Liebe Forumsärzte,
Ich habe lange nachgedacht ob ich das jetzt schreiben soll weil ich Angst habe, dass man mich nicht mehr für normal halten könnte. Jetzt mache ich es doch und hoffe auf einen weisen Rat.
Vorgeschichte: Nach zwei Fehlgeburten von Spontanschwangerschaften wurde bei mir 2007 im KiWuZe (2008 geschlossen) vom Charite Berlin eine Bauchspiegelung durchgeführt. Untersucht wurden Eierstöcke und Gebaehrmutter. Diagnose: eine sehr kleine Endometriose mitten im Bauchraum die weggebrannt wurde ansonsten alles okay. Der AMH-Wert war zu dieser Zeit noch in Ordnung.
Nach dieser Bauchspiegelung wurde ich nie mehr spontan Schwanger und 2009 liess ich mich ernteut untersuchten und da hiess es AMH 0,59. Danach folgten 4 IVFs und dann war der AMH März 2011 bei 0,08. Danach kam eine EZS-Versuch ohne Erfolg.
Jetzt meine Frage: Kann es einfach mal sein, dass damals bei der Bauchspiegelung 2007 etwas schiefgelaufen ist? Meine Mutter und mein Mann meinten, dass ich 5 Stunden im OP war! Ist das nicht etwas lange für eine Laparoskopie? Danach musste ich fast eine Woche im Krankenhaus bleiben. Ist das nicht auch zu lange?
Nach dem ich nach dieser Bauchspiegelung nun nicht mehr schwanger wurde und so viele erfolglose IVFs hinter mir habe plagt mich der Gedanke Tag und Nacht, dass etwas schiefgelaufen ist und niemand etwas gesagt hat. Die Aerztin im Charité war auch sehr kurz angebunden und eiskalt. Sie war höchstens eine Minute an meinem Bett. Das war das ganze Gespräch.
Was soll ich blos tun? Noch eine Bauchspiegelung machen um sicher zu gehen, dass da drin alles stimmt? Ich bin wirklich extrem verunsichert.
Liebe Gruesse,
Leerhuhn