Liebe Ärzte!
Ich habe im August am Ende der 19. SSW meine kleine Tochter verloren. Sie hatte eine occipitale Encephalocele. Ich habe in den Jahren davor wegen Kinderwunsch fast ständig Präparate mit 800 µg Folsäure genommen. Eigentlich hatte ich gedacht, damit auf der sicheren Seite zu stehen, leider war dem nicht so.
In Vorbereitung auf einen eventuellen neuen Versuch würde ich jetzt lieber hochdosierte Folsäure( 5 mg) einnehmen. Sehen Sie das kritisch, oder denken Sie, daß das in meinem Fall sinnvoll wäre? Müssen dazu auf jeden Fall die Vitamine B6 und B12 genommen werden?
Die Untersuchung des Fruchtwassers( das hatte ich im Krankenhaus zur Ursachenforschung noch punktieren lassen) hatte keine genetischen Auffälligkeiten ergeben. Dennoch wurde mir vor einer erneuten Schwangerschaft eine genetische Beratung empfohlen. Das verstehe ich nicht so richtig. Könnten Sie mir erklären, warum das sinnvoll sein soll, zumal ich EZS hatte und wieder haben würde? Das auswertende Labor wußte allerdings sicher nichts von der EZS.
Vielen Dank schon jetzt für Ihre Hilfe!
LG Ilse