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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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  3. mumtobe2011

Beiträge von mumtobe2011

  • PFC: Bin total verzweifelt ... Erfolgschance bei Transferierung 1 Eizelle???

    • mumtobe2011
    • 22. November 2013 um 12:29

    Antw:PFC: Bin total verzweifelt ... Erfolgschance bei Transferierung 1 Eizelle???

    Hallo Xenia,

    natürlich kann man auch mit "nur" einem Embryo schwanger werden.

    Ich war in 2010 in Spanien (IVF Spain) und bin beim ersten Versuch einer EZSP und bei nur einem Embryo schwanger geworden und mein Sohn ist nun 2 Jahre alt.

    Da wir bereits ein Kind haben, kam für mich persönlich eine Zwillingsschwangerschaft nicht in Frage und ich hatte mich bewusst für einen Single Embryo Transfer entschieden.

    Wir hatten eine absolut albtraumhafte Rückreise (chaotische Leihwagenrückgabe, fast Flug verpasst, mehrfach umsteigen, Dauerturbulenzen, 2 x Durchstarten im Landeanflug usw).... Ich hätte NIEMALS gedacht, dass es jemals geklappt haben könnte, aber das Ergebnis kann mittlerweile sprechen und Laufradfahren :)

    Ich wünsche Dir viel, viel Glück!

    Mumtobe

  • Was macht ihr gegen die Übelkeit?

    • mumtobe2011
    • 1. Oktober 2013 um 08:27

    Antw:Was macht ihr gegen die Übelkeit?

    Hallo Lina,

    Du arme - ich fühle mit Dir.

    Ich hatte bei beiden Kindern ganz extreme Übelkeit und in meiner 2ten Schwangerschaft musste ich in den ersten drei Monaten regelmässig (fast täglich) an den Tropf. Verabreicht wurde alles mögliche - geholfen hat es alles nicht.
    Mir war so so schlecht, dass ich hätte 24 Stunden weinen können. Und dann die tollen Sprüche: nun stell Dich mal nicht so an, Du bist doch nur schwanger.... Wer diese extreme Art der Übelkeit (und das den ganzen Tag - von wegen "morning sickness") nicht kennt, kann wirklich nicht mitreden. Ich fühle mit Dir!!

    In meiner ersten Schwangerschaft war mir nachts weniger - aber auch nur weniger - übel als tagsüber. Da ich aufgrund der Übelkeit (konnte mich kaum auf den Beinen halten und der Kreislauf dümpelte bestenfalls bei 90/60 rum) ein sofortiges BV bekommen habe, habe ich einfach die Nacht zum Tag gemacht. Das ging besser. Und viel viel legen hat geholfen. Kein Stress, keine unliebsamen Besucher. Nix (nur ne richtig ausgeprägte DVD Sammlung für die Nächte und viele gute Bücher :)

    In der zweiten Schwangerschaft war mir 24 Stunden gleich grausam übel (leider keine Erleichterung in der Nacht) und da war auch bei mir das Wundermittel Coca Cola (geholfen hat auch nur die Originale) :-), saueres Obst, total übersauere Salatsoßen, grüne Äpfel, Grapefruitsaft und Kirschen. Ich habe Kiloweise Kirschen gefuttert - danach ging es mir zumindest kurz besser und sie sind drin geblieben.

    Mein Tipp: alles ausprobieren und auf Deinen Bauch hören. Ich hatte ein mega-schlechtes Gewissen wegen der ganzen Cola, aber sie ist drin geblieben und es ging mir leicht besser. Mein Gyn hat das auch nie verurteilt und riet auch immer wieder dazu, auf die eigenen Stimme zu hören.

    Meine beiden Kinder sind kerngesund zur Welt gekommen!

    Alles Liebe und Kopf hoch,

    LG Mumtobe

  • An alle Schwangeren-Gewicht eurer Mäuse

    • mumtobe2011
    • 9. September 2013 um 14:16

    Antw:An alle Schwangeren-Gewicht eurer Mäuse

    Hallo Wuschel,

    ich bin da immer etwas skeptisch, wenn es um die Berechnungen geht:

    Meine Tochter sollte lt. Ultraschall ein grosser und schwerer Brummer werden (Größe bei der Geburt: 48 cm und 3000 gr).

    Meinen Sohn haben sie als "viel zu schmal und klein" eingestuft (sogar so klein, dass die Ärzte ihn früher holen wollten). Tatsächlich war er um die 55 cm und wog um die 4.400 gr..... wie man sich so verschätzen kann, ist mir ein Rätsel. Aber ich bin ja auch kein Arzt :)

    Weiter daneben hätte es bei mir gar nicht sein können. Ergo: Ruhe bewahren!!

    LG
    Mumtobe

  • Nur 1 Embryo nach Kaiserschnitt?

    • mumtobe2011
    • 28. Juli 2013 um 15:18

    Antw:Nur 1 Embryo nach Kaiserschnitt?

    Hallo Wiesa,

    was war die genaue Begründung?

    ich habe zwei Kinder (eine Tochter, Spontanschwangerschaft) und einen Sohn (EZSP).

    Beide Kinder wurden per Kaiserschnitt entbunden und ich hätte bei der EZSP Behandlung trotz des vorherigen Kaiserschnitts einen Transfer mit 2 Embryonen machen koennen (habe mich jedoch bewusst für den Transfer eines Embryos entschieden, weil ich mir eine Zwillingsschwangerschaft zum damaligen Zeitpunkt nicht zugetraut habe).
    Wir waren in Spanien bei Herrn Dr. Aizpurua.

    Kannst Du dieses Thema hier mit deinem niedergelassenen Gyn besprechen?

    Viel Glück,
    MumtoBe

  • EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???

    • mumtobe2011
    • 30. Januar 2013 um 14:34

    Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???

    Hallo Jessi21,

    gerne kann ich Dir von meiner Geschichte berichten. Ich bin mittlerweile 45 und wir haben eine wundervolle leibliche Tochter (6 Jahre) und einen wundervollen Sohn aus EZSP (Dr. Aizpurua in Alicante).

    Dadurch, dass ich "beides" kenne (leibliches Kind und "Spenderkind" (furchtbares Wort)) kann ich glaube ich ganz gut beurteilen, ob ich bei den Kindern gefühlsmässig einen Unterschied mache oder fühle und die Antwort lautet aus der Tiefe meines Herzens: NEIN!!
    Ich liebe beide Kinder über alles und spüre null Unterschied. Im Gegenteil.

    Allerdings haben wir das Glück, dass meine Tochter mir zu 100% ähnelt und mein Sohn eine exakte Kopie meines Mannes ist. Von daher hatte ich - bis jetzt - noch nie dumme Fragen bezgl der fehlenden Ähnlichkeit.

    Aber: ich will auch nicht verheimlichen, dass meine Reise bis hin zur EZSP eine lange war und die Bedenken und Zweifel haben mich bis zur Geburt begleitet. Sehr sogar.
    Ich habe die ganze Schwangerschaft über gelitten und gezweifelt, das richtige getan zu haben. Es war fürchterlich und wenn ich Dr. A nicht gehabt hätte, wäre ich verrückt geworden. Konnte ja mit niemandem über meine Sorgen sprechen, denn von der Behandlung weiss niemand. Und mein Mann hat die Welt nicht mehr verstanden, warum ich auch nach dem "positiv" noch Zweifel hatte. Er war mit der Situation völlig überfordert.

    Aber mit der Sekunde der Geburt war alles vergessen und ich war nur noch glücklich, erleichtert und unglaublich dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin. Und wie schon einige hier geschrieben haben: es ist ein Weg, der sich einem erst im Laufe der Zeit aufzeigt.
    Kannst ja mal lesen unter "meine Behandlungsgeschichte"... auch wir hatten uns mit dem Thema "offene Spende" (in den USA) auseinander gesetzt.

    Natuerlich ist es begründet, dass man sich Gedanken bezgl. der Ähnlichkeiten macht. Das hatte ich auch. Sehr sogar. Besonders, weil wir ja schon eine Tochter haben und es sollen sich ja schliesslich alle mit so einer Entscheidung wohlfühlen.
    Aus heutiger Sicht weiss ich, dass die Bedenken wichtig waren, weil ich mich somit mehr als intensiv mit dem Thema EZSP beschäftigt habe (mit Hilfe einer Psychologin).

    Meine Gene waren wir mir bezgl. der Behandlung nicht so wichtig.
    Natuerlich wäre meine erste Wahl VOR der Behandlung meine eigenen EZ gewesen aber Stand heute: einen tolleren Sohn hätte ich nicht bekommen können und es hatte alles einen Grund, warum es so sein sollte. Der kleine Mann passt wie die Faust aufs Auge zu uns und ich glaube, er fühlt sich auch mehr als wohl :-))

    Bezüglich Deiner Frage, ob Du noch einige Versuche mit eigenen EZ wagen sollst: ich würde mir eine zweite Meinung einer anderen Klinik einholen.
    Als ich nach der Geburt meiner Tochter nicht wieder schwanger wurde, haben wir es auch mit IVFs und ICSIs versucht und selbst nachdem mir ich glaube 3 Kliniken bestätigt haben, dass es wirklich keinen Zweck mehr hat, musste auch ich einsehen, dass es nichts bringt.
    Ein Arzt sagte mir ganz klar: vielleicht werden Sie noch mal schwanger, aber ein gesundes Kind werden Sie wahrscheinlich nicht mehr zur Welt bringen. Das war schon hart.

    Da ich ein sehr pragmatischer Mensch bin war ja dann klar, dass nur der Weg der EZSP bleibt. Und von da an ging alles seinen Weg. Aber es war ein langer und nervenaufreibender, den ich aber für nichts in der Welt missen möchte.

    Viel Glück und wie schon viele geschrieben haben: melde Dich, wenn Du noch Fragen hast.

    LG
    MumToBe

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • mumtobe2011
    • 28. Januar 2013 um 15:38

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Liebe Lara,

    auch wir waren (in 2010) bei Herrn Dr. Aizpurua und waren unglaublich begeistert und haben uns sehr gut betreut gefühlt - und dass über die ganze Schwangerschaft hinweg. Das war mir auch total wichtig (dass die Chemie stimmt) und dass ich mich einfach total gut aufgehoben fühlen darf. So eine Behandlung kann eben auch emotional sehr belastend sein - da braucht man einfach eine Klinik im Rücken, die das auffangen kann.

    Das machen bestimmt auch andere Kliniken prima - für mich kam nur IVF Spain in Frage.... einfach so ne Bauchsache!

    Tja, und dann hatten das Glück, dass es direkt bei der ersten Behandlung geklappt hat und wir einen wundervollen Sohn bekommen haben.

    Am besten liest Du Dich einfach mal durch den Ordner und meldest Dich, wenn Du noch Fragen hast.

    Viele Grüße,

    MumToBe

  • Kriterien für die Klinikauswahl

    • mumtobe2011
    • 14. November 2012 um 13:25

    Re: Kriterien für die Klinikauswahl

    Hallo,

    an dieser Stelle erstmal ganz ganz lieben Dank an Euch, Chris und Claudia, für dieses wundervolle Forum. Ohne dies wäre ich sicherlich nicht noch einmal Mutter geworden.

    Schliesse mich hier einigen Vorschreiberinnen an: auch bei uns war es so, dass uns vor ärztlicher Seite vorgeschlagen wurde, bei der EZSP eine der größeren, spanischen Kliniken zu nehmen, da die Praxis schon einige Patienten kannte, die in Spanien mit Erfolg behandelt worden waren.

    Für mich persönlich war wichtig:

    - hohe Erfahrungswerte der Klinik und bestenfalls auch gute Schwangerschaftsraten
    - gute Erreichbarkeit
    - ein kleiner Kreis von Ansprechpartnern (am liebsten nur eine) = "persönliche Betreuung"
    - Gesetzgebung bezg. der Spenderinnen
    - mein Bauchgefühl
    - gewisses "Mitspracherecht" bei der Behandlung (z B. wollte ich unbedingt ein Mischbefruchtung und nur einen SET)

    Dann habe ich mich natuerlich kreuz und quer durch dieses Forum und durchs Internet gelesen.

    Da man ja mal irgendwo anfangen muss, habe ich erst mal einige der Kliniken angeschrieben und abgewartet, wann und wie geantwortet wurde. Da fiel schon die Hälfte raus - zumindest bei uns damals. Einige schickten nur den Kostenkatalog, ohne eine einzige meiner Fragen zu beantworten.

    Zu dem Zeitpunkt, als die Behandlung bei uns akut wurde, waren viele Frauen bei Dr. Aizpurua und dort sehr begeistert (und eben auch schwanger!).

    Was mir bei ihm gut gefallen hat war die Tatsache, dass er aus einer "grossen" Klinik mit viel Erfahrung kam, aber nun eine eigene "kleine" hatte und die Kommunikation einfach super war.

    Ausschlaggebend war dann aber der Besuch einiger Kliniken in Spanien und danach fiel die Wahl eben auf IVF Spain.
    Ich habe mich dort einfach sehr gut aufgehoben gefühlt, sehr persönlich betreut und wir beide fanden Dr. A kompetent, ruhig und sehr sympathisch.

    Bei ihm hatte ich aufgrund der "Klinikgröße" einfach ein besseres Gefühl, nicht in der Masse unterzugehen.
    Da wir bereits ein leibliches Kind hatten, war es mir ungemein wichtig, dass die Auswahl der Spenderin wirklich total ernst genommen wird. Dass der Kleine nun zu 100% aussieht wie mein Mann konnte ja keiner ahnen :-))

    Herzliche Grüße
    Mumtobe

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • mumtobe2011
    • 14. November 2012 um 12:14

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo Glucke,

    Du weisst, dass ich in meinem wenigen PNs zu Dir auch immer sehr gerade raus war, also bin ich das jetzt auch:
    Ich will Dir auch ganz bestimmt keine Angst machen und Du weisst, dass ich Dich super, super gut verstehe und es ist fast 2 Jahre her, dass ich mich der absolut gleichen Lage befunden habe. Ich bewundere Deinen Mut, dass öffentlich zu schreiben (ich habe mich das damals nicht getraut.... ). Also: HUT AB!

    AAAABER: ich würde wirklich niemals die Medis reduzieren OHNE Deine behandelnde Klinik zu fragen.

    Deine normale Gyn ist sicherlich auch gut, aber die Profis sind die anderen.
    Vielleicht reicht ja die Dosis, aber ich glaube, dass wir alle hier eben genau diese 12 Wochen 2 x 2 x 2 Utrogest nehmen mussten und das hat ja seinen Grund.

    Wirklich, ich will Dir keine Panik machen, aber ich denke es besteht die Chance, dass Du die Schwangerschaft gefährdest.

    Ruf doch einfach in der EZSP-Klinik an und erkläre Deine Situation. Du bist bestimmt nicht die Erste, die diese Gedanken hat. Ich würde mich auf jeden Fall dort rückversichern. Guck doch erst, was die sagen.

    7 + 0 ist weit, aber eben keine 12 + 0 und erst dann soll man reduzieren.

    Liebe Grüsse an alle!

    Mumtobe

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • mumtobe2011
    • 12. November 2012 um 14:41

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    MoniMaus

    Es muss ja wirklich nicht so lange dauern, wie bei mir.

    Ich habe Infusionen mit Vomex und später mit Zofran bekommen.
    Bei beiden Kindern hat die Übelkeit mit dem Herzschlag begonnen. Bei meinem Sohn hatte ich auch noch immer wahnsinniges Schüttelfrost und fühlte mich wie bei einer Grippe. Ganz komisch war das.

    Geholfen hat mir Ruhe, Ruhe, Ruhe und sehr saure Sachen zu essen. Wirklich SEHR sauren Gurkensalat, viel Obst (enthält ja dann auch viel Wasser). Fettige Sachen konnte ich in den ersten Monaten gar nicht vertragen.
    Super ging auch mal eine Coca Cola - danach ging es mir wirklich ein bisschen besser - aber gut war es nie.
    Und ich habe mich von jeglichen Gerüchen ferngehalten. Essensdüfte, Waschmittel, Parfum - ging alles nicht.
    Ich weiss noch, dass wir Weihnachten bei meinen Eltern eingeladen waren und ich mich schon in der Diele übergeben musste (Gänsebratenduft :)
    Habe dann sowohl Weihnachten und Sylvester heulend alleine auf der Couch gelegen :)

    Mein Hausarzt hat mich bei beiden Schwangerschaften direkt aus dem Verkehr gezogen und ich habe bei beiden Kindern ein Beschäftigungsverbot bekommen. Im Büro hätte ich - leider - keinen Tag durchgehalten. In den ersten 12 Wochen war mir soooo schwindelig und mein Kreislauf war total im Keller.
    Ich konnte mich wirklich nur mit viel Hilfe von aussen einigermassen um meine Tochter kümmern.... an meinen Job mit rumfliegen, Meetings halten, Trainings geben war überhaupt nicht zu denken.

    Versuche doch mal wie es Dir geht, wenn Du wirklich mal eine Woche zuhause bleiben kannst.
    Viele sagen ja auch, dass es ihnen dann noch schlechter geht, weil sie keine Ablenkung haben.

    Viel Glück!!!

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • mumtobe2011
    • 11. November 2012 um 13:48

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    @ Glucke

    Liebe Glucke, wir hatten uns ja schon mal vor einiger Zeit per PN ausgetauscht.

    Du weisst ja, dass ich diese fiesen Gedanken und Zweifel auch sehr stark in der Schwangerschaft hatte. "Was habe ich gemacht? Ein Kind hätte doch gereicht, warum war ich damit nicht zufrieden? Was tue ich dem Spenderkind an? Wie kann es später damit leben" "werde ich es lieben koennen"... und und und... Es war die Hölle.

    Ich habe damals das hier im Forum nicht gepostet, weil alle so glücklich waren und ich dachte immer nur Hilfe, Hilfe, Hilfe. Ausserdem ging es mir körperlich so so schlecht. Jeden Tag Infusionen, 9 Monate Dauerübelkeit. Es war nicht schoen.

    Aus heutiger Sicht kann ich Dir nur raten: halte durch und die Gedanken waren bei mir in der Sekunde seiner Geburt ja so was von verschwunden!

    Ich kann Dir nur den Rat aus MEINER SICHT GEBEN: Einen Schritt nach dem anderen!! Plus: die Hormone tun ihr übriges!

    Ich würde - aber das musst Du natuerlich selber wissen - mir nicht noch mehr Stress antun und den Leuten JETZT schon von der Spende erzählen. Du weisst nicht, wie die Menschen reagieren und kannst Du das jetzt wirklich mit den ganzen Hormonen vertragen? Ich hätte das nicht gekonnt. Zu meinen eigenen Ängsten noch Unverständnis von aussen?!?!

    Es kann natuerlich auch sein, dass einige Menschen super positiv reagieren und Dir Halt geben. Ich hatte aber zu viel Angst, dass der Schuss nach hinten losgeht.

    In meiner zweiten Schwangerschaft habe ich mit letzter Kraft (körperlich und emotional) den Alltag einigermassen hinbekommen. Da hätte ich nicht noch Druck von aussen vertragen koennen. Zumal ich ja selber nicht sicher war, das Richtige getan zu haben.

    Mein Arzt hat damals super zu mir gehalten und hat mich immer sehr, sehr lieb betreut und beruhigt, dass ich mit diesen Gedanken nicht alleine bin und dass es ein Stück weit aufgrund der Vorgeschichte und dem Hormonchaos ein Stück weit normal ist.

    Du darfst Dich jederzeit melden, wenn es dir mies geht oder Du Dich austauschen möchtest. Ich kann mich gut in Deine Lage versetzen.

    MoniMaus: ich fühle mit Dir! War bei mir auch total schlimm.... hundeelend....
    Hast Du Tageszeiten, an denen es Dir besser geht?
    Ich hatte phasenweise Erleichterung in der Nacht.... und mir ging es nur gaaaanz leicht besser, wenn ich Sachen gegessen habe, auf die ich Appetit hatte. Ob es Grapefruitschorle, Hamburger, Schinkenwurst oder viel saures Obst war - das habe ich dann vertragen. Den Rest nicht. Und ich braucht echt viel Ruhe, damit ich es einigermassen aushalten konnte. Stress hat alles schlimmer gemacht.
    Bleib' tapfer - so doof es klingt: das geht auch vorbei!!
    Wie weit bist Du jetzt?

    LG an alle!
    MumToBe

  • Offenheit gegenüber dem Kind undem Umfeld

    • mumtobe2011
    • 24. September 2012 um 13:48

    Re: Offenheit gegenüber dem Kind undem Umfeld

    Hallo Glückspilz,

    ich hatte Dir eben schon eine PN geschrieben, wollte aber noch mal was sagen zum "Familiengeheimnis".

    So sehr ich unsere Familien auch mag, so wenig fühle ich mich auch nur ansatzweise verpflichtet, dieses so persönliche Thema mit der Familie zu teilen. Dein Mann wird der Vater sein, Du wirst schwanger sein und dazu brauchtet ihr eben etwas Hilfe von aussen (was meiner Meinung nach nur Dich und Deinen Mann etwas angeht).

    Ich halte ja bewusst nichts geheim. Ich finde einfach, dass das niemanden etwas angeht.
    Unsere Eltern wissen ja auch nicht, wie viel Geld wir auf dem Konto haben und das empfinde ich ja auch nicht als geheimhalten. Es gibt halt Dinge im Leben die sind privat!!

    Wie viele hier im Forum bin ich auch über 40 - sprich die Eltern alle so zwischen 60 und 75. Und trotz aller sonstigen Offenheit und Modernität, würde sie diese Info doch sehr überfordern.
    Unsere Eltern wussten von den ICSIs und IVF Versuchen vorher und auch das war schon ein merkwürdiges Thema und wurde nicht von jedem verstanden.

    Die Reise der Eizellspende war eine sehr, sehr emotionale und ich habe überhaupt keine Lust, meinen Sohn vor irgendwem zu verteidigen.
    Ich gehe jetzt allerdings auch nicht hin und sage zu meinem Vater: "Guck mal Papa, die Augen hat Dein Enkel ganz von Dir und die Zähne von Mama". Da halte ich mich bedeckt.

    Es dem Kind zu sagen und dem Umfeld nicht hängt einzig und alleine vom Alter des Kindes ab.
    Da zu einer frühzeitigen Aufklärung geraten wird, wird das schwierig.

    Ob es zur Rivalität zwischen den Geschwistern kommt, hat man ein Stück weit selber in der Hand (meine ganz persönliche Meinung). Aber man kann es natuerlich nie ganz ausschliessen. Aber das ist unter genetischen Geschwistern ja auch oft ein Kampf.

    Ich kann Dir aus meiner Sicht auch nur raten: nichts überstürzen - egal, wie praktisch die Logistik ist. Diese Reise muss reifen.

    Letztlich kann es aber auch eine ganz simple Entscheidung sein: wenn ihr noch ein Kind möchtet und es mit eigenen EZ nicht klappt, muss man sich ja schlicht und ergreifend Hilfe von aussen holen.
    Als das für mich klar war kam der letzte Funken vertrauen beim Erstbesuch der Klinik.
    Aber wie gesagt - darüber sind Monate ins Land gezogen.

    Viel Erfolg!
    LG
    MumTobe

  • Endstation Alicante / Spanien

    • mumtobe2011
    • 12. September 2012 um 16:08

    Re: Endstation Alicante / Spanien

    Hallo Vanillecreme,

    auch ich war bei Dr. Aizpurua in Behandlung und lese gerade Deine Frage, ob Du ein "genetisch nicht eigenes" Kind auch lieben kannst.

    Ich kann Dir nur von mir berichten, dass ich eine "genetisch" eigene Tochter und einen Sohn dank EZS habe. Auch ich hatte vor und während der Behandlung schlimme Zweifel und Ängste und ich kann Dir heute sagen: ich liebe beide Kinder über alle Massen und ich mache und fühle null komm null Unterschied.
    Dieser kleine Mensch hätte nicht besser zu uns passen können. Wenn ich nicht ab und an mal hier im Forum weiter mitlesen würde, hätte ich die Behandlung schon längst vergessen. Unser Sohn ist einzigartig und ich bin sehr, sehr glücklich, dass es ihn gibt.

    Aber: ich kann Deine Gedanken und Ängste verstehen. Das ist total normal und das haben denke ich viele hier.
    Für mich war die Zeit vor und während der Behandlung die reinste 8terBahnfahrt der Gefühle und meistens ehr im Abschwung als euphorisch und zuversichtlich. Das war nicht schoen und hat mich sehr viel Angst und Kraft gekostet.

    Heute weiss ich, dass das alles normal sein kann und auch ein Stück weit gut so war, damit man nicht so leichtfertig mit einem solchen Weg umgeht. Es braucht halt alles seine Zeit und Reife.

    Und ich kann ja auch nur von mir berichten: mit der Sekunde seiner Geburt war ich schock-verliebt und einfach nur dankbar und glücklich.

    Wenn ich heute noch mal so durch die alten Unterlagen und Mails blättere wird mir wieder bewusst, welch' langer und harter Weg das war - aber im Alltag ist es alles vergessen und kommt mir oft wie ein Traum vor.

    Alles Gute für Deinen Weg und melde Dich gerne, wenn Du Fragen oder Zweifel hast

    LG
    MumToBe

  • Extreme Übelkeit - Wie lange hat's bei euch gedauert ?

    • mumtobe2011
    • 6. September 2012 um 16:42

    Re: Extreme Übelkeit - Wie lange hat's bei euch gedauert ?

    Hallo Steven,

    auch ich hatte mit dieser Übelkeit bis zur Entbindung zu kämpfen.

    Geholfen hat von all den Medikamenten rein gar nichts. Ich lag' wochenlang jeden Morgen in der Klinik und bekam Infusionen mit allen Mitteln, die es so auf dem Markt gibt. Nichts, aber auch gar nichts hat geholfen. Es hat Tage gegeben, da habe ich nur geheut, weil mir so so so schlecht war. Das kann niemand nachempfinden, der so etwas nicht gehabt hat.

    Es ging mir leicht - ganz leicht - besser, wenn ich absolut keinen Stress und Aufgaben hatte und nur liegen, liegen, liegen konnte. Dann war es stundenweise zu ertragen. Gut war es nie. Und: Gerüche jeglicher Art waren ein Graus und haben alles nur noch schlimmer gemacht. Das habe ich versucht zu vermeiden.

    Witzigerweise ging es mir besser, wenn ich sehr - aber wirklich sehr - sauer gegessen habe. Salat mit ganz viel Essig. Und ich habe literweise Cola getrunken. Mag ich sonst nicht, aber das Baby wollte Cola und das hat mir gut getan.

    Die webseite, die Ria genannt hat, hat mir damals viel Trost gespendet. Nur Betroffene können das nachvollziehen.

    17te Woche ist fast Halbzeit! Ein kleiner Trost.

    Gutes Durchhalten,
    Mumtobe

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • mumtobe2011
    • 18. August 2012 um 13:12

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Glucke,

    ja, der Gynäkologe wusste bescheid (wegen Nackenfaltenmessung usw.). Sonst machen ja die Werte keinen Sinn und ich habe eine Blutgerinnungsstörung, die ebenfalls strenger kontrolliert wurde, als bei der ersten Schwangerschaft. Ansonsten war alles wir in der ersten Schwangerschaft (nur viiiiiieeel mehr Übelkeit - aber das hatte ich glaube ich nichts mit der Behandlung zu tun).

    Oktober ist ja nicht mehr lange hin.... uihh! Spannend!

    Liebe Grüße
    MumtoBe

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • mumtobe2011
    • 17. August 2012 um 13:29

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo Glucke!

    Bei uns war ja auch eigentlich klar, dass es aufgrund meines Alters schwierig werden würde und meine Eltern und meine beste Freundin wussten auch, dass wir einige IVFs und ICSIs hinter uns gebracht hatten. Als diese ohne Erfolg blieben (und danach auch eine längere Pause dazwischen lag), war die Verwunderung (und Freude) natuerlich gross, als ich tatsächlich schwanger war.

    Meine Standardantwort bei allen war immer "ich kann mein Glück selbst kaum fassen" und "es grenzt an ein Wunder" (was es für mich bis heute ist).

    Es hat mich (ich glaube bis auf eine Person) bis heute niemand auf eine EZSP angesprochen. Und ich muss Dir ehrlich sagen: so eine Frage ist in meinen Augen so intim und fast unverschämt, dass ich hier überhaupt keine Probleme hätte zu lügen (egal bei wem). Es ist schliesslich alles zum Schutz des Kindes.
    Ich fand übrigens den Einstiegssatz: "Ihr werdet es nicht glauben, aber ich bin schwanger" unglaublich effizient - danach kam erstmal überhaupt keine Gegenfrage.

    Wie viele hier im Forum schreiben: das Thema EZSP ist nicht wirklich verbreitet (und bis zu meiner "Diagnose" war dies bei mir auch nicht präsent).
    Ich finde auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen wirklich anlügen, oder einen Teil seiner absoluten Privatsphäre zu schützen. Aber das sieht jeder anders.
    Ich wollte - und das ist so bis heute - der Behandlung nicht zu viel Bedeutung im Alltag beimessen. Ich würde ja verrückt werden, wenn man auch nach der Geburt gefragt würde "und, hast Du ihn lieb??Ist doch gar nicht Dein Kind". Und manche Leute sind einfach so bescheuert oder taktlos oder einfach nur neugierig.

    Es ist eine Gradwanderung für die wir - den für uns einzig denkbaren Weg gewählt haben - nämlich es dem Kleinen zuerst zu sagen (wann auch immer das sein wird).
    Wie meine Familie (und Freunde) reagieren werden, wenn der Kleine es erzählen möchte, kann ich heute ja gar nicht abschätzen.
    Aber ich finde, dass wir das dann einfach erklären können, dass wir es dem Kleinen überlassen wollten (und da liegen nun mal ein paar Jahre zwischen).
    Und nochmal: ich finde, das geht niemanden etwas an und wir haben ja auch überhaupt nicht gelogen.
    Ich war schwanger, das Kind ist in meinem Bauch gewachsen und ich habe es geboren und ausserdem ist mein Mann der Vater.

    Bei uns vermutet denke ich niemand etwas, da meine Tochter eine Kopie von mir und mein Sohn eine Kopie meines Mannes ist. Das ist natuerlich ein großes (und erleichterndes Glück).
    Aber auch hier sagen viele: genauuuuu die Mama!

    Wieso meinst Du, dass die genetischen Grosseltern "betroffen" sind?
    Und bei den Taufpaten sehe ich das auch nicht. Kommt auch drauf an, was man von einer Patenerziehung erwartet.

    Bezüglich meiner Tochter würde auch sie nur die Wahrheit durch ihrem Bruder erfahren. Und das alles altersgerecht (und evtl. mit Hilfe eines Beraters vorher).
    Das wird also noch einige Jahre dauern und ich werde mich sehr gut vorbereiten.
    Für mich gibt es dieses "im Nachhinein" nicht. Für mich ist das ausschlaggebende Datum der Tag, an dem wir es unserem Sohn sagen würden.

    Eins habe ich als Mutter sowieso lernen müssen: es kommt immer anders, als man denkt.

    Zeitpunkt Aufklärung: erst dann, wenn das Kind damit umgehen kann. Hängt auch vom Kind ab.
    Mein Bauch sagt: nicht zu früh (plus vorher Rat einholen) - also ehr Richtung Grundschulalter - auf keinen Fall Kindergarten.

    Wie ihr euch entscheidet - es wird schon passen. Zeit lassen und notfalls externe Hilfe und Beratung einholen und beide sollten das Gleiche wollen.
    Vielleicht kann Dein Mann sich ja auch mit dem Gedanken anfreunden, dass er es dem Kind überlassen soll, es zu erzählen. Und das dauert eben einfach noch ein bisschen.

    Bezüglich Ähnlichkeiten: unser Sohn ist erst ein Jahr und sieht derzeit wie eine kleine Kopie meines Mannes aus. Sollte sich dies eines Tages ändern, oder er sich selber irgendwelche Fragen stellt, werden wir dies dann angehen. Es bringt nichts, sich über soooo viele ungelegte Eier den Kopf zu zerbrechen.
    Natuerlich habe ich riesengrosse Angst, dass die Aufklärung oder die Tatsache, dass wir für seine Entstehung externe Hilfe benötigt haben, einen Bruch geben könnte.
    Aber: ich liebe meinen Sohn über alle Maßen und hoffe, dass unsere "Beziehung" mit dieser Tatsache umgehen kann. Wir verbringen viel Zeit mit den Kindern und ich glaube, dass sie auch gerne bei uns sind :) Meine Tochter liebt ihren Bruder und der Kleine dreht immer durch vor Freude, wenn sie aus dem Kindergarten kommt. Sie spielen voll süß zusammen und wir tun viel dafür, dass die beiden sich mögen und gerne Zeit mit einander verbringen (so hat meine Tochter z.b. ein kleines Geschenk von ihm zu seinem ersten Geburtstag bekommen mit Karte: Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag als große Schwester... Danke, dass Du immer so lieb auf mich aufpasst usw.... das fand sie super und es gab keine Dramen und Eifersüchteleien, weil er ja nun den ganzen Tag im Mittelpunkt stand.

    Was ich sagen will: auch bei den beiden muss sich eben wegen der Spende ein starkes Band entwickeln, damit sie mit solchen Informationen umgehen können und für so eine Neuigkeit gewappnet sind. Alles andere wird sich zeigen!

    Ich wünsche Euch viel Glück!

    Wann und wo soll denn die Behandlung starten?

    LG
    MumToBe

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • mumtobe2011
    • 16. August 2012 um 14:20

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo,

    auch ich habe mich vor der Behandlung sehr intensiv mit dieser Frage beschäftigt: Sagen oder Nicht-Sagen?!?!?!
    Da wir bereits eine "leibliche" Tochter haben, war für uns das das Thema noch schwieriger.

    Vor der Behandlung habe ich Hilfe bei einer Therapeutin eingeholt und auch da gehen die Meinungen bei den Fachleuten auseinander, was für die Kinder gerade bei einer anonymen Spende das richtige ist. Die Frage wäre selbst bei einer offenen Spende nicht eindeutig zu beantworten.

    Stand heute: unser wundervoller und zauberhafter Sohn ist nun ein Jahr alt und ich weiss es immer noch nicht.
    Es wird der Tag kommen, da werden wir wissen, wir wir damit umgehen wollen. Ich bin fest davon überzeugt, dass das auch von Kind zu Kind verschieden sein kann.

    Was ich aber weiss: NIEMAND wird es vor ihm erfahren. Niemand (mit Ausnahme der Ärzte der Behandlung natuerlich). Weder unsere Eltern, Freunde und schon gar nicht die Nachbarn oder Arbeitskollegen. Wozu? Der Weg zu unseren Behandlung war lang, emotional und persönlich - das geht absolut niemanden etwas an.

    Plus: ich möchte auf keinen Fall, dass der Kleine wegen seiner Entstehung benachteiligt oder "komisch angesehen" wird. Und in die Köpfe der Leute kann man reingucken und ob die alle den Mund halten wage ich zu bezweifeln.
    Das ist alles so, so persönlich.

    Unser Sohn soll - wenn er das überhaupt altersmäßig begreifen kann - ganz alleine entscheiden, wie offen er mit diesem Thema umgehen möchte und ob es für ihn überhaupt eine Rolle spielt. Das soll ganz alleine sein Part sein. Vielleicht will er es ja gar nicht erzählen und dann haben wir schon vorweggegriffen.

    Viel Erfolg und herzliche Grüße
    MumToBe

  • Hilfe - kann mich nicht entscheiden zwischen 2 Kliniken in Alicante

    • mumtobe2011
    • 10. Juli 2012 um 21:37

    Re: Hilfe - kann mich nicht entscheiden zwischen 2 Kliniken in Alicante

    Hallo Nasti,

    auch wir waren im Jahre 2010 bei Dr. Aizpurua und fanden die Behandlung und Betreuung rundum fantastisch.
    Plus: es hat direkt beim ersten Versuch der EZSP geklappt Unser Sohn ist zauberhaft und ich bin dem Team unendlich dankbar und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Wir haben uns aus dem Bauch raus für Spanien entschieden und viele der Kliniken sind schon im Vorfeld wegen total verarmter Kommunikation aus dem Rennen gefallen (wochenlang kein Feedback, unvollständige Unterlagen, ständig wechselnde Ansprechpartner, merkwürdige Geschäftspraktiken, Wartezeiten). Daher wollte ich mir unbedingt einige Kliniken selber angucken, bevor ich diese Art von Behandlung beginne.

    Der persönliche Besuch hat - für mich - den Unterschied gemacht und Herr Dr. Aizpurua hat uns total überzeugt.

    Ich wollte nach dem Besuch in keine große Klinik - aber das war mein persönlicher Wunsch und ich bin sicher, dass viele andere hier in größeren Kliniken ganz, ganz happy sind. Für mich war eine "persönliche Zugänglichkeit" total wichtig, natürlich gepaart mit hohem Fachwissen (so weit man das als Nicht-Mediziner beurteilen kann :-))

    Es war für uns ein langer Weg bis zur Behandlung (viele Zweifel, Unsicherheiten, Ängste (habe alles in "meine Behandlungsgeschichte geschrieben) aber die Bekanntschaft mit IVF Spain und ganz speziell mit Dr. A hat für mich damals den Unterschied gemacht. Wir haben uns super betreut gefühlt und waren nie nur eine Nummer von vielen.... Er war immer "greifbar" und hat mich unglaublich unterstützt - und das bis zur Geburt!!

    Das Ergebnis schlummert oben und ist ein unfassbares Glück!

    Melde Dich gerne wenn Du konkretere Fragen hast.

    Ich wünsche Dir/Euch viel, viel Glück.

    LG
    MumToBe

  • Schwanger, Beschäftigungsverbot und Resturlaub

    • mumtobe2011
    • 22. Mai 2012 um 06:21

    Re: Schwanger, Beschäftigungsverbot und Resturlaub

    Hallo,

    bei mir war es genauso. Beschäftigungsverbot von Anfang bis Ende der Schwangerschaft und somit natuerlich ewig viel Urlaub, als das Baby geboren wurde.

    Man muss den Urlaub überhaupt nicht nehmen. Man hat ein Beschäftigungsverbot.
    Auf nichts einlassen.

    Bei mir ist es so, dass ich den Urlaub am Ende der Elternzeit anhänge....

    Hast Du ein gutes Verhältnis zu eurer Buchhaltung oder Personalabteilung?
    Mal da nachfragen, was die sagen.

    Ansonsten externen Rat einholen.
    Sooo viele Arbeitgeber versuchen dies halt immer wieder.

    Viel Glück!!

  • Kaiserschnitt bei Gerinnungsstörung

    • mumtobe2011
    • 21. Mai 2012 um 13:53

    Re: Kaiserschnitt bei Gerinnungsstörung

    Liebe Tomnat,

    wir "kennen" uns noch nicht glaube ich... :)
    Dir zunächst mal "Hut ab" für Dein Durchhaltevermögen und ich wünsche Dir alles, alles erdenklich Gute!!!

    Ich habe zwei Kinder per KS entbunden (geplant und gewünscht!) und während der beiden Schwangerschaften musste ich Fragmin P Forte und anschl. Clexane spritzen.

    Bei beiden Kindern rieten die Ärzte (sowohl mein normaler Gynäkologe, als auch die Klinik) zu einem geplanten Kaiserschnitt, damit das Blut eben nicht zu dünn ist, wenn dann doch mal unplanmässig bei einer Spontanentbindung geschnitten wird und sie die OP einfach auch besser planen können.

    Bei beiden OPs musste ich das Fragmin 24 Stunden vorher absetzen und nach der Entbindung 6 Wochen weiter spritzen (nach der Geburt meines Sohnes durfte ich noch sehr lange die tollen Strümpfe tragen).

    Bei beiden Kindern war ich echt nicht mehr die Jüngste und mein Bauchgefühl sagte mir: jetzt bist Du so weit gekommen - jetzt bloss kein Risiko eingehen und ich wollte lieber einen KS haben.
    Natuerlich kann bei einem KS auch etwas passieren, aber ich fühlte mich dennoch besser.

    Und beide OPs waren total problemlos. Am selben Tag noch aus dem Bett geworfen worden (das war wohl nicht schön), aber an Tag 1 nach der OP schon selber über den Flur geschlichen und Frühstück geholt.

    Also, alles alles Liebe und viel, viel Glück und die richtigen Ärzte!

    LG
    Mumtobe

  • endlich

    • mumtobe2011
    • 11. Mai 2012 um 15:23

    Re: endlich

    Hallo und herzlichen Glückwunsch!! Wie schön!!!

    Kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es bei uns war.
    Wir hatten zwar schon ein Kind, aber es ist immer wieder eine Zitterpartie und mit viel, viel Glück verbunden.

    Geniesse die Zeit.
    Den Mutterpass zu bekommen ist etwas ganz besonderes!!

    Wünsche Dir eine tolle und schöne Schwangerschaft,

    MumtoBe

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