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Beiträge von Julia_24

  • Wochenbettdepression nach EMS

    • Julia_24
    • 30. März 2012 um 21:16

    Re: Wochenbettdepression nach EMS

    Ihr lieben Frauen,

    ich wollte mich nochmal melden und über den Stand der Dinge berichten.
    Nachdem ich wochenlang durch die Hölle gegangen bin, habe ich vor 4 Wochen eine stationäre Therapie
    angefangen, die mir sehr gut tut. ICh habe mich lange gesträubt aber es war genau das richtige.
    Ich kann endlich meinen kleinen Sohn genießen und würde ihn niemehr hergeben. Allerdings habe ich noch einen
    langen Weg vor mir, da ich jetzt erst verstanden habe wie krank ich bin. Nehme auch Antidepressiva und kann mich wohl auf eine lange Psychotherapie
    einstellen. Aber ich habe mittlerweile die Hoffnung, dass ich am ende mit einem glücklichen Familienleben belohnt werde.
    Allen denen es ähnlich geht wie mir kann ich nur sagen: Holt euch Hilfe, wartet nicht lange! Alleine schafft man es fast nicht. Eure Kinder werden es euch später danken.

    Allen, die mir hier Mut zugesprochen haben sage ich herzlichen dank! Ich bin froh, dass hier niemand mit Schuh und Strümpfen über mich hergefallen ist.
    Mittlerweile weiss ich, dass bis zu 20% aller Frauen nach der Geburt unter einer postpartalen Depression leiden. Und gehäuft kommt das nach künstlicher Befruchtung vor. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass nun grade bei EZS/EMS Geburten diese Zahlen anders sein sollen.
    Für die, die auch eine schwere Zeit durchnmachen und sich vielleicht nicht trauen in diesem Forum darüber zu berichten kann ich nur sagen: ICh bin mir sicher, es geht vorbei und alles wird gut, wenn Ihr euch nur Hilfe holt.

    Liebe Grüße
    Julia

  • Wochenbettdepression nach EMS

    • Julia_24
    • 11. Februar 2012 um 13:02

    Re: Wochenbettdepression nach EMS

    Vielen Dank für die Rückmeldungen. Leider habe ich fast keine Zeit richtig zu antworten, da ich wirklich fast jede Minute mit dem Zwg beschäftigt bin, der jede Minute geraten werden will.
    Manchmal habe ich schon einen Lichtblick aber oft bin ich noch sehr hoffnungslos, da ich Angst habe dass es durch die besondere Situation der EMS nie gut wird. Nicht wie bei einer normalen postnatalen Deprression. Ich kann nur hoffen und abwarten.
    LG
    Julia

  • Wochenbettdepression nach EMS

    • Julia_24
    • 29. Januar 2012 um 21:31

    Re: Wochenbettdepression nach EMS

    Vielen Dank für euer Verständnis.
    Ich habe am Mittwoch eine Termin bei einer Psychologin. Mir ist klar, dass ich es alleine nicht schaffe.
    Ich habe nur soche Panik, dass es bei mir niemlas besser wird, da die EMS eben doch was anders ist als das leibliche Kind, oder?
    Komisch, bei meinem Großen macht mir das gar nix aus, bzw. habe ich niemlas ein Problem gehabt wegen der Herkunft. Im Gegenteil ich war und bin sooo dankbar.
    Ich hoffe, so sehr, dass ich es in den Griff bekomme. Mir tut der kleine sooo leid.
    Ich kann leider nicht so ausführlich berichten, da ich zu nihcts mehr komme. Junior ist zu allem übel auch noch von Koliken geplagt......
    Liebe Grüße

  • Wochenbettdepression nach EMS

    • Julia_24
    • 26. Januar 2012 um 15:43

    Hallo Ihr Lieben,

    ich wieß, das Thema passt nicht so richtig in diesen Ordner, aber ich hoffe hier die meisten Leserinnen zu erreichen.
    Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass es viele liebe Mitstreiterinnen gibt, die so gerne ein Baby hätten und dieses Post etwas befremdlich finden.
    Aber ich weiß mir grad keinen Rat mehr und weiß auch ausserhalb dieses Forums nicht, wie ich mich über EZS EMS austauschen soll.

    Um es kurz zu machen, ich habe jetzt meinen 2. Sohn nach EMS bekommen. Beim ersten war alles Friede/Freude/Eierkuchen. Das Wochenbett war ein Fest der Glückseeligkeit. Ich liebe meinen Sohn abgöttisch, von der ersten Minute an.

    Beim 2. gehts mir schlecht, um es mal schnell auf den Punkt zu bringen. Meine SS war eine Katastrophe und auch sonst ist nichts wie erwartet. Ich glaube noch nicht mal, dass die EMS das große Problem ist sondern dass ich einfach eine Depression habe, aber ich weiß leider im Moment nicht mehr was ich denken soll.

    Gibt es hier jemand dem es ähnlich ergangen ist? Würde mich über Rückmeldung freuen, gerne auch per PN.

    Liebe Grüße
    Julia

  • Wo fang ich an-riesenpanik wegen Verwechslung

    • Julia_24
    • 2. Januar 2012 um 19:52

    Re: Wo fang ich an-riesenpanik wegen Verwechslung

    Vielen Dank euch allen fürs Mutmachen.
    Es geht mir schon etwas besser. Heute konnte ich mich schon ab und an ganz von dem "indianergedanken" frei machen.
    Habe dann auch helle Wimpern entdeckt und hoffe weiter.....
    Save und Mumtobe, ward ihr auch in Spanien?
    Hab heute nochmal Post aus BCN bekommen, sie seien sich wohl ganz sicher, das alles ok gegangen ist und ich nur etwas abwarten soll.
    Hm, ist im Moment sehr schwer für mich. Meine Schwiegermutter macht mich auch schon wahnsinnig mit ihren Bemerkungen wie dunkel er doch sei. In ihrer Familie sind wohl alle Kinder blond und blauäugig und die hat schon so nen leichten "Rassenwahn". Hat mich schon beim ersten Kind genervt, der viel heller war. Da kamen immer so bemerkungen wie " oh, der ist ja ganz dunkel. Woher hat er das denn? - Von mir! - Ach, warst du dunkelhaarig als Baby? - Nö, hellblond, deshalb Renn ich auch schon mein ganzes Leben mit dunkelbraunen Haaren rum! :o *grrrrr*
    Aber ich schweife ab.
    Wollte jetzt mal 2 Wochen abwarten und dann ggf. BCN nochmal Anfragen.
    LG

  • Wo fang ich an-riesenpanik wegen Verwechslung

    • Julia_24
    • 1. Januar 2012 um 21:57

    Re: Wo fang ich an-riesenpanik wegen Verwechslung

    Noemi,
    Danke fürs mutmachen.
    Wir wollen ja auch früh aufklären. Aber wie gesagt befürchte ich im Moment den Supergau und ein nicheuropäisches Baby. Das fände ich tatsächlich eine Katastrophe da es total offensichtlich ist, das was nicht stimmt und mein Sohn nicht die Wahl hätte wem er es sagt.
    Der arme Schatz. Er ist wirklich so süß!
    Ach Mann, weiss im Moment nicht wohin mit mir.....

  • Wo fang ich an-riesenpanik wegen Verwechslung

    • Julia_24
    • 1. Januar 2012 um 21:53

    Re: Wo fang ich an-riesenpanik wegen Verwechslung

    Danke für die Antworten.
    Ronja, ich dachte auch, dass EZS und Samenspende den besseren Match gibt. Sollte es auf dem Papier auch sein. Mit dem dunkleren könnte ich mich ja sogar noch abfinden mittlerweile, hab selbst fast schwarze Haare und für die Haut müssen hallt die Verwandten herhalten (gibt ein paar dunkle).
    Im Moment mach ich mir aber die größten Sorgen ob er überhaupt europäisch ist. Er wirkt fast wie ein Indio/eskimokind. Vielleicht ist das bei mir auch schon Wochenbettdepression oder so, aber ich in schon zu keinem normalen Urteil mehr fähig. Aber ich denke nur noch an meine Familie und die beiden Jungs, die ich in einem Strudel an fragen und Häme untergehen sehe.
    BCN sagt erst mal, es kann keine Verwechslung sein und ich soll noch etwas abwarten, bis man wirklich etwas über Babys aussehen sagen kann. Und mir keine Sorgen machen :/
    Glück, wo warst du denn zur Spende, auch Spanien? Wie dunkel war dein kleiner denn? Und wie waren die Haare?
    Danke fürs "zuhören"!
    Euch allen auch ein schönes neues Jahr!

  • Wo fang ich an-riesenpanik wegen Verwechslung

    • Julia_24
    • 31. Dezember 2011 um 21:30

    Hallo,

    Vielleicht kennen mich hier noch manche.
    Ich habe im letzten Jahr recht wenig geschrieben, da ich doch ziemlich eingespannt war mit Kind und Job.
    Jetzt bin ich vor ganz kurzem wieder Mama nach EMS geworden.
    Unser erster Sohn ist auch das Ergebnis einer EMS im IM Barcelona. Bei ihm war's eine Embryoadoption, trotzdem sieht er lustigerweise aus wie wir.
    Der 2. Versuch war eine EZS mit Samenspende, d.h. Die Spender wurden extra für uns ausgesucht. sie haben angeblich grünbraune Augen und braune, bzw. Mittelbraune Haare und helle Haut. Wir haben dunkel und hellbraune Haare und mitteleuropäische Haut und beide grün braune Augen, sind also keine nordischen Typen.
    Jetzt haben wir hier ein kohlrabenschwarzes Baby bekommen. Die ganze SS hatte ich übrigens Panik, dass die Spenderangaben nicht passen oder etwas Verwechselt wurde. Und jetzt scheinen meine schlimmsten Befürchtungen wahr zu werden. Bitte versteht mich nicht falsch. Das Baby ist so süß und wir haben ihn sehr lieb. Aber ich habe solche Angst was mit ihm und unserer Familie passiert, wenn etwas so offensichtlich nicht stimmt.
    Im Moment mach ich mich damit froh erst mal abzuwarten. Er hat eine schwarze Fellmütze als Haare, ist total braun, wobei er z.Z. noch Gelbsucht hat unddas von Anfang an (biliwett allerdings nicht extrem....) und die Augen scheinen auch ehr dunkel. Also auch für spanische Verhältnisse ist er super dunkel. Es ist tatsächlich schon uneuropäisch. Jetzt kann sich das alles ja noch ändern, aber eben auch nicht.
    Hattet ihr schon mal von offensichtlichen Verwechslungen gehört? Spinn ich rum oder ist das eine Wochenbettdepression?
    Panik 2h vor Jahreswechsel, das hat mir gefehlt .......
    Wie kann ich das mit meiner Familie (ich denke vor allem an unsere 2 Söhne) überstehen, ohne dass wir allzu grossen Schaden nehmen?
    Aufklären wollen wir ohnehin mal, aber doch nicht zwanghaft von aussen.
    LG
    Julia

  • wer von euch"EZSP IM JANUAR 11"?

    • Julia_24
    • 30. Januar 2011 um 21:54

    Re: wer von euch"EZSP IM JANUAR 11"?

    Hallo Möndli,
    Stell schon mal den Sekt kalt. Das war sicher ne
    Einnistumgsblutung. Bei meinen 5 versuchen war ich 2 x schwanger und hatte nur bei denen nach ca 1 Woche eine leichte Blutung.
    Viel Glück!
    Julia

  • Wer steht vor seinem Transfer?

    • Julia_24
    • 28. Januar 2011 um 20:19

    Re: Wer steht vor seinem Transfer?

    Ich soll am 7.Februar zum Bluttest, ich werde aber vorher noch einen Pipitest machen. Hab ich bei den vorherigen Versuchen auch so gemacht und der Pipitest hat immer richtig angezeigt.
    Ich war im IM in BCN in Behandlung. Dem IM verdanken wir auch unseren gut 1 Jahr alten Jungen. Diese Warteschleife ist daher deutlich anders als die zahllosen zum ersten Kind, da bei mir fühlbar der Druck weg ist. Dazu ist Mini noch krank und läßt mir keine Zeit zum Grübeln.
    Aber ich horche natülich ständig in mich hinein und hoffe.... kann aber irgendwie nix fühlen.
    Blähungen hab ich keine, die hatte ich allerdings bei der ersten SS ab der 6 Woche und zwar extrem schmerzhaft. Geholfen habt Fenchel-Anis-Kümmeltee und zarte Massagen von meinem Mann.

    Ich drücke euch allen die Daumen!!

    LG
    Julia

  • Wer steht vor seinem Transfer?

    • Julia_24
    • 27. Januar 2011 um 13:02

    Re: Wer steht vor seinem Transfer?

    Ich auch, hatte schon am Montag Transfer
    bin also schon mittendrin im Hibbelwahn.

  • BCN-Ordner

    • Julia_24
    • 14. November 2010 um 21:29

    Re: BCN-Ordner

    Liebe Cala,

    dann drück ich Dir schon mal ganz fest die Daumen wegen Dezember.
    Ich hab übrigens jetzt erst geschnallt, dass du ja nicht vom IVI sondern IFV geschrieben hat. 8)
    Eigentlich hatte ich auch einen Transfer im Dezember geplant. Das hab ich zum ersten mal im Juli beim IM angesprochen. Seit dem hab ich 3-4 Ansprechpartnern dort immer wieder das selbe erzählt mit dem Effekt, dass es jetzt wohl nichts mehr wird mit Dezember. Naja, das ist nicht sooo schlimm für mich, aber ich zweifle so langsam etwas am IM. Ich habe da jetzt so einen seltsamen Kontakt, meist weiß ich nicht was die meint und ich denke, die weiß auch oft nicht was ich meine.
    Und ich habe auch so meine Zweifel, ob das im Januar klappt. Da weiß zur Zeit wohl die linke Hand nicht was die rechte macht.
    WIe schnell bist du denn an den Termin im IVF gekommen? Und welche Unterlagen wurden da gebraucht?
    Ich überlege ja tatsächlich, ob ich mich nicht nach Alternativen umschauen soll.

    Viele Grüße
    Julia

  • BCN-Ordner

    • Julia_24
    • 7. November 2010 um 11:27

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Cala,

    darf ich mich hier einfach mal so einklinken?
    Ich finde es interessant, was Du vom IM und dem IVI schreibst.
    Ich selbst war lange Zeit im IM in Behandlung. Die sind dort einen langen Weg mit mir gegangen, der zum Glück mit der Geburt meines zuckersüßen Sohnes belohnt wurde. Jetzt möchte ich es wieder im IM versuchen und bin auch tatsächlich in Vorbereitung eines Transfers im Dezember.
    Allerdings sind meine beiden "Heiligen", die damals alles für meinen Erfolg getan haben, jetzt leider beide nicht mehr da. Und zwar waren das die oft zitierten Senioras Redondo (Maria und Dr. Monica). Und die Kommunikation wegen des neuen Versuchs war bisher irgendwie super kühl und unpersönlich. Der Name Dr. Plaza fiel zwar mal, aber sonst gabs immer nur knappe Anweisungen im Befehlston. Wenn Du schreibst Dr. Plaza wirkte unsicher, meinst du das im Bezug auf sein Deutsch oder auch auf seine Kompetenz?
    Ich weiß nicht so genau, was ich jetzt machen soll. Habe ein komisches Bauchgefühl und das war es schließlich, dass mich über viele (vergebliche) Versuche beim IM gehalten hat.
    Ich dachte auch immer, dass IVI gibts schon lange in BCN? Oder war das eine andere Klinik? Wie sieht es denn mit den Wartezeiten dort aus? Und der Spenderinnenverfügbarkeit? Haben die auch was darüber gesagt, wie viele mitteleuropäisch aussehende Spenderinnen es gibt?

    Fragen über Fragen, dabei dachte ich ja lange, ich wüsste alles rund um EZS ;)

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück!!

    Viele Grüße
    Julia

  • Erfahrungen mit Myomen

    • Julia_24
    • 10. August 2010 um 21:41

    Re: Erfahrungen mit Myomen

    Hallo Babywunsch,

    ich hab mit einem 3x4cm großen Myom einen kleinen Jungen bekommen. Nach Behandlung im IM BCN.
    Ganz entscheidend ist, wo das Myom sitzt. Ich hatte ein Fundusmyom das aussen auf der GM drauf saß (also in der äußeren Schleimhaut). Da konnte es weder Einnistung noch Baby gefährden. Das Ding ist während der SS auch nicht gewachsen sondern ehr kleiner geworden. Mir hat mal eine FÄ gesagt, dass während einer Schwangerschaft das Baby versorgt wird und das Myom den kürzeren zieht. Ob's stimmt ....
    Wenn es aber ehr im inneren liegt oder am Gebärmutterhals sieht die Sache sicher anders aus.
    Warst Du schon beim Erstgespräch im IM. Die sind nämlich recht konservativ und würden nur zu einer OP raten, wenn sie auch wirklich nötig ist. Mir sagte man damals dass ich schön die Finger von dem Ding lassen soll, da jeder Eingriff ein Risiko bedeutet.

    Viel Glück
    Julia

  • BCN-Ordner

    • Julia_24
    • 13. Juli 2010 um 07:19

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Ronja,

    wir hatten einen frischen Transfer. Wir waren damals etwas länger in BCN sodass wir etwas Spiel hatten und es gab dann auch tatsächlich einen passenden Embryo. Über die Spender hatten wir die Blutgruppe, die Hautfarbe, Haar- und Augenfarbe erfahren. Und die Größe der Spenderin. Ich habe keine Erfahrung mit Transfers im eigenen Zyklus. Das besprichst du am besten im Vorgespräch. Bei EMS sollte das ja fast klappen, da man zeitlich sehr flexibel ist. Es darf halt nichts dazwischenkommen....
    Ich weiß gar nicht genau in welchem Stadium die Kryos transferiert werden. Im IM wird meines Wissens generell nach 3 Tagen transferiert d.h. an diesem Tag auch die anderen Embronen eingefroren. Wenn ich mich richtig erinnere werden die dann 1 Tag nach dem Auftauen wieder eingesetzt.

    Ich wünsche Dir viel Glück!
    Julia

  • BCN-Ordner

    • Julia_24
    • 10. Juli 2010 um 09:44

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Ronja,

    wir waren letztes Jahr im IM mit EMS erfolgreich und haben ein ganz süßen Jungen bekommen.
    Es gibt ja sozusagen 2 Arten von EMS: Embryoadoption und EZS + Samenspende.
    Bei letzterem werden Blutgruppe und äussere Merkmale abgeglichen und die Erfolgsquoten sind wie bei normaler EZS (da "Frischtransfer"). Ist aber auch erheblich teurer (ca 10000€)
    Bei Embryoadoption erfolgt kein Abgleich. Ich glaube dass höchstens die Blutgruppe auf Wunsch angeschaut wird. Wartezeiten gibt es so weit ich weiß keine. Was ganz gut ist: Das IM schaut, ob es keine "frischen Embys" gibt, die zu Deinem Transfertermin verfügbar sind. Das IM ist so ein großes Zentrum, da gibts immer mal eine Patientin die nicht erscheint oder wo was nicht mit der Vorbereitung geklappt hat.
    Aus Erfahrung weiß ich, dass das IM nur transferiert wenn die Bedingungen bei der Patientin optimal sind. Beim kleinsten Blutstropfen ind der Aufbauphase oder ähnlichem wird sofort der Transfer abgesagt. Daher werden dort sicher auch öfter Zyklen gecancelt als bei anderen Zentren.
    Die Vorbereitung für dich ist wie bei einer EZS. Deine Schleimhaut wird mit Pflastern aufgebaut und kurz vorm Transfer fängst du mit Progesteron an.

    Ich war mit dem IM damals super zufrieden. Die Betreuung war sehr professionell und trotzdem herzlich und persönlich. Man bekommt immer sofort Rat und Hilfe und muß nicht lange auf Antwortemails oder Anrufe warten.

    Ich wünsche Dir viel Glück!
    Julia

    P.S.: Ich kann nur bestätigen dass es ein nicht zu beschreibendes Glück ist ein Kind zu haben. Und dass die Entstehungsgeschichte im Alltag immer mehr in den Hintergrund tritt. Man liebt diese Würmchen so absolut und uneingeschränkt..... und sie lassen einem mehrmals am Tag der Herz so überlaufen (ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken soll) dass man denkt man zerspringt jede Sekunde vor Glück! :)

  • Was lange währt....

    • Julia_24
    • 22. Dezember 2009 um 11:45

    Re: Was lange währt....

    Ihr Lieben,

    es freut mich, wenn Euch meine Geschichte Mut gemacht hat. Ich habe "damals" auch immer ganz begierig die Geschichten a la "es kann doch klappen" aufgesogen.
    Noch ein paar kurze Worte zu denen, die mich für eine starke Frau halten (danke übrigens :) ). Bin ich gar nicht, nicht stärker als all die Frauen, deren Weg man hier verfolgen kann. Bei mir war das irgendwie nur noch eine Mischung aus Verzweiflung und Resignation. Daher wahrscheinlich auch die vermeintliche "Leichtigkeit". Ich gehöre nämlich eigentlich zu den Typen, die NICHTS leicht nehmen (leider).

    Und noch was, über das ich in den letzten Wochen oft nachgedacht habe. Ich bereue es ziemlich, dass ich die letzten 4 Jahre der KIWU Zeit nicht richtig genossen habe. Damit meine ich das Leben ausserhalb meines KIWU. Ich hatte (und habe) nämlich, zieht man den KiWu mal ab ein sehr schönes Leben. Es gibt eine glückliche Beziehung, beruflichen Erfolg und liebe Freunde ... aber ich habe die letzten 4 Jahre fast weggeworfen (so kommt es mir manchmal vor) da ich nichts richtig genießen konnte.
    Mir ist klar, dass ich gut reden habe da ich ja jetzt am Ziel angekommen bin. Trotzdem mein Rat an Euch alle: Vergesst das Leben nicht! Ihr habt nur das eine.

    Das war dann wohl das Wort zum Dienstag. Schöne Weihnachten Euch allen!
    Julia

  • Entstehung unseres Babies - EMS und Grübeleien ... :-(

    • Julia_24
    • 22. Dezember 2009 um 11:33

    Re: Entstehung unseres Babies - EMS und Grübeleien ... :(

    Hallo Hortensia und alle anderen,

    ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Nachdem die erste Wochenbetteuphorie verklungen ist, denke ich im Moment täglich bzw. fast stündlich über die Entstehungsgeschichte von meinem Sohn nach. Im engen Bekanntenkreis ist fast gleichzeitig ein weiterer Junge auf die Welt gekommen.Es ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Unser Baby (nach EMS) natürlich nicht.
    Ich vergleiche mich die ganze Zeit mit den anderen Eltern und frage mich, ob ich meine Baby wohl weniger mag oder weniger aufopferungsvoll bin als normale "Gen-Eltern". Und ehrlich gesagt: Wenn ich mir "normale" Familien anschaue bin ich oft so traurig das unser Sohn nicht auch unser genetischer Sohn ist.

    Mein Sohn ist jetzt 2 Monate alt und ich ertappe mich dabei, dass ich argwöhnig beobachte wohin sich sein Charakter entwickelt und ob ich damit wohl einverstanden bin. Ich weiß, auch ein leibliches Kind kann sich in alle mögliche Richtungen erinnern und man hat keinen Einfuß darauf.... aber wäre meine Geduld dann nicht eventuell größer?
    Bei all dem tut mir mein Baby oft so so leid, weil ich es in dieses Leben gestürzt habe. Das ist es soooo lieb habe ist natürlich unbestritten.
    Von den EZS /EMS Eltern hier im Forum hört man irgendwie immer das alles ganz toll ist, sie keinerlei Probleme mit dem Hintergrund der Entstehung haben und überhaupt...
    Ich komme mir schon total krank vor, weil ich mir anscheinend fast als einzige diese Gedanken mache.

    Hortensia, ich bin auch sehr gespannt wie sich das Leben mit der Zeit entwickelt. Ob es besser wird? Man besser ölernt, mit der Situation klar zu kommen? Vielleicht bekommen wir ja noch Tipps von erfahrenen EZS/EMS Eltern bei denen vielleicht nicht alles immer nur rosarot war.

    Liebe Grüße
    Julia

  • BCN-Ordner

    • Julia_24
    • 10. November 2009 um 13:12

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Hoffnung 71,

    ich war grade beim IM erfolgreich.
    Ich denke, dieser Vertrag über die 30000 Euro ist dieses Sammelangebot, das die einem dort machen: Direkt 3 Versuche bestellen und wenn es nicht klappt, bekommt man sein Geld wieder zurück. Es geht aber natürlich (behaupte ich jetzt einfach mal, war bei mir so) dass man nur einen Versuch "bestellt" und bezahlt. allerdings dann ohne Geld zurückgarantie. Das erklären die einem aber alles beim Erstgespräch.

    Viele Grüße und viel Glück
    Julia

  • Was lange währt....

    • Julia_24
    • 9. November 2009 um 14:04

    Hallo Ihr lieben Mitstreiterinnen,

    für alle, die sich noch an mich erinnern und für alle anderen, die vielleicht ein bisschen Mut brauchen möchte ich endlich mal meine Geschichte hier aufschreiben.
    Meine Kinderwunschzeit begann vor über 4 Jahren. Relativ schnell wurde klar, dass es sehr schwierig werden würde. FSH schon recht erhöht, die Zyklen wurden immer unregelmäßiger. Nach 2 jährigem Rumhampeln und nach ein paar erfolglosen IUI und IVF Versuchen (wurden alle in IUIs umgewandelt da je höchstens 2 Follikel gebildet wurden) gingen wir den nächsten Schritt….. ins Institut Marques nach BCN.
    Die Entscheidung für das IM traf ich, nach monatelangem Lesen hier im Forum, aus dem Bauch heraus. Das Erstgespräch bestätigte unser Gefühl und im Mai 2007 war der erste Transfer (Eizellspende). Ich war auch sofort schwanger, leider endete es in einer Fehlgeburt in der 6. Woche. Wir waren am Boden zerstört. Aber damals dachten wir noch, dass wir wohl einfach Pech hatten und es sicher bald wieder klappen würde. Es folgten dann 3 erfolglose Eizellspendeversuche und 2 vergebliche zusätzliche Reisen nach BCN um Kryos abzuholen, die es im letzten Moment dann doch nicht weiter geschafft hatten. Diese Zeit war wirklich sehr zermürbend und ich hatte eigentlich schon jede Hoffnung aufgegeben. Die letzten 2 Versuche waren mit PID und man sah, dass eventuell irgendwas nicht stimmt, da einmal nur 2 und einmal sogar nur ein Embryo in Ordnung waren. Wir fingen an uns zu fragen, ob mit dem Sperma meines Mannes wohl alles in ok sei.
    Parallel dazu ließ ich mein Blut in Stuttgart bei Dr. Reichel untersuchen. Da kam unter anderem raus, dass meine NKs bei ca 25% lagen, also ziemlich hoch. Eine Kontrolluntersuchung ein paar Monate später zeigten sogar NKs bei über 30%. Der letzte EZS Versuch lief daher mit Immunglobulinen. Das hat aber auch nichts gebracht, wieder negativ!
    Die 3 negativen Versuche, 2 vergebliche Anreisen wegen Kryos und der Immun-heckmeck liefen alle innerhalb eines Jahres ab. Danach war ich echt am Ende. Ich merkte auch, wie ich mit jedem neuen Versuch immer mehr Abstand vom Kinderwunsch gewann. Ich wollte einfach nicht mehr. Jeder Arztbesuch brachte mich an den Rand einer Heulattacke. Ich war nur noch genervt.

    Meinem Mann zu Liebe ließ ich mich zu einem letzten Versuch mit Embyspende überreden. Dazu hat er auch so ziemlich die ganze Organisation übernommen. Dieser Versuch, von dem ich mir so gar nichts erhoffte, lief unter dem Motto ab „Nur noch was mir gut tut“.
    Ich möchte noch erwähnen, dass all meine Versuche beim IM in Barcelona abliefen. Ich war mir irgendwie sicher, dass es nicht am Zentrum lag sondern an uns. Und in Barcelona haben sie uns über all die Versuche hinweg aufopferungsvoll betreut, alles versucht, sind uns in allem und jedem entgegengekommen… es war wirklich rührend. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal allen im IM die uns nicht aufgegeben haben.

    Also „nur noch was mir gut tut“. Da es eine Embyspende war, war der schlimmste Termindruck durch Punktion usw. sowieso schon weg. Wir konnten im Vorfeld ein paar Tage Urlaub planen ohne den ganzen Lügenstress. Ich hab noch kurz über die erneute Einnahme von Immunglobulinen nachgedacht, aber das dann auch verworfen. Rezept besorgen, jemand zum infundieren finden….zu viel Streß. (Die Praxis Reichel hat sich bei mir übrigens auch nicht als sehr unterstützend gezeigt. Außer im Rechnung schreiben, da waren sie sehr schnell….).
    Halbherzig hab ich noch mit Prednisontbl. angefangen. Davon bekam ich Herzrasen und Schwindel… also weg damit. Ehrlich gesagt bin ich nicht mal mehr zum Schleimhautausmessen vor dem Versuch gegangen….hat mich immer zu sehr aufgeregt. Also weg damit…. (das kann ich aber nicht jedem empfehlen. Bei mir war es mittlerweile nach den ganzen Versuchen allerdings so, dass ich meinen Körper schon sehr gut kannte und nie Probleme mit der GSH hatte).
    Dann auf zum Versuch nach BCN im Februar dieses Jahres. Wie gesagt, viel Hoffnung hatte ich nicht. Aber wir haben einfach die Reise genossen. Transfer war total entspannt. In der Warteschleife hab ich’s mir gut gehen lassen. Wein und Kaffee getrunken, mich mit anderen Dingen beschäftigt. Und was soll ich sagen: Nach 2 Wochen positiv getestet. Und das Glück ging weiter. Zwar war der Beginn der Schwangerschaft recht turbulent (die üblichen Blutungen, die irgendwie fast alle EZS/EMS Patientinnen haben) aber dann ging alles gut und vor 2 Wochen ist unser Sohn Matthis gesund auf die Welt gekommen! Wir sind auf Wolke 7!! Er ist zuckersüß und passt sowohl optisch als auch vom Gemüt (zumindest bis jetzt) super zu uns. Er ist echt so, wie ich mir all die Jahre mein (leibliches) Kind vorgestellt habe. Ob das Schicksal ist? Egal, ich genieße jetzt einfach mal…..

    Ihr seht also, auch ausweglos scheinende Geschichten gehen manchmal gut aus. Es lohnt sich zu kämpfen. Und bleibt trotzdem entspannt dabei. Mir hat das beim erfolgreichen Versuch sehr geholfen. Ob es das Geheimrezept war? Ich weiß es nicht….. aber kann schon sein.

    Ich möchte hier noch mal dem Forum aus ganzem Herzen danken. Den Betreibern und allen die ihre Erfahrungen hier teilen und sich gegenseitig Mut machen. Ohne dieses Forum wäre mein Kind jetzt nicht auf der Welt. Ich hoffe, ich kann hier noch vielen Frauen helfen. Während der Schwangerschaft hatte ich mich aus Aberglauben ziemlich zurückgezogen, aber das mache ich jetzt wieder gut. Versprochen.

    Es grüßt ganz lieb
    Julia

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