Hallo! Auch ich melde mich mal wieder. Mein letzter Transfer, der in einer biochemischen Schwangerschaft endete, ist inzwischen fünf Monate her. Seit dem warten wir auf eine neue Spenderin. Vor zwei Monaten rief die Klinik an, ob wir uns auch vorstellen könnten, eine eher dunkelhäutige Spenderin zu akzeptieren. Da wir beide blond und blauäugig sind und damals noch davon ausgegangen sind, das es mit einer anderen Spenderin nicht mehr so lange dauern kann, haben wir uns dagegen entschieden. Inzwischen bereuen wir diese Entscheidung. Ich habe letzte Woche nochmal in der Klinik auf Mallorca nachgefragt. Es dauert wohl so lange weil meine Blutgruppe AB + ist. Es hat mir vorher niemand gesagt, das das schwierig werden könnte. Bin gerade völlig überfordert. Sollen wir eine andere Klinik kontaktieren? Geht dann alles wieder von vorne los? Dann sind wir wahrscheinlich auch nicht schneller. Und das Protokoll war ja gut...Es ist ja nicht so, das ich jünger werde. Was machen wir bloß???? Wollte meinen Frust nur mal loswerden. Habt einen schönen Tag!
Noch keine Spenderin
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Hallo JetztAber75!
Ich kann verstehen, dass es anstrengend und nervenaufreibend ist, auf neue Spenderin zu warten. Ich selbst musste auch 6 Monate nach meiner ersten Eizellspende warten bis wieder eine gefunden wurde. Ich empfand die Zeit auch Wartemarathon.
Aber warum ist dir deine Blutgruppe bedeutsam? Das muss doch nicht wichtig sein.
Meine Spende war in Dänemark. Mir war es, nachdem ich viel über Spenderkinder gelsen habe, vor allem wichtig, dass das Kind die Möglichkeit hat, Kontakt zur Spenderin aufzunehmen, da dies für die Identitätsentwicklung wichtig sein kann. In Dänemark gibt es nicht so viele Spenderinnen wie in Spanien und eine Blutgruppe hat keine Bedeutung.
Alles Gute dir!
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Hallo JetztAber75
Dein Frust ist nachvollziehbar. Mich wundert auch dass sie auf die Blutgruppe so sehr achten. Ich habe 0 positiv, und unsere zweite Spenderin hat 0 negativ. Also nicht 1:1 das Gleiche. Ich glaube daher nicht dass ihr bei einem Klinikwechsel noch einmal so lange warten müsst. Ihr könnt ja unverbindlich dort anfragen, wie denn der Erfahrungswert mit Spenderin finden bei der Blutgruppe ist.
Ich drücke euch die Daumen dass ihr nicht mehr so lange warten müsst ✊✊✊
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Ich denke nicht, dass die Blutgruppe so entscheidend ist. Sie ist kompatibel. Ich habe auch AB+ und die Spenderin hatte 0+. Wir hatten am 16.3. das Erstgespräch. Der Transfer war am 17.6. Ich bin in Griechenland in einer Klinik in Athen.
Viel Glück weiterhin.
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Mir wurde immer gesagt, dass der Rhesusfaktor idealerweise passen sollte. Aber das was Endi geschrieben hat widerspricht dem wieder

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Mir wurde gesagt, die Blutgruppe sei bei der Auswahl der Spenderin medizinisch völlig unbedeutend. Nur den Rhesusfaktor sollte man beachten.
Allerdings kann man, wenn man etwas Ahnung von Biologie hat, anhand der Blutgruppen von Mutter und Kind durchaus Rückschlüsse ziehen, also wenn sie eben unterschiedlich sind, schnell erkennen, dass Mutter und Kind genetisch nicht verwandt sind.
Ich musste leider auch länger auf eine Spenderin warten, weil meine Blutgruppe eher selten ist. Aber ich befürchte, das wäre in jeder anderen Klinik auch der Fall gewesen.
In meiner Klinik in Österreich gab es aber die Option, die Blutgruppe 'freizugeben'. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, die Suche zu beschleunigen?
Viel Glück!
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Moin, ich Geselle mich mal dazu. Ich warte auch immer noch auf eine Spenderin. Mittlerweile seit 3 Monaten. Leider wurde das vorher auch nicht kommuniziert, dass es so lange dauert und vor allem woran das liegen könnte. An der Blutgruppe kann es eher nicht liegen, ich habe die allerwelts Blutgruppe A+. Ich warte jeden Tag, dass ich endlich eine Nachricht kriege, dass eine Spenderin gefunden wird. Ich finde das Warten ohne Perspektive so zermürbend. Das finde ich schlimmer, als die Tatsache, dass es natürlich einen Moment dauern kann, bis die passende Spenderin gefunden wird. Mir hätte halt geholfen, dass die Klinik besser darüber informiert, wie lange es ungefähr dauert und außerdem auch mehr informiert, was in der Zwischenzeit passiert.
Ich drück dir die Daumen JetztAber75 , dass deine Spenderin bald gefunden wird und du dann auch Erfolg haben wirst.
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Ich wünsche Euch auch, dass ihr schnell eine passende Spenderin bekommt.
Wir hatten damals gar nicht warten müssen. Weder in der 1. noch in der 2. Klinik. Auch ich habe A+, häufigste Blutgruppe..
Der Abgleich der Blutgruppe ist für den Erfolg nicht entscheidend.
Es gibt so viele Kliniken, wenn keine offene Spende gewünscht ist, die tatsächlich kaum Wartezeit haben. Seid ihr schon fest an die Klinik gebunden?
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Aber warum ist dir deine Blutgruppe bedeutsam?
Ist mir gar nicht wichtig. Das war die Begründung der Klinik warum noch keine Spenderin gefunden wurde.
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Liebe JetztAber75,
vielleicht kannst du mit deiner Klinik sprechen, dass die Blutgruppe nicht bedeutsam ist. Bist du bei der IVI Mallorca? Die achten ja eigentlich darauf, dass sie ihre angegebenen Wartezeiten von 2 Monaten einhalten.
Im Übrigen ist aus medizinischer Sicht auch der Rhesusfaktor egal. Wenn man, wie ich Rh- ist und da Kind rh+, erhält man um die 29 SSW eine Spritze mit Ant - D- Globulinen und 72h nach der Geburt ebenso, um die Agglutination zu vermeiden- die Bildung von Antikörpern gegen das Kind.
Hoffe es geht jetzt bald voran...🙏
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Was EZS anbelangt ist es meines Wissens in Spanien gesetzlich vorgeschrieben, dass nicht durch Zufall raus kommen darf, wie das kind entstanden ist!
daher muss per gesetz die spenderin der empfängerin möglichst ähnlich sehen!
und ausserdem muss die blugruppe so abgeglichen sei, dass die des kindes genetisch auch mit deinen eigenen eizellen in kombintaion mit den spermien deines mannes möglich wäre!
in unserer klinik in CZ gab es da gesetzlich mehr flexibilität und war dann unsere entscheidung, ob die blutgruppe abgeglichen sein sollte!
medizinisch gesehen ist es total egal, welche blutgruppe das kind am ende hat!
gut, die sache mit dem rhesusfaktor! das hat Milla oben schon beschrieben!!
ich bin übrigens Rh negativ und um die 20. ssw habe ich einen gentest gemacht (seit neuestem von den krankenkassen bezahlt) um den rhesusfaktor zu bestimmen! das baby hat Rh positiv und ich benötige dann diese beiden spritzen! wäre es wie ich negativ gewesen hätte man sich das sparen können!
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Das ist interessant zu lesen bubble
Wie heißt der Test genau und wann erhälst du die Spritzen?
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Also wir waren ursprünglich auch in Spanien, mein Mann und ich haben beide 0+, die Spenderin ist B+. Ich kann mich nicht mehr 100% an diese Mendelsche-Regeln erinnern, aber soweit ich weiss kann bei 0 und 0 kann niemals B rauskommen.
Soweit mir bekannt ist muss bei RH negativ diese Spritze immer gegeben werden. Deshalb wollen die auch immer die Blutgruppenkarte sehen.
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Gartenfee79 : Mh stimmt, bei 0 und 0 kann immer nur 0 rauskommen! vielleicht ist das dann nur die häufigste rangehensweise der kliniken die blutgruppen so gut wie mòglich zu matchen!
Wildflower : Der Test hat keinen eigenen Namen. Es handelt sich um die vorgeburtliche Bestimmung des kindlichen Rhesusfaktors bei Rhesus-negativen Schwangeren und das ist ein Gentest!
Bisher hatten alle Rhesus-negativen Schwangeren eine Anti-D-Prophylaxe (so heisst die "Spritze)" in der Schwangerschaft erhalten. Die unnötige Gabe von Blutprodukten (Anti-D-Immunglobulin) an Rhesus-negative Schwangere, die ein Rhesus-negatives Kind erwarten, kann somit vermieden werden. Der Test ist seit Juli diesen Jahres Kassenleistung.
meine hebamme hatte den test auch angemerkt und gemeint, da das eine relativ neu sache sei wird das noch nicht in allen praxen durchgeführt! müsste man dann vielleicht nochmal selbst nach haken!
Bei mir wurde dazu in der 20. SSW Blut abgenommen! Da das baby im Bauch Rhesus positiv ist, benötige ich die Anti-D Prohpylaxe und komme nicht drum rum! Die erste Dosis bekomme ich dann 28.-30. SSW und die zweite direkt nach Geburt.
Das ganze ist aber nur relevant für Dich, wenn du Rhesus negativ bist! in DE wohl ca 17% der schwangeren!
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bubble: Ich wusste nicht, dass es in Spanien per Gesetzt nicht durch Zufall rauskommen darf, dass eine Eizellspende vorliegt. Ich hatte auch in Spanien eine Eizellspende. Damals war die Blutgruppe nicht relevant. Als Deutsche sind wir da ggf. eine Ausnahme?
Weiterhin halte ich dieses Gesetz auch für sehr fragwürdig, da Studien bestätigen, wie wichtig es ist, das Kind über seine Herkunft aufzuklären.
Alles Gute weiterhin✊ allen!
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Milla : ich hatte das so verstanden, dass das kind oder sonst jemand nicht von selbst auf den "verdacht" kommt, dass da etwas nicht ganz passt. zum bsp indem das kind ein asiatisches aussehen von der spenderin mit bringt, oder zum bsp über die blutgruppe, die durch kombination der eltern nicht möglich wäre.
du kannst natürlich jedem davon erzählen und dein kind aufklären! dann ist es aber eure entscheidung euer umfeld darüber aufzuklären!
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jetzt hatte ich doch noch mal nachgeschaut! ich hatte das mal auf der homepage von ifv spain gesehen!
die schreiben hier folgendes:
"Aus diesem Grund verpflichtet das spanische Gesetz dazu, dass Spenderin und Empfängerin einen höchstmöglich gleichen Phänotyp haben, bzw. ein so ähnlich wie möglich Erscheinungsbild."
und hier der link dazu:
Ovodonation - Schwangerschaft mit Eizellspende | IVF-SpainDie Behandlung mit Eizellspende ist eine Technik der assistierten Reproduktion, bei der Eizellen von einer anonymen Spenderin verwendet werden. ☎ (+34) 965 129…www.ivf-spain.com -
Liebe bubble ,
das ist wirklich interessant, dass es in Spanien eine Verpflichtung dazu gibt. Das wusste ich bisher nicht.
Ich habe mich mit dem Thema "Aufklärung" des Kindes über die Herkunft intensiv auseinander gesetzt. Die Studienlage zeigt, dass Spenderkinder, die nicht aufgeklärt sind und es ggf. später zufällig erfahren, ein Identitätsproblem haben und ihren Eltern Vorwürfe machen. Auch die Vereine der "Spenderkinder" in den verschiedenen Ländern fordern daher eine frühe Aufklärung. Ich wollte nicht mit einer Lüge leben und das Kind nicht aufklären.
Zudem gibt es in Deutschland den Artikel 2 des Grundgesetzes, welcher besagt, dass das Kind ein Recht auf die Kenntnis der eigenen Abstammung hat.
Ich finde es wichtig, dass man den Weg geht, der für das Kind der beste Weg ist und daher halte ich eine Aufklärung für sehr bedeutsam.
Zumal bin ich auch dafür, dass Eizellspende auch in Deutschland, wie in fast allen EU Ländern, erlaubt ist. Spende (egal ob Samen oder Eizellspende) darf nicht zur Stigmatisierung führen. Wenn man sich für einen offenen Umgang entscheidet, entscheidet man sich ein Stück gegen die Stigmatisierung.
Dr. Silvia Janke und ihre Kolleginnen Heribert Kentenich und Ada Borkenhagen haben 2011 einen Forschungsbericht zur Familienbildung mit Eizellspende herausgebracht. Der Bericht ist in dem Buch M. Neises, K. Weidner (Hrsg.) Qualitative Forschungsansätze und Ergebnisse in der psychosomatischen Frauenheilkunde (2016) erschienen. Ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Eizellspenderkinder insgesamt positiv entwicklen und keine psychologischen Schäden erleiden.
Und gleichzeitig zeigt die Forschung die Bedeutsamkeit des offenen Umgangs mit einer Spende.
Alles Gute weiterhin
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Phänotyp hat aber nichts mit der Blutgruppe zu tun, sondern mit dem äußerlichen Aussehen 🤔
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Milla vielen Dank für den Beitrag mit den Forschungsergebnissen. Ich selbst finde eine frühzeitige Aufklärung auch total wichtig. Ansonsten gibt es ein unterschwelliges Geheimnis, das heißt, das Kind spürt womöglich, dass irgendetwas ist, nur dass niemand darüber spricht. Ich kann mit absolut vorstellen, dass Spenderkinder keine psychischen Schäden entwickeln (müssen). Sie müssen sich, im Gegensatz zu manchen Adoptivkindern, nicht die Frage stellen, warum sie nicht gewollt waren. Denn das Gegenteil ist ja der Fall. Sie sind so sehr gewollt, dass jemand den Eltern eine Eizelle (oder samen oder beides) geschenkt hat, damit dieses Kind geboren werden konnte. Ich glaube, das kann man auch schon recht jungen Kindern gut vermitteln.
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