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Beiträge von Fakelaki

  • Schwanger mit 45 Jahren....

    • Fakelaki
    • 4. September 2012 um 12:10

    Re: Schwanger mit 45 Jahren....

    [quote author=Annette K. link=topic=8007.msg129190#msg129190 date=1346752692]
    Sag mal, wo genau wohnst Du denn (Berlin?) und was kennst'n Du für nette Frauen??? :loldev:

    Mir ist noch nicht eine einzige von solchen Bemerkungen zugetragen worden, geschweige denn hätte ich sie selbst gehört, und ich bin ja nun wirklich "älter". Vielleicht denkt sich die eine oder andere was, das halt ich für sehr wahrscheinlich, aber so dreiste Sprüche...? Das klingt ja schlimmer als jede Mittzwanziger-Mütter-Mafia im Pekip!
    :lol:
    [/quote]

    Ja, Berlin :-). Aber in Köln zB ist es genauso, ich glaub überall, wo es Menschen mit Kinderwunsch und Internet-Anschluss gibt ;-). Ich find die Sprüche gar nicht so schlimm, vielleicht wär ich genauso wenn ich in deren Situation wäre. Nö, die Mittzwanziger-Mütter sind KEIN Problem, für die ist man ja sowieso schon eine Oma, die sie nicht ernst nehmen. Hab ja auch mit Mitte 20 jeden über 40 für scheintot gehalten, das ist ja normal, ist ja eine andere Generation. Mir ist aufgefallen, dass Mütter über 35, die es "geschafft" haben, mit eigenen EZ schwanger zu werden, dies gerne mal besonders nachtdrücklich betonen - oft natürlich ohne weitere Nachfrage an mich. Dazu sind die meisten Menschen dann doch zu harmoniebedürftig. Aber ich glaube, die denken sich auch ihren Teil...

    Macht nichts, ich steh zu dem, was ich tu und versuch, den Wind aus den Segeln zu nehmen...

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • Fakelaki
    • 4. September 2012 um 11:43

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo
    meiner Meinung nach ist es nicht so wichtig, wie das Umfeld reagiert. Es kommt in erster Linie darauf an, wie du reagierst.
    Meiner Ansicht nach gibt es heute zur Aufklärung keine Alternative, das sehe ich anders als Aria, die Kinder werden es später sowieso heraus bekommen, und dann ist der Schaden viel schlimmer.

    Allerdings kann ich ich dir aus zahlreichen Treffen mit EZSP-Müttern sagen, dass NIE das Umfeld das Problem ist, sondern man selbst. Das Umfeld reagiert - wenn nicht total katholisch - meistens tolerant, freut sich über das Vertrauen, das die Offenheit signalisiert, stellt ein paar Fragen, sagt, ach, wir haben uns sowas schon sowas gedacht, und sagt dann gar nichts mehr. Im Laufe der Zeit spielt die EZSP für Außenstehende keine Rolle mehr. Ihre Neugier ist befriedigt, irgendwie ist es ihnen dann auch egal. Sie denken höchstesn: damit müssen die ja selbst zurecht kommen, zum Glück blieb mir das erspart und ich muss mich nicht damit auseinandersetzen.

    Ich kenne aber viele EZSP-Mütter, die nach Außen zwar cool und abgeklärt tun, innerlich aber immer wieder Zweifel bekommen und aus dem Grübeln und Nachdenken gar nicht mehr raus kommen. zB wenn sie Mütter mit total ähnlich aussehenden Kindern sehen, wenn ihr Kind älter wird, und eine Persönlichkeit entwickelt und sie sich fragen, wo dieses oder jenes herkommt. Die Tocher einer EZSP-Freundin ist zB recht pummelig, da hilft auch keine gesunde Ernährung... Nun fragt sie sich ständig, wie das wohl kommt, wo doch in Brünn die Spenderin als schlank angegeben war. Sowieso sieht das Kind in ihren Augen sehr "ostgotisch" aus (was immer das heißt...). Eine andere EZSP-Mutter fragt sich immer, ob die Spenderin wohl musikalisch war, weil ihr Sohn so gut singen kann usw usf.

    Viele versuchen diese Gedanken durch Verschweigen etc zu verdrängen, aber das funktioniert natürlich nicht. Je emotionaler, sensibler und nachdenklicher man ist, desto schwieriger ist es. Je weniger sensibel man ist, je weniger nachdenklich, je weniger Emotionen - desto besser kann man damit umgehen. So meine Beobachtung. Wobei ich nicht werten möchte, was besser ist.

    Vor einer EZSP solltest du also eher nicht über das Umfeld nachdenken, sondern dich selbst ganz konkret in die Situation mit einem genetisch nicht von dir stammenden Kind hineinversetzen und dich fragen, wie sich das für DICH anfühlt, wenn du dich in einem Umfeld bewegst, in dem die meisten Mütter nun mal genetisch eigene Kinder haben.

    LG

  • Schwanger mit 45 Jahren....

    • Fakelaki
    • 4. September 2012 um 11:25

    Re: Schwanger mit 45 Jahren....

    hallo,
    habe deinen Beitrag erst jetzt gesehen.
    Hier bei uns in der Großstadt ist die EZSP gerade bei den Paaren, die spät Kinder bekommen (um die 40) ein großes Thema. Im Geburtsvorbereitungskurs und in der Rückbildung wurde ich gleich und ganz direkt angesprochen, ob die Kinder von mir sind, oder von einer Spenderin.

    Viele Frauen heute wollen ja immer später Kinder, und dann stellen sie fest, dass es nicht mehr so einfach ist. Die lesen dann im Internet und landen über kurz oder lang bei der Eizellspende und bekommen dann Panik. Bei den jüngeren haben sich diese Dramen auch schon rumgesprochen, eine Freundin ist Lehrerin, die bringt das sogar im Aufklärungsunterricht. Aus diesem Grund weiß heute eigentlich fast jeder unter 45 von der EZSP. Für ältere Menschen ist das nicht so ein Thema, sie ahnen nichts, finden es höchstens "unschicklich".

    Da das mit der EZSP jetzt bei fast allen Paaren mit Kinderwunsch bekannt ist, sind die Frauen, die es schließlich schaffen, mit 40 selbst noch mal schwanger zu werden, auch gleich sehr stolz auf diese "Leistung" sind und binden einem gleich auf die Nase, dass ihre Kinder später jeden Gentest machen lassen können, denn sie wären die "echte Mutter". Besonders, wenn sie vermuten, man selbst hätte eine EZSP. Dann heißt es immer leutselig "oh, dein Kind sieht dir aber so gar nicht ähnlich! Muss wohl nach dem Papi kommen." Dann schauen sie sich an und grinsend vielsagend. Eine Mutter sagte mir sogar, sie glaube, dass der Gentest in wenigen Jahren ein "Qualitätssiegel" werden würde.

    Also, hier glaubt keiner mehr, dass eine 45jährige noch natürlich schwanger wird. Selbst wenn es tatsächlich ausnahmsweise mal wirklich der Fall sein sollte, würde ihr eine EZSP unterstellt. Die erste Frage ist oft: "Du bist ja auch schon eine ältere Mami, oder?" Und dann ganz doppeldeutig: "Na, in diesem Alter machen ja viele eine EZSP." Und dann MUSS gleich betont werden: "Zum Glück ist MIR das erspart geblieben, das fände ich einfach SCHRECKLICH!" Es wird hinter dem Rücken getuschelt, Aussehen verglichen etc. Deswegen habe ich beschlossen, offensiv mit der Sache umzugehen.

    LG

  • Warnung: gefälschte Spenderinnen-Fotos!!!

    • Fakelaki
    • 5. August 2012 um 16:01

    Re: Warnung: gefälschte Spenderinnen-Fotos!!!

    Hmmm... ich würde es nicht so streng sehen. Es sind doch nur Beispiels-Fotos, damit man beruhigt sein kann, glauben kann, es handelt sich um gut situierte, gut aussehende, intelligente Frauen, die alle schon ein Kind haben. Ich möchte gar nicht wissen, was hinter den Kulissen los ist, schließlich gibt es gar keine Kontrolle. Ich sage nur ein Stichwort: Organspende-Skandal! Wer hätte noch vor wenigen Wochen geglaubt, das so etwas möglich ist?!

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Fakelaki
    • 6. Februar 2012 um 23:09

    Re: Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    [quote author=Chaosforscherin link=topic=4678.msg123176#msg123176 date=1328557163]
    Hallo Fakelaki,
    unsere threadbeginnerin ist schon seit Jahren hier nicht mehr aktiv. Keine Ahnung, wer dich raus genommen hat. Genausowenig habe ich einen Plan, was Geschlechterplanung betrifft. Wir sind hier alle Kandidaten, die sonst was dafür gegeben haben/hätten, irgendein Kind zu bekommen. Die einzige, die vielleicht was weiß ist hayden.

    liebe Grüße.
    chaos
    [/quote]

    Hallo Chaos,

    danke für die Antwort. Nein, ich meinte nicht diesen Thread hier - hier habe ich noch nicht geschrieben. Es war ein anderes Thema: es ging um eine Frau mit Drillingen, die zwei davon abtreiben wollte. Ich wollte ihr damals Mut für drei Kinder machen. Sie hat sich aber für die Abtreibung entschieden. Es war ein ziemlicher langer Thread mit vielen Schreiberinnen, der aber anscheinend gelöscht worden ist. Ich habe ihn nicht mehr gefunden, und meine beiden Beiträge sind auch verschwunden. Na ja...

    Ich verstehe, was Du meinst und meine Frage mag vor diesem Hintergrund zunächst einmal unverständlich klingen. Trotzdem könnte es ja sein, dass es hier Frauen gibt, die älter sind und bereits Kinder "aus ihrer Jugendzeit" haben oder durch EZSP bereits ein bzw zwei Kinder haben und nun das Family Balancing in Russland nutzen wollen. DAS ist nämlich in Europa meines Wissens nach nirgendwo möglich. In England gibt es die Rainsbury Clinic, die ihre Patienten für das FAmily Balancing PID aber ins Ausland schickt - nämlich in die Ukraine.

    Es könnte ja auch sein, dass sich jemand für die EZSP entscheidet und sagt, wenn ich das schon mache und mir dadurch das Geschlecht des Kindes aussuchen kann, dann hätte ich den Wunsch nach einem Sohn/Tochter und nutze die Gelegenheit meine Vorstellungen umzusetzen.

    Ist doch nicht verwerflich, oder?

    Ich wollte diese Frage nicht allgemein einstellen, weil Family Balancing-PID wie gesagt in Europa nicht möglich ist und man da auch nichts "drehen" kann. PID geht zwar in einigen Ländern - aber nur unter engen, sehr kontrollierten Voraussetzungen.

    Vielleicht meldet sich ja noch eine Frau, die bei Avapeter mit PID Erfahrungen gemacht hat - würde mich sehr freuen!

    Viele Grüße
    Fakelaki

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Fakelaki
    • 5. Februar 2012 um 15:18

    Re: Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Hallo,

    ich habe hier in diesem Forum vor ein paar Monaten schon einmal zwei Beiträge in einem Thread geschrieben und mich aus diesem Anlass vorgestellt - aber anscheinend wurde der Thread auf Wunsch der Threadbeginnerin gelöscht...

    Ich habe eine vielleicht ein bisschen ungewöhnliche Frage, jedenfalls habe ich dazu noch nichts im gesamten Forum gefunden. Ich würde mich freuen, wenn ich trotzdem eine Antwort "ohne Schimpfe" :-? bekommen würde: Ich wollte zur EZSP zu Avapeter gehen, weil sie dort gender balancing machen (wir haben schon zwei Kinder von demselben Geschlecht). Hat jemand von euch Erfahrungen damit gemacht? Sich evtl auch für eine PID aus sex selection-Gründen entschieden? Ich habe eine Feundin, die in den USA lebt, dort ist das gängige Praxis, sich inbesondere bei einer EZSP das Geschlecht des Kindes auszusuchen. Viele Frauen machen dort auch aus diesem Grunde eine ICSI, obwohl sie gar nicht müssten, siehe zB Victoria Beckham. Die USA sind mir aber ehrlich gesagt zu teuer und zu umständlich. Auch im gesamten asiatischen Raum ist gender balancing anerkannt als Familienplanung.

    Ich weiß, dass das Thema bei uns noch nicht so akzeptiert ist, wie in anderen Ländern, wäre aber dennoch dankbar über Antworten.

    Fakelaki

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