Liebe Mädels,
wir sind vor zwei Monaten durch Embryonenspende Eltern eines zuckersüssen kleinen Jungen geworden. Endlich wurde unser grösster Traum wahr.
Vorher haben wir uns -wie alle hier - intensiv mit dem Thema EZS/ EMS auseinandergesetzt und öfters gelesen, wie für andere Eltern das Gefühl ist,
nicht die "leiblichen" Eltern zu sein. Ihr wisst wie das gemeint ist.
Oft habe ich gelesen, dass es mit jedem Tag unwichtiger wird, wie der Zwerg zu einem gekommen ist.
Jetzt stelle ich fest, dass dies bei uns (noch) nicht der Fall ist. Ich denke oft an die Entstehungsgeschichte und manchmal macht es mich auch sehr traurig,
dass ich nicht seine "biologische Mama" bin. Wobei ich weiss, dass er ohne mich nicht da wäre ..
Da wir unseren Sohn nicht aufklären möchten über seine Entstehungsgeschichte, weil wir ihm keine Eltern präsentieren können, habe ich manchmal das
Gefühl es sei ein "geliehenes Glück" und irgendwann kommt alles raus. Das macht mich sehr traurig.
Wie war das bei Euch ? Insbesondere diejenigen von Euch, die nicht aufklären wollen ? Wurde es besser mit der Zeit ?
Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, wie Ihr damit klarkommt bzw klargekommen seid und ob es besser wurde mit der Zeit.
Herzlichen Dank !
Alles Liebe
Hortensia