Hallo zusammen,
leider haben mein Mann und ich am vergangenen Freitag nach unserer ICSI ein „negativ“ kassiert.
Ich möchte mich nun „Plan B“ zuwenden, der Embryonenspende.
Ich setze in diesen Weg große Hoffnungen und möchte die Bedingungen dafür möglichst optimieren.
Die Frage, warum sich von den beiden transferierten Embryos (beide waren fünf Tage alt) keiner eingenistet hat, steht natürlich im Raum. Lag es an mir? Oder an den Embryonen?
Falls es an den Embryonen lag, wäre die Ursache durch die Spende-Embryonen ja behoben. Falls es jedoch an mir lag, nun, dann müssten die Docs ggf. bei mir intervenieren.
Die Ärzte hatten sich von Anfang an auf meinen Mann als Verursacher der Kinderlosigkeit eingeschossen.
Klar, es schien ja auch so einfach zu sein: Mein Mann hatte Hodenkrebs und deshalb mussten mittels TESE Spermien gewonnen werden (daher war die ICSI für uns die einzige Möglichkeit, in Dtld. schwanger zu werden).
Weiterhin gibt es in seiner Familie eine erblich bedingte Nierenanlagestörung (Doppelnieren).
Bei mir wurden die Routineuntersuchungen gemacht (Krebsvorsorge, Infektionskrankheiten, Hormonstatus) und dabei wurde ein leichtes PCO diagnostiziert, was jedoch lt. den Ärzten kein größeres Problem sei. Ansonsten – so die Ärzte – sei bei mir alles i.O.
Nach Stimulation wurden mir 19 EZ entnommen, nur 7 ließen sich befruchten, davon lebten nach 5 Tagen nur noch die beiden, welche mir dann transferiert wurden. Und auch diese beiden haben es nicht einmal bis zum positiven SS-Test geschafft. Alles in allem würde ich sagen: eine verheerende Bilanz, nicht wahr? ![]()
Was mich nun natürlich interessieren würde:
Lag das Versagen an mir (also meinen Organen) oder an den Embryonen selbst?
Würde gerne weitere Untersuchungen bei mir vornehmen lassen, um die (organischen) Bedingungen für die Spender-Embryonen so weit es geht zu optimieren. Stoße leider bei meinen Gyns auf Widerstand, wenn ich dieses Thema anspreche.
Daher meine Frage an euch:
Welche Untersuchungen kann bzw. sollte eine Frau bei sich vornehmen lassen, bevor ein Embryonentransfer durchgeführt wird?
V. a. vor dem Hintergrund, dass die Ursache für unseren Fehlschlag leider im Dunkeln liegt?
Vielen Dank fürs Lesen
Luna