Ich habe nochmals ein neues Forum aufgemacht, da mir der Behandlungsplan und die Progesteronmenge seit meiner letzten Fehlgeburt keine Ruhe lassen.
Die erste Eizellspende hat direkt geklappt, im Ultraschall war alles unauffällig und dennoch verlor ich das Kind in der 10. Woche.
Nun wollte ich mal fragen, wie das bei euch war. Habt ihr nach einer Fehlgeburt von eurer Klinik denselben Behandlungsplan wieder bekommen (und seid damit schwanger geworden) oder hat eure Klinik etwas geändert? Schön ist, dass es ja schon mal mit diesem Plan geklappt hat...
Weiterhin beschäftigt mich der Progesteronwert. Habt ihr ihn regelmäßig kontrollieren lassen? Wie hoch muss er denn mindestens sein? Kann der Wert überhaupt richtig bestimmt werden, denn wichtig ist ja der Wert in der Gebärmutter, aber der Blutwert sagt darüber vermutlich nichts aus.
Behandlungsplan / Progesteronmenge
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ich war in derselben sitation mit denselben gedanken. was an progesteron nimmst du?
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Ich hatte am 19.10. Decapeptyl Depot, ab ab 4.11. 6mg progynova, am 17.11. pregnyl 500I.E., ab 19.11. 8mg Progynova und 60mg Agolutin in Gesäßmuskel, weil das IVF Bregenz davon überzeugt ist, dass es anfangs nichts besseres gibt als Agolutin. Am 24.12. habe ich auf 6mg progynova reduziert und ab 29.12. habe ich Agolutin ersetzt durch 400mg Famenita morgens und 400mg Famenita abends vaginal… das ist der gesamte Behandlungsplan.
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wann war tf?
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Oh, das wichtigste vergessen: Am 24.11. war der Transfer.
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Nachdem die Ursache für meine Fehlgeburt gefunden und behoben war (Plasmazellen) bin ich mit dem gleichen Behandlungsplan wie vorher schwanger geworden und geblieben.
Ich hab selber regelmäßig den Progesteronwert bei Frauen/Hausarzt bestimmen lassen, der soll über 10 liegen. Die Standarddosis, die die Klinik verschreibt, 600 mg Utrogestan, war bei mir zu niedrig. Das ist von Frau zu Frau verschieden, welche Hormonmenge man einnehmen muss, um einen bestimmten Pegel zu erreichen. Bei mir waren dann, nach mehreren Blutkontrollen, 800 mg Utrogestan und 2x täglich 25mg Prolutex notwendig.
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Vielen Dank für deine Antwort. Das hat mir jetzt gut getan.
Muss der Progesteronwert im Blut über 10 liegen?
Das muss ich auf alle Fälle nächstes mal auch kontrollieren lassen. Das wollte ich schon dieses Mal, aber mein Frauenarzt war nicht dafür zu gewinnen.
1000 Dank für die hilfreiche Info.
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Ich kann dir nicht so weiter raten, weil ich an deinen Daten jetzt sehe, wann du die 800 mg genommen hast - und mit Agolutin kenne ich mich nicht aus. Aber da es bei dir ja - wie bei mir damals - um die Wochen nach dem pos. TF geht, kann ich dir nur sagen: zu viel Progesteron kann eher schwerlich die Schwangerschaft verhindern. 800 mg Famenita ist jedenfalls gut. Ich hatte damals 600 mg Utrogest genommen, aber hatte Bedenken, es wäre zu wenig. Deswegen nahm ich dann endlich, aber evtl. zu spät 800 mg. In der Klinik war mein Progesteronlevel nach TF noch etwa niedrig gewesen. Aber da ich ja positiv testete, sagte dann niemand ich solle erhöhen. Ich erhöhte eigenmächtig - leider spät. Bei meinem zweiten TF im Nov. 2020 fragte ich, ob wir den P-Wert wieder bestimmen, was in der Klinik abgelehnt wurde. Ich ließ ihn privat bestimmen (war optimal, aber dennoch negativ). Darauf hin brachte mein Arzt den P-Wert ins Spiel: Da wir ja daran gebastelt hatten, dass es Follikel doch nicht springt, der schon wieder so groß war und er den TF so berechnete, dass er uns hoffentlich nicht in die Quere kommt, meinte er zum TF, dass es vielleicht doch so gewesen wäre, dass der P-Wer nun zu hoch war, da ES. Erinnerung: den wollte er nicht bestimmen vor TF!!! Ich sage dann naürlich, dass privat getestet hätte.
Beim dritten und erfolgreichen Versuch wurde ich dann von ihm gefragt, ob wir den P-Wert messen, da er im Sommer (MA in 8. SSW) etwas zu niedrig war.
Also abgesehen davon, dass mir die Klinik natürlich den Eindruck lieferte mit diesen drei Versuchen, leichtfertig mit Patientinnen umzugehen, zu riskieren, dass es nix wird so schnell, was man mit dem P-Wert ja schnell machen kann, wenn Patientinnen sich nicht auskennen, also auf Abzocke zu setzen, hatte ich auch den Eindruck, dass er früh genug hoch genug sein muss. Du hast nach vier Wochen umgestellt auf eine gute Dosis, und es kommt nun auch darauf an, ob Agolutin mehr oder weniger als diese 800 sind?
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athene18 danke für deine Antwort. Vieles bleibt ein Rätsel. Meine kiwu Klinik hat noch nie den Progesteronwert bestimmt. Sie ist aber davon überzeugt, dass mit Agolutin am Anfang höhere Chancen auf eine SS bestehen. Ich vermute, dass 60mg Agolutin im Gesäßmuskel zuverlässiger wirken und mehr ankommt - das sind aber nur Vermutungen. Ich muss unbedingt jemanden finden, der den Wert bei mir nächstes mal misst. Marienkäfer schrieb, dass ihr Progesteronwert über 10 sein sollte. Welcher Wert wurde dir empfohlen?
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Von sich aus hätte meine Klinik den Progesteronwert auch nicht gemessen (ich nehme seit dem Punktionstag zweimal täglich 400mg Cyclogest). Auf meinen Wunsch hin haben sie mir aber am Transfertag Blut abgenommen und der Wert lag bei über 30. Meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung, die Ärztin hat mir daraufhin aber zusätzlich noch zweimal täglich Duphaston verschrieben. Das hat mich zwar gewundert, aber ich vertraue ihr da jetzt einfach mal.
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Danke, für den Tipp. Hoffe meine Klinik macht das dann auch nächstes mal.
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Meine Klinik misst den P-Wert einen Tag vor dem geplanten Transfer. Dann sollte er größer als 10 sein. Falls nicht, wird P. subkutan gegeben.
Ihn erst am Tag des Transfers zu bestimmen finde ich zu spät.
Ich habe den Eindruck, dass man manche Analysen einfach fordern muss; notfalls auf eigene Rechnung. Und lieber eine Analyse mehr als zu wenig.
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Ich soll auch vor dem TF den Progesteronwert im Blut bestimmen lassen. Scheinbar nimmt nicht jede Frau das Utrogest gleich gut auf über die Schleimhaut. Und dann müsste ich auch Prolutex spritzen. Aber den genauen Wert weiß ich noch nicht und den genauen Tag der Blutabnahme auch noch nicht.
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Gibt es denn eine Möglichkeit den Progesteronwert im Blut innerhalb von 24 Stunden zu bekommen? Bisher haben meine Blutwerte immer 3-4 Tage gedauert.
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Meine Klinik hat den Progesteron Wert auch direkt im Anschluss des Transfers gemessen. Bei meinem zweiten, erfolgreichen Versuch, war der Wert mit 8,5 zu niedrig. Ich solllte das Cyglogest erhöhen, da der Wert über 10 liegen sollte. Liebe Grüße
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Jane-80, beim ersten Transfer habe ich den Wert in einem Labor in Deutschland nehmen lassen. Morgens war die Blutabnahme und nachmittags hatte ich das Ergebnis. Beim zweiten Transfer bin ich ein paar Tage vor dem Transfer nach Spanien geflogen und habe den Wert direkt in der Kinderwunschklinik bestimmen lassen. Da hatte ich das Ergebnis bereits zwei Stunden später.
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Vielen Dank euch allen für die wertvollen Tipps.
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Jane-80 Wie alle schreiben: über 10 ist ok (allgemeiner Konsens) und wenn er direkt in der Klinik bestimmt wird, kann er schnell bestimmt werden - eigenes Labor. Zu mir noch mal. Die Vertretungsärztin meines Arztes in der Klinik beim ersten TF sagte mir den Wert nicht, nur nach dem TF, dass er etwas niedrig war. Sie damals ließ den Wert also standardmäßig bestimmen. Sie sagte dann noch, sie gebe mir nun eine Utrogest zusätzlich und ich solle bei der Dosis (600) bleiben. Vielleicht dachte sie ja, ich hätte nicht regelmäßig 600 genommen - oh ja, und wie. Ich dachte, die zusätzliche Utrogest wäre wegen des leichten Mangels: nein. Sie geben dieses eine Mal nach TF - immer jeder Frau eine zusätzlich. Auch dass mein Arzt später einmal zu mir sagte, sie sähen bei 600 mg immer höhere Werte, kann ich nicht ganz glauben. Ich vermute: meistens schon. Wenn es so wäre, würden doch nicht so viele andere Kliniken mehr als 600 geben. Andererseits: Gerade vor einem TF besteht die Gefahr, dass zu viel Progesteron alles verdirbt und die GSH
abbaut. Tatsache ist - um hier nichts Falsches zu sagen bzw. nicht blind auf die Klinik zu projizieren -, dass ich natürlich nicht sicher sagen kann, dass der P-Wert Schuld war am Verlust. Ich bilde es mir aber ein. Denn ich begann Anfang der 6 SSW 800 zu nehmen, weil meine Brüste weich geworden waren (sind bei Progesteron ja fest), außerdem nahm ich nur ab und zu 800 ein - hatte die Klinik gefragt, ob das ok wäre. Ich bin aber auch Anfang der 6 SSW durch einen Gang gegangen, in dem gestrichen wurde und es roch giftig. Frage ist: Wann ist eine Einnistung "richtig"? Wenn der Test positiv ist? Oder kann eine fehlerhafte Einnistung auch noch mitten in der 6 SSW ihre Konsequenzen haben? Wäre es dann so weit gekommen? Die Klinik würde natürlich - und das ist ein korrektes Argument - sagen: "Es ist kein Fehler passiert. Auch mit den 600 mg kam es zur Einnistung, obwohl am TF-Tag der Wert noch etwas niedrig war."
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Aber wenn ihr dann bei einem der nächsten TFs positiv seid und das Kleine durchkommt, soll es nicht anders gewesen sein. DIESES Baby hättet ihr nicht gehabt im anderen Fall. Und ich schwöre: Ihr werdet denken, dass es genau DAS Baby ist, das ihr wolltet. Natürlich wisst ihr, dass es im anderen Fall genauso gewesen wäre
Manche Sachen sind einfach auch Schicksal: Ich kann nicht wissen, ob mein erstes Postiv mit 6 in in Auto gerannt wäre. Oder Trisomie hatte. Oder ein Superhirn geworden wäre. Wir wissen es nicht und nehmen das, was ist, als positiv wahr. Mein Baby würde ich um nichts in der Welt gegen ein anderes austauschen. -
Jane-80 ich denke, das kommt sehr drauf an, wo du den Wert bestimmen lässt. Beim normalen Gyn würde es sicherlich länger dauern als in einer kiwu mit eigenem Labor. Meine deutsche Kiwu hat ein eigenes Labor und bislang waren Bluergebnisse immer am selben Tag da, wo sie abgenommen wurden.