Sagt man's später dem Kind?
Hallo Homa,
ich finde das richtig toll, wie das bei Euch gelöst ist. Ich denke - echt super für alle Beteiligten.
Gruß, Rebella
Sagt man's später dem Kind?
Hallo Homa,
ich finde das richtig toll, wie das bei Euch gelöst ist. Ich denke - echt super für alle Beteiligten.
Gruß, Rebella
Sagt man's später dem Kind?
Wir werden unseren Kindern auf keinen Fall sagen, dass sie aus einer Eizellenspende entstanden sind, es sei denn, dass medizinische Gründe hierfür vorliegen würden.
Ich denke, dass die Adoption nicht mit der Eizellenspende vergleichbar ist und habe darüber lange mit mehreren Psychologen gesprochen. Bei der Adoption ist es für das Kind wichtig zu wissen, wer die leiblichen Eltern sind, da sich die Kinder immer wieder die Frage stellen, warum die Eltern sie weggegeben haben. Daher kommt auch die häufig so intensive Suche der Adoptivkinder nach ihren leiblichen Eltern.
Bei der Eizellenspende gibt es aber nur eine Mutter und ein Vater. Für mich persönlich ist es etwas völlig anderes, ob jemand eine Zelle spendet, aus welcher, falls die leiblichen Eltern das wünschen, ein Kind heranwächst oder ob Eltern ihr leibliches bereits geborenes Kind abgeben.
Ich glaube, dass man die Spende, wenn man die Kinder hierüber aufklärt, zu sehr in dem Sinne aufwertet, als gäbe es da noch eine andere Mutter. Dabei ist es doch so, dass unsere Kinder nur deshalb auf die Welt kommen, weil wir uns dies so sehr wünschen und sie ohne uns nie auf die Welt kommen würden. Ich denke daher, dass man den Kindern durch die Aufklärung über die Spende eher "Steine statt Brot" geben würde.
Durch die Aufklärung würden die Kinder möglicherweise in eine Identitätskrise gestürzt, die der Wertigkeit der schlichten Spende einer Eizelle meiner Meinung nach nicht gerecht wird. Hinzu kommt, dass das Kind - anders als bei einer Adoption - nie die Chance haben wird, die Eizellenspenderin auffinden zu können.
Auch ich denke manchmal daran, wenn ich unsere Babys ansehe, dass sie genetisch nicht von mir abstammen und bin dann schon etwas traurig. Aber warum soll ich diese Trauer durch die Aufklärung eventuell auf meine "Sonnenscheine" weiter geben. Nur ich bin ihre Mutter. Ich habe neun Monate - wie noch nie in meinem Leben - auf meinen Körper geachtet... nur Gesundes gegessen und getrunken, keine Medikamente genommen, meinen Bauch und damit meine Babys gestreichelt, habe ihnen etwas vorgesungen und habe sie über meine Plazenta ernährt, so dass sie die Chance hatten, zu diesen einmaligen Lebewesen heran zu wachsen.
Selbstverständlich akzeptiere ich aber auch jede andere Meinung zu diesem Thema, da es sich hier wirklich um eine sehr persönliche Gewissensfrage handelt.
Dorothe
Sagt man's später dem Kind?
... schwupps - nach oben .. für Luna und alle anderen, die´s (mal wieder
) interessiert..
frowlein ![]()
Sagt man's später dem Kind?
frowlein,
ja, ja alte Liebe rostet nicht ![]()
Du hast Dich diesmal aber lange zurückgehalten, warst Du wieder in VLC? Wann war Dein Versuch und wie war Dein Erfolg?????
Gruss
Sunny
Anregung
Hallo, alle,
ich denke, wir sollten die Diskussion Wie gehen wir später damit um? Nicht wieder in der Versenkung verschwinden lassen, aus zwei Gründen:
Für Neulinge ist es in der Regel eine zentrale Frage, auf die sie zwar noch keine konkrete Antwort benötigen, aber doch das Gefühl, dass es so was wie einen angemessenen Umgang damit geben kann. Für Neulinge sollte dieser Themenkomplex deshalb leicht auffindbar bleiben.
Für die, die durch EZS- oder Embryospende Eltern geworden sind, wird das Thema in den nächsten Jahren an Brisanz gewinnen, in dem Maß, wie unsere Kinder größer werden. Wir werden den Austausch miteinander dann vielleicht wieder in einem Maß brauchen wie zu dem Zeitpunkt, als die Höhe der GMS und die Unterschiede zwischen den Kliniken unsere drängendste Sorge war.¦
Es ist ja wirklich der zweite Akt des Themas und nicht weniger wichtig als das eigentliche Schwangerwerden. Wir wollen ja nicht nur gesunde Babys zur Welt bringen, sondern sie auch zu glücklichen, in sich gefestigten Erwachsenen heranwachsen sehen. Aus den Erfahrungen mit meinem Adoptivbruder (nicht direkt vergleichbar, ich weiß) würde ich vermuten, dass die Pubertät und die damit verbundene Identitätsfindung der Knackpunkt sein wird.
Ich würde vorschlagen, wir widmen das Forum Berichte von EZS-Eltern um. Dieses Forum wird ohnehin nicht benutzt. Wir könnten es. Wie später damit umgehen? Nennen Buch-, Seminar- und Webtipps würde ich in einem festen oberen Ordner sammeln, damit auch diese Dinge gut auffindbar sind und nicht im Wust der Diskussion untergehen. Meinen alten Thread von damals kann man ja einfach rüberschieben, oder?
Wie alt sind eigentlich unsere ältesten EZS-Kinder hier?
Gruß Rom.y
Meine Gedanken
Familiengeheimnisse kommen immer zum Tageslicht, andererseits möchte ich nicht ungefragt und ohne Not Verwirrung stiften.
Daher meine Lösung:
Wenn das Kind fragt, Wahrheit sagen.
Laura
Sagt man's später dem Kind?
Hi Zusammen
(ja mich gibts noch, wenn auch etwas auf dem Zahnfleisch). Ich halte es wie Elisa, warum soll ich mein Kind in einen noch grösseren Konflikt stürzen als ein Adoptivkind. Es hat keinerlei Möglichkeit zu erfahren, wer die Spenderin ist, wird also immer mit der Ungewissheit leben müssen.
Wir haben den Taufpaten jeweils gesagt, wie unsere Kinder entstanden sind, sollten jemals solche Details nötig sein (wozu eigentlich???)
Meran (bzw. Pilsen) hat uns mal gesagt, dass sie im Falle einer schweren Krankheit die Spendering anfragen würden, ob sie helfen will. Es gibt aber keine Verpflichtung dieser Frau, ihre Identität zu lüften.
Bei uns ist es ja auch noch so, dass die beiden "nur" Halbgeschwister sind, aber ihrem Vater und sich sehr ähnlich sehen. Also was solls.
Gruss Elke mit Leandro (2 Jahre) & Larissa (3 1/2 Monate)
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