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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Maramarella

  • fast 40: mein Kiwu

    • Maramarella
    • 4. Dezember 2020 um 08:07

    Hi Aderinto

    Ich habe auch schwere Jahre gehabt nach der Behandlung. Mit 36 J. brauchte ich eine künstliche Herzklappe und lebe nun damit. Ich wurde total depressiv und begann, mich selbst zu verletzen. Das ging so weit, dass es für mich lebensgefährlich wurde. Die Rettung überließ ich dem Zufall. Mir war es egal, ob ich überlebe oder nicht. Ich wollte nur noch meine Ruhe haben.

    Heute schwanke ich sehr hin und her zwischen dem Wunsch, doch ein Kind zu haben, und dem Gedanken, froh zu sein, dass ich ungebunden bin und keine Verantwortung für ein Kind habe. Aber ich habe auch Angst, dass mich jedes Ereignis bei anderen, wie beispielsweise Oma zu werden, wieder ganz hart treffen wird. Meine eigene Großmutter, die in ihrem Leben wirklich alle Stufen durchgemacht hat, sagt mir, dass man ohne Kind ein schöneres, unbesorgteres Leben führen kann.

    LG,

    Maramarella

  • 42 Jahre alt: 3 mal erfolglos ss

    • Maramarella
    • 19. November 2020 um 08:29

    Hallo IngaDinga,

    wir haben die Behandlung abgebrochen als mein Körper drastische Merkmale aussandte.

    20 kg Gewicht zugelegt, Stimmungsschwankungen, Herzrasen, Depriphasen und eine erhebliche Belastungsprobe für unsere Ehe.

    Mein Mann hätte mit mir weiter gemacht, hat aber die Entscheidung mir überlassen, da mein Körper diesen Medikamenten-Marathon aushalten muss.

    Heute kann ich sagen dass es richtig war. Aber es war ein langer Weg und ein schmerzlicher.

    Heute sagen wir beide wenn wir so ein Quengelkind irgendwo sehen: Gott sei Dank haben wir nicht so einen Satansbraten!

    Schlimm !

    Weil wir ja eigentlich selber mal eins wollten. Aber wir haben unser Leben um den Kinderwunsch drumherum gebaut und sind jetzt der Meinung das ein Kind nicht mehr in unsere Lebensplanung passt.

    Sollte es wider Erwarten aus heiterem Himmel doch noch von alleine funktionieren dann behalten wir es selbstverständlich aber Versuche gibt es für uns keine mehr.

    Ich hoffe du fühlst dich hier bei uns wohl und kannst dir aus den Berichten ein wenig Trost holen.

    Liebe Grüße sendet dir Maramarella

  • 43 Jahre alt: versuche noch immer ss zu werden

    • Maramarella
    • 22. Oktober 2020 um 08:14

    hallo miteinander,

    danke für eure lieben und nachdenklich machenden antworten, über die ich mich sehr gefreut habe, weil ich immer mehr den eindruck habe, mit diesen gefühlen und zuständen ziemlich allein zu sein, denn entweder haben die leute um mich herum problemlos kinder bekommen oder wer keine hat, will eben auch keine. dazwischen gibts eigentlich nix. und schon gar kein problem damit, basta und amen. und wenn ich leuten erzähle, dass die dm-drogerie für mich eine "no-go-area" ist, vor allem, wenn ich mal wieder meine mens bekommen habe, weil 98% der kunden schwangere und mütter sind und ich da mit tränen und aggressionen gleichzeitig kämpfen muss, dann ernte ich nur besorgtes kopfschütteln und den tipp, dass ich mir doch einen hund zulegen solle.

    superschräg sind die letzten zwei wochen: meine mens kommt immer sehr regelmäßig, aber diesmal nicht, auch nicht am 31, und auch nicht am 32. tag, konnte ich es kaum fassen:durfte ich wirklich hoffen? am morgen des 33. war ich so davon überzeugt, dass es geklappt hat, zumal es der erste zyklus war, in dem ich nichts genommen und nichts kontrolliert habe, wir hatten richtig schön urlaub gemacht mit vielen wanderungen und so richtig abgeschaltet, also beste bedingungen...

    lg,

    maramarella

  • ü40: Schlussstrich ziehen oder doch noch nicht?

    • Maramarella
    • 26. September 2020 um 07:49

    Hi Chaill

    Der Prozess des Abschiednehmens ist unglaublich schwer und dauert, aber man muss wohl auch einsehen, dass man mit den ICSIs das Beste, was derzeit medizinisch überhaupt machbar ist unternommen hat und dass es wie für alles im Leben eine bestimmte Zeit gibt und auch eben auch eine Zeit für das Kinderkriegen. Wenn selbst die ICSIs nicht mehr helfen, dann ist es einfach nicht mehr machbar. Das ist ungerecht und schmerzt, aber auch die Tatsache, der man sich stellen muss.

    Bevor ihr das Thema Eizellspende umsetzt, ist es sicherlich wichtig sich zu informieren, wie groß denn die Wahrscheinlichkeiten mit einer Eizellspende überhaupt ist, wenn man 41 ist.

    Ich will Dich keineswegs davon abhalten es zu tun, aber der Weg ist nicht einfach und daher muss schon mehr für einen Erfolg als für einen Mißerfolg sprechen.

    LG,

    Maramarella

  • Eileiterschwangerschaft: immer noch nicht ss nach der Op

    • Maramarella
    • 28. August 2020 um 07:59

    hallo,

    ich kann dich total gut verstehen,das sind zeiten die einem ganz schön zu schaffen machen.aber es wird besser und besser.ich habe mein baby in der 24.woche vor einem knappen jahr verloren und das schlimme war,das meine cousine und ich den gleichen ET hatten,als ihr kind dann da war,als meines auch hätte kommen sollen,bin ich ungefähr ein halbes jahr nicht mehr zu ihr gefahren und auch nur den nötigsten kontakt.es hat jedes mal so weh getan,wenn ich beide gesehen habe.aber ich habe mir immer mut gemacht,es geht nicht von heut auf morgen,aber irgendwann wird uns auch das glück zur seite stehen. ich wünsche dir ganz,ganz viel kraft und geduld.

    du schaffst es.

    ganz liebe grüsse,

    maramarella

  • 3 natürliche Abgänge : was tun?

    • Maramarella
    • 15. August 2020 um 08:20

    Hallo Pitufo

    Wir waren nur sehr kurz Kandidaten in der KIWU-Klinik, da es dort den Anschein hatte, sie fahren beabsichtigt jeden Zyklus durch zu frühes Auslösen an die Wand bis wir zu Selbstzahlern werden/wurden, dann nahm ich es selbst in die Hand ......nur als Gedankenanstoß, meine Gerinnung wurde dort auch gecheckt........oberflächlich und das bei meiner Vorgeschichte (ist die günstigere Variante!). Mein richtiger Weg war Reichel-Fentz und ein vernünftiger Endo, alles auf eigene Faust. Heraus kam eine Gerinnungsstörung, die vermutlich eben zu 7 FG und einer Totgeburt geführt haben.....der Test darauf in der KIWU dauerte 2 Tage mit Antwort "alles Bestens", die Endo brauchte fast sechs Wochen, da sie die Gerinnung auf lange Zeit beobachten (Untergang der Thrombos, Fibrinreaktion usw.) also deutlich intensiver.

    LG,

    Maramarella

  • Geschwister

    • Maramarella
    • 25. Juli 2020 um 08:16

    Hi Laboile,

    ich sage mir auch - bei allem Jugendwahn in der Gesellschaft den wir haben und sicherlich halten uns unsere Kinder fit, weil wir halt noch mit Ihnen Fangen spielen und Verstecken als wären wir 25-jährige Hühner, wir sind wirklich nicht mehr die Jüngsten

    Mir wurde das so richtig bewusst als ich im letzten Jahr auf eine Gleitsichtbrille umsteigen musste und ich innerhalb eines halben Jahres mehrere Blusen weggeben musste, die ich mir doch vor Kurzem gekauft hatte, weil ich plötzlich runder/dicker trotz gleichen Gewichts auf der Waage geworden war. Übrigens habe ich heute gelesen, dass das damit zusammenhängt, dass man irgendein Enzym oder so ähnlich, weniger produziert das für den Körperfettabbau zuständig ist, und das wiederum hängt mit dem Östrogenhaushalt zusammen, der sich eben bei über 40 jährigen ändert.

    LG,

    Maramarella

  • verzweifelt: brauche rat

    • Maramarella
    • 4. Juli 2020 um 08:31

    Hallo

    Da ich echt verzweifelt bin wollte ich mal hier meine Geschichte erzählen und schauen ob es Frauen gibt die das gleiche erlebt haben oder irgendwelche Tipps für mich haben.

    Ich hatte 3 frühe fehlgeburten danach kamen die ganzen Untersuchungen alles war in Ordnung nur ein septum wurde in der Gebärmutter von 2,5 cm gefunden, also entschiedich mich das entfernen zu lassen.In der klinik sagte man mir das es nur nötig wäre ein klein bisschen vom septum entfernen zu lassen .Also trugen sie 0,5 cm davon ab.

    Es sah schlecht aus trotzdem sagten sie ich soll liegen bleiben und noch ein paar Wochen durchhalten.Die Nacht darauf bekam ich starke schmerzen und hatte das Gefühl das unten was rauskommt .Ich bin auf die Toilette und sah die Nabelschnur ich rief die Hebamme und sie brachte mich ins Kreißsaal.Die cerglage saß noch aber mein Muttermund hatte sich um 5 cm geöffnet.Da die Nabelschnur abgeklemmt war ist meine kleine Tochter gestorben ich musste sie in dieser Nacht auf Die Welt bringen.Seit dem ist 1 Monat vergangen ich kann es einfach nicht glauben und die Angst nie ein Kind austragen zu dürfen ist enorm.Mein nächster Schritt ist es mein septum komplett abtragen zu lassen ,ich frage mich ob es damit zusammen hängen kann.

    Vll liest das jemand der ähnliches erlebt hat,mir gute Ärzte empfehlen oder ein Tipp für mich hat.

    Vielen Dank fürs Lesen,

    Maramarella

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