Hallo allerseits,
ich bin schon seit längerer Zeit immer mal wieder stille Leserin im Forum. Wir versuchen seit 3 Jahren ein Kind zu bekommen. Vor 2 Jahren wurde mir mir nichts dir nichts von meiner Frauenärztin eröffnet, ich sei schon in den Wechseljahren (damals war ich 33). Seither mache ich eine ganzheitliche TCM-Therapie.
Ich glaube immer noch, dass mein Kind kommen wird. Nur, vielleicht wird es nicht meine Gene tragen, aber in mir und mit mir wachsen. Ich denke seit längerer Zeit über eine Eizellspende nach. Mein Mann ist ganz dafür und ich im Prinzip auch, nur habe ich Angst.
Was ist, wenn ich das Kind, das in mir wächst, als fremd empfinde? Oder passiert das nicht? Und ich mache mir zu viele Gedanken um die Gene ...
Wie sage ich meinem Kind, das ich geboren habe, dass ich nicht die genetische Mutter bin? Oder sagt Ihr Euren Kindern das gar nicht? Ich bin nur so ein furchtbar offener Mensch, und ich finde auch nichts schlimmes dabei. Vielmehr empfinde ich es als schlechtes Omen, meine Familie auf einem Familiengeheimnis zu gründen. Ich bin eben für totale Offenheit, aber kann mir durchaus vorstellen, dass ein Kind mit so einer Message ganz schön ins Schleudern kommt.
Wie macht Ihr das? Wie geht Ihr mit Euren Kindern um? Wie empfindet Ihr sie? Denkt Ihr manchmal: Mensch, das Kind ist mir so fremd, von wem hat es das bloß? Denkt Ihr manchmal über die genetische Mutter nach? Fühlt Ihr Euch machmal als 2. Eltern? Oder sind das jetzt nur die übervorsichtigen Überlegungen einer, die keine Ahnung hat?
Bitte schreibt mir Eure Erfahrungen!
Ulla