Irgendwie scheinen mir die Preisgestaltungen in Relation zu den gebotenen Leistungen und den kolportierten Chancen diverser Reproduktionszentren immer noch sehr sehr aufklärungsbedürftig: Selbst wenn man die Embryonen bis zu einem bestimmten (standardisierten) Stadium (Blastozyste) kultiviert, scheint es mit den Chancen schwanger zu werden nicht überall gleich gut bestellt zu sein.
Noch unklarer wird das ganze, wenn man z.B. Dr. Netzbandt oder sonst jemanden fragt, wie denn bei seinem Institut die Chancen wären und dann die Antwort kommt: nun, das hängt vom Alter der Spenderin und damit von der Qualität der Eizellen ab.
Na no-na ned (würde man in Wien jetzt sagen), aber da muß es doch noch eine ganze Reihe anderer Faktoren geben, ansonsten würde wohl kaum jemand nach Meran gehen, denn wie wir alle wissen, wird Blastocysten-Kultur ebenso woanders und i.d.R. billiger angeboten.
Will sagen: hätte Netzbandt recht, wäre die effizienteste Art der Behandlung (meiste Leistung pro Geldeinheit) einfach jenes Institut mit dem kostengünstigsten Blasto-Transfer-Angebot (evt. mit Hatching und ICSI) aufzusuchen. Bezüglich Stimulation (sowohl Spender- als auch Empfänger-seitig) gibt es ohnehin standardisierte Schemata, die den Ärzten (inkl deren Erfolgsstatistik) allesamt bekannt sind.
Stellt sich also die Frage: Woran liegts, daß trotz gleichem Outcome bezüglich der Embryonen (Blastos) die SS-Raten so unterschiedlich sind. Selbst Dr. Netzbandt folgend müßte man sich eigentlich von Meran ob des Preises fernhalten, weil er die Rate nur von der Emryonenqualität abhängig macht - zumindest im direkten Gespräch.
Meine Frage an Euch: Hat bei Euch schon irgendein Arzt daraufhingewiesen, daß es eben nicht nur von den Embies (und der Vorbereitung der GMS) abhängt und wenn ja, was waren die anderen Erfolgsfaktoren?
Bitte um rege Beteiligung
Euer
Bussibär