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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Psychische Aspekte
  3. Allgemeine Informationen

Sagt man's später dem Kind?

  • romy
  • 30. Juni 2003 um 13:35
  • 8-Zeller
    Beiträge
    88
    • 2. Juli 2003 um 09:16
    • #21

    Sagt man's später dem Kind?

    Jetzt muß auch ich einmal meinen Senf dazugeben, denn das Thema gehört wirklich zu den brisantesten Fragestellungen überhaupt im Kontext der Repro-Medizin.

    1.) Daß ein Mensch das Recht hat, über seinen Ursprung Bescheid zu wissen mag aus moralisch-sittlicher Perspektive so sein, juristisch betrachtet ist dem jedoch nicht so (laut einem EuGH-Urteil, das sich u.a. mit der Frage beschäftigte, ob die anonyme Geburt in Österreich aus selbigem Grund überhaupt zugelassen bleiben darf).

    2.) Trotzdem halte ich es mittlerweile für illusorisch, eine dauerhafte Nicht-Informations-Politik in diesem Punkt dem Kind gegenüber zu betreiben. Ich weiß, wie wichtig die Blutgruppe, als Indikator für etwaige genetische Abstammung ist und deshalb schauen auch alle Ärzte darauf, daß es da keine Probleme gibt, damit den Eltern überlassen bleibt, bezüglich der hier gestellten Frage die Entscheidung zu treffen. Trotzdem (gut gemeint) ist das nur eben ein Erbmerkmal von weiß Gott wieviel noch.....

    Gerade in Zeiten wie diesen, wo der genetische Fingerabdruck ebenso Allgemeingut zu werden beginnt wie z.B. die Sozialversicherungsnummer, wird sich vermutlich in absehbarer Zeit ohnehin nichts mehr diesbezüglich verheimlichen lassen (faktisch) und dann stünde man irgendwie nicht wirklich gut da, soferne man sich im Sinne des Nicht-Sagens verhalten hätte. Wir klammern uns alle an die Blutgruppe, weil die als genetischer Indikator so offensichtlich ist, nicht wissen (wollend), daß es tausende Erbmerkmale gibt, die angesichts zunehmend einfacher werdender Feststellbarkeit hinsichtlich der Indikatorfunktion als gleichrangig anzusehen sind - hier vertuschen zu wollen wird nicht funktionieren. Das ist Illusion.

    Auf der anderen Seite denke ich auch, daß angesichts der immer häufiger angewendeten, ausgefeilteren, etc. Methoden der Repro-Medizin, die auch immer mehr Allgemeingut werden, die Bedeutung der genetischen Elternschaft zunehmend unwichtig werden wird.

    Also: Aus rein moralischer Sicht und weil eine Nicht-Informations-Politik dem Kind gegenüber faktisch die nächsten 10 Jahre sowieso nicht überstehen würde, denke ich, man sollte darauf gut vorbereitet sein, seinem Kind reinen Wein einzuschenken. Das heißt natürlich auch, das in homöopathischen, verträglichen Dosen zu tun.

    Ich persönlich halte sehr viel von dem weiter oben erwähnten Ansatz mit dem Tagebuch. Das erscheint mir fair in jeder Hinsicht und auch psychisch entsprechend sanft zu sein.....- meine Hochachtung!

    Bussibär

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 2. Juli 2003 um 09:40
    • #22

    Sagt man's später dem Kind?

    Hoppla, da hat sich wohl was verhakt. Darf ich vielleicht einen kleinen, allgemeinen Hinweis einstreuen, bevor sich die Sache weiter zuspitzt? Ich schreibe beruflich und habe daher gelernt: Schriftliche Äußerungen werden häufig unfreundlicher interpretiert, als sie gemeint sind. Die zusätzliche Information des Tonfalls und die Verbindlichkeit der menschlichen Stimme fehlen einfach, und viele Menschen sind es nicht so gewöhnt, sich schriftlich auszudrücken. Es ist mir beim Querlesen in diesem Forum schon ein paar Mal aufgefallen, dass aufgrund solcher Mißverständisse - für meine Wahrnehmung - unnötige Konflikte entstanden. Auch zwischen Anke und frowlein ist das für meine Begriffe so ein Tonfall-Mißverständnis. Wenn ich etwas lese, was mich im ersten Moment ärgert, lese ich es immer noch mal "innerlich laut", und zwar in einem möglichst freundlichen Ton. Erst dann stellt sich das "echte Ärgerpotential" raus. Umgekehrt kann man eigenes "Ärgerpotential" rausfiltern, in dem man sein eigenes Posting mal "laut" vor sich hinmuffelt.

    Ich freue mich übrigens immer über dezidierte Meinungsäußerungen, und ich möchte dazu ermutigen - auch wenn sie ein höheres "Ärgerpotential" haben. Es ist doch immer ein Vergnügen, wenn ein Mensch einen Standpunkt hat und ihn schlüssig vertritt - egal, ob man ihn teilt oder nicht. Und lernen kann man am besten im Kontakt mit Menschen, die anders denken. Insofern: danke, frowlein. Übrigens: Deine Idee mit dem Bilderbuch ist hervorragend. Wenn du sowas kannst, wäre das große Klasse. Halt uns auf dem Laufenden!

    Zurück zum Thema. Erst mal hab ich mich gewundert, dass mir Frischling die Ehre zukam, die "Tell-or-Not-Tell"-Diskussion nach Deutschland zu tragen. Bei der Frage: w
    Wie kommt ein Kind später damit klar? landete ich 1o Minuten, nachdem mein Mann das Thema EZS zu meiner Überraschung vorbrachte. Und ich klemme da immer noch. Aus euren Postings sehe ich, dass es sehr gute Argumente für und wider gibt. Ich hoffe auf weitere Beiträge!

    Frage an die, die bereits ein Kind durch EZS haben: Denkt ihr im täglichen Kontakt zu euren Kindern daran, dass sie durch EZS entstanden sind? Kommen manchmal Gedanken an die genetische Mutter? Wie geht ihr mit unbekannten Ähnlichkeiten um? Bleibt da irgendwo ein inneres Fragezeichen? Kriegt ihr sowas wie "Mein Kind, das hast du von mir" über die Lippen?
    Wer weiss in eurem Fall von der EZS? Habt ihr es jemanden gesagt?

    Noch mal wiederholt die Frage: Kennt ihr Kinder, die aus welchen Gründen auch immer einen genetischen Elternteil nicht kennenlernen können? Wenn ja: Wie kommen diese Kinder damit zurecht?

    Und zu der Bio-Unterricht-Frage: Das müsste doch auch alle "Kuckuckskinder" betreffen - angeblich sind das auch 1o%. (Also solche, die ihren Vätern untergeschoben wurden, nach dem Motto: Mama's Baby, Papa's maybe)
    Davon kenne ich auch drei, bereits groß: Denen ist in der Schule nichts aufgefallen.

    Viel schwieriger finde ich beim Verheimlichen, entsprechend cool zu bleiben. Ich hätte Angst vor unwillkürlichen kleinen Reaktionen - flacher Atem, Pupille zieht sich zusammen etc. - wenn das Kind unbefangen ankommt und irgendwas Heikles sagt. Könnte ich den Gedanken "Wenn du wüßtest" vermeiden oder überdecken? Selber unbefangen bleiben? Kinder sind immens feinfühlig und merken ziemlich genau, wenn man ihnen was vormacht.

    Einen schönen Tag euch allen und beste Wünsche an alle, die gerade bibbern (auch in Südafrika)

    Romy

  • sunny
    Morula
    Beiträge
    251
    • 2. Juli 2003 um 11:02
    • #23

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Romy,
    zu dem, was Du mit sagen wir mal Risiken des Nichtsagens angesprochen hast, möchte ich unsortiert noch ein paar Aspekte von mir geben:

    - Nicht alle Merkmale, die ein Individuum ausmachen sind ererbt; dies droht - fürchte ich - unter dem EZS-Focus unserer Diskussion ein wenig unterzugehen.
    Ein "Charakter" entsteht schließlich zu einem erheblichen Teil auch durch elterliche Prägung. Und mithin reproduzierst Du Dich spätestens damit auch als EZS-Mama. (Stichwort "das hat er/sie von mir")

    Die Forscher streiten nicht ohne Grund nach wie vor um die einschlägigen Prozentsätze genetische Veranlagung versus Prägung... :wink:
    Und, last, but not least, im genetischen "Erbtopf" sind dann auch noch die großeleterlichen Spuren...

    - Meiner Meinung/Erfahrung nach entsteht in den 9 Monaten der SS und danach eine so intensive Bindung, daß man bestimmt nicht pausenlos an die EZS denkt.
    Und außerdem gibt es ja bei 'natürlichen' Reproduktionen auch Kiddies, die nicht ein exakter Papa-Mama-Mix sind; sogar bei "papalastigen" Kindern, sind 'natürliche' Geschwister oft dennoch sehr unterschiedlich.

    - Was genetische Erkenntnisse im Schulunterricht auslösen können, vermag man vielleicht wirklich nicht einschätzen zu können. Aber, einen schönen Gegenaspekt hast Du mit den "Kuckuckskindern" geliefert; ich meine, das Kind müßte schon eine Veranlassung zum Suchen haben.

    - Nicht zu vergessen, daß ein EZS-Kind sein Leben ausschließlich seinen Eltern verdankt; ohne die EZS-Mama würde es zumeist nie das Licht der Welt erblickt haben. Es ist und bleibt, weil seine Eltern sie/ihn wollten, eine einzigartige "Mischung".

    - Und zum Schluß noch eine empirische Betrachtung: Ich kenne Familien mit 5, 6 und 9 Kindern. Ihr braucht nicht viel Phantasie, um Euch vorstellen zu können, wie unterschiedlich da die Kinder sind :smile: (heute alle erwachsen)
    Da kam noch keines auf die Idee aus der Unterschiedlichkeit seine Eltern anzuzweifeln :smile:

    Bin schon ehrlich gespannt auf den Fortgang dieser Diskussion

    Gruss
    Angelina

    Liebe Grüsse
    SunnY

  • frowlein
    Blastozyste
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    3
    Beiträge
    714
    • 2. Juli 2003 um 18:24
    • #24

    Sagt man's später dem Kind?

    @ Bussibär (und natürlich auch an all´ Euch anderen Leser):

    Das von Dir zitierte Urteil des Europäischen Gerichtshofes ist mehr als umstritten:
    Lag doch dem höchstrichterlichen Urteil nicht zuallererst die Rechtsgutabwägung des Auskunftsanspruches des Kindes gegenüber dem Anonymitätsanspruch der Mutter zugrunde, sondern die Überlegung, dass eine andere Entscheidung des EuGH die Schliessung der österreichischen (..und auch deutschen!!) Einrichtungen und somit - weitaus schlimmer, auch aus Sicht der Richter - die als wahrscheinlich anzunehmende Tötung Ungeborener durch Abtreibung oder Aussetzung zur Folge hätte, da den Müttern eine für sie annehmbare Alternative zur Abtreibung/Aussetzung mit der Schliessung der o.g. Einrichtungen genommen würde. Es handelt sich also um einen Richterspruch FÜR das Leben der betroffenen Kinder - aber (und hier wird´s heikel) mit für die Überlebenden eingeschränkten Rechten.

    Bei der EZS liegt der Sachverhalt aber völlig anders: Alle Beteiligten sind willens, neues Leben zu zeugen UND zuzulassen, dass es geboren wird. Warum also sollte ein Kind aus einer Handlung übereinstimmender Willensbekundungen nur eingeschränkte Rechte (hier: Auskunftsanspruch auf Abstammung) erhalten? Weil es sonst nicht gezeugt würde??
    Eine Konsequenz dieser Überlegungen wäre die Aufhebung der Anonymität der Spenderinnen. Das wiederum würde vermutlich zur Folge haben, dass weitaus weniger Frauen als Spenderinnen zur Verfügung stünden als bisher - oder vergl. Leihmutterschaft etc. offiziell für ihre "Dienste" entlohnt werden (s. Amerika, England, etc.).
    Das wäre zwar für viele von uns hier ärgerlich, weil die Suche nach einer Spenderin und deren Honorierung eine Behandlung verzögern oder womöglich verhindern würde.... aber trifft das nicht den eigentlich "wunden Punkt": Wo endet der "reine" Kinderwunsch und wo beginnen rücksichtsloser wunsch-elterlicher Egoismus und womöglich sogar Besitzanspruchsdenken gegenüber den Behandlungserfolgen, unseren Kindern???

    Ich möchte an dieser Stelle aus einem sehr bekannten Gedicht zitieren:

    Zitat

    Von den Kindern
    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Es sind Söhne und Töchter von des Lebens Verlangen nach sich selber.
    Sie kommen durch euch, doch nicht von euch;
    Und sind sie auch bei euch, so gehören sie euch doch nicht.
    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eignen Gedanken.
    Ihr dürft ihren Leib behausen, doch nicht ihre Seele. Denn ihre Seele wohnt im Hause von Morgen, das ihr nicht zu betreten vermögt, selbst nicht in euren Träumen.
    Ihr dürft euch bestreben, ihnen gleich zu werden, doch suchet nicht, sie euch gleich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es beim Gestern.
    Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile entsandt werden.
    Der Schütze sieht das Zeichen auf dem Pfade der Unendlichkeit, und er biegt euch mit seiner Macht, auf daß seine Pfeile schnell und weit fliegen.
    Möge das Biegen in des Schützen Hand euch zur Freude gereichen. Denn gleich wie er den fliegenden Pfeil liebt, so liebt er auch den Bogen, der standhaft bleibt.

    Alles anzeigen


    aus 'Der Prophet' von Khalil Gibran


    Im übrigen meinte ich meine schon einmal gestellten Fragen völlig ernst (Danke, Romy, für Deine richtige Interpretation meiner -zugegebenermassen- provokanten Überlegungen... :wink: :
    Was, wenn die EZS in Deutschland als Behandlungsmethode zugelassen wird und entsprechende behördliche Dokumentationen (vergl. Samenspende oder Adoption) zwangsläufig erfolgen: Gehen Paare, die sich für die Nichtsagen-Variante entschieden haben, dann trotzdem ins Ausland, weil sie sich erhoffen, so bliebe die Art der Zeugung gänzlich unbekannt, obwohl sie sich dann in Deutschland womöglich strafbar machen (vergleichbar der sog. unsauberen Auslandsadoptionen)?
    Könnten diese Überlegungen entscheidungsmassgeblich für derzeitige und demnächst EZS-Eltern sein, Initiativen PRO EZS in Deutschland nicht zu unterstützen, ja womöglich deren Bestrebungen sogar zu negieren?

    Und schlussendlich folgende Frage:
    Warum sollen ausgerechnet unsere über alles (..) gewünschten, herbeigezitterten, erflehten, in 40 teilweise angstvollen Schwangerschaftswochen getragenen und mit einem unbeschreiblichem Glücksgefühl geborenen und geliebten (EZS-) Kinder nicht mit der Tatsache klarkommen, wie sehr sie gewollt sind???


    Eine angeregte (nicht aufgeregte!) und hoffentlich auch anregende
    frowlein
    P.S. an Romy: Nach Diskussionen mit meinem Mann, ob das von mir zunächst scherzhaft angedeutete Kinderbuchprojekt über EZS aufgrund seiner Inhaltsform (Pünkelchen etc.) nicht von vornherein den Zeitpunkt der Aufklärung festlegt und damit womöglich auch viel zu früh die Kinder mit den Fakten konfrontiert (sowieso sollte das nur auf Anfrage geschehen...), bin ich bei der ernsthafteren Überlegung angelangt, vielleicht ein Buch für ältere Kinder über die unterschiedlichen Entstehungsformen menschlichen Lebens zu machen...EZS inklusive..
    Hast Du Lust, Dich mit mir per PN darüber auszutauschen? Würde mich freuen.


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: frowlein am 2003-07-02 18:32 ]</font>

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Homa
    4-Zeller
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    71
    • 3. Juli 2003 um 00:56
    • #25

    Sagt man's später dem Kind?

    Wir haben uns entschlossen, (so es denn hoffentlich soweit kommt), dem Kind die Wahrheit zu sagen. Die meisten Gründe sind hier schon genannt worden. Ein weiterer ist, dass ich nur sehr schlecht Dinge einfach verschweigen kann. Hat nichts damit zu tun, dass ich ein schlechtes Gewissen habe und mir vom Kind die nachträgliche Absolution erhoffe, sondern dass ich Angst habe mich zu verplappern bzw. mit einer Lüge zu leben.
    In meiner amerikanischen Familie wird ganz offen über alle Reproprobleme und wie sie gelöst wurden (Adoptionen, IUI, Eizellspende) geredet, hier ist das etwas anders. Aber meine Mutter hat mir immer vermittelt, dass Genetik nicht entscheidend ist, sondern wer für einen sorgt und da sie ihren leiblichen Vater nie kennengelernt hat muss sie es wissen, und deshalb scheue ich mich auch nicht das Thema offen wenn auch hoffentlich behutsam und altersgerecht anzugehen, was sicher problematisch ist.
    Übrigens ein Kinderbuch zu dem Thema gibt es:schaut mal bei http://www.tellyourchild.com nach.
    Grüsse an alle, die sich zu dem Thema die Köpfe heiss machen,
    Homa

  • 8-Zeller
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    88
    • 3. Juli 2003 um 01:49
    • #26

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo zusammen!
    frowlein: Herrgott nochmal, bist Du aber beschlagen mit Wissen. Das ist ja wirklich großartig! Meine tiefe Hochachtung. Wenn ich im Moment nicht dermaßen von der Rolle wäre wegen meinem momentanen Streß, könnte ich mir gut vorstellen, daß es wahnsinnig interessant wäre, alles rund um EZ-Spende (juristisch, medizinisch, etc) mal mit Dir zu erörtern (Chat oder so...)

    Ein tief beeindruckter
    Bussibär

  • frowlein
    Blastozyste
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    3
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    714
    • 3. Juli 2003 um 03:02
    • #27

    Sagt man's später dem Kind?

    Dank, Dank, Dank.... aber einigen wir uns doch darauf, dass ich einfach nur furchtbar (?? :wink: ) neugierig bin....UND ein ziemlich gutes Gedächtnis habe (obwohl ich schon glaubte, selbiges sei mir während des Stillens irgendwie abhanden gekommen ...).

    Homa :smile: : Vielen Dank für Deinen tollen link. Habe schon Kontakt zu Rozanne aufgenommen und hoffe, ihre Bücher bald in den Händen zu halten.. Bin mächtig gespannt, trifft doch der Titel ihres Buches &quot;A part was given and an angel was born&quot; so ziemlich genau meine/unsere Einstellung.

    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
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  • nata
    4-Zeller
    Beiträge
    56
    • 3. Juli 2003 um 10:12
    • #28

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo zusammen,

    nun werde ich mich auch mal hier mit meiner Meinung melden:
    Also für uns stand schon lange vor dem Fernsehbeitrag fest, daß wir unseren Kindern (sofern wir dazu kommen) dagen werden, wie sie entstanden sind.
    Klar, seit der Fernsehsendung muß ich ja wirklich Gefahr laufen, daß bei einer evtl. Schwangerschaft und Geburt, dem Kind von dritter Seite heran getragen wird, wie es entstanden ist. Und da es bestimmt auch ein paar gehässige Menschen gibt auf dieser Welt geschieht dies bestimmt auch in Form von: Deine Mutter ist gar nicht Deine richtige Mutter !!!
    Dem will ich einfach vorbeugen, weil ein Kind dies nur viel, viel schwerer verkraftet und das Vertrauen in die eigene Mutter zunächst sicherlich erschüttert wäre. Das würd emir das Herz brechen.
    Aber wie gesagt, dies stand schon vor der Sendung fest, da ich bisher sehr offen mit diesem Thema (Arbeit, Freunde, Familie usw.) umgegangen bin und bisher auch nie Probleme damit hatte. Eigentlich bin ich damit besser gefahren als mit einer ständigen Geheimnistuerei und fühle mich auch wohler damit.

    Ich bin der Meinung, daß man es dem Kind sagen sollte (akzeptiere aber auch anderslautende Meinungen). Letztendlich muß jeder da seine eigene Entscheidung treffen.

    Ich finde es nicht falsch, dem Nachwunchs kindgerecht zu vermitteln, woher es kommt.
    Das heißt also, jenachdem wie weit das Kind schon ist und begreifen kann, ihm bei Fragen auch entsprechen Rede & Antwort zu stehen, es aber niemals zu überfordern. Einem 4-jährigen Kind erkläre ich das alles natürlich anders als einem 6-jährigen, und immer auch nur soweit, wie das Kind auch mir folgen und begreifen kann. So vermeiden wire auf jeden Fall den großen Schock, wie es manch 14 oder 16-jährigen geschieht, wenn sie von einem Tag auf den anderen erfahren, daß sie adoptiert sind (möglicherweise noch als Geburtstagsgeschenk !).

    Ganz abgesehen von dem Kind, weiß ich nicht, ob ich mein Leben lang mit diesem &quot;Geheimnis&quot; leben könnte. Das würde mich bedrücken !

    Ich denke nicht, daß man dem Kind schaden wird, auch wenn die &quot;Öffentlichkeit&quot; davon weiß. Bei uns läßt es sich ja nun nicht mehr verhindern.....es liegt an uns, wie wir es dem Kind vermitteln und daß wir dem Kind genügend Selbstvertrauen mitgeben, daß es sich in dieser Angelegenheit behaupten kann.
    SChließlich ist es ein Wunschkind und wird geliebt, und das kann nicht falsch sein !

    Für mich wird es immer mein Kind sein, es wächst in mir, ich spüre es, ich bringe es zur Welt. Alleine in diesen 9 Monaten habe ich schon soviel dazu beigetragen, was dieses Kind prägen wird. Da kann niemand mehr behaupten, daß es nicht mein Kind wäre.

    Von diesem Gesichtspunkt aus gesehen, finde ich eine Eizellspende noch eher zu vertreten, als eine Samenspende.
    Bei der Samenspende hat der Vater nun wirklich kaum etwas mit dem Kind zu tun. Allenfalls ab dem Zeitpunkt der Geburt.
    Aber bei der Eizellspende ist der Mann der Vater (logisch, oder ?) und die &quot;Mutter&quot; eben auch die Mutter !!! (Könnt Ihr mir folgen ?). Das wir nicht die genetischen Mütter sind, das gleichen wir während der Schwangerschaft doppelt & dreifach aus !

    Auch ich habe schon an ein Buch gedacht und denke es immer noch. Habe alle meine Versuche dokumentiert und werde es weiterhin auch tun. Später werden meine Kinder dies 100 %ig zum Lesen bekommen, aber warum sollte man dies nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen ???
    Ein kindgerechtes Aufklärungsbuch für Kiwu-Behandlungskinder (da habe ich auch schon dran gedacht) ist etwas, was schon lange fehlt.
    Sicherlich ist ein Eizellspendekind etwas &quot;besonderes&quot; oder &quot;delikates&quot; (??? mir fehlen die richtigen Wörter !) und etwas schwieriger zu behandeln, als ein normales ICSI-KInd. Aber ich kenne viele ICSI/IVF-Familien, die sich auch fragen, wie und wann und ob sie es dem Kind eines Tages sagen werden. Aber letztendlich haben alle diese Kinder etwas gemeinsames, was man ihnen nicht nehmen kann. Alle diese Kinder sind so sehr von Herzen gewünscht und ihre Eltern haben so sehr um sie gekämpft, wie kein anderes Elternpaar. Leider ist das ja nicht bei allen Kinder so (das Wunschkind) !

    Und genau das muß man für Kinder in diesem Buch rüberbringen, dann verliert auch der &quot;Rest&quot; seinen Schrecken. Wobei ich glaube, daß wir Eltern mehr Angst davor haben und uns mehr Gedanken darüber machen, als wir eigentlich müssen. Unsere Kinder sind robuster als wir denken und werden wahrscheinlich noch stolz auf die Tatsache sein, woher sie kommen und wie sie entstanden sind !!! Und da liegt es an uns, es denen auch so zu vermitteln !

    SO, das war mein Wort zum Donnerstag, ich muß jetzt los zur Arbeit !

    Lieben Gruß an alle,

    Nata :smile:

  • Kathinka
    4-Zeller
    Beiträge
    73
    • 3. Juli 2003 um 10:36
    • #29

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Ihr Lieben,
    als Mutter eines 2,5 jährigen EZS-Kindes möchte ich auf die praktischen Fragen nocheinmal zurückkommen. Obwohl mein Sohn mir in keiner Weise ähnlich sieht, ist es absolut mein Sohn und ich denke kaum an seine Entstehung. Da ich (glücklicher Weise) auch nicht die geringste Vorstellung von der Spenderin habe, denke ich auch überhaupt nicht an sie. Wer, wie meine Schwiegermutter, Ähnlichkeiten zu mir finden will, der findet sie - und sei es in der Stirnform oder Haarfarbe. Von der Umwelt ernte ich höchstens erstaunte Nachfragen, woher den die schönen blauen Augen kommen, die beileibe nicht von mir sein können, die aber in der Regel gleich im Anschluss von dem Fragenden meinem Mann zugeordnet werden. Mit geschärften Auge sehe ich viele Kinder, die ihren Müttern gar nicht ähnlich sehen. Mit der Zeit tritt die Entstehungsfrage sowieso immer weiter in den Hintergrund und wird immer unwichtiger (wenn sie nicht gerade, wie bei uns jetzt, durch neue Versuche wieder akut wird).
    Zur Zeit wollen wir Klein-Anton nichts von seiner Herkunft erzählen, weil er aus diesem Wissen nichts Positives für sich gewinnen und es nur Zwischspälte in ihm wecken kann.
    Und wenn man es dem Kind sagt, sagt man es auch der Umwelt, und kann nicht mehr beeinflussen, was von dieser auf das Kind zurückkommt.
    Und noch etwas zu dem medizinischen Argument; wer von uns, die wir inzwischen doch alle kleine Hobby-Mediziner sind, kann wirklich beurteilen, was wie zusammenpasst. Wenn ein Arzt kämme und mir sagte, dass aufgrund einer seltenen Inkompatibilität das und das nicht zusammenpasst, wäre ich mit meinem Latein ganz schnell am Ende. Wie soll es da erste einem Kind in einem schweren Krankheitsfall ergehen ....
    Auf jeden Fall ist die Frage für uns weiter offen und wenn wir merken, dass wir doch etwas sagen sollten, werden wir es natürlich tun.
    Kathinka

  • dagmar
    4-Zeller
    Beiträge
    55
    • 4. Juli 2003 um 12:18
    • #30

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Mädels,

    also nun nochmal ein kleiner Beitrag von mir über die Frage soll oder soll ichs nicht meinem Kind sagen das er/sie aus einer EZSpende stammt.
    Ich bin nun seit einem Jahr Mutter eines wirklich süßen Buben und für mich hat sich nie und ich meine nie die Frage gestellt ob ich es ihm sage oder nicht. Ich habe doch nur eine Eizelle das mit dem Sperma meines Mannes befruchtet war transferiert bekommen und alles andere stammt doch von mir. Meine Gebärmutter hat die Eizelle aufgenommen, mein Blutkreislauf ließ das Würmchen wachsen und gedeihen in meinem Bauch, ich habe fast 9 Monate wirklich nur &quot;gekotzt&quot;, ich hatte die ersten 3 Monate ständig Blutungen und ich habe ihn geboren wenn auch mit einem Notkaiserschnitt.Warum sollte ich nach dieser Schwangerschaft noch daran denken das ich eine fremde Eizelle ausgetragen habe? Ich habe vom ersten Moment an als die Blastos transferiert wurden gewußt das dies meine Kinder bzw. mein Kind sein werden. Und ich habe diese Frage auch lange mit meinem Gyn erörtert und auch er sagte mir das eine Eizelle auch wenn sie befruchtet wurde ohne Blutkreislauf der &quot;Mutter&quot; die es austrägt nie existieren könnte.
    Also ich frage mich, was bringt es den Kindern die durch die EZS geboren wurden, wenn sie wissen wie sie gezeugt wurden und
    was haben die Eltern davon? Ich bzw. wir werden es unserem Sohn nicht sagen ausser er hat mal das gleiche Problem und dann kann er auch verstehen was uns in der heutigen Zeit dazu veranlasst hat diesen Schritt zu machen. Was ist schlimm daran wenn es keiner weiß wie unser Sohn gemacht wurde? Wer maßt sich das Recht an uns zu verurteilen? Glaubt Ihr wirklich den Staat interessiert die einzelne Geschichte von uns betroffenen? Ihr schreibt von Rechtsanwälten die schon mit den Hufen scharren, klar mit so einem Prozess ist schon Geld verdient und man kann sich einen Ruf machen, aber ist es das Seelenheil meines Kindes das Wert?
    Ich habe mich wirklich mit der ganzen Thematik auseinander gesetzt und bin für uns wirklich zu dem Schluß gekommen das es für unser Kind und wirklich nur für unser Kind das beste ist darüber zu schweigen.
    Ich habe absolut keine Schuldgefühle und würde mir die auch von niemandem einreden lassen. Ich denke einfach das wir für uns den richtigen Weg eingeschlagen haben und stehe selbstverständlich auch dazu und werde das auf meinem Rücken austragen und nicht auf dem Rücken meines über alles geliebten Kindes.
    Ich glaube übrigens auch das sich viele die gerade auf dem Weg zum Transfer sind (auch in der Vorbereitung) damit verrückt machen wenn sie unsere Zeilen lesen. Den ich glaube keine(r) von uns geht unvorbereitet diesen Schritt und glaubt auch wie ich das es von anfang an mein (unser) Kind ist.
    So nun wünsche ich Euch allen viel Erfolg bei Eurem Transfer und auch in der Vorbereitung und grüße Euch
    Dagmar

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 8. Juli 2003 um 10:00
    • #31

    Sagt man's später dem Kind?

    Ihr Lieben.

    Herzlichen Dank allen Schreibern und Schreiberinnen für ihre Gedanken. Sie sind eine gute Hilfe bei der Entscheidungsfindung. Ich sehe auch, dass es gute Argumente für und gegen das Verschweigen gibt und werde das Ganze noch ein bißchen in mir bewegen.

    Nur in einem Punkt möchte ich widersprechen: Dass dieses Thema und die Beiträge dazu diejenigen „nervös“ machen könnten, die gerade in Behandlung stecken, mit dem deutlichen Anklang: Lassen wir das doch lieber. Zum einen: Das Thema ist deutlich gekennzeichnet, jemand, der in besonders fragiler Verfassung ist, muss es nicht öffnen. Zum anderen: In ein solches Forum gehören unbedingt auch die heiklen Aspekte des Thema „Eizellspende“. Zu denen sicher auch die psychologischen gehören. Die für meine Begriffe hier ohnehin noch etwas unterrepräsentiert sind, jedenfalls, wenn man es damit vergleicht, wie genau die technischen, medizinischen, organisatorischen und finanziellen Aspekte der Eizellspende beleuchtet werden.

    Vor allem aber meine ich, dass man diese heiklen Aspekte VOR einer Behandlung durchdenken und verarbeiten sollte, bis man einen Standpunkt findet und festen Boden unter den Füßen hat. Für eine solche Behandlung – und auch schon für eine „normale“ IVF oder ICSI – braucht man ein Fundament; es geht einem IMMER ans Eingemachte. Daneben ist es auch sicher der Behandlung nicht förderlich, wenn man derweil unangenehme Gedanken wegdrängen muss. Wer aber ein solches Fundament für sich gefunden hat, der wird auch nicht mehr nervös, wenn ein anderer offen sucht und fragt.

    Allen einen guten Tag!
    Romy

  • eilin
    4-Zeller
    Beiträge
    44
    • 8. Juli 2003 um 21:04
    • #32

    Sagt man's später dem Kind?

    Auch für mich war die to-tell or not-to-tell Frage beim EZS Entscheid die heikelste Frage.

    Die eben geführte Diskussion der Pros und Contras finde ich sehr wertvoll. wir befinden uns in einem Tabu-Bereich, wo niemand weiss wer sich wie verhalten wird.

    Sicher haben alle, die hier im Formum gelandet sind, beim ersten Kinderwunsch nie an eine EZS gedacht. Wir sind doch alle ein diese Diskussion gerutscht, die wir uns nicht erträumt haben konnten. Im Leben geraten wir immer wieder an schwieriege Situationen, die wir nicht vorausgeplant haben und müssen lernen mit ihnen umzugehen.

    Was mich betrifft, bin ich in der 10. S.Woche, spüre aber kaum etwas, was mich verunsichert, ob sich das Früchtchen nicht schon verabschiedet hat. Sollte es zu einer erfolgreichen Geburt kommen, werde ich mir die Frage des Sagens ernsthafter überlegen können.
    Im Moment bin ich wieder in Hoffnung und möchte mein positives Gefühl nicht belasten.

    So glaube ich, dass sich die Beziehung und die Gefühle zum Kind beim Heranwachsen und nach der Geburt ändert, die mir als &quot;noch keine Mutter&quot; gar nicht vorstellen kann. Ich gebe doch meine ganze körperliche Kraft und Liebe in das werdenende Kind. Es entstände aus meinem Blut und Körper. Wieso soll ich meine Mutterschaft anzweifeln lassen?

    Mein Mann und ich haben von der EZS niemanden erzählt, weil Leute, die nicht das durchgemacht haben wie wir, gar nicht verstehen können, was wir tun. Obwohl wir gute Freunde haben, scheint der menschliche Neid und Missgunst weit verbreitet zu sein.

    Vielleicht wird in ein paar (oder in mehreren dutzend) Jahren die EZS so aktzeptiert werden, wie die IVF-Behandlung.
    Aufklärung in der EZS tut not.

    Soll unser Früchtchen geboren werden, soll es von nicht von anderen unter die Lupe genommen werden, sondern einfach als neues Lebewesen akzeptiert und geliebt werden. Jedes Kind einer Grossfamilie ist so eigen und auch Zwillinge sind charakterlich Individuen. Wieso soll man ausgerechnet bei einem EZS-Kind nach genetischer und charakterlicher Übereinstimmung der Vorfahren grübeln.


    In unserer heutigen Siutation würden wir es dem Kinde nicht sagen. Wir werden ja sehen, was noch auf uns zukommt (oder eben nicht) und sind bereit, sich der neuen Situation zu stellen.


    Lieber Gruss an alle
    eilin

  • frowlein
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    • 15. Juli 2003 um 12:43
    • #33

    Sagt man's später dem Kind?

    Mal wieder was Neues zum Thema: :wink:

    MEIN BUCHTIPP DER WOCHE

    &quot;Wie viel Wahrheit braucht mein Kind? - Von kleinen Lügen, grossen Lasten und dem Mut zur Aufrichtigkeit in der Familie&quot;
    Taschenbuch, rororo, IBN 3-499-60956-8, Euro 10,50

    (vielleicht günstiger über http://www.elbeteam.de oder gebraucht über http://www.amazon.de)

    Nur ein kleiner, aber recht interessanter Abschnitt widmet sich der Zeugung durch sog. donogene Insemination (ein bisschen irreführend, bezieht sich hauptsächlich auf die Samenspende, weil EZS + Insemination, das geht wohl irgendwie nicht, oder... hat sich mal wieder jemand am Thema versucht, der sich nicht wirklich damit auskennt...) egal, folgende Passage ist aber hoch interessant (Seite 149, 3. Absatz):

    Zitat

    Thorn berichtet, dass .....&quot;Erfahrungsberichte ausländischer Selbsthilfegruppen verdeutlichen, dass Menschen, deren Zeugung mithilfe von Spendersamen verheimlicht wurde, als Kind durchaus einen eigenartigen Umgang mit bestimmten Familienthemen wahrnehmen konnten, wie dies eine Frau sehr plastisch ausdrückte: < Das Merkwürdige ist nicht, dass es auf etwas zurückzuführen ist, was meine Eltern sagten, sondern dass es das Ergebnis von dem war, was sie nicht sagten. Sie sagten zum Beispiel nie: Du hast die Augen Deines Vaters und die Persönlichkeit Deiner Grossmutter>&quot;....

    Die meisten Menschen glauben, es sei einem Kind nicht zuzumuten seine ungewöhnliche Entstehung zu kennen. Hinzu kommt die Befürchtung, dass ein Kind Dritten gegenüber etwas weitersagen könnte, wenn es &quot;Bescheid weiss&quot;.
    Hier stehen traditionelle und irrationale Aspekte den psychologischen Konsequenzen aus der modernen Reproduktionstechnologie gegenüber.
    Viele DI-Eltern wagen es noch nicht, sich offen zur Herkunft ihres Kindes zu bekennen, wie es bei Adoptiveltern seit vielen Jahren immer selbstverständlicher wird. Diese Eltern stehen erst ganz am Anfang.

    Die anschliessende Zeugungserklärung für das Kind gefällt mir allerdings nicht so, aber ich brüte :razz: schon an einer Alternative....

    Wen die Arbeit von Petra Thorn sowie der Initiative Donogene Insemination interessiert, findet mehr unter:

    http://hometown.aol.com/thorn64546/myhomepage/index.html

    Petra Thorn
    Dipl. Sozialarbeitern
    Dipl. Sozialtherapeutin
    Familientherapeutin DGSF


    Ich hoffe, ich habe mal wieder was für die kleinen grauen Zellen (ich meine die im Kopf..:wink:..) beigesteuert...

    frowlein


    _________________
    Bj.62, POF dx 1999, EZS in V.2000,
    1.Versuch neg., 2. Versuch Okt. 2000: Zwillinge 2001,
    nächste Runde geplant Okt. 2003-> verschoben auf Frühsommer 04

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: frowlein am 2003-07-15 12:53 ]</font>

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • frowlein
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    • 19. September 2003 um 19:47
    • #34

    Sagt man's später dem Kind?

    schwupps - nach oben...
    für Nanina :wink:

    Bj.62, POF dx 1999,
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  • frowlein
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    • 4. Februar 2004 um 21:33
    • #35

    Sagt man's später dem Kind?

    schwupps - nach oben

    für Susa und Alle, die´s ebenfalls interessiert...

    Bj.62, POF dx 1999,
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  • rebella
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    • 14. November 2004 um 00:58
    • #36

    &quot;Es&quot; dem Kind sagen

    Hallo an alle,

    das ist zwar hier schon eine ältere Diskussion, aber ich wurde gerade darauf hingewiesen. Da das Thema weiterhin interessant sein dürfte, möchte ich gern meinen Senf dazu schreiben.

    Ich bin Mutter von 2 Söhnen, die durch Heterologe IVF (mit Samenspende) entstanden sind. Es ist ja in dieser Frage völlig egal, welches Elternteil nun nicht das genetisch eigene ist. Daher könntet Ihr auch von den Erfahrungen profitieren, die es mit Kindern gibt, die mit Hilfe von Spendersamen entstanden sind. Immerhin wird diese Methode seit über 50 Jahren praktiziert, in Deutschland etwa seit 25 Jahren.

    Erwachsene HI-Sprößlinge, die irgendwann im Leben die Wahrheit erfahren haben, sagen eindeutig, daß sie es sich gewünscht hätten, daß ihre Eltern von Anfang an ehrlich zu ihnen gewesen wären, gleich ob in den USA, Australien oder Japan. Überall fordern sie, daß die Spenderdaten aufgehoben werden, damit sie die Chance haben, nach ihren Wurzeln zu forschen. Und warum sollen wir unseren Kindern, die wir doch so besonders lieben, diesen Wunsch nicht erfüllen?

    Wir waren anfangs auch gegen Aufklärung. Aber seitdem wir uns informiert haben, sind wir uns sicher, daß wir unsere Kinder aufklären werden. Es gibt eine Sozialarbeiterin, Petra Thorn. Sie führt für (potentielle) HI-Eltern Seminare durch, die diesen bewussten Punkt sehr ausgiebig beleuchten. Alle, die daran teilgenommen haben, empfehlen diese Seminare weiter. Petra Thorn ist auch im Vorstand von Wunschkind e.V. Ich denke, auch Euch könnten solche Seminare gut tun.

    Heute (14.11.) kommt übrigens auf Phönix um 21:45 Uhr der Film ?Ich bin ein Kind von der Samenbank?. Es wird die Geschichte (Reportage) eines jungen Mannes Anfang 20 und seiner Eltern gezeigt. Der hat das alles super verarbeitet und gar keine Probleme mit seiner etwas anderen Herkunft, eine schöne Beziehung zu beiden Elternteilen. Für uns war dieser Film auch noch mal das letzte i-Tüpfelchen für unsere Entscheidung pro Aufklärung.

    Viele Grüße, Rebella

  • Homa
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    • 15. November 2004 um 16:02
    • #37

    Sagt man's später dem Kind?

    Diese Diskussion wird sicher nichts an Aktualität verlieren, auch wenn wir sie letztes Jahr begonnen haben.

    Danke erst mal für den Hinweis auf den Beitrag auf Phönix, den ich leider nicht sehen konnte, aber die Inhaltsschilderung hilft ja schon weiter. Danke für den Hinweis auf Frau Thorn und ihre Arbeit, werde mich demnächst damit befassen
    .
    Besonders helfen mir auch die Kommentare derjenigen, die bereits Kinder haben und ihre Erfahrung weiter geben. Und da ich gerade mein Posting vom letzten Jahr gelesen habe, möchte ich es doch auch aktualisieren und ergänzen, im Hinblick auf diejenigen, die noch am Anfang stehen.

    Mein Sohn ist jetzt 5 Monate alt (und schläft gerade selig in meinem Arm). Denke ich daran, dass er nicht meiner EZ entstammt ? Ja, aber nicht negativ, sondern eher amüsiert bis hin zu immer wieder fasziniert von diesem Wunder, dass uns gefunden hat. Wenn ich es aus medizinischen Gründen für sinnvoll halte, einen Arzt über die Entstehung zu informieren, sage ich: er ist mein leibliches, aber nicht mein genetisches Kind. Natürlich vergesse ich auch manchmal komplett, dass ich nicht die genetische Mutter bin. Wir sagen häufig auch, dass er manche Dinge wohl von mir hat. Manchmal lachen wir dann darüber. Für Fremde lässt sich die Frage nach irgendeinem Merkmal (woher hat er das denn?) immer mit dem Hinweis auf irgendeinen Großvater, Großonkel etc. beantworten. Stört es mich, dass er die Ohren wahrscheinlich von seiner genetischen Mutter hat? Nicht im mindesten. Ich liebe dieses Kind, wie es ist und könnte mein genetisches auch nicht mehr lieben und dass gilt von Beginn der Schwangerschaft an. Ich werde der Frau, die mir diese Möglichkeit gegeben hat, immer dankbar sein.
    Das ist auch der Ansatz unter dem ich meinem Kind seine Entstehung erklären möchte. Natürlich habe ich mittlerweile darüber nachgedacht, nichts zu sagen, Aber ich kann es mir nicht vorstellen, einfach weil es für mich zu unserem Leben und unserer Geschichte dazugehört. Ich glaube auch, dass man mit einem offenen natürlichen Umgang ein Trauma beim Kind vermeiden kann, will mir aber auch fachliche Hilfe vorher holen, damit ich zum richtigen Zeitpunkt das Kind nicht mit zu viel Info überfordere oder eben zu wenig sage. Ich halte die Dosis für entscheidend. Sagen möchte ich ihm eben, dass wir uns sehr ein Kind gewünscht haben und da mein „Organ“ (wie auch immer man dann Eierstock erklärt und umschreibt) nicht richtig funktioniert, hat mir eine Frau geholfen, deren „Organ“ sehr leistungsfähig ist. Sie hat mir Zellen gespendet und mit mir ihre Fähigkeit Kinder zu bekommen geteilt, damit wir ihn bekommen konnten. Ähnlich wie Menschen Organe spenden, damit andere Leben können.
    Wenn mein Sohn später seine genetische Mutter kennen lernen will, so ist dies meines Wissens nach in unserem Fall möglich und würde von mir auch nicht behindert werden. Außerdem habe ich etwas mehr Info als üblich und auch ein paar Bilder und einen Brief, die ich ihm, sofern es ihn interessiert, gerne zeigen würde. Insofern hoffe ich, dass seine mögliche Suche nach seinen genetischen Wurzeln (wenn es denn überhaupt dazu kommt) ohne große Probleme abzuarbeiten ist. Vielleicht sieht er es ja mal als etwas positives und besonderes „zwei Mütter“ zu haben.
    Bleibt die Reaktion der Umwelt, die es dann natürlich auch erfährt. Bin ich einfach Optimist und glaube, dass Alle dann sagen: gut, dass ihr das gemacht habt, sonst wäre er jetzt nicht da. Und die genetische Linie, aus der er nicht stammt (meine Eltern und Verwandte) wissen eh Bescheid und sind glücklich.

    Langes Posting, aber vielleicht hilft es hier jemandem, der zur EZS noch unentschlossen ist.
    Ansonsten freue ich mich auf eine vielleicht wieder auflebende Diskussion. Vielleicht gibt es ja noch ein paar Tipps von Eltern älterer Kinder zum Thema.

    Grüße
    Homa

  • frowlein
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    • 15. November 2004 um 21:29
    • #38

    Sagt man's später dem Kind?

    ..gerade komme ich aus dem Kinderzimmer, wo mir einer meiner Söhne mit Vehemenz klar machte, dass, wenn die Tür nicht &quot;ganz weit offen bleibt, Mama&quot;, er nicht schlummern kann. Mein Kompromißvorschlag &quot;anlehnen&quot;: total durchgefallen. &quot;Wenn die Tür zu ist, dann wache ich aber doch auf. Das willst Du doch nicht, Mama?!&quot; Nee, is klar... :roll: tyrannus minimus hat sich durchgesetzt ..und dafür gibt´s für Mama noch eine Spätvorstellung: &quot;Kuck mal, Mama, was ich kann!&quot; .. und streckt mir seine von den Seiten nach innen gerollte Zunge entgegen. &quot;Kannst Du das auch?&quot; Nee, kann ich nicht und Papa nicht und sein Zwillings- Bruder auch nicht.
    Noch Fragen? :wink:

    Ich habe mal in einem amerikanischen Forum mitgelesen, als ein 10-jähriger EZS-Junge den Frauen Fragen stellen wollte und - moderiert durch seine Mutter - das auch durfte. Seine Einstellung zum Thema: &quot;Ich bin froh, dass es Eizellspende gibt und dass meine Eltern das gemacht haben - sonst gäbe es mich ja gar nicht!&quot;
    So ähnlich - nur eben mit seinen 25 Jahren schon reifer - hat es auch der junge Mann in der gestrigen TV-Dokumentation (&quot;Ich bin ein Kind von der Samenbank&quot; / phoenix) ausgedrückt. Irritiert über die Sichtweise des Arztes, der seine Eltern damals behandelte und auf Anfrage die Meinung vertrat, dass &quot;Sagen&quot; eine &quot;Identitätskrise beim Kind&quot; hervorrufen könnte, wandte er ein, dass könne dann aber &quot;wirklich nur für sehr psychisch labile Menschen gelten&quot;.
    Entscheidend für seinen völlig entspannten Umgang mit seiner Herkunft war/ist wohl auch die Tatsache, dass seine Eltern es ihm schon recht früh und ganz unspektakulär nahebrachten. &quot;Meine Mutter hat es mir so erklärt, wie es ihr wohl auch der Arzt erklärt hat: Technisch sachlich.&quot;

    PARENTHOOD COMES FROM THE HEART - NOT FROM THE GENES !

    Wir überlegen hin und wieder immer mal erneut, wann wohl der richtige Zeitpunkt sein könnte - und dabei hilft uns die Grundregel, wie sie im Kindergarten angewandt wird: &quot;Nur Dinge erklären, die erfragt werden.&quot; (Das gilt natürlich nicht für Regeln!)
    Also warten wir mal auf das obligatorische &quot;Wie bin ich/sind wir in Deinen Bauch gekommen?&quot;
    Ein paar Bücher mit kindgerechten Erklärungen und Zeichnungen habe ich schon aufgespürt.. die Feinheiten :wink: werden dann eben entsprechend improvisiert: &quot;Bei machen Eltern ist es so, bei manchen so und bei uns war´s so.&quot; .. und damit dann gleich mal en passant alle Möglichkeiten von Samenspende über Eizellspende bis hin zu Embryoadoption mit ansprechen. Aber immer läuft´s auf eins hinaus: Baby in MAMA´s Bauch! Anhand meiner Babybauchbüste erkläre ich ihnen dann, wo jeder von ihnen gelegen hat. Finden sie jetzt schon spannend..
    .. und hat so was ganz realistisches, im wahrsten Sinne des Wortes er-fassbares.

    Wer überlegt ähnliches?

    Wer sorgt sich eher um die Reaktionen seines persönlichen Umfeldes?

    Ich persönlich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Und mindestens 3 EZS-Kinder sind -bisher- als &quot;Auswirkung&quot; meiner &quot;Aufklärungsarbeit&quot; zu werten, soll heißen: Wenige KiWu-Betroffene wissen von dieser Möglichkeit und mit meiner EZS-Info eröffnet(e) sich denen in unserem Bekanntenkreis ein neuer Weg zum eigenen Kind.
    Medienanfragen für Reportagen haben wir allerdings abgelehnt - der Gedanke, dass nach der Ausstrahlung fremde Menschen mich und meinen Mann wiedererkennen und dann womöglich auf die Kinder deuten, die diese &quot;Aufmerksamkeit&quot; gar nicht verstehen würden, war uns mehr als zuwider. Leider hat(te) nicht jeder Redakteur für unsere Einstellung Verständnis... dass unsere Entscheidung etwas mit Elternverantwortung zu tun hat, wollte manch´einer einfach nicht begreifen.

    frowlein :)

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • rebella
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    • 16. November 2004 um 00:33
    • #39

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Homa,

    heißt das, Du hast einen Brief von der genetischen Mutter an das Kind + Fotos von ihr? In welcher Klinik war denn das?

    Hallo frowlein,

    mir geht es auch so. Ich würde gern Message über die Medien verteilen, kann es aber aus Rücksicht auf unsere Kinder nicht.

    In meiner Vorstellung sieht es im Moment auch so aus, es einfach zu erzählen, wenn das Kind eine passende Frage stellt. Und dann evt. auch nur schrittweise. Immer nur so viel, wie gerade angebracht ist. Es soll gar nicht so spektakulär beim Kind ankommen, sondern so als wenn ich ihm erzähle, es gibt morgen Spaghetti (wie im Falle Felix). Einfach so nebenbei. ?Mama, hab ich die Nase vom Papa?? ? ?Nein, kannst Du nicht haben, weil ?. Aber dafür kannst Du genauso gut Fußball spielen wie der Papa, weil ihr immer zusammen geübt habt (oder was auch immer).

    Gruß, Rebella

  • Homa
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    • 16. November 2004 um 11:45
    • #40

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Rebella,

    ich habe einen Brief der Spenderin an mich, dem sie Kinderbilder mit ihrer Familie und aktuelle Fotos beigelegt hat. Außerdem hatte sie ein Geschenk für uns. Das Gleiche ging dann nach der Spende auch Retour, weil ich es wirklich super süß fand. Auch jetzt schicke ich immer mal Fotos vom Wurm an die Agentur und überlasse es unserer Betreuerin, diese weiterzuleiten. Ich glaube, sie tut es. Ich glaube, als Spenderin ist man irgendwo auch froh, wenn man weiß, dass die Prozedur nicht &quot;umsonst&quot; war, sondern für alle befriedigend geendet ist. Die Spenderinnen werden von der Agentur gefragt, ob sie bereit wären, das Kind kennenzulernen, wenn dieses es später wünscht. Die Antwort darauf erfährt man aus dem Profil und fällt wirklich von Frau zu Frau unterschiedlich aus. Meist ist der Tenor: wenn es für das Kind wichtig wäre ja, aber ihm muß klar sein, dass die Spenderin nicht die Mutter ist und keinen Anspruch in dieser Richtung stellt oder befriedigt. EZS haben wir in USA gemacht (Infos siehe Kliniksordner).

    Hallo Frowlein,

    wir haben zwar keine Büste, aber ich habe extra &quot;Dickbauchbilder&quot; gemacht, damit klar ist, dass er wirklich in meinem Bauch war. Im Prinzip warte ich auch auf die typischen Bauch Fragen - aber ich habe ein bißchen Angst im Übereifer vielleicht dann schon altersungerecht zu viel zu sagen. Auf der anderen Seite - Kinder blenden das was sie nicht verstehen oft ja auch erstmal aus. Vielleicht mach ich mir darüber einfach schon zu viel Gedanken.

    Grüße
    Homa

    P.S: eine ganz andere Frage: wie bezeichnet Ihr die Geschlechtsteile Eurer Buben. Suche noch nette Vorschläge. Finde &quot;Penis&quot; klingt doch z.Zt. überdimensioniert, sage ja auch Händchen und nicht Hand (meistens). Oder ist das doof ?

  • Vida Fertility Institute

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