Hallo Zusammen,
ich bin neu hier im Forum (vielen Dank an alle, die ein solches Forum möglich machen und füttern) und habe zwei brennende Fragen:
Wer von euch hat ein Geschwisterkind durch Eizellspende bekommen und wie funktioniert das Familienleben heute?
Wir haben bereits ein eigenes Kind und müssen für ein Geschwisterkind den Weg der EZSP gehen. Das ist leider überhaupt nicht leicht, da ich nicht weiss, wie sich diese Entscheidung später auf das Kind/die Kinder auswirken würde (leider habe ich auch im Internet nicht so viel dazu gefunden). Natuerlich/Hoffentlich wird man es genauso lieben und verwöhnen, aber davor habe ich auch Bedenken.
Was, wenn es nicht so ist? Ist es bei euch allen wirklich kein Unterschied gewesen?
Ich persönlich finde, dass es keine "größeren" Wunschkinder gibt als die, die durch EZSP/Embryonenspende entstanden sind, aber wird das Kind das auch so sehen. Man liest immer wieder, dass "Spenderkinder" spüren, dass sie nicht so ganz in die Familien "gehören".... bzw. dass sie spüren, dass etwas nicht stimmt.
Zweitens:
Habt ihr euch alle sehr bewusst für eine anonyme Spende entschieden? (die wenigsten im Forum haben eine offene Spende gewählt).
Ich weiss immer noch nicht, ob ich eine offene oder anonyme Spende möchte. Man muss sich bei der anonymen Spende völlig dem Klinikteam aussetzen - das fällt mir schwer.
Plus: wäre es nicht völlig unfair dem Geschwisterkind nie sagen zu können, wer die genetische Mutter ist?
Andererseits habe ich mal probeweise auf einigen US-Seiten gestöbert und da war ich völlig überfordert. Irgendetwas stört immer... man ist ja anspruchsvoll
und kommt nie auf einen grünen Zweig. Plus: der Grad der Selektion ist schon sehr geschäftsähnlich.
Ich wäre sehr, sehr dankbar für viele Antworten - gerne auch per PN - wir ihr mit diesen Themen umgegangen seid.
Grüße, Mumtobe2011