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orale Medikamente und Verdauungsprobleme

  • mensa234
  • 4. März 2010 um 08:15
  • Erledigt
  • mensa234
    2-Zeller
    Beiträge
    27
    • 4. März 2010 um 08:15
    • #1

    Liebe Expertinnen und Experten,

    ich bin zur Zeit in der Vorbereitung auf eine EZS und nehme oral v.a das Östrogen ein, aber dazu noch Prednison und ASS. Progesteron vaginal.

    Was tue ich jetzt, wenn mich das zur Zeit in meinem Umfeld ausgebrochene Durchfallvirus erwischt und ich mit Übelkeit, Erbrechen und eben Durchfall zu tun bekommen?Dann ist die Versorgung mit Östrogen über den Magen-Darm-Trakt doch nicht mehr sicher?

    Muss ich mir für diesen Notfall Östrogenpflaster besorgen - wenn ja, dann welche und wie dosieren? Ich nehme 3x2mg Estradiolvalerat (Progynova).

    Oder kann ich das Östrogen im Notfall auch vaginal zuführen? Kann man da einfach so hin und her wechseln?

    Dies fragt sich eine etwas besorgte

    mensa234

  • tomnat1
    Blastozyste
    Beiträge
    940
    • 4. März 2010 um 13:26
    • #2

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    Hallo Mensa,

    du kannst norfalls Progynova auch vaginal nehmen. Ich nehme es ab 2 ZT vaginal. Ob hin und her wechseln gut ist, weiß ich nicht.
    Ich soll 1 Tag vor TF die Medis (auch Utrogest) oral nehmen wegen dem TF. Und dann weiter vaginal.
    Östrogen soll vaginal auch besser wirken, weil keine Leberpassage ( nennt man das so?) stattfindet.

    LG Tomnat

    Nach 12 Versuche

    [Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/tick/18/06/2012/37/2/Melina/0/0/0/0.png]

  • Dr. Wegmann
    8-Zeller
    Beiträge
    139
    • 4. März 2010 um 17:52
    • #3

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    Hallo,

    Wenn nicht innerhalb von 2 Stunden nach der Tabletteneinnahme eine durchfallartige Darmentleerung stattfindet, passiert nichts.
    Sonst ist es in der Tat eine günstige Alternative, auf eine vaginale Applikation umzusteigen. Ideal wäre, dann bei dieser Applikationsform bis auf Weiteres zu bleiben, um Dosisschwankungen im Blut zu vermeiden.

    Alles Gute!

    Dr. N. Wegmann

  • mensa234
    2-Zeller
    Beiträge
    27
    • 10. März 2010 um 18:07
    • #4

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    Sehr geehrte Frau Dr. Wegmann,

    auch wenn es vielleicht ein etwas unangenehmes Thema ist, muss ich doch noch einmal nachfragen: was heißt denn durchfallartig?
    Ich hatte jetzt über mehrere Tage 1x täglich morgens nach dem Frühstück (und der 1. Gabe Estrofem von dreien) Stuhlgang, der entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten (ich neige eher zur Verstopfung) weich-breiig war.
    Kann ich denn dann noch von einer ausreichenden Resorption ausgehen? Wo wird denn Östrogen überhaupt resorbiert?
    Ich vermute, dass Stress für das Ganze verantwortlich ist.
    Muss ich mir Sorgen um die Östrogenversorgung machen?

    Auf Antwort hofft
    mensa234

  • mensa234
    2-Zeller
    Beiträge
    27
    • 10. März 2010 um 18:22
    • #5

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    Kleiner Nachtrag zu meiner Frage: Gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten (wenn wir alle doch oral Östrogene zuführen müssen und noch das eine aoder andere zusätzlich) kommt es doch häufiger zu Übelkeit, Erbrechen, ... oder auch medikanmentenbedingt zu Verdauungsstörungen - vielleicht machen sich ja noch andere hier Gedanken??

    mensa234

  • Asti
    Morula
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    497
    • 10. März 2010 um 19:35
    • #6

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    Hallo mensa und liebe Docs,
    ich mach mir auch Gedanken darüber. Ich habe eh einen Reizdarm (Durchfallvariante). Dann war ich ja im Dezember schwanger und habe dann noch stärkeren Durchfall bekommen. Dann hatte ich ja bei 6+5 die FG und hab mir auch Sorgen gemacht, dass mein Körper die Medis nicht richtig aufgenommen hat. Deswegen möchte ich beim nächsten Versuch ganz gerne auf Estradiol-Pflaster umsteigen, damit mein Magen-Darm-Trakt nicht so belastet wird und die Medis auch gut aufgenommen werden. LG Asti

    2x EZS + 3 x Kryo Gennet Liberec

    Geburt unserer süßen Tochter im August 2011

  • Dr. Wegmann
    8-Zeller
    Beiträge
    139
    • 11. März 2010 um 15:50
    • #7

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    Hallo

    Durchfall bedeutet schon eine richtig wässrige Konsistenz. Eine breiartige Stuhlentleerung sollte kein Problem darstellen.

    Alles Gute!

    Dr. N. Wegmann

  • mensa234
    2-Zeller
    Beiträge
    27
    • 11. März 2010 um 16:07
    • #8

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    Danke, Frau Dr. Wegmann!

    Aus der Lebensmittel-Personalhygiene kenne ich noch die Häufigkeit der Stuhlentleerungen als Kriterium. Von Durchfall spricht man da, wenn ein Mitarbeiter zwei oder mehr dünnflüssige Stuhlentleerungen pro Tag hat.

    Wäre das für uns auch ein Kriterium?

    Da es bei mir bei der einen Darmentleerung zur gewohnte Zeit am Tag blieb - nur halt viel weicher als sonst und mit sonstigen Verdauungsbeschwerden wie Unruhe undGasbildung im Darm - habe ich mich zunächst nicht weiter um die Resorption gesorgt.

    Wo werden denn Östrogene aus oralen Medikamenten überhaupt resorbiert? Ist der Resorptionsort wie für die meisten Nährstoffe der Dünndarm?

    Viele Fragen - vielleicht haben Sie eine Antwort?

    mensa234

  • mensa234
    2-Zeller
    Beiträge
    27
    • 13. März 2010 um 11:37
    • #9

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    schubs

  • mensa234
    2-Zeller
    Beiträge
    27
    • 24. März 2010 um 20:30
    • #10

    Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme

    als Nachtrag:
    3
    ich bin bisher vom Virus verschont geblieben (aber meine große Tochter ist damit inzwischen im Krankenhaus) - für alle Fälle habe ich mir Estradiolpflaster verschreiben lassen.
    Um die dosierung richtig einschätzen zu können, habe ich mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen und die Fachinfos mit meinem FA besprochen. Die Äquivalenzdosis zu 2 mg Estradiolvalerat oral entspricht einem 50er-Pflaster.
    Soviel noch dazu

    mensa234

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