Re: Antibiotika und Embryotransfer
Hallo
Was für Antibiotika sind das denn?
Und wogegen?
Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann
Re: Antibiotika und Embryotransfer
Hallo
Was für Antibiotika sind das denn?
Und wogegen?
Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann
Re: Progynova und Schilddrüsenwert
Hallo
Die Dosis für den Zeitraum der Behandlung bitte genau gleich lassen.
Wenn eine Schwangerschaft eingetreten ist, bitte innerhalb der ersten Schwangerschaftswochen das TSH erneut bestimmen lassen und dann ggf. die Medikation anpassen. Häufig ist der Bedarf an Schilddrüsenhormonen in der Schwangerschaft dann etwas erhöht und man muss die Hormondosis leicht steigern.
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: Ergänzung zur Medikationsfrage!
Hallo, Emma
Ja, bis zum Nachweis eines Herzschlags im Ultraschall (Ca. 6. SSW) einmal tgl. weiternehmen.
Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann
Re: Medikation nach positiven Schwangerschaftstest
Liebe Emma
Ja, die Medikamente sind so ausreichend.
Alles Gute!
Dr. N. Wegmann
Re: Fragen zur Progynova Anwendung
Liebe Anuschka
Herzlichen Glückwunsch zum positiven Test!
Und bitte das Progynova KEINESFALLS stoppen, sondern solange wie das Utrogest und die Folsäure nehmen, d.h. bis zur 12. SSW.
Wenn Sie dies vorher absetzen, riskieren Sie einen Abort durch den Östrogenentzug.
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: Wieviel Utrogest nach dem TF???
Hallo Wuschel
Man kann z.B. je morgens und abends 400 mg Utrogestan vaginal nehmen und abends zusätzlich vaginal 1 Ampulle Crinone 8%.
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: Ausschleichen Progesteronmedikation
Hallo
Die Progesteronwerte im Blut sind nicht relevant.
Sie können für eine Woche erst einmal die Spritzen weglassen. Die Woche drauf das Crinone (ist dann schon 13. Woche), ab da produziert die Plazenta dann ganz sicher selbst schon die Hormone und die Gaben von aussen sind nur noch reine Sicherheitsmassnahmen.
Dann jeweils im 2-Tagestakt jeweils 1 Gabe Utrogest weglassen.
So sind Sie wirklich auf der ganz sicheren Seite.
Alles Gute und viel Glück weiterhin!
Dr. N. Wegmann
Re: Blutungen von Estrifam
Liebe sunlight
Zuerst müsste man überhaupt einmal überprüfen, ob die Blutung tatsächlich von der Schleimhaut kommt, denn manchmal gibt es auch sgn. Ektopieblutungen (Blutungen vom Gebärmutterhals), die harmlos sind. Das kann man mit einer Spekulumuntersuchung leicht sehen (gynäkologische Untersuchung).
Ansonsten gilt grundsätzlich, dass Blut embryotoxisch ist, d.h. schädigend für die Embryonen, wobei dies wirklich von der Stärke der Blutung abhängt. Nehmen SIe am besten kurzfristig deshalb nochmal Kontakt mit Ihrer Klinik auf. So, wie es sich aber im Moment anhört, sieht alles eher harmlos aus.
Viel Glück!
Dr. N. Wegmann
Re: Schleimhautaufbau nach Abort
Hallo
Ja, es kann sehr gut sein, dass sich nach einem Abort (mit oder ohne Ausschabung) die Schleimhautverhältnisse ändern.
Was man gut machen könnte in diesem Fall, wäre, mit Beginn der nächsten Mens nochmal einen Probezyklus durchzuführen und dann zu schauen, wie sich die Schleimhaut nach ca. 10 und 20 Tagen im Zyklus darstellt.
Die Schleimhaut wird sich aber in jedem Falle regenerieren, keine Sorge, im schlimmsten Fall braucht es einfach ein bisschen Geduld.
Alles Gute!
Dr. N. Wegmann
Re: Embryonen
Hallo Sunlight
Vielleicht kann ich mich da schnell einschalten: bei den OPs kommt es grundsätzlich v.a. darauf an, wo genau die Myome sassen: wenn diese direkten Bezug zur Gebärmutterhöhle hatten und dort viel Platz eingenommen haben, aber dann vollständig entfernt werden konnten, erhöhen sich die Implantationsraten sogar, da der "Fremdkörper" weg ist.
Das gleiche gilt für Polypen in der Gebärmutterhöhle und Septen (Trennwände in der Gebärmutterhöhle).
Aber ein generelles Urteil abzugeben ist relativ schwierig, da jeder Fall anders ist.
Alles Gute jedenfalls!
Dr. N. Wegmann
Re: Ab wann Cortison
Liebe Ellila
Wenn keine immunologische Problematik wie z.B. eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse besteht, kann man das Cortison gut erst ab Transfer geben bis zum Nachweis der positiven Herzaktion in der 6.-7. SSW.
Wir hier geben immer Dacortin 5 mg Tbl. 1 x tgl. (in Deutschland heisst das Präparat Decortin oder Prednison).
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: 3. ICSI neg. Und jetzt?
Hallo!
Bekanntermassen hängt die Erfolgschance auf eine Schwangerschaft zu einem grossen Prozentsatz von der Embryoqualität ab. Und diese ist stark an die Qualität der Eizelle gekoppelt, diese wiederum proportional ans mütterliche Alter.
Eine Frau mit 40 hat bereits einen relativ hohen Anteil an aneuploiden Eizellen (Eizellen mit nicht intakter genetischer Ausstattung) und selbst wenn es zu einer Schwangerschaft kommen sollte, muss man mit einer sehr hohen Rate an Fehlgeburten rechnen leider.
Das hiesse in Ihrem Fall, dass man eine Eizellspende mit 40 Jahren durchaus in Erwägung ziehen kann.
Mit Spendersamen würde ich noch warten. Wenn man ggf. nochmals die Möglichkeit einer IMSI hätte, könnte man hiermit die optimalen Spermien aussuchen für die Injektion und eine gesunde Eizelle (einer Spenderin) wäre sogar in der Lage, gewisse Defekte am Spermium zu kompensieren.
Eine Reise (Auto/Flug) selbst ncoh am selben Tag des Transfers ist in aller Regel kein Problem.
Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann
Re: Prednison bis wann?
hallo,
normalerweise gibt man in "Standardfällen" das Cortison bis zum Nachweis einer positiven Herzaktion im Ultraschall und schleicht es dann über drei Tage aus (drei Tage je die halbe Dosis, d.h. 2.5 mg). Bei einer Autoimmunerkrankung kommt es ein bisschen darauf an, wie Sie von den Schilddrüsenparametern eingestellt sind?
Man könnte das Prednison in diesem Fall sicherheitshalber bis zur 10. oder 12. SSW weitergeben.
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: Progesteron: Wechsel Medikament und Körpergewicht
Hallo
Mit 42 kg Körpergewicht sollten die 600 mg Utrogest gut ausreichen. Wenn Ihnen die Mittagsgabe zu umständlich ist, können Sie auch 400 mg morgens und 400 mg abends applizieren (800 mg insgesamt Tagesdosis), alles immer vaginal. Eine Progesteronmessung im Blut macht nicht viel Sinn.
Und bei Bedarf kann man ohne Probleme auf Utrogest morgens 200 mg und mittags 200 mg plus Crinone abends umsteigen.
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: "Ein Mal ist kein Mal?" 2. EZS ?- irgend etwas anders machen?
Hallo
Abzuklären wäre bei der Frau: Gerinnungsstatus incl. Homocystein und Lupus-Antikoagulans, sowie Anatomie der Gebärmutter (Myome? Septen? Wasseransammlungen in den Eileitern?). GGf. grobe Abklärung der wichtigsten immunologischen Faktoren (auch wenn man häufig in der Tat Cortison gibt, gibt es dennoch andere Befundkonstellationen, die anders behandelt werden).
Beim Mann wäre interessant zu wissen der Karyotyp (Chromosomenuntersuchung aus dem Blut) und ev. ein TUNEL-Test (spez. Samenuntersuchung, bei der der Anteil von Chromosomenbrüchen in den Spermien getestet wird). Je nach Resultat ggf. noch andere, spezifischere Tests am Samen.
Freundliche Grüsse, Dr. N. Wegmann
Re: Magnesium prophilaktisch gegen Abort?
Hallo
Magnesium wirkt entspannend auf die glatte Muskulatur im Körper (wie es auch der Gebärmuttermuskel ist) und kann als Unterstützung zur Prophylaxe von vorzeitigen Wehen in der Schwangerschaft genommen werden.
Einen Abort in dem Sinne verhindern kann es aber nicht. Bei leichten Blutungen in der Früh-SS kann man es aber nehmen oder später in der SS bei häufig hartem Bauch.
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: Bauchspiegelung nötig? Kostenübernahme
Hallo,
wenn Sie 2007 schon eine unauffällige Bauchspiegelung und zwischenzeitlich keine Infektionen im Genitalbereich hatten und man keine suspekten Flüssigkeitsansammlungen im Ultraschall sieht, ist die Indikation für eine Bauchspiegelung in der Tat ein wenig fraglich. Falls Ihr Kinderwunschzentrum aber dennoch dringenden Wert darauf legt, kann man es vor der KK mit starken oder sogar invalidisierenden Unterbauchschmerzen rechtfertigen.
Eine Hydrosalpinx kann durchaus eine Problematik darstellen, da die dort vorhandene Flüssigkeitsansammlung die Einnistung der Embryonen empfindlich stören kann.
Viele Grüsse und alles Gute!
Dr. N. Wegmann
Re: orale Medikamente und Verdauungsprobleme
Hallo
Durchfall bedeutet schon eine richtig wässrige Konsistenz. Eine breiartige Stuhlentleerung sollte kein Problem darstellen.
Alles Gute!
Dr. N. Wegmann
Re: Probleme mit HE
Hallo,
2 mg Progynova sind eigentlich eine nicht so hohe Dosis.
Nehmen Sie die Hormone wegen vorzeitiger Wechseljahre und hätten ohne diese Probleme wie Wallungen etc.?
Sonst wäre auch als Alternative eine Pille zu überlegen. Oder Cyclacur, was den Zyklus in den Griff bekommen sollte.
Oder Sie versuchen mal das Schema: zu Zyklusbeginn, d.h. ab Menstag 1 oder 2 Start mit 4 mg Progynova tgl. für 11 Tage alleine und dann für 10 Tage ZUSÄTZLICH Utrogestan 400-0-400 mg vaginal (wirkt besser über diesen Weg), damit sollte sich theoretisch auch eine gute Zyklusstabilität erreichen lassen.
Haben Sie mal per Ultraschall Zysten, Myome, Polypen ausschliessen lassen?
Und keine Sorge, auch wenn der Zyklus unregelmässig ist, ist das für eine weitere Behandlung kein Problem!
Alles Gute, Dr. N. Wegmann
Re: Verschiebung der Regel nach Gebärmutterspiegelung
Hallo,
wenn Sie nach dem Eingriff so lange leicht geblutet haben, ist es normal, dass keine andere Mens mehr gekommen ist, da die Schleimhaut bereits abgeblutet war. Die nächste Regel kann sich durchaus deutlich verschieben, dies ist medizinisch absolut unbedenklich.
Alles Gute!
Dr. N. Wegmann
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