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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Wann und wie klärt ihr eure Kinder über ihre Entstehung auf?

  • Twinmum
  • 14. Februar 2022 um 18:17
  • Alenaxxx
    2-Zeller
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    • 16. Mai 2022 um 21:54
    • #21

    Hallo @Karla4711. Die Frage braucht dir nicht unangenehm sein. Mir ging es Anfang der Schwangerschaft genauso. Ich hatte solche Zweifel, dass ich teilweise depressiv wurde. Die Gedanken, dass mich das Kind später dafür hassen/verachten könnte da es mütterlicherseits seine Wurzeln nie kennenlernen wird, waren sehr groß. Oft hat mein Mann mir dann gut zugeredet und versucht mir die Ängste zu nehmen. Es wurde mit der Zeit besser und die Zweifel verschwanden ganz.

    Unser Kinderwunsch dauerte auch 5 Jahre, mit vielen Behandlungen in Deutschland ohne Erfolg. Für uns war die Eizellspende auch die letzte Hoffnung und es war die beste Entscheidung. Mein Kleiner ist jetzt knapp 14 Monate alt und ich liebe ihn vom ersten Tag an mehr als alles andere auf der Welt ❤️ manchmal vergesse ich selbst, dass ich nicht seine genetische Mutter bin.

    Mach dir nicht so viele Gedanken, es wird ganz bald besser und dann kannst du die Schwangerschaft auch genießen. Ich wünsche Dir alles Gute und dass es dir bald wieder gut geht.

  • Karla4711
    Gast
    • 16. Mai 2022 um 22:17
    • #22

    Hallo Ihr Lieben,

    Ich danke Euch so sehr für Eure Antworten, tolle Tipps und fürs Mutmachen. Es ist einfach ein ganz neuer Weg, auf den man sich nicht einstellen kann und den man nur verstehen wird, indem man ihn geht. Ich glaube auch, dass man sich viele Gedanken vielleicht auch bei einem leiblichen Kind machen würde. Aber in dieser Situation horcht man ganz besonders auf sich und will keinen Fehler machen. Manchmal überkommt mich die Sorge wie eine Welle und dann hoffe ich, dass sie schnell abebbt. Mit den Tipps und Gedanken von Euch wird maue das vielleicht besser gelingen. 🤗

  • Rinna
    Morula
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    • 17. Mai 2022 um 21:44
    • #23

    Ich kann dich auch sehr gut verstehen @Karla4711. Mir ging es ebenso. Aufgrund einer Schilddrüsenjodtherapie sind bei mir die Wechseljahre auch eingetreten. Wir leben in Griechenland und hier ist das Thema EZS ganz normal und legal. Es gab nur, machen oder nicht. Ich habe auch schon eine erwachsene Tochter von 24 Jahren. Ich habe in dem Moment angefangen an dem Kind zu hängen und es zu lieben, als ich in der 8. SSW Blutungen mit weissen Bestandteilen drin hatte. Hab das natürlich mit Lupe betrachtet und für uns sah das nach einem Embryo aus (der 2. der transferiert wurde). Ich war am Boden zerstört, obwohl ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich verinnerlicht hatte, dass ich schwanger bin. Als wir dann nachmittags beim Arzt den lebendig tanzenden Embryo sahen, fing die Liebe richtig an. Nach der Geburt habe ich viel geweint und gezweifelt,warum kann das nicht mein Fleisch und Blut sein. Von derEZS weiss niemand etwas was. Seitdem die Leute Ähnlichkeiten zu mir finden, sind diese Gedanken endgültig weg. Alles Gute für dich.

    Bj 1971

    SDÜberfunktion Medithyrox 175 mg 4x und 150 mg 3x wöchentlich,

    Morbus Basedow nach 2 Radiojodtherapien und dadurch keine Periode --> Menopause,

    leichter Bluthochdruck

    Transfer am 17.6.21 🙏 in Griechenland

    Hcg Test 28.6. 78, 30.6. 155, 02.07. 381

    19.07 ein 7 mm Reiskorn mit <3

    ET 03,/22 KS (evtl. auch früher)

    23.2.2022 unser Sonnenschein ist da, gesund, munter und zuckersüß

    50 cm und 3120 gr <3

  • athene18
    Blastozyste
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    • 17. Mai 2022 um 23:24
    • #24

    ich kann ,ich nur wiederholen:

    lg, athene mit Töchterchen - korrigiert knapp 6 Monate: dreht sich auf den Bauch und im Kreis, strampelt in der verhassten Bauchlage wie ein Käfer, hat sich heute endlich auch auf den rechten Arm in Bauchlage gestützt, hält ihr Köpfchen gut, sackt beim Sitzen aber noch in sich zusammen, hört seit 2 Wochen auf ihren Namen, setzt seit gestern Vokale mit Konsonanaten zusammen, nachdem sie ein paar Monate lang nur Heee! machen konnte (außerdem aaa, eee, iii, uuu, pfffff, chrrrrr, chhhh, nn, www - von wegen Baby können zuerst mmm und bbbb. Meins nicht ), jetzt sagte sie schon nnnana, dada, niii, imimi. Usw. Bis auf ihr allererstes und einziges Kunstwort, das konnte sie schon mit Anfang 4 Monate - hat es wochenlang wiederholt, aber inzwischen vergessen: okry, variiert manchmal okrrrrr bis hin zu okrü.

    Das nur mal als Vorfreude. Du wirst quasi vergessen, dass da eine Spenderin ist. Das Kind wird so auf dich fixiert sein als seine Mami, dass es absurd im Nachhinein erscheint, dass da noch jemand ist, der wichtig werden könnte. Du wirst es so sehr lieben, dass du weißt, ein genetisch Verwandtes kein Stücki mehr lieben zu können als dieses, dein Baby.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • athene18
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    • 17. Mai 2022 um 23:28
    • #25

    ich kläre sie von anfang an auf, sobad sie verstehen kann

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Schneewittchen
    Morula
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    • 25. Mai 2022 um 18:34
    • #26

    Ihr Lieben,

    ich melde mich auch mal wieder. Uns geht’s gut. Meine kleine Maus hält mich aber ganz schön auf Trab. Ich genieße aber jede Sekunde und bin überglücklich, dass ich sie habe.

    Ich war am Montag bei meiner Endokrinologin, die auch von der Eizellspende weiß. Irgendwie kamen wir auf das Thema Aufklärung und sie fragte mich, warum ich meiner Tochter von der Spende erzählen wolle, schließlich könne sie die Spenderin nicht kennenlernen. Dann bräuchte sie von der Spende nichts erfahren.

    Ich bin jetzt total verunsichert, merke ich. Ich bin immer davon ausgegangen, der Kleinen möglichst früh von ihrer besonderen Entstehung zu erzählen.

    Wie seht Ihr das?

    Viele liebe Grüße!

    Ich: Jahrgang 1983, Partner: Jahrgang 1978

    Endometriose / Adenomyose 😩, hochgradiges OAT-Syndrom 😩

    Kinderwunsch seit 2018 🥰

    3 erfolglose ICSI in Deutschland mangels Befruchtung 😡

    Erstvisite wegen EZS in Spanien in 12/20 ☺️

    SET in 03/21: Negativ 😢

    Kryotransfer SET: 05.07.21 🍀 TF + 11: HCG-Wert von 387 😍

    SSW 6+1: Herzchen schlägt 💗

    💝 Babygirl 💝

    vET: 23.03.2022

    24.03.2022: Geburt eines gesunden und wunderschönen Mädchens per Kaiserschnitt 💞

  • Conby
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    • 25. Mai 2022 um 19:03
    • #27

    Liebe Schneewittchen , meine persönliche Meinung ist, dass Geheimnisse niemals gut sind. Denn sie wirken unterschwellig, auch wenn nicht darüber gesprochen Wird. Eine sehr entfernte bekannte war das Kind einer samenspende, was ihr aber nie erzählt wurde. Sie hat sich immer wie ein Fremdkörper in ihrer eigenen Familie gefühlt und wusste nicht warum. Erst als sie 18 war hat man es ihr gesagt. Da ist zum einen eine Welt zusammen gebrochen, zum anderen hatte sie endlich eine Erklärung, warum sie sich so fühlt und dass mit ihr alles in Ordnung ist. Denn Kinder beziehen Dinge ja auf sich. Das heißt, wenn sie sich seltsam fühlen und keine Erklärung haben, beziehen sie es auf sich, dass mit ihnen etwas nicht stimmt.

    Noch schlimmer, wenn es durch einen dummen Zufall herauskäme.

    Also ich bin klar für Aufklärung.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • WirwerdeneineFamilie
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    • 25. Mai 2022 um 19:18
    • #28

    Vielen klären unsere Maus auch frühzeitig auf. Es wissen einfach zu viele Menschen in unserem engen Umfeld davon. Ja Geheimnisse sind erstens schwer zu bewahren und zweitens endet es meist nicht gut, wenn sie dich ans Licht kommen. Wir versuchen es so natürlich wie möglich zu machen, anfangs mit Kinderbüchern und später dann über die Genetik. Trotzdem gibt es keinen richtigen oder falschen Weg. Macht das was sich für euch gut anfühlt.

    AMH 0,15

    Endometriose

    Morbus Basedow

    11/2020 IVF ohne Eizellengewinnung

    4/2021 EZS bei IVF Spain in Alicante❤

    Transfer einer 5AA Blastozyste,

    Positiv (HCG an TF+10 bei 356) :partying_face:

    SSW 8 T1 kräftiger Herzschlag <3

    SSW 10 T0 Arme, Beine, alles dran :love:

    ET 04.01.2022 (Mädchen)

    11.12.2021 Geburt einer gesunden Tochter per Kaiserschnitt ❤

  • athene18
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    • 25. Mai 2022 um 19:49
    • #29

    Sie hat ein Recht auf die Wahrheit. Es wäre eine so große Lüge, dass das Vertrauen euch, den Eltern gegenüber, auf dem Spiel steht, wenn sie einen Verdacht hat. Und selbst kann man ja auch nicht so einfach mit einer Lüge leben. Sie würde euch immer präsent bleiben. Aber wenn alles offen ist, ist die Sache dann auch gegessen. Auch für das kleine Kind. Je früher aufgeklärt, desto besser.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Karla4711
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    • 26. Mai 2022 um 09:31
    • #30

    Liebe Schneewittchen

    Ich hatte am Anfang auch Bedenken, ob ich mein Kind aufklären soll. Ob diese nicht mehr Unruhe als Klarheit bringt, war meine Sorge. Doch noch vor der Spende entschlossen mein Mann und ich uns, das Kind aufzuklären. Mit diesem Geheimnis will ich nicht leben und meinem Kind auch nicht verwehren, die ganze Wahrheit über seine Entstehung zu erfahren. Ich habe mich zu diesem Weg der EZS entschieden, also mit allen Konsequenzen. Ich finde es wichtig, dass jeder seine Entstehungsgeschichte erfährt. Es gibt Kinderbücher und auch Seminare zum Thema. Petra Thorn ist da sehr aktiv. https://pthorn.de/beratung-und-seminare-zu-samenspende-co/

    Am Ende ist es eine sehr individuelle Entscheidung. Für mich kann ich mir nichts anderes vorstellen. Ich habe dafür gesorgt, dass dieses Kind auf diese Weise entsteht und ich werde es begleiten und unterstützen, auch wenn es unangenehm werden kann und vielleicht auch wehtut. Aber das ist dann unser Weg als Familie. Ich wünsche Dir dass Du die für Dich passende Entscheidung triffst. Alles Gute!

  • Tulpe80
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    • 26. Mai 2022 um 11:12
    • #31
    Zitat von Schneewittchen

    Ich war am Montag bei meiner Endokrinologin, die auch von der Eizellspende weiß. Irgendwie kamen wir auf das Thema Aufklärung und sie fragte mich, warum ich meiner Tochter von der Spende erzählen wolle, schließlich könne sie die Spenderin nicht kennenlernen. Dann bräuchte sie von der Spende nichts erfahren.

    Ich bin jetzt total verunsichert, merke ich. Ich bin immer davon ausgegangen, der Kleinen möglichst früh von ihrer besonderen Entstehung zu erzählen.

    liebes Schneewittchen,

    nach meinem Kenntnisstand gibt es die EZS in England ja schon deutlich länger und dort gibt es auch entsprechende Studien zum Thema Aufklärung.

    Mein Wissensstand ist, dass die (früh) aufgeklärten Kinder wesentlich besser mit ihrer Entstehung umgehen können, als Kinder, die es sehr spät und per Zufall erfahren.

    Die Endokrinologin hat das vielleicht aus einem ersten Impuls heraus gesagt und gar nicht weiter drüber nachgedacht. Es ist ja auch ein exotisches Thema mit dem sich die meisten gar nicht beschäftigen (müssen)

    In irgendeinem Buch habe ich auch mal gelesen, dass die Aufklärung altersgerecht erfolgen muss. Und dass ein frühes "zuviel" an Erklärung überfordern kann.

    Wie und wann man aufklärt, hängt daher vielleicht auch davon ab, wie viele Fragen das Kind selbst dazu stellt.

    Du wirst Deinen Weg finden.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Schneewittchen
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    • 27. Mai 2022 um 19:54
    • #32

    Danke für Eure Antworten. ❤️ Ich sehe das grds. genauso wie Ihr. Ich will meine Tochter auch möglichst früh altersgerecht über ihre Entstehung aufklären. Irgendwie hat mich die Endokrinologin kurzzeitig völlig verunsichert. Schön, dass es Euch gibt! ☺️

    Ich: Jahrgang 1983, Partner: Jahrgang 1978

    Endometriose / Adenomyose 😩, hochgradiges OAT-Syndrom 😩

    Kinderwunsch seit 2018 🥰

    3 erfolglose ICSI in Deutschland mangels Befruchtung 😡

    Erstvisite wegen EZS in Spanien in 12/20 ☺️

    SET in 03/21: Negativ 😢

    Kryotransfer SET: 05.07.21 🍀 TF + 11: HCG-Wert von 387 😍

    SSW 6+1: Herzchen schlägt 💗

    💝 Babygirl 💝

    vET: 23.03.2022

    24.03.2022: Geburt eines gesunden und wunderschönen Mädchens per Kaiserschnitt 💞

  • Milla
    Morula
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    • 8. Juni 2022 um 15:28
    • #33

    Liebe Schneewittchen,

    ich hatte mich mit dem Thema "Aufklärung" auch sehr intensiv auseinandergesetzt.

    Mehrere Studien aus England haben gezeigt, dass eine frühe Aufklärung des Kindes, schon auf dem Wickeltisch, sehr sinnvoll ist und dass es es nicht eine einmalige Aufklärung bleiben kann, sondern sich diese immer an die Entwicklungsstufe des Kindes anpassen sollte.

    Es gibt englische und von Frau Thorn, die ja bereits genannt wurde, gute Aufklärungsbücher. Du kannst auch dein eigenes Buch gestalten. So zumindest möchte ich es machen, denn jede Geschichte ist individuell.

    In Foren von Eizellsepnderkinder hatte ich auch Gelsen, wie bedeutsam die Aufklärung für die Kinder ist. Werden Kinder nicht aufgeklärt und es kommt irgendwann doch raus, dann ist die Enttäuschung groß und es kann zur Ablehnung der Eltern kommen.

    Ich bin mir sicher, dass du einen passenden Weg zur Aufklärung für euch findet.

    2019: KWZ: Köln- Eizellen zu klein

    Frühjahr 2020: IVI Mallorca: Eizellen ließen sich nicht befruchten

    Okt.2020: IVI Mallorca: EZS-negativ (übrigen Blastos entwickelten sich nicht weiter)

    März 2021: Storkklinik Kopenhagen: EZS-Blastos entwickelten sich nicht weiter

    21.5.: 2. EZS (Kopenhagen)

    1.6.: SST negativ

    21.6.:3. EZS (Kopenhagen)

    1.7.: SST positiv (404 hCG) ❤️

  • heeidi
    Morula
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    • 8. Juni 2022 um 20:56
    • #34

    Hallo liebe Mädels,

    ich bin ein alter Hase mit einem 11jährigen, aufgeklärten Sohn.

    Als ich schwanger war, habe ich auch über die `Wickeltisch-Methode`gelesen und habe es mir vorgenommen, dass ich es versuchen werde.Ganz ehrlich, ich konnte es mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich es anstellen soll und am Anfang war es auch nicht einfach. Es hat Überwindung gekostet `das erste Mal`; die Tatsache zu verbalisieren und dem Kind gegenüber es auszusprechen, dass es aus einer EZS entstanden ist. Er war ca. 2 Monate alt. Lag tatsächlich auf dem Wickeltisch - ich dachte, wenn schon ... denn schon... :D - und kam etwas im Fernsehen über Polen. `Hörst Du ... Polen... wir haben Dich auch aus Polen mitnhemen dürfen...` Das Eis war gebrochen. Danach habe ich es öfters ihm gesagt; auf der Autobahn , wenn wir ein polnisches Auto sahen, wenn Polen in den Nachrichten kam ... etc. Er war ca. 6-7 Jahre alt, als wir in einem polnischen Geschäft etwas eingekauft haben. Ich habe's gesehen, dass er konzentriert lauschte, als die Verkäuferinnen miteinander Polnisch gesprochen haben, dann enttäuscht zugeben musste, dass er nichts verstanden hat.

    Seine Entstehungsgeschichte war ihm von Anfang an so präsent, dass es ihm ganz selbstverständlich ist und zu seinem Leben gehört. Ich habe ihm vor Kurzem gefragt, ob er die Spenderin sehen möchte. Seine Antwort bzw. Gegenfrage lautete: Du schon? Ich musste zugeben, dass ich sie - was leider nicht möglich ist - ganz gern sehen möchte. Er meinte, er eigentlich nicht. `Es war sehr nett von der Frau, dass sie Dir ein Ei gegeben hat, aber meine Mutter bist Du.` Ich habe ihn übrigens gefragt, ob ich dieses Gespräch veröffentlichen kann. Er war damit einverstanden.

    Wir haben eine sehr harmonische und enge Mutter-Sohn Beziehung. (gilt auch für Papa-Sohn) Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ich mit meinen eigenen Genen so ein tolles Kind hätte kriegen können. :) Ich habe es keine Sekunde bereut - im Gegenteil -, dass ich im frühzeitig aufgeklärt habe.

    Ich habe sogar das Gefühl, dass seine Entstehungsgeschichte uns noch enger zussamengeschweißt hat.

    Ich hoffe, dass ich mit meinen Erfahrungen den jungen und den zukünftigen Mammis etwas helfen konnte.

    Liebe Grüße

    H.

    Sohn aus 1.EZS - Polen Warschau Novum

  • Tulpe80
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    • 8. Juni 2022 um 21:08
    • #35

    Liebe heeidi

    schön dass Du von Eurer Geschichte erzählst. Es für mich sehr beruhigend zu wissen, dass alles gut werden kann.

    Vor allem finde ich interessant, dass er zumindest jetzt mit 11 die EZ-Spenderin nicht kennen lernen möchte.

    Vermutlich hilft es, wenn man es zu etwas "normalem" macht?

    DANKE für Deinen tollen Bericht. Es wäre schön auch in Zukunft hin und wieder von Dir zu lesen. :)

    Ich finde es auch toll, dass Du deinen Sohn um Erlaubnis gefragt hast.

    LG

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Conby
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    • 8. Juni 2022 um 22:04
    • #36

    Liebe heeidi , das ist so wunderschön, wie du eure Beziehung beschreibst. Da geht einem das Herz auf. Und es zeigt eben auch, dass wenn etwas nicht tabuiisiert ist und wie selbstverständlich zu eurem Leben dazu gehört, kein Problem darstellt. Gerade in dem sensiblen Alter kurz vor der Pubertät stellen sich ja solch existenzielle Fragen wie "wer bin ich", "wo komme ich her". Die Art und Weise, wie euer Sohn damit umgeht zeigt, dass es für ihm gar keine Frage ist, wo er her kommt sondern Ohr selbstverständlich seine Eltern seid. Das macht richtig Mut. Danke, dass du die Geschichte erzählt hast. Alles gute weiterhin.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Endi
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    • 9. Juni 2022 um 11:19
    • #37

    Wir haben jetzt nicht unbedingt auf dem Wickeltisch damit angefangen. Aber ich habe ein Stofftier (Wolf) der uns bei der Reise begleitet hat. Er liegt auch mit im Familienbett. Und jedes Mal wenn unser Sohn damit spielt sagen wir dass der Wolf ihn mit abgeholt hat und auch bei den Blutungen auf ihn aufgepasst hat 😊 und wir wollen auch mit ihm nach Prag um ihm zu zeigen, wo seine Mutter herkommt.

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Schneewittchen
    Morula
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    • 10. Juni 2022 um 19:22
    • #38

    Danke für Deinen ausführlichen Bericht, liebe heeidi. 😘 Es ist schön zu lesen, dass die EZS für Deinen Sohn keine Bedeutung hat. Hoffentlich gelingt uns die Aufklärung auch so gut.

    Ich: Jahrgang 1983, Partner: Jahrgang 1978

    Endometriose / Adenomyose 😩, hochgradiges OAT-Syndrom 😩

    Kinderwunsch seit 2018 🥰

    3 erfolglose ICSI in Deutschland mangels Befruchtung 😡

    Erstvisite wegen EZS in Spanien in 12/20 ☺️

    SET in 03/21: Negativ 😢

    Kryotransfer SET: 05.07.21 🍀 TF + 11: HCG-Wert von 387 😍

    SSW 6+1: Herzchen schlägt 💗

    💝 Babygirl 💝

    vET: 23.03.2022

    24.03.2022: Geburt eines gesunden und wunderschönen Mädchens per Kaiserschnitt 💞

  • athene18
    Blastozyste
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    • 10. Juni 2022 um 20:14
    • #39

    Die Herkunft und die Geschichte sind da - eben anders. Eine andere Geschichte. Die Geschichte mit uns, ihren Eltern.

    Endi Das finde ich super, ich mache das auch. Habe ich schon unserer Patientinnenassistentin und unserem Arzt gesagt, die uns herzlich willkommen geheißen haben. Dann werden auch Fotos gemacht. Die Klinik wirbt im Social Web auch mit diesen Besuchen. Sie freuen sich. Und ich war bereits in Dänemark, um ins Land des Spenders zu reisen, als ich meinen ersten Selbstversuch zu Hause mit Spendersamen gemacht hatte. Ich war mit Fahrrad auf dem Weg zu einem Wikingerdorf durch die Dünen und mir wurde schlecht an Tag 14 und 2,3 Tage danach. Die Blutung kam Tage später verspätet und stärker als sonst. Mit Greta geht es dann auch nach Dänemark.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

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