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Beiträge von Chaill

  • fast 40: mein Kiwu

    • Chaill
    • 8. Dezember 2020 um 08:04

    Hallo Aderinto,

    ich versuche nun auch schon seit 4 Jahren mit der Diagnose "steril" zurecht zu kommen und mir andere erfüllende Ziele im Leben zu suchen.

    Ich bin 32 Jahre alt und bei mir wurde nach der 2ten Zysten - OP an den Eierstöcken mit 22 Jahren (wobei 1,5 davon entfernt wurden) schon gesagt ich solle mich rann halten und schnell Kinder bekommen.

    Da das aber ohne den entsprechenden Partner nur sehr schwer geht, musste der Kinderwunsch warten. Vor 4 Jahren mit 28 Jahren, ich hatte schon wieder monatelang keine Periode, wurde ich in der Universitätsklinik in Bonn untersucht und bekam die niederschmetternde Diagnose: steril - unfruchtbar.

    Ich war am Boden zerstört, wollte es nicht glauben und habe versucht zu verdrängen. Nur ist das leider nicht so einfach, wenn im Freundeskreis Kinder geboren werden. Nun versuche ich mich mit der Diagnose auseinander zu setzten und damit klar zu kommen. Aber wie schafft man das?


    Gruß,

    Chaill

  • nach 15 Jahren Kiwu..

    • Chaill
    • 10. November 2020 um 08:22

    Hallo Asmodeo,

    wie meine Vorrednerinnen schon schrieben, kann jeder letztendlich nur für sich entscheiden, wann das Ende da ist. Mein Mann und ich haben 9 Inseminationen, aber nur eine IVF gemacht. Wir hatten zunächst geplant 2 IVF zu machen, haben aber dann gemerkt, dass für uns ein weiterer Versuch nicht in Frage kommt. Leider ist es bei manchen so, dass sich zwar immer eine Schwangerschaft einstellt, diese aber frühzeitig abbricht. Ich glaube auch, dass es bei dieser Situation schwerer ist, den Punkt zu finden, an dem man aufhört. Man muss nur selbst auf sich aufpassen, dass man nicht mehr rausfindet aus diesem Kreislauf der Behandlungen. Wenn Du merkst, Dir wird es zu viel, dann ist der Zeitpunkt da aufzuhören. Durchhalteparolen um jeden Preis - auch wenn sie sicher gut gemeint sind - helfen einem da nicht weiter. Ich kann Dir nur versichern, dass es uns mit der Entscheidung aufzuhören, jetzt sehr gut geht. Am Anfang war es sogar eine richtige Erleichterung. Natürlich muss man seine Trauer - wie jede andere Trauer aber auch - erst ausleben und verarbeiten. Aber danach erwartet einen durchaus ein schönes Leben.

    Egal wie Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles Gute für Deine Zukunft, falls Du weitermachst viel Erfolg für die kommenden Versuche.

    „ ChocolateGod: habt ihr bereits eine Kiwu-Klinik in der Ukraine für eure Leihmutterschaft ausgewählt?“ - ich wundere mich, weil dies lein EU-Land ist.“ – stimmt.“ – total.

    LG,

    Chaill

  • 43 Jahre alt: versuche noch immer ss zu werden

    • Chaill
    • 26. Oktober 2020 um 08:08

    Hi ihr Lieben,

    tja, ich bin auch hier und kenne alle Gefühle, die ihr hier so beschreibt.

    Zum Thema Psychologen...Ich war bei einer und es hat mir richtig gut getan. Sie hat mir nicht erklärt womit ich Probleme haben (das weiß ich selber) oder doofe Ratschläge (die helfen nämlich nicht), sondern hat mir geholfen zu sehen, was genau in mir (meiner Psyche) passiert. Welche Teile auseinanderbrechen und plötzlich woanders stehen oder zueinander stehen.

    Ich kann also nur zuraten, zu einem Systemanalytiker zu gehen.

    Auf alle Fälle, egal was du machst, alles Liebe!!!!!!!!!!!!!

    Lg,

    Chaill

  • mein Wunsch nach einer zweiten Schwangerschaft

    • Chaill
    • 10. Oktober 2020 um 07:53

    Hallo Kikraikra

    Bei mir ist es gerade leider so, dass ich mir durchaus (aufgrund des unglaublich glücklichen Umstandes, dass wir bereits ein Kind bekommen durften) vorstellen kann, eben kein zweites Kind zu kriegen. Nur bin ich eben JETZT noch nicht an dem Punkt und glaube, dass ich es meinem Mann nur schwer "verzeihen" kann, dass er für uns beide den Punkt des Aufhörens festgelegt hat. - Er würde jetzt natürlich so argumentieren, dass ich in dem Falle, dass wir weitermachen, eben diejenige sein würde, die den Punkt des Aufhörens für uns beide festlegt... stimmt ja im Grunde auch. Aber irgendwie kann ich nicht verstehen, dass er es nicht einfach um meinetwillen weiter mitträgt, vermutlich, weil ich den Leidensdruck bei ihm, wenn wir noch eine Weile weiter machen, weniger groß vermute als den bei mir, wenn wir jetzt aufhören müssen.

    Vielleicht ist es also unter dem Strich mehr ein Problem unserer Beziehung zueinander als ein Problem des Abschiedes vom zweiten Kind.

    Tja, Erkenntnis ist noch keine Garantie für "einen Ausweg finden".


    Allen einen lieben Gruß,

    Chaill

  • ü40: Schlussstrich ziehen oder doch noch nicht?

    • Chaill
    • 26. September 2020 um 10:10

    Hallo Mädels,

    vielen Dank für eure Beiträge.

    Ich habe Montag einen Termin bei meiner KiWu Ärztin und will dann mal sehen, was sie sagt. Ich bin schon aufgeregt. Werde sie auch fragen, wie die Chancen bei einer Eizellspende sind und wie da so das Vorgehen ist.

    Wir waren für ein paar Tage auf einer Nordseeinsel und da haben wir uns "indirekt" extrem mit dem Thema Abschied beschäftigt (wir wollten uns einfach nur ein paar Tage entspannen und etwas Abstand gewinnen). Denn den ganzen Tag haben wir nur kleine Kinder und Schwangere gesehen. Es war schon fast die Hölle und mein Freund sagte dann am letzten Tag, ob wir nicht doch noch einen Versuch wagen sollten.

    Sollte es bei uns wohl nicht´s mehr mit dem eigenen Kind werden, so steht für mich fest, dass ich in den nächsten Jahren weit weg von Familien mit Kindern Urlaub mach muss, denn der Schmerz ist für mich einfach zu groß (es gibt ja sogenannte Ü18 Hotels, die sind bestimmt von KiWu-Kliniken erfunden worden.

    LG,

    Chaill

  • ü40: Schlussstrich ziehen oder doch noch nicht?

    • Chaill
    • 23. September 2020 um 08:14

    Hallöchen,

    nachdem ich regelmäßig in Kinderwunschforen "surfe", bin ich mit einem Fuß schon im Abschiedsprozess......irgendwie komisch und alles nicht so einfach.

    Wir, mittlerweile 42 und 43, haben im letzten Jahr unsere KiWu-Behandlung begonnen. Nach einem Versuch GVnP sind wir gleich mit einer ISCI gestartet (bei mir alles soweit ok -außer niedriger AMH (aber wer hat den nicht in diesem Alter)- und bei meinem Freund Parvisemie). Erster Versuch Ende Mai. Von 6 Follies 3 wieder zurück. Leider negativ. Im August dann gleich der nächste Versuch, auch wieder negativ. Dann der Vorschlag vom KiWu-Arzt noch einige Untersuchungen durchführen zu lassen. Genetische Untersuchung, DNA-Fragmentierung und Gebärmutterspiegelung alles ok. Im November dann der dritte Versuch in Verbindung mit TCM. Von vier Follies leider nur einer befruchtet, aber 8 Zeller mit A-Quali. Nach erhöhtem hcg-Wert von 17 an PU+14 ist er dann gefallen. Also auch negativ.

    Im Moment weiß ich gar nicht, wie´s weitergehen soll: evtl. doch eine Eizellspende, ich weiß so gar nicht. Unser KiWu arbeitet da mit einem Institut in Spanien zusammen.

    Und dann macht es mir wieder Mut, wenn ich hier lese, dass die eine oder andere von Euch noch älter ist und noch weitere Versuche starteten.

    Das mit dem "Schlussstrichziehen" fällt mir doch ganz schön schwer, hmmmmm....oder vielleicht soll es einfach nicht sein. Alles sch.....

    Grüße,

    Chaill

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