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Beiträge von Luna78

  • Eizellspende mit 66!!

    • Luna78
    • 20. Februar 2015 um 23:01

    Antw:Eizellspende mit 66!!

    Hallo,

    ich freue mich für die Frau, kann ihren Wunsch nachvollziehen und wünsche ihr und dem Baby alles Gute!!! :smile:

    Das Argument, dass es zu spät für die Mutterschaft sei, weil statistisch gesehen die restliche Lebenserwartung nicht mehr so hoch wie beispielsweise bei 20 Jahre jüngeren Frauen ist, kann ich weder nachvollziehen, noch teilen. Es gibt auch bei jüngeren Frauen Variablen, die die individuelle Lebenserwartung statistisch betrachtet(!!) herabsetzen. Eine Frau mit Diabetes beispielsweise. Oder eine Dialyse-Patientin. Eine Multiple Sklerose-Patientin. Eine Frau, die Krebs überlebte, aber statistisch dennoch ein deutlich erhöhtes Rückfallrisiko hat. Dann "dürften" diese Frauen alle keine Kinder mehr bekommen, weil man ja nicht weiß, ob sie das 20. Lebensjahr ihrer Sprösslinge noch erleben. Die Prognosen dürften in diesen Fällen ähnlich vorsichtig zu stellen sein, wie bei der 66 jährigen Frau. Und trotzdem bekommen viele dieser Frauen Kinder und gründen Familien.

    Ich selbst beispielsweise bin gerade zum 2. mal schwanger. In dieser Schwangerschaft hat mich eine Thrombose in mehreren Kopfvenen überrascht und viel hätte nicht gefehlt, und ich hätte mir mit Mitte 30 die Radieschen bereits von unten angeschaut und mein Mann wäre alleinerziehender Papa.
    Natürlich bescheinigen mir alle Statistiken ein eher niedriges Risiko für solche Komplikationen (1 : 10.000). Hilft nur weder mir noch den Kindern etwas, wenn ich eben auf der "falschen Seite" stehe... demgegenüber hat die 66jährige Frau eine unkomplizierte Schwangerschaft.

    Was sind schon Zahlen? Was sind schon Statistiken? Was zählt, ist der Einzelfall.
    In diesem Sinne wünsche ich der Frau aus dem Bericht eine schöne Rest-Schwangerschaft, eine unkomplizierte Geburt und viel Freude mit ihrem Baby :zustimm:

    Viele Grüße,
    Luna

  • Aufklärung

    • Luna78
    • 14. Mai 2011 um 14:28

    Re: Aufklärung

    Hallo,

    Zitat von "Baklava"

    Und da keiner etwas weiß müßten die beiden schon einen Gentest machen und ich auch, damit es "auffliegt". Ich denke selbst in 20 Jahren sind wir immer noch nicht so weit, dass man so einfach einen Gentest machen kann. Zudem habe ich zwei Jungs und ich habe festgestellt dass die meistens nicht so interessiert sind an der Herkunft wie Mädchen. Da hast du recht, wenn das Essen pünktlich auf dem Tisch steht ist alles in Ordnung


    Oh, wenn du dich da mal nicht täuschst :-?

    Mein Mann und ich beschäftigen uns derzeit ja auch mit der Frage, wie wir dieses Thema mit einem genetisch nicht eigenen Kind behandeln würden. Es ist lt. einer Untersuchung sogar so, dass 41 % der Jungen und "nur" 10 % der Mädchen an ihrer genetischen Herkunft interessiert sind:

    Zitat

    "Von den Kindern, die mittels anonymer Samenspende gezeugt wurden, würde ein Viertel gerne ihren biologischen Vater kennen lernen, wobei es 41% der Jungen und 10% der Mädchen sind, die daran interessiert sind. Als Motiv geben sie meist Neugier an. (Untersuchungen von Kindern bis zum Alter der Vorpubertät)"


    Quelle: http://www.lesben-kinderwunsch.de/was-sagen-d-studien.html

    Was meinen Mann und mich angeht, haben wir uns zur absoluten Ehrlichkeit dem Kind gegenüber entschieden, so uns das Glück vergönnt sein sollte, eines zu bekommen. Uns ist das Risiko einfach zu groß, dass das Kind eines Tages "über drei Ecken" auf die Wahrheit stößt und unser Schweigen dann das Vertrauensverhältnis zwischen uns und dem Kind zerstört.

    Ist ein schwieriges Thema, wirklich... :(

    Viele Grüße

    Luna

  • Embryonenspende: einige Fragen

    • Luna78
    • 18. April 2011 um 21:17

    Re: Embryonenspende: einige Fragen

    Hallo Nightwish,

    vielen Dank für den Link! :)

    Eine sehr interessante Seite (nicht "nur" wg. der Genetik).

    Ich werde in den nächsten Tagen mal ein paar Kliniken aus der Liste auf dieser HP anschreiben und Kontakt aufnehmen. :)

    Viele Grüße

    Luna

  • Welche Untersuchungen vor EMS?

    • Luna78
    • 18. April 2011 um 21:14

    Re: Welche Untersuchungen vor EMS?

    Hallo Ronja,

    wir möchten auf jeden Fall noch einmal ein Nachgespräch mit den Ärzten führen, dabei werde ich nachfragen, ob meine Schilddrüsenwerte bereits bestimmt wurden. Falls nicht, möchte ich das auf jeden Fall machen lassen. Auch bzgl. einer Gebärmutterspiegelung werde ich die Docs löchern.

    Ja, einen weiteren FA möchte ich auf jeden Fall noch konsultieren, unabhängig von dem Nachgespräch, welches wir noch führen wollen.

    Du fragst, warum wir nicht zuerst die Heterologe Insemination versuchen, bevor wir uns der EMS zuwenden.
    Mein Mann und ich sind uns darüber einig geworden, dass wir beide gleich zu dem Kind stehen wollen: Entweder als leibliche Eltern (was natürlich für uns das schönste Geschenk der Welt gewesen wäre) oder als „Adoptiv-Eltern“. Ich hätte die Befürchtung, dass bei einer HI der nicht-leibliche Elternteil (in dem Fall mein Mann), sich „außen vor“ fühlen könnte.

    Mein Mann möchte eigentlich vor einer EMS noch die beiden ICSI´s versuchen, die die KK noch hälftig finanzieren würde (diese ICSI war unsere erste). Aber ich will und kann nicht mehr. Bin körperlich und v. a. psychisch wirklich am Ende. Ich weiß zwar noch nicht genau, was mich bei einer EMS erwartet (bei der ICSI jedenfalls haben die Docs damals so getan, als ob das alles gar nicht so tragisch wäre… :P), aber mit unseren beiden ICSI´s können wir später immer noch weitermachen... ich möchte es jetzt erstmal mit EMS probieren.

    Viele Grüße :)

    Luna

  • Welche Untersuchungen vor EMS?

    • Luna78
    • 17. April 2011 um 15:37

    Hallo zusammen,

    leider haben mein Mann und ich am vergangenen Freitag nach unserer ICSI ein „negativ“ kassiert.

    Ich möchte mich nun „Plan B“ zuwenden, der Embryonenspende.

    Ich setze in diesen Weg große Hoffnungen und möchte die Bedingungen dafür möglichst optimieren.

    Die Frage, warum sich von den beiden transferierten Embryos (beide waren fünf Tage alt) keiner eingenistet hat, steht natürlich im Raum. Lag es an mir? Oder an den Embryonen?

    Falls es an den Embryonen lag, wäre die Ursache durch die Spende-Embryonen ja behoben. Falls es jedoch an mir lag, nun, dann müssten die Docs ggf. bei mir intervenieren.

    Die Ärzte hatten sich von Anfang an auf meinen Mann als Verursacher der Kinderlosigkeit eingeschossen.
    Klar, es schien ja auch so einfach zu sein: Mein Mann hatte Hodenkrebs und deshalb mussten mittels TESE Spermien gewonnen werden (daher war die ICSI für uns die einzige Möglichkeit, in Dtld. schwanger zu werden).
    Weiterhin gibt es in seiner Familie eine erblich bedingte Nierenanlagestörung (Doppelnieren).
    Bei mir wurden die Routineuntersuchungen gemacht (Krebsvorsorge, Infektionskrankheiten, Hormonstatus) und dabei wurde ein leichtes PCO diagnostiziert, was jedoch lt. den Ärzten kein größeres Problem sei. Ansonsten – so die Ärzte – sei bei mir alles i.O.
    Nach Stimulation wurden mir 19 EZ entnommen, nur 7 ließen sich befruchten, davon lebten nach 5 Tagen nur noch die beiden, welche mir dann transferiert wurden. Und auch diese beiden haben es nicht einmal bis zum positiven SS-Test geschafft. Alles in allem würde ich sagen: eine verheerende Bilanz, nicht wahr? :(

    Was mich nun natürlich interessieren würde:
    Lag das Versagen an mir (also meinen Organen) oder an den Embryonen selbst?

    Würde gerne weitere Untersuchungen bei mir vornehmen lassen, um die (organischen) Bedingungen für die Spender-Embryonen so weit es geht zu optimieren. Stoße leider bei meinen Gyns auf Widerstand, wenn ich dieses Thema anspreche.

    Daher meine Frage an euch:
    Welche Untersuchungen kann bzw. sollte eine Frau bei sich vornehmen lassen, bevor ein Embryonentransfer durchgeführt wird?
    V. a. vor dem Hintergrund, dass die Ursache für unseren Fehlschlag leider im Dunkeln liegt?

    Vielen Dank fürs Lesen
    Luna

  • Embryonenspende: einige Fragen

    • Luna78
    • 17. April 2011 um 14:51

    Re: Embryonenspende: einige Fragen

    Hallo ihr beiden,

    vielen Dank für eure Antworten, das klingt ja alles schon mal SEHR positiv! :)

    Nightwish, du schreibst, bei den Spenderpaaren wird auch die Genetik untersucht. Weißt du da vielleicht näheres? Also worauf genau geachtet wird?

    Schön, dass dieser Weg doch recht bezahlbar zu sein scheint. Das ist schon ein Unterschied zu einer ICSI in Deutschland… :eek:

    Ja, die problematische Einstellung mancher dt. Gynäkologen bzgl. der Embryonenspende haben wir auch schon mitbekommen. Da werde ich mich doch gleich mal auf die Suche nach einem Gyn machen, der bereit ist, mich auf diesem Weg zu begleiten.

    Puh, die Wartezeiten sind ja – im Zweifelsfall - ganz schön lang. Ein Grund mehr, bald mit unserem Weg zu beginnen.

    In den Ordner „EMS – wer noch“ schau ich heute abend mal rein, vielen Dank für den Tipp (wusste gar nicht, dass die Embryonenspende so abgekürzt wird… :o).

    Viele Grüße & auch euch noch einen schönen Sonntag.

    Luna

  • Embryonenspende: einige Fragen

    • Luna78
    • 16. April 2011 um 15:36

    Hallo zusammen,

    ich bin neu und hoffe, hier Antworten auf meine Fragen zur Embryonenspende zu bekommen, da die Informationen, die man hierzulande zu dem Thema erhält, ziemlich dürftig sind (finde ich).

    Nachdem mein Mann und ich nach unserer ICSI gestern das „negativ“ erhielten, ist die Embryonenspende für uns aktuell geworden. Gerne würden wir dazu nach Tschechien gehen, weil das für uns am nächsten ist. Ich hätte dazu ein paar Fragen und wäre dankbar für Antworten, gerne auch Erfahrungsberichte und Klinikempfehlungen:

    - ist eine Embryonenspende in CZ tatsächlich möglich (möchte das nur noch einmal absichern)?

    - kann man Wünsche äußern bzgl. des Aussehens des Spenderpaares? Natürlich würden wir uns wünschen, dass es uns möglichst ähnlich sieht…

    - werden die Spenderpaare dort ebenso auf Infektionskrankheiten getestet wie hier?

    - an welchem Entwicklungstag werden die Embryonen in CZ transferiert?

    - mit welchen Kosten ist eine Embryonenspende in CZ verbunden? Bitte nicht falsch verstehen, ich weiß, dass eine solche Frage in Verbindung mit menschlichem Leben unethisch anmutet, denn das (menschliche) Leben als solches ist natürlich unbezahlbar. Aber wir haben durch die KIWU-Behandlung in Deutschland hohe Ausgaben gehabt und wollen wissen, worauf wir uns in etwa einstellen müssen, damit wir besser planen können (Zeitpunkt).

    - Kann man mit den Kliniken auf deutsch kommunizieren? Oder auf englisch?

    - Sind Beratungs- bzw. Behandlungstermine auch am Wochenende (oder zumindest am Freitag nachmittag/abend) möglich?

    - Kann/Darf die medikamentöse Vorbereitung auf den Transfer in Deutschland stattfinden?

    - Welche Wartezeit zwischen unserer (leider erfolglosen) ICSI und einem Embryonentransfer müssen wir einhalten?

    - muss die Frau Immunsuppressiva einnehmen? Immerhin ist der Spenderembryo ja gänzlich „fremdes“ Gewebe? Müssen weitere Medikamente von der Frau eingenommen werden?

    - Die Schwangerschaft (und Geburt) würde ja dann wieder in Deutschland stattfinden. Darf man offen mit den Ärzten über die „Entstehung“ der Schwangerschaft reden? Oder muss man mit negativen Konsequenzen rechnen, wenn „es“ rauskommt?

    - ist die Anzahl der Embryonen, die man sich in CZ einsetzen lassen kann, begrenzt? Wenn ja, auf wie viele?

    - Könnt ihr ganz konkret Kliniken empfehlen?


    Ich weiß, ganz schön viele Fragen…
    Ich wäre trotzdem sehr dankbar für Antworten zu diesem in Deutschland leider nicht ganz unproblematischen Thema.

    Viele Grüße

    Luna78

  • Vida Fertility Institute

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