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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Liane

  • Ein neuer Versuch Eltern, älterer Kinder zu finden,

    • Liane
    • 21. Juli 2013 um 21:16

    die ihren Kindern die Wahrheit gesagt haben.

    Ca, 2 Jahre nachdem wir unseren Sohn aufgeklärt habe kam nun die Frage, wie die "Samenspenderin" so ist und ob er genauso ist. Eigentlich dachte ich schon, dass er es vergessen hätte, da es nie wieder Thema war. Das war der Moment vor dem ich mich bereits vor der Eizellspende am meisten gefürchtet habe, weil wir die Frage nicht beantworten können. Trotzdem bin ich froh, noch vor der pubertät mit meinem Kind darüber sprechen zu können und dass es später nicht durch irgendeinen dummen Zufall herauskommt und er sich hintergangen fühlt. Noch sagt er, dass er sich keine andere Mutter ausgesucht hätte, aber wie wird es wohl in ein paar Jahren sein. Gleichzeitig ertappe ich mich bei dem Gedanken, hoffentlich erzählt er nicht so vielen Leuten davon. Ich würde mich freuen, von jemanden zu hören, der älter Kinder hat und was für Erfahrungen ihr habt.

    Viele Grüße Liane

  • Wir haben es gesagt

    • Liane
    • 16. März 2010 um 21:54

    So, nun war endlich der große Moment da und er war völlig unspektakulär. Unser Sohn hatte aus der Bücherei ein Auklärungsbuch für Fünfjährige (War ich auch in Deinem Bauch Mama?" Im ersten Teil wird erklärt, wie ein Kind im Bauch wächst und im 2 Tei wird die Frage gestellt, wie kommen Babys in den Bauch. Bei dieser Frage sagte er nur "So Mama, jetzt leg mal das Buch weg und erklär mir genau wie ICH in Deinen Bauch gekommen bin!" Ist das nicht irre? Als ob er es irgendwie geahnt hat, dass es bei uns anders war. Können Kinder wirkich so feine Antennen haben? Was war ich froh, innerlich vorbereitet gewesen zu sein, denn eine Lüge wäre in diesem Fall, selbst wenn wir geplant hätten die Wahrheit nicht zu sagen, gar nicht möglich gewesen. Wir haben drüber gesprochen und das war`s. Mal sehen, wem er was erzählen wird. Ich bin immer noch seine allerliebste Mama. Irgendwann kommen bestimmt detailliertere Fragen, aber egal wie oder was kommen wird, wir müssen uns nicht vorwerfen lassen, ihn belogen zu haben. Viele Grüße Liane

  • Aufklärung EZS

    • Liane
    • 1. Februar 2010 um 21:47

    Re: Aufklärung EZS

    Der ML Bericht ist ja echt heftig. Habe ich es eigentlich richtig in Erinnerung, dass die Spenderinnen in Valencia eigene Kinder haben bevor sie spenden? Klar haben wir uns damals auch darüber Gedanken gemacht, aber der Wunsch nach eigenen Kindern war riesig. Egoismus war schon dabei und die ESP war günstiger als eine Auslandsadoption. Wären in Deutschland genetische Untersuchungen der Embryonen möglich, wären mir auch 6 ICSIS und diverse Kryo`s erspart geblieben. Als wir uns für die Eizellspende entschieden haben stand für uns auch fest, dem Kind die Wahrheit zu sagen, aber wir hatten halt aus Verständnisgründen immer eher an spätes Grundschulalter gedacht, halten den jetztigen Zeitpunkt vor der Einschulung für richtig. Liane

  • Aufklärung EZS

    • Liane
    • 31. Januar 2010 um 19:06

    Re: Aufklärung EZS

    Hallo Malo, ja ich bin auch überzeugt, dass es besser ist es früher als später zu sagen. WEnn die Kinder dann erstmal älter werden und andere Probleme haben, wird es nicht leichter. Vor kurzem habe ich noch geschwankt, bis zum Alter von 7 oder 8 zu warten, aber die nächste Gelegenheit werden wir beim Schopfe packen. Ich vermute auch nicht, dass es ihn jetzt irgendwie treffen wird, das drüber Nachdenken wird vermutlich erst in der Pubertät einsetzen, aber dann kann er uns wenigstens nicht vorwerfen, ihn hintergangen oder belogen zu haben, daher haben wir uns jetzt für diesen frühen Zeitpunkt entschieden. Jetzt , wo ich von diesem Standpunkt völlig überzeugt bin, geht es mir besser und ich denke, wir werden so natürlich drüber reden können wie über ein Fussballergebnis. Werde berichten. Viele Grüße Liane

  • Aufklärung EZS

    • Liane
    • 30. Januar 2010 um 19:19

    Re: Aufklärung EZS

    Hallo Frowlein, wir sind fest entschlossen, unserem Sohn noch vor der Einschulung über seine Entstehung zu informieren. Ich muss zugeben, ein paar günstige Moment ungenutzt verstreichen lassen zu haben. Hoffentich klappt es in den nächsten Wochen möglichst locker und unkompliziert, ich muss leider zugeben, etwas aufgeregt zu sein. Gar nicht so sehr, wie er reagieren wird, sondern darüber ob und wem er es weitererzählen wird. Hoffentlich werden wir dann wirklich über den Dingen stehen. Einen schönen Rest vom Wochenende! Liane

  • Eizell Spenderinnen

    • Liane
    • 30. Januar 2010 um 19:11

    Re: Eizell Spenderinnen

    Danke für Eure Meinungen. Ja, es gibt nichts, was es nicht gibt. Ich kenne eine vietnamesin, die als Kind von Holländern adoptiert wurde. Obwohl sie von Anfang an von der Adoption wusste, hat sie als Jugendliche Ihre Eltern gesucht und auch gefunden. Bei der Suche hat sie einige Vietnamsesen kennengelernt und sich mit denen angefreundet. Mittlerweile hat sie nur noch zu denen Kontakt, da ihre Eltern in ihr nur eine Geldquelle gesehen haben und sie am Ende sogar bedroht haben. Sie kann dieses Gefühl nicht erhkären, sich in Vietnam zu Hause zu fühlen sobald sie dort landet, aber sie hat die gesamte Schwangerschaft und als Baby auch dort gelebt. Unser Kind ist in meinem Bauch herangewachsen. Wir wollen ihm noch in diesem Halbjahr, vor der Einschulung von seiner Entstehung erzählen. Ein paar Ansätze hätte es gegeben, aber ich habe sie ungenutzt verstreichen lassen, drückt mir die Daumen, dass wir es locker und verständlich rüberbringen werden. Viele Grüsse Liane

  • Eizell Spenderinnen

    • Liane
    • 29. Dezember 2009 um 21:12

    Mal ein ganz anderse Thema, das bei mir persönlich gerade wieder aktuell wird. Ich mache mir Gedanken, wie man sich als Spenderin fühlt. Jeder ist da natürlich anders, vielleicht fällt das Ganze jetzt auch wieder unter Pro und Contra Aufklärung. Um es kurz und knapp zu machen. Ich selber habe mir, bevor wir uns zu diesem Schritt entschieden hatten, Gedanken darüber gemacht, ob ich selber Spenden würde, wenn ich in der Lage dazu wäre. Hätten wir z.B. Embryonen zum Abgeben übrigbehalten, hätte ich persönlich gerne gewusst, wer sie bekommt. Ich habe immer noch dieses komische Gefühl im Hinterkopf, eine Leistung entgegengenommen zu haben, von der ich selber nicht so ohne weiteres bereit gewesen wäre es zu geben. Das muss ich ganz ehrlich zugeben und habe ein schlechtes Gewissen dabei. Ich würde mir ständig Gedanken machen, wie es den Kindern wohl gehen würde und wie sie so aufwachsen. Das musste ich mal eben so loswerden. Wir sind unserer Spenderin von ganzen Herzen dankbar. Vielleicht gibt es unter den anonymen Spenderinnen ja mittlerweile Frauen, die sich diese Fragen nach Jahren tatsächlich stellen. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen! Liane

  • Aufklärung EZS

    • Liane
    • 21. Dezember 2009 um 22:18

    Re: Aufklärung EZS

    Danke für den Tipp. Ich werde es mal mit meinem Mann besprechen, wenn die Weihnachtshektik vorbei ist. Heute hatten wir die letzte Weihnachtsfeier im Sportverein, mit endlos viel Süssem Zeug. Anschliessend hatte der Löwe Bauchweh, sonst neigt er gar nicht zum überfressen. Toi, toi, toi, ich hoffe wir und alle anderen überstehen die Feiertage und auch das neue Jahr gesund!

    Alles Liebe - Liane

  • Aufklärung EZS

    • Liane
    • 18. Dezember 2009 um 22:08

    Re: Aufklärung EZS

    Hallo Frowlein, richtig, kurz nach Silvester ist bei uns Kindergeburtstag. Freue mcih schon drauf, bin aber auch froh, wenn die Kinder am Abend wieder abgeholt werden. Bis jetzt ist es immer prima gelaufen und hoffe, das wird diesmal auch wieder so.Heute ist dem Zwerg dann noch eingefallen, dass er nur 2 Wünsche hat und sonst nichts, natürlich Sachen, die vorher nie genannt wurden und wir im Prinip ohnehin schon alles besorgt haben. Nikolaus, Weihnachten, Silvester und Geburtstag sind echt dicht hintereinander. Alleine der Gedanke, ob der Nikolaus im Kindergarten war hat extreme Einschlafprobleme bereitet, und das für ein paar Nüsse, eine Mandarine und einen Schokololli!

    Danke für die wertvollen Informationen. Momentan bin ich sehr entspannt, was das Thema Eizellspende angeht. Auch mit dem Thema Einzelkind habe ich Frieden geschlossen, vielleicht auch weil mein Sohn auf keinen Fall kleine Geschwiser haben möchte und mit grossen können wir nun erst recht nicht dienen. Er ist ein ausgeglichenes, fröhliches, selbstbewusstes Kind, das viele Freunde hat und häufig sagt, er hätte sich niemals eine andere Mutter ausgesucht. Mein größter WEihnachtswunsch ist, dass er auch in 10 Jahren noch so denken wird.

    Euch und Euren Familien frohe Weihnachten!

    Liane

  • Aufklärung EZS

    • Liane
    • 17. Dezember 2009 um 22:14

    Re: Aufklärung EZS / An Frowlein wegen Spanien

    Hallo Frowlein, bist Du eigentlich auch im IVI gewesen? Wie hast Du es mit der Archivierungsfrist herausbekommen? Wenn unser Sohn später unbedingt mal nähere Informationen zu der genetischen Mutter haben möchte, würde ich ihm in jedem Falle bei einer Klage auf Öffnung der Akten unterstützen. Noch ist er zu klein und er interessiert sich nicht im geringsten, wie Kinder überhaupt in den Bauch kommen. Er wird die Wahrheit aber in jedem Falle erfahren und hat dann ja auch vielleicht in diesem Forum die Möglichkeint " Gleichgesinnte" kennenzulernen, wenn er es möchte.

    Noch was anderes, hatte ein Gespräch mit einer Kollegin über die Senudng "Wunschkinder" wo wohl auch ein Fall vone Eizellpende gezeigt wurde. Habe ich selber nicht gesehen. Sie hat sich darüber aufgeregt, was die Eltern den Kinder antun, die niemals ihre Mutter kennenlernen. Solche Meinungen werden einem immer begegnen, halten uns aber nicht davon ab, unseren Sohn aufzuklären.

    Mein Neffe will seinen leiblichen Vater gar nicht kennenlernen (er ist jetzt 18), der ihn verlassen hat als er noch kein Jahr alt war. Er hätte die Möglichkeit dazu. Auch er wird vielleicht mal eine Hilfe für unseren Sohn sein, auch wenn seine Erfahrrungen etwas anders sind. Er ist der Held für unseren Sohn. Sein Adoptiv-Vater ist sein Vater und basta. Vielleicht wird es bei uns ja auch so. Wir werden es nehmen wie es kommt und dann mit der Situation umgehen, planen aber in jedem Fall, wenn er reif dafür ist (vor der Pubertät) zu informieren.

    An dieser Stelle auch noch ein großes Dankeschön an Ines und Chris für dieses Forum. So kurz vor der Aufklärung bin ich total froh, Meinungen und Erfahrungen Gleichgesinnter zu lesen.

    Ich wünsche Euch allen noch stressfreie Vorweihnachtstage - Liae

  • Entstehungsgeschichte unseres Babies und Grübeleien

    • Liane
    • 3. Dezember 2009 um 22:43

    Re: Entstehungsgeschichte unseres Babies und Grübeleien

    Hallo Narzisse, wieviele Leute aus Eurer Umgebung kennen bereits die Wahrheit? Hat Euer Kinderarzt erstmal komisch geguckt, als Ihr es ihm mitgeteilt habt? Wir wollen die ersten sein, die es unserem Sohn sagen und dann müssen wir sehen wie es läuft, wem er es mitteilen möchte oder nicht, wird seine Entscheidung sein. Ich denke aber, dass wir bis dahin noch ein oder zwei Jahre Zeit haben, je nachdem wenn wir meinen, dass er reif für die Wahrheit ist. LG Liane

  • Austausch!

    • Liane
    • 4. November 2009 um 22:15

    Re: Austausch!

    Hallo Magdalene,

    wie alt ist Dein Kind? Unser ist im nächsten Jahr aus dem Kindergartenalter raus, hat sich bisher aber noch nicht für Detailinformationen übers Kinderkriegen interessiert und ist mit der Info dass die Kinder aus dem Bauch kommen zufrieden. Das er aus meinem Bauch gekommen ist belegen auch Fotos, von daher ist zum jetzigen Zeitpunkt auch noch kein Erklärungsbedarf, aber der wird kommen und wir sind uns sicher, dass wir die Wahrheit sagen wollen. Wir haben ein kindgerechtes Buch in dem die verschiedenen Zeugungsmöglichkeiten kindgerecht dargestellt sind. Im Moment ist er noch in dem Alter wo wir Elern absolute Helden für ihn sind, diese Bild wird wahrscheinlich in der Pubertät zu bröckeln beginnen, aber das ist ja bei genetischen Eltern auch meistens nicht anders. Ich hoffe, dass wir das Vertrauensverhältnis, das wir zur Zeit haben, behalten werden. Das ist mein größter Wunsch. Mir persönlich würde das alles leichter fallen, wenn es mit dem 2. genetischen Geschwisterkind geklappt hätte, aber er ist leider Einzelkind geblieben und wird es auch bleiben. Vielleicht wird es auch eine Hilfe sein, wenn er über dieses Forum von anderen EZP Kindern hört und sich evtl. austauschen kann. Vielleicht wird es aber auch wie in Frowleins ausgiebigen Berichten, nebensächlich und Fussballergebnisse etc haben einen höheren Stellenwert. Das alles wird sich zeigen, aber Dank der Informationen die ich jetzt schon hier gelesen habe, blicke ich sehr viel entspannter in die Zukunft, was diese Thema anbelangt.

  • Gespräch mit Kinderarzt

    • Liane
    • 25. August 2009 um 22:00

    Re: Gespräch mit Kinderarzt

    Hallo Narzisse,

    auch mich würde es interessieren, Einzelheiten zu hören. 3. oder 4. Klasse finde ich persönlich als Aufklärungstermin gut vorstellbar und wir machen es auch von den Fragen abhängig. In jedem Fall wollen wir es vor der Pubertät machen. Einerseits graut mir davor, anderseits halte ich es für wichtig um das Vertrauensverhältnis nicht zu gefährden. Unser Entschluss diesbezüglich steht 100 % fest. Ich freue mich schon, von Dir zu hören.

    Liebe Grüße

  • Wer wird seinem Kind die Wahrheit sagen?

    • Liane
    • 2. Juli 2009 um 21:48

    Re: Wer wird seinem Kind die Wahrheit sagen?

    Hallo Seesternchen,
    danke für Deinen Beitrag, aber ich hatte in meiner Eingangsmail ganz klar gesagt, dass ich keine Diskussion lostreteten möchte, ob man die Wahrheit sagen will oder nicht. Diese Diskussion wird hier an anderer Stelle im Forum geführt, also an dieser Stelle bitte nur diejenigen antworten, die sich klar dafür entschieden haben, ihren Kindern die Wahrheit zu sagen. Ich hoffe Du verstehst wie ich es meine und fühlst Dich nicht angegriffen. So ist es nämlich nicht gemeint, aber in diesem Forum gibt es irgendwo eine Überschrift, Wahrheit sagen oder nicht, da würde Dein Beitrag hingehören. Viele Grüße Liane

  • Wer wird seinem Kind die Wahrheit sagen?

    • Liane
    • 30. Juni 2009 um 22:09

    Frage an Unico

    Hallo Andrea, wie alt ist Deine Tochter denn?

    Gruß - Liane

  • Wer wird seinem Kind die Wahrheit sagen?

    • Liane
    • 30. Juni 2009 um 22:06

    Re: Wer wird seinem Kind die Wahrheit sagen?

    Wow, ich hatte gar nicht mit sovielen Reaktionen gerechnet. Ich habe es jetzt erst wieder ins Forum geschafft. Ich Töffel habe eben im geschützen Elternbereich nochmal die gleiche Frage gestellt, da ich das hier gar nicht gesehen habe. Erstmal zu Narzisse, ja ich kenne Dich auch noch aus dem Valenzia Ordner. Unser Sohn ist jetzt 5. Er weiss auch wo die Babys herkommen, aber für die Details interessiert er sich noch nciht, also ist es jetzt auch noch kein guter Start. Wir haben ganz bewusst niemanden über die Eizellspende informiert (noch nicht einmal meinen Gyn), weil wir irgendwelche dummen Sprüche etc. vermeiden wollten u. er soll es in jedem Fall von uns hören. Ich denke mal es wird Situationsabhängig sein. Mir perslönlich würde es leichter fallen, wenn er durch die Kryos genetisch gleiche Geschwister gehabt hätte, aber das hat nicht sollen sein. Wir haben auch aus England das Bilderbuch bestellt, die Anschrift habe ich irgendwo in diesem Forum gefunden, aber ich weiss nicht mehr wo. Es war in irgendeinem Posting wo das Samenspende-Kind die Eltern anklagt. Da unser Sohn ja nun keine Geschwister hat, mit denen er sich austauschen kann u. ein ähnliches Schicksal teilt, wäre es später echt toll, wenn er andere Eizellspende-Kinder treffen könnte oder sich tatsächlich in diesem Forum weiter austauschen könnte. Mir persönlich graut auch davor, wenn die Nachbarn etc. davon erfahren, denn Kindermund tut ja bekanntlich Wahrheit kund. Dies wird sich aber nicht vermeiden lassen. Desto weniger man das ganze aufbauscht und je natürlicher man damit umgeht, desto schmerzfreier wird es, denke ich, aber ich muss zugeben, so ganz leicht fällt es mir nicht. Von der Entscheidungsfindung bis zur Geburt habe ich eine Art Tagebuch für unseren Sohn geführt, um uns besser zu verstehen. Für uns stand von Anfang an fest, dass wir unsere möglichen Kinder über die Entstehung aufklären werden und wir halten dies immer noch für richtig. Ich persönlich finde es schade, dass die Kinder in Valencia keine Chance haben, mal einen Blick auf ihre genetische Mutter zu werfen. Eine Entfernte Bakannte hat mit ihrer Freundin ein Kind durch Samenspende, das Kind kann mit 18 entscheiden, ob es den genetischen Vater mal kennenlernen möchte. Aber das wir diese Möglichkeit nciht haben werden wussten wir vorher und daher müssen wir jetzt auch damit fertig werden. Danke für Eure Antworten, Ich hoffe, dass hier ein reger Erfahrungsaustausch zustande kommen wird. Viele Grüße Liane

  • Kinder über Eizellspende informieren

    • Liane
    • 30. Juni 2009 um 21:33

    Hallo, wir wollen unseren 5 jährigen Sohn in jedem Fall die Wahrheit sagen. Wer plant dies auch? Uns graut es jetzt schon davor, aber er soll es in jedem Fall vor Eintritt der Pubertät erfahen. Hat vielleicht schon jemand die Erfahrung gemacht und sein Kind (er) informiert?

    Viele Grüße

    Liane

  • Wer wird seinem Kind die Wahrheit sagen?

    • Liane
    • 6. Mai 2009 um 23:28

    Hallo,

    ich möchte jetzt hier keine Diskussion lostreten, ob man die Kinder informieren soll oder nicht. Wir haben uns entschieden, die Wahrheit zu gegebener Zeit zu sagen, auf alle Fälle aber vor der Pubertät. Hat jemand vielleicht schon Erfahrung gesammelt und sein Kind / Kinder informiert? Ich würde mich freuen, mich diesbezüglich austauschen zu können.

    Viele Grüße

    Liane

  • Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    • Liane
    • 21. Dezember 2006 um 21:40

    Re: Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    Hallo Narzisse,

    wir haben übrigens einen Sohn, aber seit er ein paar Monate alt ist wird uns schon prophezeit, daß die Mädels mal Schlange vor der Tür stehen werden. Hilfe, das fängt jetzt schon im Kindergarten an......

    genau wie Du habe ich öfter die Gedanken, daß es wohl nicht so wäre, wenn ich die genetische Mutter wäre, aber im gleichen Atemzug bin ich auch froh, daß er so ist, wie er ist. Ob das Temperament wohl angeboren ist? Ich hoffe nur, daß er diese Möglichkeiten nicht mal ausnutzen wird, aber da sind jetzt wir mit der Erziehung gefordert. Er muß begreifen, daß ein Augenaufschlag nicht ausreichend ist, um an sein Ziel zu gelangen.

    Ist Deine tochter jetzt gerade 2 geworden? Die Entwicklung vom 2. zum 3. Lebensjahr ist auch nochmal so rasant schnell gelaufen und ich kann es noch immer nicht wirklich begreifen, wie schnell sich dieses Baby zum Kind entwickelt hat. Wenn es nicht am Geld scheitern würde, würde aber auf der Stellle nochmal ins IVI gehen. Wie sieht es bei Euch aus, plant Ihr ein 2. Kind?

    Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie scöne Festtage!

  • Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    • Liane
    • 20. Dezember 2006 um 22:27

    Re: Haben Eure Kinder Ähnlichkeit mit Euch?

    Erstmal Danke für Eure Antworten. Asche über mein Haupt, aber ich komme nur noch ganz selten dazu, öfter in dieses Forum zu sehen, da ich wieder fast voll berufstätig bin und die verbleibende Zeit für die Familie nutze. Ja, wir waren vor knapp 4 Jahren im IVI erfolgreich und dafür bin ich ich auch immer noch jede Sekunde dankbar. Es ist allerdings wirklich so, daß das Spanische schon sehr durchschlägt und wir ein auffällig hübsches Kind haben (uns würde ich mal eher durchschnittliches beschreiben), worüber auch völlig fremde Leute Bemerkungen machen. Noch ist es so, daß es mich nicht weiter interessiert, was andere Leute vielleicht denken könnten, bzw. läßt es sich überspielen. Die Leute denken vielleicht eher, daß ich fremdgegangen bin, aber da sind dann doch wieder kleine Ähnlichkeiten mit meinem Mann (oder bilden wir es uns nur ein, ich kann es wirklich nicht so genau sagen). Auf alle Fälle finde ich die Entwicking mit den Jahren schon sehr spannend, besonders wenn ich mitverfolge, wie sich Ähnlichkeiten von Babys aus den Krabbelgruppen zu den leiblichen Eltern jetzt immer mehr herauskristallisieren und nur bei uns ist so rein gar nichts ähnlich sieht, unser Kind aber ständig und überall durch sein Aussehen und Charme (ist für das Letztere vielleicht doch die Erziehung verantwortlich?) auffällt. Dieser Punkt ist vielleicht wirklich ein wichtiger Aspekt für Leute, die am Anfang ihrer Entscheidung zur EZ Spende stehen, tatsächlich auch für die Klinkikwahl. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend - Liane

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