Hallo zusammen,
Ich wollte einmal in die Runde fragen, ob jemand von euch Erfahrungen mit IVI Mallorca gemacht hat? Wir warten gerade auf eine Spenderin und bin schon etwas hibbelig 😅☺️
Liebe Grüße
Hallo zusammen,
Ich wollte einmal in die Runde fragen, ob jemand von euch Erfahrungen mit IVI Mallorca gemacht hat? Wir warten gerade auf eine Spenderin und bin schon etwas hibbelig 😅☺️
Liebe Grüße
Hallo Sunny82 ,
ich war bei der IVI Mallorca in Behandlung. Ich war mit den meisten Dingen sehr zu frieden. Der schnelle und unkomplizierte Kontakt zum Arzt und der Klinik war insbesondere bei kritischen Fragen super. Medizinisch halte ich die Klinik für ausgesprochen gut. Es werden versprochene Zeitfenster, wie z.B. Wartezeit eingehalten. Das Team zeigte sich auch bei fehlendem Erfolg sehr emphatisch.
Weniger gut: Die Transparenz der Blastoentwicklung fehlte mir im Nachhinein. Die spanischen Kliniken sind bezüglich der Spende weniger progressiv als z.B. dänische Kliniken. Ich halte einen offenen Umgang über die Herkunft des Kindes für wichtig (insbesondere nachdem ich viel über Eizellspendenkinder gelesen habe). IVI vertritt diesbezüglich einen anderen Standpunkt.
Letztlich musst du dir aber auch deine eigene Meinung bilden.....
Viel Erfolg.
Milla Ach das meinst du mit progressiv. Also die spanischen Kliniken sind wohl die progressivsten überhaupt. Altersbeschränkung erst mit 50 - gut so, denn es gibt genug Fälle von Frauen zwischen 45 und 51, die auf natürlichem Wege schwanger werden. Behandlung bedarf keiner eingetragenen Partnerschaft oder gar Ehe, auch Singles und Lesben werden behandelt. Und Blastos werden transferiert. Medizinisch gesehen ist Spanien Vorreiter in ganz Europa auf diesem Gebiet.
Was du meinst, hat mit den Kliniken gar nichts zu tun, sondern mit der spanischen Gesetzgebung, an die sich die Kliniken halten MÜSSEN.
Liebe athene,
Spanien ist ganz klar ein Vorreiter bezüglich der Eizellspende- du hast die Gründe angeführt.
Nur habe ich einen wesentlichen Unterschied bezüglich Umgang mit der Spende im Familien- & Freundeskreis (und Kind) zwischen meinem Arzt in Spanien und meiner Ärztin in Dänemark erfahren. Während der Arzt in Spanien meinte, man solle keinem von seiner Eizellspende erzählen (regressive Denke), hat die dänische Klinik ganz klar formuliert, dass sie einen offenen und ehrlichen Umgang bezüglich der Herkunft des Kindes für sinnvoll und erfahrungsgemäß für sehr gut hält.
Ich habe mich intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt und verschiedenen Studien gelesen. Wenn man seinem Kind nichts von seiner Herkunft erzählt, verheimlicht man ihm etwas und man es kommt häufig zu Identitätsproblemen in der Pubertätsphase.
Milla die Aufklärung über die Herkunft obliegt den Eltern und nicht der Klinik. Egal wie der Arzt denkt. Auch wenn es eine anonyme Spende ist, kann man dem Kind erklären wie es entstanden ist und woher die genetische Mutter stammt. Und ich denke, jede hier im Forum wird ihr Kind aufklären. Weil man ja weiß, dass es nichts schlimmeres gibt, als Geheimnisse zu haben und diese dann doch nach Jahren raus kommen.
Liebe Endi,
ich sehe es genau so. Natürlich obliegt es keinesfalls der Klinik, sondern den Eltern. Es ist jedoch schön, wenn man eine Klinik hat, die ähnliche Vorstellung diesbezüglich hat wie man selbst. Wir haben uns daher in Dänemark sehr gut aufgehoben gefühlt.
Ja, da hast du natürlich Recht ☺️ man muss sich bei der Klinik wohl und verstanden fühlen
Danke für eure Rückmeldung!
Milla: ich in deinem „Status“, dass sich bei deiner EZS die Blastos nicht weiterentwickelt haben…wie ist dann das weitere Vorgehen? Habt ihr das Geld zurückbekommen? (Soll nicht geldgierig rüberkommen, aber man zahlt ja wirklich während der ganzen Kinderwunschzeit so viel Geld 🥴)
Wir warten gerade auf das Genseeker-Ergebnis und die passende Spenderin…
Und ich mache mich langsam verrückt…was ist wenn es wieder nicht klappt? Etc….
Wie habt ihr das gemeistert Mädels? 😅
ich drücke Dir die Daumen, dass der nächste Versuch klappt. Bei den meisten hier hat es früher oder später geklappt. ![]()
Und sobald du liebe Tulpe80 das ok vom Arzt bekommst, klappt es auch bei dir 🍀🍀🍀
liebe Melpro
danke ![]()
ich hoffe das sehr. Im Moment lenke ich mich mit anderen Themen ab. Man wird ja sonst verrückt.
Milla Ja, einer der Hintergründe der span. Gesetzgebung ist ja genau derjenige, dass man den Kindern nichts erzählen soll. Meine Klinik selbst ist zum Glück tolerant. Ich bin ja nur in Spanien, weil zu alt für Dänemarkt (über 47). Meine Klinik hat sogar den dänischen Samenspender zugelassen, der das Gegenteil meines Phänotyps ist. Er blond und blauäugig, ich dunkelhaarig und grünbraun. Naja, Baby hat dunkle Haare, die Augen sind mehr grau als blau. Meine waren als Baby auch grau, sind dann grün-braun geworden. Wobei die Augenbrauen und das obere Kopfhaar meiner Tochter heller sind als das fast schwarze Haar am Hinterkopf. Was da wohl am Ende rauskommt. Jedenfalls sieht sie aus wie eine Puppe. Sie hat voll schöne mangelförmige Augen. Zum Glück hat meine Nichte diese auch - und keiner weiß, wo die Form herkommt. Ihre Schwester hat eine Stupsnase - niemand hat einen Deut, woher die nun wieder herstammt. Meine könnte auch eine Stupsnase entwickeln
Sorry bin abgeweift, sehr verliebt in mein Baby ![]()
Du hast natürlich recht. Es ist sogar ein Menschenrecht, seine genetische Herkunft zu kennen. Ich werde mich in dieser Sache irgendwann aktiv erweisen bzw. meine Tochter unterstützen, wenn sie kämpfen möchte. Ich denke an den europ. Gerichtshof für Menschenrechte. Aktiv heißt: Vielleicht Aktiviistn für eine Sammelklage werden gegen die Staaten, die es nicht erlauben, wenn andere Methoden wie Petitionen u. dgl. nichts helfen. Ich stand vor der Frage: Baby auch um den Preis der Spenderanonymität und die Antwort war eindeutig ja. Weil dieses Recht verwehrt zu bekommen weniger ist als das Leben.
IVF-Spain riet mir im Erstgespräch zur Aufklärung des Kindes. Wenn ich mich richtig erinnere, dann war dies auch der Rat von IVI Mallorca.
Gartenfee79 hattest du dann auch eine Eizellspende? Wie lief das bei dir ab in Spanien?
Hallo zusammen,
Also, ich wohne ja in Spanien und bin sehr angenehm überrascht, wie offen das Thema EZS in Spanien ist .
Die Hebamme, Freunde, meine spanische Familie - alle sind total offen und entspannt.
In meiner spanischen Familie ist sogar ein EZS-Baby dieses Jahr im März geboren worden, und alles ist ok.
Ich denke, dass die Aufklärung des Kindes so oder so Thema der Eltern ist - egal was der Arzt sagt. Bei mir - bisher einmal biochem. Schwangerschaft und einmal keine Einnistung wer das beim Arzt bisher noch nie Thema.
Wir werden mit Beginn des neuen Zyklus einen neuen Versuch starten.
Allerdings werden wir die Behandlung erstmal geheim halten, damit wir nicht wieder mit der allgemeinen Enttäuschung unserer Freunde leben müssen. Beim ersten Versuch war unser Freundeskreis eingeweiht.
Außerdem bin ich jetzt etwas gefasster , was die Situation meiner Eltern angeht - die letzten zwei Wochen waren hart, aber sie haben mir gezeigt, dass ich nicht helfen kann, wenn sie (vor allem meine Mutter) es nicht wollen.
Also kann ich positiv ins neue Jahr starten!
Goodbye Germany - der nächste forumseintrag kommt im neuen Jahr aus Madrid ![]()
Hallo Sani1985,
ich bin seit über einem Jahr in Mallorca in der IVI-Klinik und bin wirklich sehr zufrieden. Ich habe zwar keinen direkten Vergleich, aber ich fühle mich insgesamt wirklich sehr wohl. Bei Rückfragen erhalte ich von meinem behandelten Arzt immer wahnsinnig schnell eine Rückmeldung, was wirklich toll ist.
Ich bin im "IVI-Baby"-Programm drin, was dort das Garantie-Programm ist. Es ist, zumindest was das finanzielle betrifft, doch sehr beruhigend, wenn man weiß, dass man notfalls einen großen Betrag wieder zurückerstattet bekommt. Denn ich denke, ich hätte ansonsten evtl. schon aufgegeben.
Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich den ersten Transfer, der leider in einer Eileiter-Schwangerschaft endete. Danach hatte ich nochmals drei Transfers mit Blastozysten der gleichen Spenderin. Leider immer ohne Erfolg. Nun ist die Klinik auf der Suche nach einer neuen Spenderin, da wir nun diese wechseln. Außerdem haben wir den ERA-Test gemacht, der tatsächlich ein anderes Zeitfenster für den Transfer berechnet hat. Ich hoffe nun einfach, dass dies nun zur Lösung weiterhilft.
Da wir direkt hier in der Umgebung bei mir zu Hause einen Flughafen haben, der regelmäßig Palma anfliegt, ist es für mich recht einfach, notfalls morgens hin- und abends wieder zurückzufliegen. Ich habe das ganze auch schon mit einem Urlaub verbunden oder auch nur eine Nacht dort verbracht. Alles ist möglich.
Falls du noch mehr Fragen hast, melde dich einfach. Ich kann dir gerne mehr erzählen, wenn es dich interessiert :-)!
Viele Grüße
Andrea
Sunny82 Ja, hatte ich. Ich muss aber ehrlicherweise sagen, dass mich die Klinik nur bedingt überzeugt hat.
Hallo Sunny82 ich bin auf Mallorca bei IVI und fühle mich dort gut aufgehoben. Ich bin jetzt in Vorbereitung für meinen 3. Kryoversuch. Der erste Transfer war negativ und der zweite endetebin einer biochemischen Schwangerschaft. Jetzt ist eine neue Spenderin gefunden und am 17.02. ist der nächste (hoffentlich letzte
) Transfer. Wenn du weitere Infos benötigst darfst du mir sehr gerne eine PN schicken.
JetztAber75 bei den meisten klappt es nach dem Wechsel der Spenderin. Ich bin da sehr zuversichtlich. Daumen sind auch für dich gedrückt ✊🍀🐞
Wir werden etwa zur gleichen Zeit unseren 3. Transfer !
allerdings war bei mir die Reihenfolge genau andersrum - biochemisch, dann negativ.
Toi toi toi für uns! 😘
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