Hallo,
ich bin neu hier.
Mein Freund (41) und ich (44) haben eine dreijährige Tochter und wir machen uns nach einigen negativen IVFs Gedanken über eine Eizellspende.
Ich hätte eine Freundin, die mir Eizellen spenden würde, aber wir sind uns noch nicht so sicher, ob wir das auch wollen.
Hab das Gefühl wir stehen noch ganz am Anfang eines langen Entscheidungsprozesses.
Was ich so von Euch mitgekriegt habe, halten wohl die Meisten die Eizellspende geheim, was mir erst mal eher widerstrebt. Aber eure Gründe dafür würden mich interessieren.
Was mir noch vollkommen unklar ist: Wie offen seid ihr gegenüber euren Kindern?
In unserer Zeit lässt sich ja da kaum noch was verheimlichen. Ein einfacher Blutspendeausweis oder Biologieunterricht in der Oberstufe (Stichwort monogene Erbgänge) lässt da oft Zweifel aufkommen. Und wenn die mal da sind, dann gibt es ja an jeder Ecke Labors, die mithilfe eines Haares den Nachweis erbringen können.
Auf der einen Seite ist die Technik mit den Möglichkeiten der Eizellspende ja echt ein Segen, aber eben auch eine Gefahr. Oder seht ihr das anders?
Wann und wie erklärt ihr euren Kindern wer die biologische Mutter ist?
Wir hätten so gerne noch ein Kind, aber wir wissen noch nicht, ob wir diesen Fragen gegenüber gewachsen wären.
Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.
Nadja