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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Wie hat das Umfeld reagiert?

  • glucke
  • 18. November 2011 um 23:42
  • Erledigt
  • glucke
    4-Zeller
    Beiträge
    63
    • 18. November 2011 um 23:42
    • #1

    Hallo!

    Wir hadern noch damit, ob wir eine Eizellspende in Anspruch nehmen dürfen oder nicht.

    Ein wichtiger Punkt bei unseren Überlegungen ist die Frage nach der Aufklärung. Wir denken mittlerweile, dass wir eine "Lebenslüge" nicht aufrecht erhalten könnten und es unserem Kind sagen würden.

    Nur: hier in Deutschland ist die Eizellspende verboten. Wie wird das Umfeld darauf reagieren? Wie unsere Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Bekannte, Andere?

    Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

    Würde mich über Antworten freuen!

  • cara09
    Morula
    Beiträge
    540
    • 19. November 2011 um 15:45
    • #2

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Liebe Glucke, wir handhaben die EZS "semi-offen". Das heißt: die nahe Familie und enge Freunde wissen Bescheid, und auch unsere Kinder sollen es erfahren, sobald sie alt genug sind.
    Ich bin mir auch sicher, dass ich es nicht gut hätte verheimlichen können. Auch bei bestimmten Arztbesuchen ist es mir wichtig, dass der Arzt darüber Bescheid weiß. Andererseits muss/möchte ich es nicht jedem auf die Nase binden. Meine engsten Freundinnen wussten es ziemlich früh, was wir vorhaben. Der Familie haben wir es erst zum späteren Zeitpunkt gesagt. Für alle war das Thema fremd, aber nicht abwegig. Es ist - auch für die anderen - nun halt so wie es ist und alle haben sich mit uns gefreut.

    LG und alles Gute. cara

    2007 - 2009: mehrere IVF / ICSI in D
    Sommer 2010: Geburt unserer Zwillingsmädchen (nach EZS bei IVI BCN)

  • noemi10
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    717
    • 19. November 2011 um 20:04
    • #3

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Glucke
    ich habe sogar alleinstehend eine Embryonenspende gemacht,nachdem mein Partner mich mitten in der Behandlung hängen gelassen hat. Meine Freundinnen haben mich sehr unterstützt sogar finanziell als ich den 3. Versuch brauchte. Meine Eltern waren gegen eine EZS . Meine Mutter hat im Verlauf ihre Meinung geändert und schrecklich mitgefiebert und mein Vater ist total begeistert von seinem Enkel.
    Ich binde die Enstehungsgeschichte nicht jedem auf die Nase .Allerdings fand es niemand anstößig, daß es einen Samenspender gab. Im Gegenteil zeigen sich die Menschen meiner Umgebung eher beeindruckt von meiner Entscheidung. Das auch die Eizelle gespendet war sieht man ja nicht. Allerdings ist es schon ungerecht,daß die Samenspende akzeptiert wird aber bei einer Eizellespende sind plötzlich alle verstummt bis schockiert. ich kann gelassen über den Urteilen Anderer stehen.Denn ich liebe mein wundervolles Kind sehr und bin überglücklich dieses Gottesgeschenk bekommen zu haben. Wie mein Sohn das alles später sieht wird sich zeigen. Ein wenig Angst habe ich schon davor .Aber ich bin mir sicher daß Lebenslügen einem Kind unbewußt schaden können.Deshalb wird er die Wahrheit erfahren. Ich hoffe ,daß er dann Kontakt zu anderen EZS- Kindern bekommen kann ,um sich so wie wir hier auszutauschen.
    Dir alles gute für Deine Entscheidung Noemi

    Sep.2009 EZS BCN negativ Nov. Kyro negativ
    Juni 2010 EMS Novum positiv
    März 2011 Geburt meines Sohnes
    Nov. 2013 EMS Dr. Kult negativ
    Nov. 2014 EZS Dr. Kult positiv Zwillinge

  • ninamona
    4-Zeller
    Beiträge
    78
    • 7. Juni 2012 um 13:43
    • #4

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Noemi,
    Ich bin gerade auf deinen Beitrag gestoßen, da ich auch (alleine) eine EZS angehen möchte. Ich bin allerdings noch sehr verunsichert, was die anonymität der Spender (Eizelle und Samen) angeht. Kann das Kind später damit umgehen bzw leben, dass es keinerlei Möglichkeit gibt die biologische Herkunft herauszufinden?
    Ich weiß es nicht. Eine offene EZS kommt allerdings bei mir wahrscheinlich nicht in Frage, da diese ja nur in wenigen Ländern möglich ist und die Wartezeiten extrem lang sind.
    Welcher vorteil bietet ggf die Embryonenspende für das Kind?
    Über einen Austausch würde ich mich freuen.
    LG Ninamona

  • glucke
    4-Zeller
    Beiträge
    63
    • 14. August 2012 um 23:28
    • #5

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo!

    Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und stelle mir dieselben Fragen. Ich bin nun 36 Jahre alt, aber seit 3 Jahren kenne ich die Diagnose POF. Zyklusmonitoring und IVF hat keinen Erfolg gebracht, daher bleibt uns - nach Ausschluss einer In-oder Auslandsadoption sowie einer Pflegschaft - nur die Eizellspende.

    Für mich ging der Weg nach der Diagnose erst einmal in Richtung Adoption, d.h. vom Gedankengang her, wollte ich dann wenigstens etwas Gutes tun, wenn es schon nicht mit der Schwangerschaft klappt. Soviele Kinder leben im Elend: warum muss ich dann eins entstehen lassen, das vielleicht mit seiner Entstehungsgeschichte nicht klar kommt?
    Da man aber in Deutschland quasi keine Babys adoptieren kann und auch eine Auslandsadoption wahnsinnig schwierig ist (Behördengänge, Reisen, Vorerkrankungen der Kinder, Herausreißen aus dem kulturellen Umfeld) und eine Pflegschaft einer Berufsaufgabe bzw. Umschulung zur Erzieherin gleich käme, haben wir all diese Wege nach langem Hin- und Her meinerseits (mein Mann war schon vorher eher dagegen) für uns ausgeschlossen.

    Ich war auch bei einer Psychologin, die sich auf Kinderwunschbehandlung und Spenderkinder spezialisiert hat. Und während dieses Gesprächs hat sie mir einige Ängste genommen. Ängste, die ich natürlich hatte und manchmal noch habe, weil es noch so wenig Erfahrungswerte über Eizellspendekinder gibt und es in Deutschland gesetztlich verboten ist, d.h. man tut etwas gesetzlich Verbotenes.

    Sie meinte aber, dass man sich um das Kind keine Sorgen machen muss, wenn man es früh genug aufklärt und mit dem Wissen um die besondere Entstehung aufwächsen lässt.
    Ich sehe das mittlerweile so: Damit ein Kind entsteht, braucht es eigentlich drei: Mann, Frau und Gott. Und bei einer Spende gibt es eben noch eine Frau mehr, die etwas ganz Kostbares verschenkt und damit neues Leben ermöglicht. Ich denke, dass ein Kind mit diesem Wissen, dass sogar VIER MAL LIEBE im Spiel war und alle das Kind gewollt haben, gut aufwachsen kann.
    Angst habe ich nur immer noch davor, wie wohl meine Eltern, Bekannte, Freunde, Nachbarn.... etc. auf diese Besonderheit reagieren. Vermutlich sehen sie es nicht so locker.
    Die Psychologin riet daher, es nicht sofort zu sagen, d.h. z.B. während der Schwangerschaft noch darüber zu schweigen. Schließlich verrät niemand gerne, wie genau das Kind entstanden ist. Das ist etwas sehr Intimes und das darf es auch bleiben. Außerdem hätte ich Angst davor, dass viel zu viel über das Kind spekuliert wird. Wenn es da ist, ist es für die anderen bestimmt leichter, die Wahrheit zu "ertragen". Und ich hoffe, dass das Kind dann nicht anders aufwächst als andere, nur weil es anders gezeugt wurde.

    Die Psychologin meinte auch, dass die Kliniken die Daten der Spenderin speichern müssen für eventuelle Rückfragen aus medizinischer Sicht. Erkundige dich da mal bei deiner Klinik. Das gibt auch schon mal etwas Sicherheit.

    Letztendlich wird es aber keine andere Mutter geben. Du wirst die Mutter sein und es gibt dann eben noch die Spenderin, die es dir ermöglicht hat, Mutter zu werden. Dafür wirst du ihr immer dankbar sein. Und hoffentlich auch dein Kind.

    Ob EMS oder Eizellspende besser für dich wäre, kann ich nicht beurteilen. EMS hat vielleicht noch eher etwas von einer Adoption, d.h. vom Gedanken, etwas Gutes zu tun. (Embryonen vor dem Abtöten retten)

    Viel Glück!

  • Aria
    Blastozyste
    Beiträge
    1.153
    • 15. August 2012 um 10:06
    • #6

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo,
    ich werde meine Kinder nicht aufklären. EZS ist was anderes als Samenspende oder Adoption. Die Kinder können nie herausfinden, wer ihre Eltern sind. Der Gedanke, dass sie diese Tatsache ein Leben lang umtreiben könnte, sie immer wieder auf der Suche nach ihren Wurzeln sind, die ist mir unerträglich. aber das muss jeder selbst entscheiden. Aria

    2 IVF
    4 EZS (+2xKryo)
    2 FG
    1 bioch. schwanger
    Unsere Kinder sind geboren! Was für ein Segen!

  • BigSister2005
    2-Zeller
    Beiträge
    19
    • 15. August 2012 um 12:42
    • #7

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Aria,

    ich muss jetzt mal ganz doof fragen: Warum können Kinder aus EZSn, diese Tatsache nicht rausbekommen? Was unterscheidet es von einer Samenspende?

    LG, BigSister

    cancer cancelled

  • Annette K.
    8-Zeller
    Beiträge
    146
    • 15. August 2012 um 15:09
    • #8

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Big Sister, die EZS ist und bleibt in den meisten Ländern komplett anonym.

    Wir wollen ohnehin aufklären - wenn wir es hätten konsequent geheim halten wollen, wäre es aber auch sehr schwer geworden, und wir wären schon einige Male gezwungen gewesen, schlichtweg zu lügen. Damit möchte ich auf Dauer nicht leben. Unsere Tochter war jetzt schon mehrfach wegen sehr gravierender Geschichten im Krankenhaus, und immer bei der Frage der Familienanamnese sich etwas auszudenken oder einfach "nein, da ist nichts", zu sagen...?? Dies nur mal ein Aspekt am Rande.

    Und natürlich die Befürchtung, dass die Kinder es irgendwann selbst herausfinden, und dann hat man es ihnen vielleicht jahrelang verschwiegen? Ob die Familie diese "Erschütterung" besser aushalten würde, als wenn die Kinder frühzeitig sanft an die Wahrheit herangeführt werden?

  • Aria
    Blastozyste
    Beiträge
    1.153
    • 15. August 2012 um 19:13
    • #9

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo,
    Eizellspende ist anonym. Die Spenderin kann tatsächlich nie emittelt werden, so wie es jedoch bei Adoption oder Samenspende möglich ist.
    Ich persönlich meine, mit dieser Geschichte "Ich lüg mein Kind doch nicht an etc" schafft man sich zwar selbst scheinbar Erleichterung, weil man ja alles ausgesprochen hat, beruhigt sein Gewissen, aber die wirklich Leidtragenden sind die Kinder, die, ich wiederhole mich jetzt, leider nie ihre Herkunft erfahren werden. Wem, bitteschön, ist damit gedient??? Aber das ist mein peraönlicher Standpunkt, jeder muss das mit sich ausmachen.
    In einer Famile, in der Kinder "normal" entstehen, können ebenfalls Krankheiten etc. auftreten, die in der Familie bisher nicht bekannt waren. Warum sollte man in Erklärungsnot kommen? Und dass man sein Blut dem Kind nicht spenden kann, kann man zum Beispiel mit einer durchlittenen Hepatitis oder einer empfangenen Bluttransfusion begründen. In diesen Fällen, und da gibts bestimmt noch mehr, kann man nämlich auch nicht Blut oder Plasma spenden.
    Die Kliniken wählen nur Spenderinnen, die (nach eigenen Angaben) keine Brüche, Unstimmigkeiten oder Anomalien in der Anamnese haben. Und Krankheiten, die diese Frauen nicht angegeben haben, können also von der Klinik auch nicht gespeichert werden.
    EMS ist kein Weg, den man aus Schutz von Embryonen vor dem abtöten geht, sondern für Paare gedacht, bei denen die Ursache für Kinderlosigkeit auch zusätzlich noch am Mann liegt. Durch die Spermien meines Mannes erlitt ich persönlich zum Beispiel mehrere Fehlgeburten. EMS war für uns die einzige Alternative, um noch einmal schwanger zu werden.
    Aria

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  • glucke
    4-Zeller
    Beiträge
    63
    • 15. August 2012 um 22:00
    • #10

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo,

    jede von uns will wohl das Beste für die (potentiellen) Kinder. Das heißt, behütete Kindheit ohne Lügen, ohne Verheimlichungen ohne offene Fragen bezüglich der Identität und auch ein normales und unauffälliges Leben mit den anderen (Schule, Verein....) Aber da der Weg zu diesen Kindern nun einmal nicht normal sein wird, können diese Wunschvorstellungen nicht erfüllt werden.

    Das ist ganz schwer zu akzeptieren - zumindest für mich.

    Auf der einen Seite klingt es sehr verlockend, nichts zu sagen um das Ziel eines unbeschwerten Lebens zu erreichen. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Ich denke auch oft, dass das bestimmt am schönsten und auch am leichtesten wäre.
    Aber: was ist, wenn es durch einen dummen Zufall herauskommt? Es kann immer irgendwie passieren. Die Kinder werden größer, stellen Fragen, haben vielleicht eine Ahnung wegen der mangelnden Ähnlichkeit.... Es dann erst spät zu sagen, stellt einen großen Vertrauensbruch dar. Irreparabel.

    Wenn sie allerdings von vornherein damit aufwachsen, auch wenn die Spende anonym war, wird es für die Kinder keine große Belastung werden, denke ich und so verstehe ich die Studienergebnisse aus den USA. Wahrscheinlich würde das Kind gerne einmal wissen, wie die Spenderin ausgesehen hat, aber ich denke, dass der Wunsch, die Spenderin zu treffen nie so groß sein wird wie bei einer Adoption. Bei einer Adoption hat man den ersten Teil des Lebens im Körper einer anderen Frau verbracht, will wissen, warum sie sich gegen einen entschieden hat etc. Bei einer Spenderin war es doch "nur" die Zelle, die gegeben wurde, kein neuer Mensch.

    Ich habe auch große Angst davor, meinem Kind eine zu große Last aufzuerlegen, weil da immer ein Fragezeichen sein wird, aber wenn man es immer von Anfang an als so gegeben hinstellt und selbst kein so großes Problem daraus macht, wird es hoffentlich nicht so schlimm werden. Der Vertrauensbruch, wenn die Spende erst ganz spät entdeckt wird, ist jedenfalls garantiert und eine Garantie auf eine lebenslange Verheimlichung gibt es sicherlich nicht.

    Danke für die Info wegen der EMS. Das wusste ich nicht. Was passiert denn mit überzählichen Embryonen aus IVF's? Ich dachte, die könnten gespendet werden....

  • mumtobe2011
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 16. August 2012 um 14:20
    • #11

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo,

    auch ich habe mich vor der Behandlung sehr intensiv mit dieser Frage beschäftigt: Sagen oder Nicht-Sagen?!?!?!
    Da wir bereits eine "leibliche" Tochter haben, war für uns das das Thema noch schwieriger.

    Vor der Behandlung habe ich Hilfe bei einer Therapeutin eingeholt und auch da gehen die Meinungen bei den Fachleuten auseinander, was für die Kinder gerade bei einer anonymen Spende das richtige ist. Die Frage wäre selbst bei einer offenen Spende nicht eindeutig zu beantworten.

    Stand heute: unser wundervoller und zauberhafter Sohn ist nun ein Jahr alt und ich weiss es immer noch nicht.
    Es wird der Tag kommen, da werden wir wissen, wir wir damit umgehen wollen. Ich bin fest davon überzeugt, dass das auch von Kind zu Kind verschieden sein kann.

    Was ich aber weiss: NIEMAND wird es vor ihm erfahren. Niemand (mit Ausnahme der Ärzte der Behandlung natuerlich). Weder unsere Eltern, Freunde und schon gar nicht die Nachbarn oder Arbeitskollegen. Wozu? Der Weg zu unseren Behandlung war lang, emotional und persönlich - das geht absolut niemanden etwas an.

    Plus: ich möchte auf keinen Fall, dass der Kleine wegen seiner Entstehung benachteiligt oder "komisch angesehen" wird. Und in die Köpfe der Leute kann man reingucken und ob die alle den Mund halten wage ich zu bezweifeln.
    Das ist alles so, so persönlich.

    Unser Sohn soll - wenn er das überhaupt altersmäßig begreifen kann - ganz alleine entscheiden, wie offen er mit diesem Thema umgehen möchte und ob es für ihn überhaupt eine Rolle spielt. Das soll ganz alleine sein Part sein. Vielleicht will er es ja gar nicht erzählen und dann haben wir schon vorweggegriffen.

    Viel Erfolg und herzliche Grüße
    MumToBe

  • glucke
    4-Zeller
    Beiträge
    63
    • 16. August 2012 um 22:15
    • #12

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo!
    Ich finde, dass deine Idee, es zuerst deinem Sohn und dann den anderen zu sagen, sehr attraktiv klingt. So könnte ich mir das auch vorstellen. Aber auch hier habe ich einige Fragen und Unsicherheiten und ich würde gerne wissen, was du darüber denkst.
    Du schreibst:
    "Was ich aber weiss: NIEMAND wird es vor ihm erfahren. Niemand (mit Ausnahme der Ärzte der Behandlung natuerlich). Weder unsere Eltern, Freunde und schon gar nicht die Nachbarn oder Arbeitskollegen. Wozu?"

    Meine Eltern wissen von meiner Diagnose POF und vermutlich würden sie fragen, wieso es dann doch noch mit einer Schwangerschaft geklappt hat. Da müsste ich also lügen. Und auch bei anderen müsste ich lügen. Wie war das bei dir? Ist bei dir noch nie jemand auf die Idee gekommen, dass da etwas Besonders gewesen sein könnte?
    Abgesehen davon, dass ich niemanden gerne anlügen möchte, glaube ich, dass meine Eltern als nicht genetische Großeltern schon betroffen sind und auch die potentiellen Taufpaten müssten eigentlich aufgeklärt werden. Wie werden sie sonst reagieren, wenn sie es erst im Nachhinein erfahren? Auch sie haben dann vielleicht schon einen Verdacht gehabt und fühlen sich hintergangen.
    Was sagst du denn, wenn deine Tochter dich fragt, wie das mit dem Bruder gekommen ist? Und was denkst du, wird sie sagen, wenn es ans Tageslicht kommt?

    Dann schreibst du:
    "Plus: ich möchte auf keinen Fall, dass der Kleine wegen seiner Entstehung benachteiligt oder "komisch angesehen" wird. Und in die Köpfe der Leute kann man reingucken und ob die alle den Mund halten wage ich zu bezweifeln.
    Das ist alles so, so persönlich."

    Da gebe ich dir völlig recht und das ist auch immer noch meine größte Angst. Es könnte wirklich sein, dass es komisch angesehen wird. Und das will ich auch auf keinen Fall!


    Die Frage ist dann aber auch, wann der richtige Zeitpunkt für die Aufklärung des Kindes ist. Möglichst früh heißt es, damit das Kind damit leben lernt. Also Kindergartenalter, würde ich sagen. Aber dann wird es garantiert alles weitererzählen und schon ist es rum und es wissen alle. Im Grundschulalter besteht die Chance, dass es nicht so schnell weitererzählt wird, weil die Kinder dann schon besser Geheimnisse bewahren können, aber ist es dann nicht schon zu spät? Wäre das Eltern-Kind-Verhältnis dann nicht schon gestört, wenn man es so spät sagt?

    Ich weiß es nicht mehr. Ich bin für mich jedenfalls so weit, dass ich es in der Schwangerschaft auf keinen Fall sagen möchte, da dann alle viel zu viel spekulieren würden, sich zu viele Sorgen machen würden. Wenn das Kind da wäre und die anderen es erst einmal ins Herz geschlossen hätten, wäre alles gut.
    Komplett lügen wird eh nicht gehen. Ich denke, dass ich das - mit Anstrengung - schaffen könnte, aber mein Mann garantiert nicht. Der würde es sofort sagen, wenn man ihn direkt fragt, weil er einfach nicht gut lügen kann.

    Sieht dir dein Sohn denn trotzdem irgendwie ähnlich? Hast du Angst, dass er selbst was merken würde?

    Viele Grüße

  • mumtobe2011
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 17. August 2012 um 13:29
    • #13

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Glucke!

    Bei uns war ja auch eigentlich klar, dass es aufgrund meines Alters schwierig werden würde und meine Eltern und meine beste Freundin wussten auch, dass wir einige IVFs und ICSIs hinter uns gebracht hatten. Als diese ohne Erfolg blieben (und danach auch eine längere Pause dazwischen lag), war die Verwunderung (und Freude) natuerlich gross, als ich tatsächlich schwanger war.

    Meine Standardantwort bei allen war immer "ich kann mein Glück selbst kaum fassen" und "es grenzt an ein Wunder" (was es für mich bis heute ist).

    Es hat mich (ich glaube bis auf eine Person) bis heute niemand auf eine EZSP angesprochen. Und ich muss Dir ehrlich sagen: so eine Frage ist in meinen Augen so intim und fast unverschämt, dass ich hier überhaupt keine Probleme hätte zu lügen (egal bei wem). Es ist schliesslich alles zum Schutz des Kindes.
    Ich fand übrigens den Einstiegssatz: "Ihr werdet es nicht glauben, aber ich bin schwanger" unglaublich effizient - danach kam erstmal überhaupt keine Gegenfrage.

    Wie viele hier im Forum schreiben: das Thema EZSP ist nicht wirklich verbreitet (und bis zu meiner "Diagnose" war dies bei mir auch nicht präsent).
    Ich finde auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen wirklich anlügen, oder einen Teil seiner absoluten Privatsphäre zu schützen. Aber das sieht jeder anders.
    Ich wollte - und das ist so bis heute - der Behandlung nicht zu viel Bedeutung im Alltag beimessen. Ich würde ja verrückt werden, wenn man auch nach der Geburt gefragt würde "und, hast Du ihn lieb??Ist doch gar nicht Dein Kind". Und manche Leute sind einfach so bescheuert oder taktlos oder einfach nur neugierig.

    Es ist eine Gradwanderung für die wir - den für uns einzig denkbaren Weg gewählt haben - nämlich es dem Kleinen zuerst zu sagen (wann auch immer das sein wird).
    Wie meine Familie (und Freunde) reagieren werden, wenn der Kleine es erzählen möchte, kann ich heute ja gar nicht abschätzen.
    Aber ich finde, dass wir das dann einfach erklären können, dass wir es dem Kleinen überlassen wollten (und da liegen nun mal ein paar Jahre zwischen).
    Und nochmal: ich finde, das geht niemanden etwas an und wir haben ja auch überhaupt nicht gelogen.
    Ich war schwanger, das Kind ist in meinem Bauch gewachsen und ich habe es geboren und ausserdem ist mein Mann der Vater.

    Bei uns vermutet denke ich niemand etwas, da meine Tochter eine Kopie von mir und mein Sohn eine Kopie meines Mannes ist. Das ist natuerlich ein großes (und erleichterndes Glück).
    Aber auch hier sagen viele: genauuuuu die Mama!

    Wieso meinst Du, dass die genetischen Grosseltern "betroffen" sind?
    Und bei den Taufpaten sehe ich das auch nicht. Kommt auch drauf an, was man von einer Patenerziehung erwartet.

    Bezüglich meiner Tochter würde auch sie nur die Wahrheit durch ihrem Bruder erfahren. Und das alles altersgerecht (und evtl. mit Hilfe eines Beraters vorher).
    Das wird also noch einige Jahre dauern und ich werde mich sehr gut vorbereiten.
    Für mich gibt es dieses "im Nachhinein" nicht. Für mich ist das ausschlaggebende Datum der Tag, an dem wir es unserem Sohn sagen würden.

    Eins habe ich als Mutter sowieso lernen müssen: es kommt immer anders, als man denkt.

    Zeitpunkt Aufklärung: erst dann, wenn das Kind damit umgehen kann. Hängt auch vom Kind ab.
    Mein Bauch sagt: nicht zu früh (plus vorher Rat einholen) - also ehr Richtung Grundschulalter - auf keinen Fall Kindergarten.

    Wie ihr euch entscheidet - es wird schon passen. Zeit lassen und notfalls externe Hilfe und Beratung einholen und beide sollten das Gleiche wollen.
    Vielleicht kann Dein Mann sich ja auch mit dem Gedanken anfreunden, dass er es dem Kind überlassen soll, es zu erzählen. Und das dauert eben einfach noch ein bisschen.

    Bezüglich Ähnlichkeiten: unser Sohn ist erst ein Jahr und sieht derzeit wie eine kleine Kopie meines Mannes aus. Sollte sich dies eines Tages ändern, oder er sich selber irgendwelche Fragen stellt, werden wir dies dann angehen. Es bringt nichts, sich über soooo viele ungelegte Eier den Kopf zu zerbrechen.
    Natuerlich habe ich riesengrosse Angst, dass die Aufklärung oder die Tatsache, dass wir für seine Entstehung externe Hilfe benötigt haben, einen Bruch geben könnte.
    Aber: ich liebe meinen Sohn über alle Maßen und hoffe, dass unsere "Beziehung" mit dieser Tatsache umgehen kann. Wir verbringen viel Zeit mit den Kindern und ich glaube, dass sie auch gerne bei uns sind :) Meine Tochter liebt ihren Bruder und der Kleine dreht immer durch vor Freude, wenn sie aus dem Kindergarten kommt. Sie spielen voll süß zusammen und wir tun viel dafür, dass die beiden sich mögen und gerne Zeit mit einander verbringen (so hat meine Tochter z.b. ein kleines Geschenk von ihm zu seinem ersten Geburtstag bekommen mit Karte: Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag als große Schwester... Danke, dass Du immer so lieb auf mich aufpasst usw.... das fand sie super und es gab keine Dramen und Eifersüchteleien, weil er ja nun den ganzen Tag im Mittelpunkt stand.

    Was ich sagen will: auch bei den beiden muss sich eben wegen der Spende ein starkes Band entwickeln, damit sie mit solchen Informationen umgehen können und für so eine Neuigkeit gewappnet sind. Alles andere wird sich zeigen!

    Ich wünsche Euch viel Glück!

    Wann und wo soll denn die Behandlung starten?

    LG
    MumToBe

  • glucke
    4-Zeller
    Beiträge
    63
    • 17. August 2012 um 23:26
    • #14

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo!

    Erst einmal Danke, dass du so viel schreibst!!!! Es ist so toll von jemandem zu lesen, der schon ein Eizellspendekind hat und einige Erfahrungen gesammelt hat.
    Es sieht momentan so aus, dass unsere Eizellspende Ende Oktober im Prague Fertility Centre stattfinden könnte.
    Du hast wahrscheinlich recht, dass man sich nicht zu viele Gedanken machen sollte. Wichtig ist mir auch erst einmal, dass ich die Schwangerschaft in Ruhe angehen könnte.
    Auch die Psychologin hat mir dazu geraten. Eine Schwangerschaft und die Entstehung ist etwas sehr Intimes. Niemand will genau wissen, wie und wo all die Kinder der Bekannten entstanden sind. Und somit würde ich damit auch nicht hausieren wollen. Die Psychologin war sich aber unsicher über den Zeitpunkt der Aufklärung. Natürlich muss das Bedürfnis vom Kind her da sein, aber sie wusste auch nicht, wie das ist, wenn schon Geschwisterkinder da sind. Da hat man die Ruhezeit von 3-4 Jahren nach der Geburt nicht, weil man es den Geschwisterkindern sagen müsste. Ich weiß es auch nicht genau. Es würde mir schwer fallen, wenn mein Sohn (5 Jahre) genau fragen würde, wie denn das Baby in den Bauch gekommen ist, ihm etwas standardmäßiges zu erzählen.

    Danke auch für den Tipp mit dem Einstiegssatz. Ich kann mir auch vorstellen, dass der effizient sein kann. Und zu intime Fragen kann man wahrscheinlich wirklich abblocken.
    Ich würde solche Fragen nie stellen, aber ich kenne welche, die solche Fragen stellen.....

    Sehr richtig finde ich auch, dass auch die Geschwisterbeziehung sehr stark sein muss/wird und dass auch dann die Wahrheit vermutlich leichter zu verstehen ist. Solange die Liebe groß ist, sich ein Kind immer geliebt weiß, kann doch gar nicht so viel falsch laufen, denke ich.

    Hattest du deinen Gynäkologen aufgeklärt? Es gibt ja doch noch mehr Risiken, wenn man über Eizellspende schwanger wird.

    Schöne Grüße

    Glucke

  • mumtobe2011
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 18. August 2012 um 13:12
    • #15

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Glucke,

    ja, der Gynäkologe wusste bescheid (wegen Nackenfaltenmessung usw.). Sonst machen ja die Werte keinen Sinn und ich habe eine Blutgerinnungsstörung, die ebenfalls strenger kontrolliert wurde, als bei der ersten Schwangerschaft. Ansonsten war alles wir in der ersten Schwangerschaft (nur viiiiiieeel mehr Übelkeit - aber das hatte ich glaube ich nichts mit der Behandlung zu tun).

    Oktober ist ja nicht mehr lange hin.... uihh! Spannend!

    Liebe Grüße
    MumtoBe

  • cara09
    Morula
    Beiträge
    540
    • 20. August 2012 um 19:41
    • #16

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Liebe glucke, bei mir wußte auch die FÄ Bescheid. Sie kannte sich zwar kaum mit EZS aus, doch war sie ganz aufegschlossen.

    Wir werden unsere Kinder möglichst früh aufklären. Wann das ist, muss sich ergeben. Ich denke, es wird schon so im Kindergartenalter sein. Bei Bedarf holen wir uns nochmal Unterstützung im Vorfeld. Aber nach einigen Beratunsggesprächen fühle ich mich schon ganz gut vorbereitet. Und ob die Kleinen wirklich so viel plappern zu der Zeit...? Im Zusammenhang mit EZS u.ä. hatte ich gehört, dass Kinder mit solchen "sensibleren Themen" auch sensibler umgehen.

    Und Nachfragen von außen gab es auch nicht konkret. Ich glaube, kaum ein Nicht-Betroffener weiß auch, dass sowas wie EZS praktiziert wird.

    LG und alles Gute. cara

    2007 - 2009: mehrere IVF / ICSI in D
    Sommer 2010: Geburt unserer Zwillingsmädchen (nach EZS bei IVI BCN)

  • Fakelaki
    Eizelle
    Beiträge
    6
    • 4. September 2012 um 11:43
    • #17

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo
    meiner Meinung nach ist es nicht so wichtig, wie das Umfeld reagiert. Es kommt in erster Linie darauf an, wie du reagierst.
    Meiner Ansicht nach gibt es heute zur Aufklärung keine Alternative, das sehe ich anders als Aria, die Kinder werden es später sowieso heraus bekommen, und dann ist der Schaden viel schlimmer.

    Allerdings kann ich ich dir aus zahlreichen Treffen mit EZSP-Müttern sagen, dass NIE das Umfeld das Problem ist, sondern man selbst. Das Umfeld reagiert - wenn nicht total katholisch - meistens tolerant, freut sich über das Vertrauen, das die Offenheit signalisiert, stellt ein paar Fragen, sagt, ach, wir haben uns sowas schon sowas gedacht, und sagt dann gar nichts mehr. Im Laufe der Zeit spielt die EZSP für Außenstehende keine Rolle mehr. Ihre Neugier ist befriedigt, irgendwie ist es ihnen dann auch egal. Sie denken höchstesn: damit müssen die ja selbst zurecht kommen, zum Glück blieb mir das erspart und ich muss mich nicht damit auseinandersetzen.

    Ich kenne aber viele EZSP-Mütter, die nach Außen zwar cool und abgeklärt tun, innerlich aber immer wieder Zweifel bekommen und aus dem Grübeln und Nachdenken gar nicht mehr raus kommen. zB wenn sie Mütter mit total ähnlich aussehenden Kindern sehen, wenn ihr Kind älter wird, und eine Persönlichkeit entwickelt und sie sich fragen, wo dieses oder jenes herkommt. Die Tocher einer EZSP-Freundin ist zB recht pummelig, da hilft auch keine gesunde Ernährung... Nun fragt sie sich ständig, wie das wohl kommt, wo doch in Brünn die Spenderin als schlank angegeben war. Sowieso sieht das Kind in ihren Augen sehr "ostgotisch" aus (was immer das heißt...). Eine andere EZSP-Mutter fragt sich immer, ob die Spenderin wohl musikalisch war, weil ihr Sohn so gut singen kann usw usf.

    Viele versuchen diese Gedanken durch Verschweigen etc zu verdrängen, aber das funktioniert natürlich nicht. Je emotionaler, sensibler und nachdenklicher man ist, desto schwieriger ist es. Je weniger sensibel man ist, je weniger nachdenklich, je weniger Emotionen - desto besser kann man damit umgehen. So meine Beobachtung. Wobei ich nicht werten möchte, was besser ist.

    Vor einer EZSP solltest du also eher nicht über das Umfeld nachdenken, sondern dich selbst ganz konkret in die Situation mit einem genetisch nicht von dir stammenden Kind hineinversetzen und dich fragen, wie sich das für DICH anfühlt, wenn du dich in einem Umfeld bewegst, in dem die meisten Mütter nun mal genetisch eigene Kinder haben.

    LG

  • Vanillecreme
    4-Zeller
    Beiträge
    53
    • 7. Oktober 2012 um 17:44
    • #18

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Fakelaki,
    Hallo alle,

    Fakelaki, woher kennst Du denn so viele EZS Mütter? Ist ja nicht ein normales Alltagsthema und ausser hier im Forum kenne ich keine Frau mit EZS Kind bzw. ich weiss es nicht.

    Aber Deine Gedanken und Beschreibungen finde ich sehr treffend. Gerne wüsste ich mehr darüber, wie EZS Eltern mit ihren Schulkindern oder gar schon pubertierenden Kindern umgehen und was für Gefühle sie gegenüber ihren Kindern haben.

    Dieses Forum gibt es zwar schon mehr als 10 Jahre, aber es wird fast nur von Betroffenen genutzt, die versuchen, ss zu werden, ss sind oder gerade ihr "süsses Baby" bekommen haben. Ganz wenige berichten noch von der manchmal doch sehr anstrengenden Babyzeit. Aber danach verschwinden die Frauen offensichtlich aus dem Forum.

    Mich würden die Erfahrungen und Gefühle der erfahrenen Mütter mit älteren Kinder brennend interessieren!

    Liebe Grüsse,

    Vanillecreme

  • glueckskind0705
    2-Zeller
    Beiträge
    39
    • 3. Dezember 2012 um 20:46
    • #19

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo,
    wir haben unserem Umfeld nichts gesagt, da ich drei Kinder aus EZS habe und alle drei sehr unterschiedlich sind, fragt man sich schon das eine oder andere Mal, von wem sie dies oder das haben, aber ich muss auch sagen, dass sie alle scheinbar auch viel von mir haben, obwohl das genetisch nicht möglich ist, aber Liebe und Prägung scheinen sehr viel auszumachen und die genetische Herkunft hat für mich die Bedeutung verloren, die sie in der Babyzeit hatte. Die Kinder gehen bereits zur Schule und sind groß, der Spenderin bin ich sehr dankbar für das Wunder drei so tolle Kinder bekommen zu dürfen, die aber klar unsere Kinder sind, optisch und vom Wesen....und vielleicht weil sie meinem Mann und auch mir optisch so ähnlich sind, sind bisher auch keine Fragen aus dem Umfeld aufgekommen.

    Lg glueckskind

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