Guten Tag,
ich möchte kurz unseren Fall schildern:
Kurzprofil
- Frau 34 J.:Tubenverschluss, AMH 7,9 (ohne PCOS-Muster), leicht Endometriose, Schilddrüsen-Überfunktion, Hypertonie (beides medikamentös eingestellt).
- Mann 33 J.: Spermiogramm unauffällig.
Versuch 1 (IVF)
- Stimulation: Antagonistenprotokoll mit Rekovelle und Ganirelix; ausgelöst mit Ovitrelle
- Punktion an ZT 13: 13 Eizellen, alle reif
- Befruchtung: IVF, schlechte Befruchtungsrate (1/13, evtl. 2 „nachgezogen“ aber nicht weiterentwickelt)
- Laborbefund: Granularität / „Fingerprint“-Muster der Eizellen
- Transfer: Tag-3-Transfer (einziger 8-Zeller)
- Ergebnis: negativ
Versuch 2 (IVF/ICSI)
- Stimulation: gleiches Antagonistenprotokoll mit Rekovelle (im Verlauf minimal gesteigert) und Ganirelix; ausgelöst mit Ovitrelle
- Punktion an ZT15: 10 Eizellen, davon 9 reif + 1 leicht degeneriert
- Befruchtung: 6 befruchtete Eizellen
- ICSI: 5/7 befruchtet
- IVF: 1/3 befruchtet
- Labor: keine Granularität, Eizellen morphologisch besser, jedoch schlechte Blastogenese (2 Blastozysten mit C-Grading)
- Doppel-Transfer an Tag 5
- Ergebnis: negativ
Welche Optionen haben wir um die Ergebnisse zu verbessern und mit eigenen Eizellen ein Kind zu bekommen?
Wann sollte man zur Eizellspende wechseln?
Vielen lieben Dank vorab!