1. Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Kalender
    1. Termine
  5. Lexikon
  6. News-System
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • News
  • News Update
  • Erweiterte Suche
  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Medizinische Fragen
  3. Reproduktionsmediziner beantworten Eure Fragen

Aufklärung

  • Claudia33
  • 3. April 2011 um 23:24
  • Erledigt
  • Claudia33
    Morula
    Beiträge
    225
    • 3. April 2011 um 23:24
    • #1

    Hallo,

    wir haben zwei Kinder aus zwei verschiedenen Eizellspendeversuchen. Sohn (fast 5) und Tochter (3). Wir wollten immer aufklären. Unsere Kinder fragen aber bisher überhaupt nicht nach. Sie interessieren sich auch nicht fürs Kinderkriegen etc. Mein Sohn hat bisher nur die Kaiserschnittnarbe interessiert, sonst nichts. Ich habe daher auch nur mal erwähnt, das es lange gedauert hat, bis ich SS war, das wir dazu im Ausland ärztliche Hilfe ins Anspruch genommen haben, mehr nicht. Sollte ich dennoch weiter erzähle, auch wenn es meine Kinder nicht interessiert? Ist es schlecht, bis ins Schulalter zu warten?
    Vor allem mein Sohn ist überaus kommunikativ, d.h. ich muß damit rechnen, das er sofort im Kindergarten und bei sämtlichen Nachbarn erzählen würde, wie er entstanden ist. (Und davor hätte ich ehrlich gesagt Angst).
    Oder soll ich einfach darüber froh sein, wenn nicht gefragt wird und wenn wir die detaillierte Aufklärung verschieben können, bis er versteht, das er nicht darüber mit anderen reden soll.

    LG Claudia

  • Cathrin66
    Blastozyste
    Beiträge
    2.001
    • 4. April 2011 um 09:12
    • #2

    Re: Aufklärung

    Hallo Claudia,

    diese Gedanken beschäftigen mich gerade auch. Ich habe noch Zeit, denn meine EZSP Kinder sind gerade mal 2 und 8 Monate und einmal 8 Monate alt. Wir tendierten ja eher zum Schweigen, jedoch bin ich mir nicht mehr ganz so sicher. Aber genau deine Fragen stellen sich mir auch. Was wenn Kinder gar nicht fragen - aufzwängen möchte ich diese Infos auch nicht. Wann ist der günstigste Moment ect.... Ich werde deine Fragestellung im Auge behalten .... :hallo:

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]Liebe Grüße von der Löwenmama mit ihrem Löwenrudel [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif] [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]

  • glueck07
    Morula
    Beiträge
    570
    • 4. April 2011 um 11:18
    • #3

    Re: Aufklärung

    Hallo Claudia und kleine Löwin,
    ja das steht uns allen noch bevor. Meine Überlegungen:
    1. Ein Doc hat mir mal gesagt: " Lassen Sie die Aufklärung mit der EZS. DIe Eltern haben nach der Aufklärung ein reines Gewissen und die Kinder ein psychisches Riesenproblem."
    2. Ein zweites Argument ist, dass sich unsere Kinder nie auf die Suche nach der Genetischen Mutter machen können, denn es ist ja alles anonym.
    3. Auf einer englischen Seite habe ich einen Eintrag gefunden, wo eine Mutter nach der Aufklärung von den lästernden Mitschülern der 12-jährigen Tochter beleidigt wurde, dass Sie nicht die richtige Mutter ist. Die Tochter hatte damit verständlicherweise ein Riesenproblem und wendete sich von der Mutter ab. Für den 10-jährige Sohn war alles ok, Hauptsache das Essen kam pünktlich auf den Tisch ;) Die einzige Lösung für das Tochter-Mutter-Problem war ein Schulwechsel.
    4. Ich überlege noch, denn blöderweise habe ich es im Bekanntenkreis erzählt, natürlich mit der Schweigeformel, aber es verplappert sich bestimmt jemand.
    Bin gespannt auf den Austausch hier im Ordner, eurer glück 007

    Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
    Demokrit, griech. Philosoph

  • Cathrin66
    Blastozyste
    Beiträge
    2.001
    • 4. April 2011 um 13:20
    • #4

    Re: Aufklärung

    Liebe Glueck -

    ja so wie du habe ich bisher auch gedacht. Aber was, wenn die Kinder fragen und evtl. Details wissen wollen ?
    Bisher wissen wir auh noch keine BG unserer beiden Jüngsten. Wir hoffen, dass wir wirklich eine Spenderin mit BG 0 hatten, denn wir sind beide 0.
    Meine Tendenz ist im Moment immer noch Richtung Schweigen, aber es kommen immer wieder zweifelnde Momente. Ich bin so froh, noch viel Zeit zu haben. :oops:

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]Liebe Grüße von der Löwenmama mit ihrem Löwenrudel [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif] [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]

  • cara09
    Morula
    Beiträge
    540
    • 4. April 2011 um 16:07
    • #5

    Re: Aufklärung

    Das ist eine gute Frage, claudia.... Ich glaube, ich würde es nicht forcieren, wenn das Kind noch nihct konkret nachfragt bzw. sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt. Aber bisher schiebe ich das Thema noch etwas vor mir her, da unsere EZS-Mädchen ja auch gerade mal 8 Monate sind. (Da sind unsere Kinder ja ähnlich alt, Kleiner Löwe. Wir haben uns sicher schon ausgetauscht, aber die SS-Demenz hat sich bei mir noch nicht zurückgebildet... :)) Ich stelle mir vor, dass wir irgendwann zur Kindegartenzeit, also noch vor der Einschulung mit unseren Beiden darüber reden.

    Zur grundsätzlichen Frage des Aufklärens: wir möchten es den Kindern auf jeden Fall sagen. Ich kann mir das Leben mit den Beiden sonst gar nicht vorstellen. Ich rechne damit, dass es früher oder später bei irgendeiner Untersuchung rauskäme. Schon jetzt hatte ich einige Situationen bei Ärzten, bei denen nach der Familiengeschichte gefragt wurde. Da habe ich auf die EZS verwiesen, was entweder ganz neutral zur Kenntnis genommen wurde oder zum interessierten Nachfragen geführt hat. Sonst weiß es bei uns die engere Familie und die besten Freunde (die tw. schon seit Jahren unseren Kiwu begleitet hatten.)

    Mit dem Thema EZS (und v.a. Samenspende) beschäftigt sich übrigens seit Jahren Frau Dr. Thorn (http://www.pthorn.de). Wir hatten in Vorbereitung der EZS ein Gespräch mit ihr und ich meine, sie empfiehlt auch die Aufklärung der Kinder (gerade aus den Erfahrungen die man mit EZS im Ausland hat). Im Ausland (v.a. USA) gibt es für Kinder ja auch einige Aufklärungsbücher zum Thema.

    Was Du schreibst, Glück, gibt mir dabei natürlich auch zu denken und ich bin auch auf weitere Infos gespannt.
    Vielleicht bekommen wir hier ja auch noch eine Antwort von einer Fachfrau/einem Fachmann, was mich sehr interessieren würde...

    Liebe Grüße an Euch alle hier, cara

    2007 - 2009: mehrere IVF / ICSI in D
    Sommer 2010: Geburt unserer Zwillingsmädchen (nach EZS bei IVI BCN)

  • meg19
    Morula
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    425
    • 4. April 2011 um 23:56
    • #6

    Re: Aufklärung

    Wir wollen unseren Sohn aufklären, dafür haben wir uns das Kinderbuch 'The very special Ducklings', ISBN 1-41204216-x gekauft. Über Amazon, Lieferzeit innerhalb Europa ca. 6 bis 8 Wochen, die Lieferung aus USA ist überproportional teuer.

    Das Buch ist absolut klasse! M. E. kann mann Kindern bereits ab zwei Jahren die Bilder mit eigenen Worten beschreiben und so das Thema je Altersklasse immer genauer ausbauen.

    LG, Meg

    [Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/tick/12/11/2009/32/15//0/0/0/204.png]
    [url=http://www.wunschkinder.net][Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/tick/04/10/2012/37/14//0/0/153/0.png][/url

  • dtift
    Morula
    Beiträge
    347
    • 5. April 2011 um 16:28
    • #7

    Re: Aufklärung

    Hallo,

    kommt darauf an.............
    Wir haben zur EZS gestanden. Viele wissen, wie unsere Tochter entstanden ist.
    Ab dem 3. Geburtstag gibt es die Geburtsgeschichte, mit genauer Beschreibung, wie sie entstanden ist. Geanuso wie mit der Weihnachtsgeschichte.

    Bin nur hin und wieder hier.

    Habe eine Tochter Ende 2008 dank Eizellspende bekommen.

  • Claudia33
    Morula
    Beiträge
    225
    • 5. April 2011 um 20:50
    • #8

    Re: Aufklärung

    Hallo Cara09,

    die Frage ob aufklären oder nicht stellt sich für mich nicht. Wir wollten das schon immer. Nur eben, wann???

    Mein Sohn hat wahrscheinlich ADHS, und das hat ja eine genetisch Ursache. Nachdem auf der Seite meines Mannes nichts derartiges ist, muß es wohl von der Spenderin kommen. Und ich bin schon bei etlichen Ärzten gewesen, und die fragen ja immer nach der Familiengeschichte und notieren sich was. Ich bin sicher, irgendwann bekommt mein Sohn mal einen Arztbericht zu lesen davon. Also muß er eigendlich spätestens zu Schulzeiten informiert sein.

    Und es wissen auch einige meiner Freundinnen von der Spende, die könnten sich auch mal verplappern. Die (alten) Verwandten wissen nichts, hätten aber auch kein Verständnis für unser Vorgehen gehabt, und die sollen darüber nie informiert werden. Nur wenn mein Sohn da was erzählen würde, Katastophe....

    LG Claudia

  • Baklava
    4-Zeller
    Beiträge
    53
    • 5. April 2011 um 22:18
    • #9

    Re: Aufklärung

    glueck07: Ja, so wie du denke ich auch.
    Wir haben von Anfang an beschlossen keinem zu erzählen, wie wir zu den Kindern kamen. Die Familie meines Mannes würde das überhaupt nicht verstehen und die Kinder ablehnen und ich habe in meinem Verwandeten- und Bekanntenkreis nichts gesagt, weil ich jahrelang versucht habe schwanger zu werden und langsam die mitleidigen Blicke nicht mehr sehen wollte und mir die mitleidigen Fragen ersparen wollte. Mein Mann war auch nicht wirklich hinter mir gestanden und es sollte nur ein Versuch sein-der zu meinem unendlichen Glück geklappt hat und ich nunmehr überglückliche Mutter von Zwillingen bin. Der Papa ist inzwischen auch froh dass es geklappt hat und meint, dass die beiden das Beste sind, was er in seinem Leben gemacht hat.
    Und da keiner etwas weiß müßten die beiden schon einen Gentest machen und ich auch, damit es "auffliegt". Ich denke selbst in 20 Jahren sind wir immer noch nicht so weit, dass man so einfach einen Gentest machen kann. Zudem habe ich zwei Jungs und ich habe festgestellt dass die meistens nicht so interessiert sind an der Herkunft wie Mädchen. Da hast du recht, wenn das Essen pünktlich auf dem Tisch steht ist alles in Ordnung :D

  • dtift
    Morula
    Beiträge
    347
    • 5. April 2011 um 22:28
    • #10

    Re: Aufklärung

    Baklava
    Es ist heute schon ganz einfach einen Gentest oder Vaterschaftstest zu machen. Genauso einfach ist ein Mutterschaftstest.
    Da reicht ein Kaugummi oder Haar von Dir. Bei dem leisesten Zweifel wird heute ein Vaterschaftstest gemacht, mit wachsender EZP wird auch so manches Kind aufwachen. Vor vielen Monaten sind hier mal 2 halbwüchsige Mädels reingeschneit, die irgendwie per Zufall auf der Seite gelandet sind. Neben dem ganzen Stress damals, dass die Seite nach Meinungen der Eltern und Lehrer geschlossen werden sollte, waren die beiden Mädels wie geschockt. Eine wollte gleich auch mal einen Test machen lassen, ob sie die richtige Mutter hat, da diese wohl auch recht spät sie bekommen hat.
    Da genügt ein Funken und so manches Kind läßt den Teller dann stehen.

    Bin nur hin und wieder hier.

    Habe eine Tochter Ende 2008 dank Eizellspende bekommen.

  • xenia70
    4-Zeller
    Beiträge
    75
    • 18. April 2011 um 15:50
    • #11

    Re: Aufklärung

    glück07: ich sehe es genauso wie du:
    die eltern ein reines gewissen, die kinder ein riesenproblem. auch wir haben vor, nicht aufzuklären, da es sich um eine anonyme spende handelt. eine genetische mutter kann ich nicht vorstellen.

    lg xeni

    1. EZS Pronatal pos.

  • glueck07
    Morula
    Beiträge
    570
    • 18. April 2011 um 16:20
    • #12

    Re: Aufklärung

    liebe Baklava, liebe Xeni, ich bin mit meiner Tochter ein Herz und eine Seele, hoffe, dass es so weiter geht. Sie hat ein wunderbares Selbstbewusstsein und sagt immer, dass sie ihre Mama so lieb hat. ich bin dann immer ganz seelig, liebe Grüße von g007

    Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
    Demokrit, griech. Philosoph

  • Annette K.
    8-Zeller
    Beiträge
    146
    • 18. April 2011 um 17:31
    • #13

    Re: Aufklärung

    Bei mir hat es Null mit reinem Gewissen zu tun, dass ich aufklären werde. Ich persönlich könnte diese Tatsache sehr gut allein tragen und sie nie zum Thema machen. Ich hab nur - genau wie dtift auch schrieb - einen Riesenrespekt davor, was passiert, wenn meine Tochter es später mal per Zufall erfährt und wir es ihr vorher nicht gesagt haben. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine 16jährige dann schlicht sagt "Ach, sind gar nicht Deine Gene, Mama? Na, macht ja nichts..." Versetzt Euch nur mal selbst in die Situation - käme Euch da nie der Gedanke "Warum habt Ihr mir das nie erzählt...?"

    Vielleicht habt Ihr Glück und das passiert nicht.

  • xenia70
    4-Zeller
    Beiträge
    75
    • 19. April 2011 um 08:41
    • #14

    Re: Aufklärung

    das thema aufklärung wird kontrovers diskutiert. es gibt verschiedene ansätze und das ist auch gut so.
    vielleicht ist es auch ein unterschied, ob schon "eigene gen." kinder da sind oder nicht.
    mit meinem mann haben wir uns lange besprochen und haben uns für die anonyme spende entschieden, in cz gibt es nichts anderes. würde ich aufklären wollen, hätte ich eine offene z.b. in usa gemacht, damit das kind auch die möglichkeiten hat, kontakt aufzunehmen und nicht nur eine info, dass ich nicht die gen. mutter bin.
    ich habe ein kind, das bald oh schreck im pubertierenden alter ist. es kommen fragen über ssw, stillzeit, doch nicht über genetik. vielleicht später. ich möchte nicht differenzieren meine ez, die ez der anderen frau, es sind meine kinder, ich habe sie geboren und hoffe, durch meine einstellung, dass mir mein "geheimnis" nicht auf der stirn geschrieben steht. in gänsefüssen geschrieben, da es für mich kein geheimnis ist.
    wenn ich mir meine eltern ansehe. sie sehen mir überhaupt nicht ähnlich, schon gar nicht mein vater. dass meine mutter meine mutter ist, davon kann ich ausgehen. aber ist mein vater mein vater? ich schmunzle zwar darüber, doch nie wäre ich auf die idee gekommen, einen test zu machen. ich würde es nicht wissen wollen. spass beiseite:so konservativ meine mutter ist, ist mein vater mein vater :D

    vielleicht hat das thema ezs in der gesellschaft einen anderen stellenwert bekommen. doch dazu muss erst d
    ein wandel in den köpfen vor sich gehen. denn viele rümpfen die nase, wenn sie künstliche befruchtung hören (mit eigenen ez). für uns ganz "normal", für die anderen moralisch und ethisch schwer zu vertreten.

    xeni

    1. EZS Pronatal pos.

  • Annette K.
    8-Zeller
    Beiträge
    146
    • 19. April 2011 um 10:59
    • #15

    Re: Aufklärung

    Natürlich, jeder macht sich seine Gedanken und trifft eine Entscheidung; ich glaube, nur die wenigstens schieben die Tatsache einfach beiseite. Und wenn man schon genetisch eigene Kinder hat, kommt noch einmal ein weiterer Aspekt hinzu. Wenn ich noch jünger wäre, hätte ich vielleicht auch länger mit dem Gedanken des Nicht-aufklärens gespielt. Aber je älter man ist, desto weniger wahrscheinlich ist eine natürliche Schwangerschaft (wenn auch nicht unmöglich), und die Presse schafft es ja schon jetzt, EZS bei älteren Müttern immer wieder zum Thema zu machen. Genug, dass manches Kind vielleicht auf den Gedanken kommen könnte...

    Schlimm finde ich nur, wenn Ärzte einfach pauschal von einer Aufklärung abraten oder sogar vorschlagen, dem Kind es im frühen Alter so nebenbei zu erzählen, um dann später, falls es doch rauskommen sollte, sagen zu können, man habe es ja erzählt, aber es habe das Kind damals ja nicht interessiert (hier irgendwo schon gelesen :-?).

  • Annette K.
    8-Zeller
    Beiträge
    146
    • 19. April 2011 um 11:11
    • #16

    Re: Aufklärung

    PS: Unsere Tochter hat einen sehr schweren Herzfehler, der schon zweimal operiert wurde. Die EZS ist so vielen Ärzten bekannt und in einigen Unterlagen verzeichnet, dass der Umgang damit eh für uns keine Frage mehr ist (auch wenn ich damit ganz sicher nicht in eine Talkshow gehen werde ;-)). Aber das nur mal so am Rande.

  • meg19
    Morula
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    425
    • 19. April 2011 um 23:22
    • #17

    Re: Aufklärung

    [quote author=Annette K. link=topic=7180.msg108304#msg108304 date=1303204296]
    PS: Unsere Tochter hat einen sehr schweren Herzfehler, der schon zweimal operiert wurde. Die EZS ist so vielen Ärzten bekannt und in einigen Unterlagen verzeichnet, dass der Umgang damit eh für uns keine Frage mehr ist (auch wenn ich damit ganz sicher nicht in eine Talkshow gehen werde ;-)). [/quote]

    Liebe Anette,

    und wenn doch Talkshow, dann machen wir das gemeinsam! So als Rund-ums-Herz-Story... :D

    Ich hoffe Deiner süßen Tochter geht es weiterhin gut! Melde mich die Tage mal wieder bei Dir per PN - habe schon ein ganz schlechtes Gewissen :-?

    LG, Meg

    [Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/tick/12/11/2009/32/15//0/0/0/204.png]
    [url=http://www.wunschkinder.net][Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/tick/04/10/2012/37/14//0/0/153/0.png][/url

  • Annette K.
    8-Zeller
    Beiträge
    146
    • 21. April 2011 um 11:57
    • #18

    Re: Aufklärung

    Meg, ihr geht es sehr gut, danke! Ich hoffe, Euch auch!
    Freu mich, wenn Du Dich mal meldest :knuddel:

  • Luna78
    Eizelle
    Beiträge
    8
    • 14. Mai 2011 um 14:28
    • #19

    Re: Aufklärung

    Hallo,

    Zitat von "Baklava"

    Und da keiner etwas weiß müßten die beiden schon einen Gentest machen und ich auch, damit es "auffliegt". Ich denke selbst in 20 Jahren sind wir immer noch nicht so weit, dass man so einfach einen Gentest machen kann. Zudem habe ich zwei Jungs und ich habe festgestellt dass die meistens nicht so interessiert sind an der Herkunft wie Mädchen. Da hast du recht, wenn das Essen pünktlich auf dem Tisch steht ist alles in Ordnung


    Oh, wenn du dich da mal nicht täuschst :-?

    Mein Mann und ich beschäftigen uns derzeit ja auch mit der Frage, wie wir dieses Thema mit einem genetisch nicht eigenen Kind behandeln würden. Es ist lt. einer Untersuchung sogar so, dass 41 % der Jungen und "nur" 10 % der Mädchen an ihrer genetischen Herkunft interessiert sind:

    Zitat

    "Von den Kindern, die mittels anonymer Samenspende gezeugt wurden, würde ein Viertel gerne ihren biologischen Vater kennen lernen, wobei es 41% der Jungen und 10% der Mädchen sind, die daran interessiert sind. Als Motiv geben sie meist Neugier an. (Untersuchungen von Kindern bis zum Alter der Vorpubertät)"


    Quelle: http://www.lesben-kinderwunsch.de/was-sagen-d-studien.html

    Was meinen Mann und mich angeht, haben wir uns zur absoluten Ehrlichkeit dem Kind gegenüber entschieden, so uns das Glück vergönnt sein sollte, eines zu bekommen. Uns ist das Risiko einfach zu groß, dass das Kind eines Tages "über drei Ecken" auf die Wahrheit stößt und unser Schweigen dann das Vertrauensverhältnis zwischen uns und dem Kind zerstört.

    Ist ein schwieriges Thema, wirklich... :(

    Viele Grüße

    Luna

  • Leerhuhn
    Morula
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    549
    • 23. Mai 2011 um 21:37
    • #20

    Re: Aufklärung

    Nachdem ich hier alles durchgelesen habe, möchte auch ich meinen Senf dazu abgeben. :schlaumeier:

    Ich finde, dass Thema viel zu kompliziert als, dass man eine generelle richtige Lösung für alle finden könnte. Es hängt sehr viel auch davon ab in was für einem Umfeld man sich befindet. Es gibt einfach Kreise (Verwandschaft, Freundeskreis, Religionsgemeinschaft, Wohnort, kulturelle und nationale Zugehörigkeit) bei denen das Outing einer EZS zu Diskrimminierung und Ablehnung führen kann.
    Wenn EZS-Eltern in solchen Kreisen verankert oder sogar reingewachsen sind, ist es all zu verständlich, dass sie allein schon aus einem Beschuetzerinstinkt heraus das Kind mit diesem Thema nicht belasten wollen.

    Klar man will seinem Kind gegenüber ehrlich sein aber was wenn diese Ehrlichkeit dem Kind mehr schadet als nutzt. Schaden weil ein Kind kein solches Familiengeheimnis von Anfang an für sich behalten kann und so bald die Gemeinschaft davon erfährt als erstes das Kind und die Mutter Angriffen, Beleidigungen und Disskriminierungen ausgesetzt wären.

    Wer in einer offenen, aufgeklärten und humanistischen Gesellschaft zu Hause ist - Gratullation und viel Spass beim Aufklären. Leider leben nicht alle EZS-Eltern unter solchen Umständen.

    Wenn man Baklavas Bericht genauer liest, erkennt man, dass in ihrer Familie und Verwandschaft ein grosses Konfliktpotential vorhanden ist. Sie will sich und ihre Kinder nicht zur Zielscheibe machen. Ich kann das zu gut nachvollziehen.

    Wenn die Kinder sich spaeter tatsächlich die Mühe machen und die Kosten aufbringen um einen DNA-Test zu machen (sooo einfach ist das momentan jedenfalls nicht weil es einfach mal verdammt viel Geld kostet) dann ist es eben eine andere Situation. Gewiss wird es die Frage geben " warum hast du es mir nicht früher gesagt " aber wenn man dann eine wirklich plausible Erklaerung hat bei der es vor allem um den Schutz des eigenen Kindes vor dem Umfeld geht, dann wird das auch das Kind nach einer ersten Krise nachvollziehen.

    Ich lese hier immer wieder von diesen Horrorstories bei denen Kinder sich als junge Erwachsene von ihren Eltern abwandten als sie erst später von der Samenspende hörten. Ich denke, dass ist nicht die Regel und wenn so etwas passiert stimmte noch mehr zwischen den Eltern und Kindern nicht. Ich habe auch von Spender-Kindern gelesen die es später erfuhren, erst sauer waren und als sie die ganz Geschichte mit Einzelheiten hörten am Ende sogar sagten " Irgendwie kann ich meine Eltern auch verstehen. Ich weiss nicht wie ich es getan hätte."

    Ich denke es gibt nur viele richtige Wege und zwei davon sind: von Anfang an aufklären oder es niemals und niemandem aber auch absolut niemandem verraten und sich dabei über das Risiko bewusst sein, dass das Kind es trotzdem mal rausfinden kann.

    Liebe Gruesse,
    Das (noch) Leerhuhn

    2005-07: 2 Fehlgeburten nach Spontan-SSW
    2010-11: 4 IVF-Versuche in Deutschland ohne Erfolg
    2011-2014: 7 EZS-Versuche in Spanien ohne Erfolg

Du stehst vor medizinischen Entscheidungen in deiner Kinderwunschreise und suchst fundierten Rat? Im Bereich „Reproduktionsmediziner beantworten eure Fragen“ des Kinderwunschforums hast du die Möglichkeit, deine Fragen direkt an erfahrene Reproduktionsmediziner zu stellen – kostenlos, anonym und ohne Termin. Hier antworten Fachärzte vom Vida Fertility Institute auf deine ganz persönlichen Anliegen. Ob du gerade erst beginnst, dich mit dem Thema Kinderwunsch auseinanderzusetzen, oder schon mitten in einer Behandlung bist – dieser Forenbereich ist speziell dafür gedacht, medizinische Informationen zugänglich und verständlich zu machen. Du kannst Fragen stellen zu: IVF, ICSI, Kryotransfer und anderen Methoden Interpretation von Labor- oder Hormonwerten Ursachen unerfüllten Kinderwunsches medikamentöser Unterstützung oder Behandlungsverläufen individuellen Befunden oder Empfehlungen Besonders hilfreich ist: Auch andere Nutzer profitieren von den Antworten, da alle Beiträge öffentlich einsehbar sind – so entsteht ein wachsendes Archiv medizinischen Wissens speziell zum Thema Reproduktionsmedizin. Wenn du eine verlässliche medizinische Zweitmeinung brauchst oder einfach nur Klarheit in einem unsicheren Moment suchst, bist du hier genau richtig. Formuliere deine Frage, gib alle relevanten Infos an – und erhalte eine Antwort von Profis, die sich jeden Tag mit genau diesen Themen beschäftigen.
  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

Registriere Dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter.

Die Eingabe des Namen ist optional.
Verteilerlisten
Bitte bestätigen Sie die Datenschutzerklärung
Jetzt anmelden

Vielen Dank für Deine Anmeldung!

Du bekommst in wenigen Minuten eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
💛 Du bist mit deinem Kinderwunsch nicht allein.
Der Weg zum Wunschkind ist oft voller Fragen – und Entscheidungen, die gut überlegt sein wollen.

Welche Klinik ist die richtige? Was, wenn es unterschiedliche ärztliche Meinungen gibt?


Auf www.deine-kinderwunschmanager.de findest du:

✅ Persönliche Begleitung durch erfahrene Kinderwunschberater*innen

✅ Hilfe bei der Auswahl der passenden Klinik – im In- oder Ausland

✅ Vertrauensvolle ärztliche Zweitmeinungen

✅ Ein offenes Ohr für all deine Sorgen


🎯 Buche jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch – und finde heraus, was dir wirklich weiterhilft.

👉 Jetzt entdecken

Jetzt entdecken
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App bei Google Play
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App im App Store
Download