Hallo liebe Forumsmitglieder,
mein Mann und ich haben Anfang Juni unser Erstgespräch in Brüssel zur Embryonenadoption. Wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht und freuen uns schon sehr.
Seit 1 1/2 Jahren haben wir einen Tiefschlag nach dem anderen bekommen. Zum Schluss musste unser Kiwu-Doc leider bestätigen, dass es für mich (mittlerweile 34) leider hier in Deutschland keine Hilfe gibt. Außer durch ein Wunder werde ich wahrscheinlich nie schwanger, da ich höchstens 1 x im Jahr einen Eisprung habe.
Durch Zufall habe ich Ende letzten Jahres einen Bericht über Embryonen-Adoption im Fernsehen gesehen. Mit Herzklopfen erzählte ich meinem Mann davon, was er davon hält (da es eindeutig an mir liegt, wäre grundsätzlich eine Eizellspende auch möglich, was wir beide aber nicht möchten). Und er war genau wie ich begeistert! Dann kam Anfang des Jahres der "Frontal-"Bericht im ZDF. Darauf hin haben wir uns mit Brüssel in Verbindung gesetzt und vor 2 Wochen endlich einen Termin bekommen. Mein Mann konnte direkt mit dem zuständigen Professor (der fließend Deutsch spricht) sprechen, der sehr nett war.
Ich würde mich freuen, von anderen zu hören, die auch "überzählige" Embryos von Kiwu-Paaren für ihren Kinderwunsch "adoptieren" (die Adoption ist übrigens streng anonym).
Was ich bis jetzt hier gelesen habe, greifen diejenigen, die Eizelle und Spendersamen benötigen, auf extra Spender zurück. Wenn ja - warum eigentlich? "Nur" wegen der höheren Chancen, weil lediglich sehr junge Spenderinnen Eizellen zur Verfügung stellen? Wir wissen, dass bei uns die SS-Chance pro Transfer nur bei ca. 15 % liegen wird. Aber es kommt uns nicht so sehr auf die Zeit an. Außerdem: unsere Chance jemals "so" schwanger zu werden, liegt um die 5 % (eher noch niedriger)wieviel sind da 15 % pro Transfer!
Schön, wenn ihr mir zu diesem Thema schreiben könntet und viel Glück bei euren Behandlungen!
Narzisse