Hallo zusammen!
Wie ihr ja wisst suchen wir eine Möglichkeit als lesbisches Ehepaar ein "gemeinsames" Kind via EZS zu bekommen. Was war also naheliegender als sich beim LSVD (= Lesben-und Schwulenverband Deutschland), wo ich seid Jahren zahlendes Mitglied bin, bzgl. EZS bei Gleichgeschlechtlichen zu erkundigen?
Gesagt, getan.
Im ILSE-Forum (= Initiative lesbischer und schwuler Eltern) habe ich mein übliches Sprüchlein aufgesagt- und eine Antwort bekommen, die mich schockiert hat!
Zitat:
Ihr wisst aber schon, dass das Verfahren euch beiden sehr viel abverlangen wird (körperlich)... Habt ihr in der Richtung mal recherchiert? Zu der Idee an sich sage ich nichts, dass muss jeder für sich selbst wissen; aber davon mal abgesehen, die ganzen Risiken würde ich niemals freiwillig auf mich nehmen!!
In einem von hundert Fällen treten nach WHO-Schätzungen lebensbedrohliche Nebenwirkungen auf: Nierenversagen, Lungenembolien oder Schlaganfälle. Auch von vereinzelten Todesfällen wird berichtet.
Jeder medizinische Eingriff birgt Risiken, klar. Auch spontane SS haben Mütter bereits das Leben gekostet.
Doc´s: Welche Risiken sind als realistisch- bei Spenderin und Empfängerin- zu betrachten?
Mädels: Wurdet ihr in den verschiedenen Kliniken über eventuelle Riskiken aufgeklärt? Wenn ja: über welche?
Ellis