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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Eizellenspende - sage ich es meinem Kind später

  • Blume20214
  • 17. August 2025 um 15:28
  • Blume20214
    Eizelle
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    • 17. August 2025 um 15:28
    • #1

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin aktuell schwanger und mache mir natürlich viele Gedanken darüber, ob man unserem Kind später von der Eizellspende erzählen sollte oder nicht. Mein Mann ist eher dagegen, und ich selbst bin mir noch unschlüssig.

    Wir hatten die Behandlung in Spanien, wo es ja nur die anonyme Spende gibt und man den die Spenderin nie erfahren wird.

    Mich würde interessieren: Gibt es hier Frauen, die sich bewusst entschieden haben, es ihrem Kind nicht zu erzählen? Wie geht ihr damit um, und gibt es vielleicht Möglichkeiten zum Austausch?

    Liebe Grüße

  • Sunny82
    Morula
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    • 17. August 2025 um 21:39
    • #2

    Hallo liebe Blume,

    Wir haben 2 Kinder aus EZS in Spanien und werden es unseren Kindern nicht sagen…es weiss auch keiner sonst davon außer meinem Mann und mir

    Liebe Grüße

    AMH bei 0,4

    6 erfolglose Inseminationen

    1x IVF und 1x ICSI ergaben deformierte Eizellen -> keine Befruchtung möglich

    Dez. 2021: Erstgespräch IVI Mallorca

    26.04.2022 1.Transfer und seitdem großes Bangen 🤗

  • Blume20214
    Eizelle
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    • 18. August 2025 um 08:51
    • #3

    Liebe Sunny82 ich habe dir gerade eine persönliche Nachricht geschickt, hoffe das ist in Ordnung :) Liebe Grüße

  • Rospolino
    8-Zeller
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    • 23. August 2025 um 20:51
    • #4

    Hallo ihr zwei,

    wir waren auch in Spanien. Unser Sohn ist mittlerweile knapp 3 Jahre alt. Ich habe auch eine 18-jährige leiblich Tochter. Bei uns ist es ebenfalls so, dass es außer uns, einschl Tochter, es keiner weiß.

    Nur meine Frauenärztin war noch eingeweiht und auch die ist der Meinung es ihm nicht zu sagen, da er nie die Möglichkeit haben wird, die Spenderin kennenzulernen.

    Liebe Grüße

    beide Bj '74

    08/2016, 07/2017, 09/2018, 08/2019 spontan schwanger

    MA zw. 5. - 11. Schwangerschaftswoche

    07/2021 Erstgespräch in KIWI Ö, zu alt für EZS in Ö

    07/2021 Erstgespräch in IVF Spain Alicante

    12.04.2022 Transfer einer 5AA Blastozyste

    22.04.2022 HCG TF+10 = 139 :partying_face:

    09.05.2022 <3 schlägt :love:

    30.06.2022 ... es wird ein Junge :cowboy_hat_face:

    20.12.2022 Geburt unseres Sohnes per sekundär Sectio :prince_light_skin_tone:


  • Blume20214
    Eizelle
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    • 24. August 2025 um 17:48
    • #5

    Rospolino hab dir eine private Nachricht geschickt :)

  • 2Girls1426
    2-Zeller
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    • 4. September 2025 um 15:45
    • #6

    Ich bin total erstaunt darüber, dass es so viele verheimlichen. Es gibt mittlerweile mehrere Studien, die darauf hinweisen, wie wichtig es ist damit offen umzugehen.

    Wenn ein Kind es später rausfindet wird das Vertrauen für immer gestört sein und es kommt zu einem Tiefen Schnitt im Leben. Vielleicht wird euer Verhältnis für immer kaputt sein.

    Man weiß heute, je früher und offener man damit umgeht, desto normaler und selbstverständlicher ist es für Kinder.

    Es gibt viele sehr gute Artikel dazu.


    Liebe Grüße

  • 2Girls1426
    2-Zeller
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    7
    • 4. September 2025 um 16:44
    • #7

    Guck mal, vielleicht hilft dir dieser Artikel...


    Aufklärung - Tipps zur Aufklärung des Kindes nach Eizellspende
    Wie Kinder damit groß werden | Lockere und selbstbewusste Gespräche führen zu einer positiven Identitätsentwicklung | DNA-Datenbanken und Aufklärung |…
    eizellspende.expert
  • strawberry
    4-Zeller
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    • 4. September 2025 um 17:22
    • #8

    Ich bin auch immer wieder überrascht, zumal viele Kinder auch 1+1 zusammenzählen können. Jahrelang versucht und dann plötzlich mit 43 locker schwanger? Kinder sind ja auch nicht doof!

  • Conby
    Blastozyste
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    603
    • 4. September 2025 um 18:51
    • #9

    Ich glaube den Vertrauensbruch, den eine zufällige Aufklärung verursacht ist nicht wieder gut zu machen. Meiner Meinung nach hat man auch eine Verantwortung dem Kind gegenüber, wenn man sich für eine EZS entscheidet. Es ist ja keine Schande, so ein Kind zu bekommen, sondern einfach eine von mehreren Möglichkeiten. Und Geheimnisse wirken unbewusst. Viele Spenderkinder, die es zufällig später herausfinden sagen, dass sie sich immer wie ein Fremdkörper in ihrer Familie gefühlt haben, ohne zu wissen warum.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Nini
    Morula
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    • 4. September 2025 um 19:19
    • #10

    Ich finde auch, dass das Argument "er/sie wird sowieso nie seine/ihre genetische Mutter kennenlernen können" nicht zählt. Es geht ja um die Entstehungsgeschichte an sich und um die Tatsache, dass das Kind eben nicht genetisch von der leiblichen Mutter abstammt. Außerdem weiß man auch nicht, ob es nicht in der Zukunft Möglichkeiten geben wird, die Spenderin doch zu finden, z.B. über Gen-Datenbanken. Die ganze Diskussion gab es schon zur Genüge bei Spendersamenkindern, und das Ergebnis ist eindeutig, wie schon gesagt wurde.

    - 08/2019 -05/2021: 1. EZS in der Aagaard Klinik in DK, lange Wartezeit, 1. Transfer erfolgreich -> wunderbare Tochter :) <3

    - 07/2023: Start in Runde 2 mit der 2. Blastocyste der gleichen Spenderin - leider negativ ;(

    - 10-12/2023: Eine neue Spenderin gefunden! Leider nur 3 Eizellen, 1 befruchtet, 1 Blasto, Transfer negativ ;(

    - 03-07/2025: Endlich eine neue Spenderin! 16 Eizellen, 7 befruchtet, nur 2 Blastos. 1. Transfer negativ ;(

    - 09/2025: 2. Transfer negativ ;(

    - 11/2025: Klinikwechsel geplant...

  • Fliege
    Blastozyste
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    • 4. September 2025 um 19:49
    • #11

    Ich bin auch absolut Pro Aufklärung und denke, dass diese Argumente nur eins sind und zwar Angst.

    Angst sich Fragen zu stellen, Angst vor Abweisung vom Umfeld. Noch mehr Angst vor Abweisung vom Kind.

    Aber diese Ängste sind egoistisch, wenn man sie über das Kindeswohl stellt.

    Vielleicht sind sie nicht unbegründet, aber wer den Weg der EZS für sich wählt, sollte 100% dahinter stehen und sich nicht dafür schämen. Die Studienlage ist eindeutig.

    Ich möchte niemanden angreifen, sorry für sie klaren Worte. Aber wer nicht aufklärt riskiert wirklich die Zukunft mit seinem Kind.

  • Oskar
    Morula
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    • 4. September 2025 um 21:15
    • #12

    Ihr Lieben,

    ich glaube,dass die „Gefahr“, dass es ungewollt rauskommt zukünftig noch viel größer werden wird, als wir uns heute vorstellen können. Wir haben sicher alle bereits nach dem Begriff Eizellspende und nach Kliniken im Internet gesucht und ganz viele Spuren hinterlassen. Manche kommunizieren vielleicht auch mit Ärzten oder Kliniken über WhatsApp, dann weiß bereits Mark Zuckerberg über die Möglichkeit einer Spende Bescheid. Andere haben vielleicht den Genetischen Kompatibilitätstest machen lassen und die Ergebnisse liegen auf einem Server… In Zukunft wird fur Krankheitsdioagnosen mehr und mehr das Next-Generation-Sequencing ins Spiel kommen und damit dann auch das Potential für „da stimmt irgendwas mit den Genen nicht“. Dann wird es nicht mehr nur noch um eine inkompatible Blutgruppe gehen… Kurzum: mit all den neuen Technologien inklusive KI wird es verdammt schwierig werden, die Spende geheim zu halten….

    Anders herum birgt das aber auch riesige Chancen für die Kinder: sie werden viel mehr Möglichkeiten haben ihre Spendereltern zu finden ;)

    Liebe Grüße! Oskar

  • Rospolino
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    • 4. September 2025 um 23:29
    • #13

    Danke für euere Sporgen um das Kindeswohl.

    Aber es wäre trotzdem schön, wenn auch unsere Entscheidung respektiert würde.

    Es ist kein Wunder, dass die Frauen, die es bewusst geheim halten wollen, hier nicht schreiben, wenn es jedesmal soviel Gegenwind gibt. Das Thema gab es hier ja schon mehrfach.

    beide Bj '74

    08/2016, 07/2017, 09/2018, 08/2019 spontan schwanger

    MA zw. 5. - 11. Schwangerschaftswoche

    07/2021 Erstgespräch in KIWI Ö, zu alt für EZS in Ö

    07/2021 Erstgespräch in IVF Spain Alicante

    12.04.2022 Transfer einer 5AA Blastozyste

    22.04.2022 HCG TF+10 = 139 :partying_face:

    09.05.2022 <3 schlägt :love:

    30.06.2022 ... es wird ein Junge :cowboy_hat_face:

    20.12.2022 Geburt unseres Sohnes per sekundär Sectio :prince_light_skin_tone:


  • Conby
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    • 5. September 2025 um 06:58
    • #14

    Ich respektiere die Entscheidung, allerdings ist es doch auch Sinn und Zweck einer Diskussion in einem Forum unterschiedliche Meinungen und Positionen zu lesen. Was dann jeder daraus macht, ist ihm letztlich überlassen. Und ich finde, man darf dann auch Gegenpositionen anbringen, was ja auch zu einer Reflektion der eigenen Ansicht führen kann, aber natürlich nicht muss. Letztlich entscheidet natürlich jeder selbst.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • strawberry
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    • 5. September 2025 um 07:15
    • #15

    Ich respektiere auch jede Entscheidung. Nur: aus Kindern werden irgendwann Erwachsene und die verstehen auch, dass man mit Mitte 40 nicht mal "eben so" schwanger werden konnte.

    Dazu dann noch eine Klinik im Ausland, weil dann "damals" die EZS hier in DE nicht erlaubt war, weißt du was ich meine?

    Ich würde meine Mutter ganz klar fragen: bin ich durch eine Spende entstanden? Tja und dann?

    Jetzt sind das alles noch Kinder mit sehr viel Verständnis, aber wenn irgendwann eine Mitte 20 Jähriger vor dir steht, wird der Vertrauensbruch riesig sein! Und ich glaube übrigens nicht, dass die Spenderin in Zukunft anonym bleiben können.

  • Saasa
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    • 5. September 2025 um 08:52
    • #16

    Guten Morgen an alle,

    eigentlich wollte ich mich hierzu nicht äußern, finde es aber notwendig.

    Jede Familie ist anders, genauso jeder Mensch.

    Ich persönlich finde beide Seiten wichtig und interessant, muss aber feststellen dass Frauen bzw. Familien die gegen die Aufklärung sind manchmal an den Pranger gestellt werden.

    Ganz häufig lese ich - zum Kindeswohl und das mag auch alles seine Berechtigung haben. In meinen Augen wird aber ganz häufig das Wohl des Paares vergessen, was ich ziemlich schräg finde.

    Jeder der ein Kind hat, egal auf welchem Wege hat auch ein Recht auf seine eigene Existenz und diese zu schützen. Das mag für viele egoistisch klingen aber man sollte es nicht vergessen.

    Es gibt hier auch Frauen, die biologisch noch ohne Probleme schwangern werden könnten vom Alter her, wäre da eben nicht DAS eine Problem.

    Ich denke, dass wir alle hier das selbe Problem haben- aus welchen Gründen auch immer. Ich denke alle hier - kämpfen für das selbe Ziel.

    Es sollte aber niemand urteilen, die Meinung des anderen abtuen - solange man die Schuhe des anderen nicht getragen hat.

    Einige wissen es, ich stehe noch am Anfang des ganzen. Ich habe hier zwei wundervolle Frauen kennengelernt, welche ich sonst nie getroffen hätte und ich bin sehr dankbar, wie diese mich unterstützen.💐

    Beide Frauen sind für die Aufklärung, beide Frauen haben sich für eine offene Spende entschieden, was ich auch tun werde.

    Dies tue ich aber nur als Backup - ich kann nicht in die Zukunft schauen, es kann sein das ich aufkläre - es kann aber auch sein, das ich es nicht tue und dass wird mehr als respektiert von den beiden ♥️

    Was ich damit sagen will, es gibt kein richtig oder falsch und es scheint auch nicht soviele Familien zugeben, die Aufklären sonst wäre es in Deutschland viel häufiger thematisiert bei etwa 5.000-10.000 Geburten aus EZS. ☺️

  • Fliege
    Blastozyste
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    • 5. September 2025 um 08:55
    • #17

    Ich akzeptiere eure Entscheidung natürlich auch. Jeder muss das für seine Familie selbst entscheiden. Genau wie polarisierende Themen wie Impfungen, Zucker unter 2, Medien unter 3 etcetc. Was geraten wird, weiß man. Was man macht ist die eigene Entscheidung.


    Ich hab ja auch geschrieben, dass es wahrscheinlich mit Ängsten zu tun hat nicht aufzuklären und dass das ein Faktor ist, der natürlich nicht unberechtigt ist.

    Aber es lesen auch Neulinge mit, die sich versuchen zu informieren und da finde ich es schon wichtig auf die Studienlage zu verweisen.

  • 2Girls1426
    2-Zeller
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    • 5. September 2025 um 09:07
    • #18

    Mein Eindruck ist eigentlich auch nicht, dass irgendjemand nicht die Entscheidung der anderen hier akzeptiert oder man Angst haben muss, anderer Meinung zu sein.

    Es wurde eine Anfangsfrage gestellt und darauf wurde geantwortet mit unterschiedlichen Positionen und Haltungen. Das war doch noch Sinn der Sache, oder? Damit muss man dann auch zurecht kommen.

    Ich fühle mich auch nicht angegriffen von Frauen, die nicht aufklären. Ich darf es aber für falsch halten. Das ist mein Recht, meine persönliche Meinung und niemand muss sich deswegen angegriffen oder schlecht fühlen.

    Wir alle haben doch unterschiedliche Meinungen und Haltungen. Das macht uns doch aus, das macht das Leben doch erst spannend und nur so können wir anfangen aus verschiedenen Blickwinkeln zu reflektieren!

  • Brombeere
    Eizelle
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    • 5. September 2025 um 09:13
    • #19
    Zitat von 2Girls1426

    Guck mal, vielleicht hilft dir dieser Artikel...


    https://eizellspende.expert/aufklaerung/

    Hallo zusammen,

    bisher war ich nur stille Mitleserin und möchte mich zunächst einmal bedanken bei allen, die hier ihre Erfahrungen teilen! Nach unserem ersten gescheiterten EZS-Versuch hat dieses Forum mir so sehr geholfen, weil ich gesehen habe, dass meine hohe Erfolgserwartung bei der EZS in vielen Fällen nicht erfüllt wird und auch hier mehrere Versuche nötig sein können. Inzwischen bin ich nach dem insgesamt dritten Versuch (mit Wechsel der Spenderin und Anpassung der Medis) in der 19. SSW :) Der Grund warum ich mich erstmals selbst zu Wort melde ist dieser super hilfreiche Artikel von 2 Girls1426, vielen Dank fürs Teilen! Dass wir aufklären war für uns keine Frage. Es gehörte als Komponente mit in unseren Entscheidungsprozess für die EZS. Wir waren in Spanien und unser erstes Info-Gespräch mit einer Klinik war eine sehr merkwürdige Erfahrung: Wir hatten vor allem medizinische und organisatorische Fragen, aber der Arzt erzählte uns dauernd, dass das Kind ja unser Kind sei und wir es niemandem sagen müssten. Die meisten seiner Patient*innen würden es geheim halten. Das hat uns total abgeschreckt, weil wir für uns diese Entscheidung bereits getroffen hatten und es implizierte, dass die EZS an sich ein Makel sei, den man problemlos unter den Teppich kehren könne. Sowas vom mglw. behandelnden Arzt zu hören, fand ich befremdlich und traurig. Die Klinik war für uns sofort abgehakt.

    Meiner Meinung nach ist die EZS das Beste, das mir (40, vorzeitige Wechseljahre, AMH 0,03 bereits mit 38) passieren konnte und das größte Geschenk, das mir je gemacht wurde. Jetzt, wo ich tatsächlich schwanger bin, mache ich mir viele Gedanken um die Aufklärung (Zeitpunkt, Wording) und dieser Artikel enthält für mich viele gute Tipps, an denen ich mich orientieren kann. Familie ist kein fester Begriff und kann auf so vielfältige Weise entstehen. Dafür braucht es keine genetische Übereinstimmung. Ehrlichkeit und Transparenz gehört meiner Meinung nach aber absolut dazu, auch wenn die Spende anonym war. Das hat für mich nichts miteinander zu tun. Die EZS ist nichts, wofür man sich schämen sollte, sondern einer von vielen Wegen, Eltern zu werden. Das soll kein negativer Gegenwind an Andersdenkende sein, sondern eine Ermutigung, die EZS positiv zu sehen und zu kommunizieren. Der Gesetzgeber entscheidet nicht über meinen moralischen Kompass und das Verbot hier sollte uns nicht davon abhalten, unsere eigene Einstellung und Entscheidung zu vertreten<3

    Liebe Grüße an alle!

  • Saasa
    2-Zeller
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    • 5. September 2025 um 09:13
    • #20

    Ja, ich verstehe das Thema - es muss von allen Seiten beleuchtet werden ☺️

    Nur weil mein Weg, mein Weg ist - muss es aber nicht der Weg des anderen sein.

    Ich möchte hier auch niemanden persönlich angreifen, nichts liegt mir ferner. Beide Seiten haben ihre Berechtigung 🥰 und auch beide Seiten sind richtig.

    Ich merke nur einfach, dass mit Frauen welche gegen die Aufklärung sind - nicht Fair umgegangen wird.

    Eine Frau äußert sich gegen die Aufklärung und dann kommen fünf dagegen mit : Denk mal an dein Kind. Das finde ich persönlich nicht gut.

    Wir sollten auch an die Existenz dieser Frau denken 🧐 nur weil man Mutter ist, hat man sich Rechte sein eigenes Leben zu schützen.

    Das macht diese Frau nicht zu einer schlechtere Mutter oder zu einem schlechteren Menschen.

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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