  • Orchidee
    Eizelle
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    11
    • 3. Dezember 2020 um 21:47
    • #2

    Wieso musstest du denn deinen Kinderwunsch vor vier Jahren begraben?

  • athene18
    Blastozyste
    Reaktionen
    2.493
    Beiträge
    1.343
    • 3. Dezember 2020 um 22:26
    • #3

    Aderinto Das wäre auch meine Frage. "Begraben" klingt so endgültig wie es bei dir vielleicht ja nie war? :slightly_smiling_face:

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Mannarini
    Eizelle
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    10
    • 4. Dezember 2020 um 07:52
    • #4

    Hallo Aderinto,

    es wird nicht ewig weh tun!

    Meine erste und einzige ICSI ist mittlerweile schon drei Jahre her. Ich habe kein Kind und ich habe mich vom Kinderwunsch und dem Traum ein Kind zu haben verabschiedet. Nicht leicht und nicht einfach. Mit vielen Tränen, Schmerzen und einem Selbstmordversuch. Es ging mir also wirklich dreckig. Aber ich habe mir von einer Therapeutin helfen lassen und jetzt nach fast 2 Jahren harter Arbeit an mir selbst komme ich damit klar und es tut nicht mehr weh. Und das schon seit Mai diesen Jahres.

    Irgendwie fühle ich mich wie eine ehemalige Alkoholikerin, die jetzt sagt: ich bin seit Mai trocken. Aber ich glaube der Vergleich ist nicht so weit hergeholt. Ich denke der Kinderwunsch und die -behandlungen sind für uns oft wie eine Sucht. Es ist der erste Gedanke beim Aufstehen und der letzte vorm Einschlafen. Wir leben nur dafür und sehen nichts anderes mehr. Man ist wie besessen davon.

    LG,

    Mannarini

  • Koroschi
    Eizelle
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    16
    • 4. Dezember 2020 um 07:54
    • #5

    Hallo Aderinto

    Es war für mich wie ein Entzug und es hat lang gedauert, aber es hat sich gelohnt:

    ich sehe heute die schönen Dinge auf dieser Welt! Ich weiß, dass ein Kind nicht alles ist, was man braucht um glücklich zu werden! Ich stelle mich auch endlich mal wieder selbst in den Vordergrund! Meine Bedürfnisse und die meines Mannes sind mir viel wichtiger! Ich wehre mich gegen Menschen die mich aufgrund meiner Kinderlosigkeit verletzen! Ich genieße die Vorteile, die ich durch meine Kinderlosigkeit habe! Ich bin nicht mehr neidisch auf Mütter sondern will eigentlich gar nicht mit ihnen tauschen! ICH LEBE WIEDER!

    Also: es ist hart, aber es geht und irgendwann ist man auch wieder glücklich. Man muss einfach nur in den Entzug und diesen durchhalten.

    Einen kleinen Stich bekommt man wahrscheinlich immer wieder mal, denn auch ein Alkoholiker bleibt immer nur ein trockener Alkoholiker und ist immer gefährdet, aber es ist kein Schmerz mehr!

    Ich vermisse nichts und Du schaffst das auch

    Eine Umarmung,

    Koroschi

  • Schuo-Schuo
    Eizelle
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    6
    • 4. Dezember 2020 um 07:59
    • #6

    Hallo Aderinto,

    meine letzte Behandlung liegt jetzt über ein Jahr zurück. Ich frage mich manchmal wie es wäre, wenn ich im Lotto gewinnen würde: Würde ich mich nochmals behandeln lassen? Heute würde ich sagen: Nein. Ich möchte mich nicht mehr mit Spritzen quälen und ich möchte auch keinen eiskalten Anruf mehr von der Kinderwunschpraxis mit dem Wort: Negativ.

    Ich weiß nicht, ob es jemals ganz aufhört, dieser Schmerz. Oft habe ich auch Angst, dass ich alles nochmal durchmache, wenn die, die heute Mütter sind, alle mal Großmütter werden. Die Angst, dass mir deren Freude über das Enkelchen wieder einen Stich versetzt, ist groß.

    Drum konzentriere ich mich sehr intensiv auf meine ebenfalls kinderlosen Freunde- das hilft!!

    Gruß,

    Schuo-Schuo

  • Aderinto
    Eizelle
    Beiträge
    2
    • 4. Dezember 2020 um 08:03
    • #7

    Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten. Es scheint also tatsächlich ein glückliches Leben ohne Kind zu geben...

    Ich möchte auch kurz schreiben, was ich in den letzten 6 J. erlebt habe. Wir waren 3 J. in Kinderwunschbehandlung. Mein Mann hat 2 Kinder aus 1. Ehe. Das macht es mir nicht unbedingt leichter, mit meiner Kinderlosigkeit klarzukommen.

    Ich hätte bestimmt ein Kind bekommen können, aber dann hätte ich mich nach einem anderen Mann umsehen müssen, denn biologisch lag es an ihm, nicht an mir. Ich war hin und her gerissen. Aber dann habe ich mich für meinen Mann entschieden. Heute denke ich manchmal, was ist, wenn er mich eines Tages doch mal verlässt, z. B. wegen einer anderen Frau? Ich habe Angst, dass ich mir dann Vorwürfe mache, wegen ihm auf ein Kind verzichtet zu haben, und dann geht er einfach so... Naja, es war ja meine eigene Entscheidung so.

    LG,

    Aderinto

  • Maramarella
    Eizelle
    Beiträge
    8
    • 4. Dezember 2020 um 08:07
    • #8

    Hi Aderinto

    Ich habe auch schwere Jahre gehabt nach der Behandlung. Mit 36 J. brauchte ich eine künstliche Herzklappe und lebe nun damit. Ich wurde total depressiv und begann, mich selbst zu verletzen. Das ging so weit, dass es für mich lebensgefährlich wurde. Die Rettung überließ ich dem Zufall. Mir war es egal, ob ich überlebe oder nicht. Ich wollte nur noch meine Ruhe haben.

    Heute schwanke ich sehr hin und her zwischen dem Wunsch, doch ein Kind zu haben, und dem Gedanken, froh zu sein, dass ich ungebunden bin und keine Verantwortung für ein Kind habe. Aber ich habe auch Angst, dass mich jedes Ereignis bei anderen, wie beispielsweise Oma zu werden, wieder ganz hart treffen wird. Meine eigene Großmutter, die in ihrem Leben wirklich alle Stufen durchgemacht hat, sagt mir, dass man ohne Kind ein schöneres, unbesorgteres Leben führen kann.

    LG,

    Maramarella

  • Pitufo
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 6. Dezember 2020 um 07:59
    • #9

    Hallo Aderinto

    Man muss sicher auf viele Freuden, die ein Kind mit sich bringt, nicht, aber auch nicht die vielen Sorgen. Sie sagt, sie möchte in der heutigen Zeit kein Kind mehr in die Welt setzen. Sie meint, ich brauche mir nie Sorgen zu machen. Sie hat ein Kind durch Unfalltod verloren. Ich glaube, sie weiß, wovon sie redet.

    Und doch ist es doch unendlich schwer, die Kinderlosigkeit zu akzeptieren. Das ganze Leben verläuft total anders als bei den meisten Menschen, denn die Mehrheit hat immer noch wenigstens ein Kind.

    Mein Zug ist jedenfalls abgefahren und ich hoffe, dass ich eines Tages nicht mehr diesen Herzschmerz so empfinden muss.

    Lieben Gruß,

    Pitufo

  • LonnyMonny
    Eizelle
    Beiträge
    14
    • 6. Dezember 2020 um 08:02
    • #10

    Hallo Aderinto!

    Kurz zur Ergänzung aus meiner Geschichte:Mein Mann hat sich von mir getrennt.

    Er hat aus einer vorigen Beziehung eine Tochter.

    Leicht war das nicht in der Zeit zu sehen , wie Vater und Tochter miteinander umgingen.

    Mein Mann war sterilisiert.

    Die Refi klappte nicht so ganz.Daher musste ich auch wegen ihm die KIWU-Behandlung machen.

    Letztendlich bin ich kinderlos,nicht er.Und ich doch irgendwie wegen ihm.

    Er hat nun eine Freundin mit 2 Kindern!

    Ist das nicht schön??

    Mit dem Wissen von heute würde ich vieles anders machen..... Niemals mehr wegen eines Mannes auf den KIWU verzichten.

    Denn es ist schwer nach einer Trennung alleine mit dem Abschied klarzukommen!!!


    Es grüßt LonnyMonny

  • HauteLeMode
    Eizelle
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    13
    • 6. Dezember 2020 um 08:04
    • #11

    Halo Aderinto,

    genau diese Angst habe ich auch, nämlich dass er mich irgendwann verlässt und ich dann eben ohne Kind da stehe.

    Ich liebe ihn und habe mich für ihn entschieden, dass ich weiß ja nicht, was mich anderenfalls erwartet hätte. Vielleicht hätte ich gar keinen Mann mehr kennen gelernt, den ich lieben kann und der mich liebt, und ob es dann überhaupt mit einem Kind geklappt hätte... Als bei uns das endgültige Aus für ein Kind kam, war ich 36 J. alt. Vielleicht hätte ich es noch mal mit einem anderen Mann versuchen können, eine Partnerschaft aufbauen und ein gemeinsames Kind zu bekommen.... Aber dann heißt es natürlich, die Liebe kann nicht echt gewesen sein, wenn eine Frau den Partner wechselt, um ein Kind zu bekommen...

    Wenn man ehrlich ist, kann man im Leben einen Partner jederzeit wechseln, aber die Zeit für ein Kind ist eben biologisch begrenzt. Und ich sehe eigentlich denn Sinn im Leben darin, ein Kind zu bekommen und so ein wenig zum Fortbestehen des Menschen beizutragen.

    LG,

    HauteLeMode

  • Underthebrownfog
    Eizelle
    Beiträge
    13
    • 6. Dezember 2020 um 08:07
    • #12

    Hi

    Vielleicht wäre ich glücklicher, wenn ich mich damals anderweitig umgesehen hätte. Vor 3 Wochen bin ich Tante geworden. Mein älterer Bruder hat eine Tochter bekommen. Mit 40 J. und in seiner 2-jährigen, bisher einzigen Beziehung. Er hat sich das Kind andrehen lassen... ich möchte sicher nicht mit ihm tauschen, aber es erinnert mich doch sehr daran, was ich vermisse in meinem Leben.

    Mein jüngerer Bruder wird auch eines Tages Vater werden. Er ist 36, seine Freundin 19. Die haben beide noch viel Zeit. Wie wird das dann für mich werden? Ich bin sowieso die Verstoßene in der Familie, und durch die Kinderlosigkeit noch viel mehr...


    Lieben Gruß,

    Underthebrownfog

  • Epinal
    Eizelle
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    16
    • 6. Dezember 2020 um 08:09
    • #13

    Hallo Aderinto,

    ich hatte auch Beziehungen, wo die Männer absolut nicht bereit waren für eine KIWU-Behandlung.

    Es kamen Sprüche wie: wenn es auf normalem Wege doch noch klappt, dann hätte ich schon gerne ein Kind, aber sooooo?

    Oder: DU hast ja das Problem (verklebte Eileiter) ICH nicht.

    Und: so wichtig ist mir ein Kind auch nicht, MIR geht es auch so gut......

    Klar hätte ich mir auch sagen können, dass ich niemanden zu seinem Glück zwingen kann und schon gar nicht zur Vaterschaft überreden- habe ich zwar versucht, das Überreden, aber ich stieß auf Granit. Doch mal andersrum überlegt: Warum hatten die Männer ein Problem, es mir zuliebe und weil sie mich lieben, doch zu versuchen? Warum war es für sie scheinbar so einfach, ohne schlechtes Gewissen, ihren Plan durchzusetzen, während ich vernünftig sagen soll: ach ja, ich liebe ihn doch und Hauptsache, wir sind zusammen?

    LG,

    Epinal

  • HappyBabyBreathing
    2-Zeller
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    20
    • 8. Dezember 2020 um 07:55
    • #14

    Morgen Aderinto

    Kurz: Keiner war "schuld", sondern wir hatten einfach verschiedene Vorstellungen. So wie ich glaubte, dass ein Mann seine Einstellung vllt doch noch ändert, genauso glaubten es die Männer auch- nach dem Motto: der Tick mit dem Kinderkriegen geht auch vorbei.

    Ich weiß, früher oder später hätte ich sie dafür gehasst, dass ich nicht einmal eine Chance bekommen habe. Deshalb war für mich ganz klar die Trennung der richtige Weg.

    ... und dann ist auch noch Adventszeit. Gut finde ich, dass Du Dir Deine Trauer so offen eingestehst. Das ist sehr mutig.

    Ich bin momentan in der 4. Icis Behandlung seit 2018. Leider hatte ich am 23.12.2018 eine Fehlgeburt in der 9. SSW. Ich habe in der Klinik sehr tröstende Unterstützung von einer Nonne bekommen.

    LG,

    HappyBabyBreathing

  • ChocolateGod
    Eizelle
    Beiträge
    17
    • 8. Dezember 2020 um 07:58
    • #15

    Liebe Aderinto

    Obwohl ich noch nicht einmal getauft bin, hat mir diese Begegnung unglaublich Kraft und Trost gegeben. Die Nonne hat auf meinen Wunsch mit mir ein Vaterunser gebetet. Seitdem versuche ich meinen spirituellen Weg bewusster zu gehen. Auf dem Rückweg im Auto an dem 23.2.2018 habe ich entschieden mich auf den Weg zu machen. Ostern nächsten Jahres werde ich mich taufen lassen. Die Erfahrungen, die ich seither gemacht habe waren sehr schön, aber auch sehr traurig.

    Ich bin auch mit meinem Mann in psychologischer Betreuung. Der Beginn war die Akzeptanz, dass wir ohne Kinder bleiben werden. Und trotzdem tut das manchmal sehr weh, sodass nur noch heulen hilft. Und trotzdem weiß ich, dass Gott immer da ist. Jeder muss seinen Weg gehen und auch selbst entscheiden wie jeder seinen Weg geht.

    LG,

    ChocolateGod

  • Laboile
    Eizelle
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    8
    • 8. Dezember 2020 um 08:01
    • #16

    Hi Aderinto

    Ein wunderschöner Satz von Vaclav Havel lautet: "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."

    Kinderlosigkeit ist ein Tabu seit Menschengedenken. Und selbst in der Bibel zieht sich dieses Thema wie ein roter Faden durch. Trauer hilft aber das Leben ist zu schön, um dauerhaft traurig zu sein.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft Deinen Weg zu gehen!

    Liebe Grüße,

    Laboile

  • Chaill
    Eizelle
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    6
    • 8. Dezember 2020 um 08:04
    • #17

    Hallo Aderinto,

    ich versuche nun auch schon seit 4 Jahren mit der Diagnose "steril" zurecht zu kommen und mir andere erfüllende Ziele im Leben zu suchen.

    Ich bin 32 Jahre alt und bei mir wurde nach der 2ten Zysten - OP an den Eierstöcken mit 22 Jahren (wobei 1,5 davon entfernt wurden) schon gesagt ich solle mich rann halten und schnell Kinder bekommen.

    Da das aber ohne den entsprechenden Partner nur sehr schwer geht, musste der Kinderwunsch warten. Vor 4 Jahren mit 28 Jahren, ich hatte schon wieder monatelang keine Periode, wurde ich in der Universitätsklinik in Bonn untersucht und bekam die niederschmetternde Diagnose: steril - unfruchtbar.

    Ich war am Boden zerstört, wollte es nicht glauben und habe versucht zu verdrängen. Nur ist das leider nicht so einfach, wenn im Freundeskreis Kinder geboren werden. Nun versuche ich mich mit der Diagnose auseinander zu setzten und damit klar zu kommen. Aber wie schafft man das?


    Gruß,

    Chaill

  • Kikraikra
    Eizelle
    Beiträge
    5
    • 8. Dezember 2020 um 08:07
    • #18

    Hallo

    Ich war lange nicht da;

    Irgendwie hatte ich Angst hier zu lesen.

    Ich kann es nicht wirklich erklären; das Forum ist meine Startseite am Laptop, und sobald sie kam, hab ich etwas anderes angeklickt,

    nur um nicht zu lesen.

    Es hat sich bei mir so viel getan und doch nichts...

    Ende Oktober hatten wir eine so schlimme Ehekrise; ich dachte nicht, dass wir jetzt noch zusammen wären.

    So viele Jahre standen wir alles zusammen durch, und jetzt, mit Abstand zur Behandlung, geht es fast / wäre es fast in die Brüche gegangen.

    So schnell macht man sich etwas vor...

    Morgen wäre der zweite Geburtstag unseres ersten Sternchens;

    Heute hat das Kind meiner Kollegin den zweiten; sie wurde fast zeitgleich mit mir schwanger (ungewollt).

    Oh, es tut soooo weh!!

    Wir wollen morgen ein bisschen feiern; zum zweiten Geburtstag bekommt unser Kind endlich einen Namen; und auch das Kind, das im April geboren werden sollte, bekommt einen Namen!

    Heute war ich wieder bei meiner Therapeutin; ich bin so aufgewühlt...

    Viele liebe Grüße,

    Kikraikra

  • tinkoff
    Eizelle
    Beiträge
    5
    • 13. Dezember 2020 um 00:39
    • #19
    Zitat von Aderinto

    Ich bin ähnlicher ähnliche Situation wie du, empfinde und bewerte diese Situation aber ganz anders. Ich bin 42 und kinderlos. Im Unterschied zu dir war mir schon mit Anfang 30 klar, dass ich keine Kinder möchte und ich habe das auch Männern gegenüber immer direkt deutlich gemacht.

    Ich bin niemals auf die Idee gekommen, ich könnte ohne Kinder im Leben was verpassen. Im Gegenteil. Ich bin viel gereist, habe viel von der Welt gesehen und habe in meiner Freizeit all das gemacht, was mich interessiert. Ich bin im Beruf weitergekommen und habe jetzt eine Position, die mich zufrieden stellt. Ich habe eher den Eindruck, dass Leute mit Kindern viel verpassen. Ich werde jedenfalls oft beneidet um meine Fernreisen, die ich mache und die mit Kindern nicht möglich sind. In meinem Kollegenrkreis planen die Leute hoffnungsfroh für die Zeit ab 50, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Endlich mal die Reisen machen, von denen man schon so lange träumt.

    Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Kinder. Ich denke, jeder muss selbst wissen, welche Prioritäten er im Leben setzen möchte und dann hat man auch nicht das Gefühl, was zu verpassen. Bei einer Frau ist es sinnvoll, spätestens mit Mitte 30 zu wissen, ob man Familie möchte oder nicht. Deshalb verstehe ich dich nicht so richtig. Ich halte gar nichts von Frauen, die Familie gründen, nur weil es alle so machen. Ich finde, du musst dir erst mal selber klar werden, was du denn eigentlich willst. Dann ist es auch nicht schwer, dazu zu stehen. Mit 41 muss der Zug für ein Kind noch nicht unbedingt abgefahren sein. Hast du keine Ziele oder Aufgaben im Leben? Steh doch einfach zu dir und dem was du möchtest. Dann findest du auch einen Bekanntenkreis, der ähnlich tickt. Ich habe in meiner Freizeit fast nur automatisch Frauen kennen gelernt, die ebenfalls bewusst kinderlos geblieben sind.

    Zitat von Aderinto
  • Vegemite
    Blastozyste
    Reaktionen
    768
    Beiträge
    334
    • 13. Dezember 2020 um 11:29
    • #20

    Liebe tinkoff,

    Ich war auch überzeugt, dass ich keine Kinder will. Bin gereist - einmal um die Welt und zurück, hatte meine Firma, meine Pferde und alles. Dachte ich. Hatte ich nicht. Denn es fehlte mir der richtige Partner. Denn dann ist auf einmal alles anders und mein Herz zerspringt vor Freude, dass ich bald Mami werde. Ich glaube, dieser Wunsch ist in allen Frauen tief verankert, auch wenn sie es verneinen. Irgendwann kommt er hoch. Und wenn er nicht erfüllt werden kann, sucht man sich etwas, dass den leeren Platz einnimmt. Du hattest (das tut mir übrigens sehr sehr leid) eine FG und bist hier in diesem Forum, daraus schliesse ich, dass auch Du den Wunsch hast und evtl doch nicht ganz bewusst und überzeugt kinderlos bist. Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles Gute und dass Du Dein Glück findest. Glg

    46 Jahre alt, keine Kinder.

    Richtigen Partner erst mit 44 getroffen. Start Kinderwunsch Jan 19.

    3 Inseminationen - alle negativ

    Start EZP Jan 20 - Verzögerung durch Corona

    Erster SET Juni 20 - negativ

    Zweiter SET Aug 20 - positiv

    ET - April 21

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

Registriere Dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter.

Die Eingabe des Namen ist optional.
Verteilerlisten
Bitte bestätigen Sie die Datenschutzerklärung
Jetzt anmelden

Vielen Dank für Deine Anmeldung!

Du bekommst in wenigen Minuten eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

Ähnliche Themen

  • 3 natürliche Abgänge : was tun?

    • Pitufo
    • 12. August 2020 um 08:22
    • Eure Behandlungsgeschichte
  • ü40: Schlussstrich ziehen oder doch noch nicht?

    • Chaill
    • 23. September 2020 um 08:14
    • Eure Behandlungsgeschichte
  • 43 Jahre alt: versuche noch immer ss zu werden

    • Yanli
    • 21. Oktober 2020 um 07:52
    • Eure Behandlungsgeschichte

Tags

  • lebensfähig
  • Kiwu
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Angst
  • biologische Uhr
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
💛 Du bist mit deinem Kinderwunsch nicht allein.
Der Weg zum Wunschkind ist oft voller Fragen – und Entscheidungen, die gut überlegt sein wollen.

Welche Klinik ist die richtige? Was, wenn es unterschiedliche ärztliche Meinungen gibt?


Auf www.deine-kinderwunschmanager.de findest du:

✅ Persönliche Begleitung durch erfahrene Kinderwunschberater*innen

✅ Hilfe bei der Auswahl der passenden Klinik – im In- oder Ausland

✅ Vertrauensvolle ärztliche Zweitmeinungen

✅ Ein offenes Ohr für all deine Sorgen


🎯 Buche jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch – und finde heraus, was dir wirklich weiterhilft.

👉 Jetzt entdecken

Jetzt entdecken
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App bei Google Play
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App im App Store
Download