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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Psychische Aspekte
  3. Allgemeine Informationen

offene EZP

  • Britta_1
  • 6. Juni 2007 um 13:15
  • Geschlossen
  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 22. Juni 2007 um 10:57
    • #41

    Re: offene EZP

    Na, wenn du eine offene EZS machst, dann weiß das Kind doch sicher von klein auf, dass es eine Spenderin irgendwo gibt.

    Aber in der Tat sind viele Verwicklungen denkbar - auch Unterhalts- oder Erbproblematiken. Die anonyme Spende hat sich nicht ohne Grund als Standardverfahren durchgesetzt. Du weißt nicht, wer die andere Frau ist - und es gibt nicht nur Menschen lauteren Charakters. Auch Kinder sind nicht immer die reinsten Engel. Auch Mörder und Erpresser haben Mütter. Sowas kann passieren, und zwar auch uns.

    Das wahrscheinlichste Problem scheint mir jedoch ein anderes zu sein: Die Phantasien von der "eigentlichen" und natrülich viel besseren Mama. Mit Sätzen wie "Ich will zu meiner anderen Mama" wird man leben müssen. Dass es auf die Beziehung zueinander ankommt - das sind Einsichten, die sich einem frühestens ab dem 3o. Lebensjahr erschließen, würde ich schätzen.

    Meine Erfahrung ist es noch dazu, dass EZS kaum vermittelbar ist. Nur Menschen, die den langen und ungeheuer schmerzhaften Weg dahin miterlebt haben, können diesen Schritt nachvollziehen. Von anderen Menschen würde ich niemals Verständnis für eine EZS erwarten. Ich weiß ja, wie ich selber darüber gedacht habe - vorher. Und noch viel weniger würde ich erwarten, dass ein blutjunger Mensch, noch dazu der "Geschädigte" selber, das irgendwie nachvollziehen kann.

    Was du bei der offenen EZS auch bedenken musst: über kurz oder lang weiß es dann jeder um dich herum. Es ist einem kleinen Menschen nicht zuzumuten, ein derartiges Geheimnis bewahren zu müssen, und er wird das auch nicht schaffen können. Und für alle anderen ist es eine Sensation, die schnell ihren Weg finden wird. Du musst also damit leben, dass es auch der Postbote weiß und Leute, die einen solchen Schritt verurteilen. (Ich habe in einem anderen Forum Kontakt gehabt mit einer Frau, die durch normale IVF schwanger wurde. Die Großeltern lehnten es ab, die - einzigen! - Enkelkinder auch nur zu sehen, weil es "Retortenbabys" sind. Die Frau wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass ihre Eltern eine solche Einstellung haben könnten, sonst hätte sie es natürlich niemals erzählt). Dies nur als Beispiel, mit was du rechnen musst.

    Vor allem auch: dein Kind muss damit leben können, mit Gerede oder Schlimmeren. Ich hätte sowas als Kind niemals verkraftet. Für die meisten Kinder ist es schwierig und belastend, etwas Besonderes zu sein. Sie sehnen sich danach, ganz normal und genau wie die anderen zu sein.

    Du sagst selber, dass du "nur rosarot" siehst, Britta, und ich habe auch das doofe Gefühl, dass du vielleicht etwas zu blauäugig an die Sache herangehst. Bedenke auf jeden Fall auch die Schattenseiten und Risiken.

    Trotzdem sind alle Informationen über offene EZS wichtig für unser Forum! Halte uns auf dem Laufenden.

    Ich würde an deiner Stelle versuchen, über das amerikanische Forum mved Kontakt mit Müttern zu bekommen, die offene EZS praktiziert haben, und Fragen stellen.

    Gruß Romy

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 22. Juni 2007 um 13:15
    • #42

    Re: offene EZP

    Hallo,

    einige der angeführten Bedenken gegen offene EZS halte ich für "aus-Ängsten entstanden" und für nicht realistisch.:
    -Was Ansprüche der Spenderin gegenüber dem Kind angeht: das kann man ebenso wie bei einer Adoption im Voraus regeln. Ebenso ist es möglich, daß man ein Auskunftsrecht nur dem Kind einräumt und nicht der Spenderin. Das könnte ganz individuell festgelegt werden. Analog wie das auch bei Adoption gehandhabt wird. Das gibt es auch verschiedenen Modelle. Auch dort ist es nicht so, daß plötzlich die Herkunftsfamilie vor der Tür stehen und ihr Kind fordern kann.

    -"Ich will zu meiner Mama": diese Befürchtung haben auch viele Adoptiv-Mütter, daß ihnen sowas widerfahren könnte. aber die Erfahrungen aus Adpoptionen zeigt, daß dies nie der Fall ist. SErh viele Adoptiv-Kinder möchten irgendwann mal ihre leiblichen Eltern treffen. Manchmal entwickelt sich auch sowas wie ein loser Kontakt. Daß man sich ab und an mal trifft. Aber das war es dann auch.

    Und gerade diese Treffen sind oft sehr ernüchternd für die Kinder: vorher haben sie sich oft Phantasiegespinste ausgemalt. Und dann erkennen sie gerade bei diesen Treffen, daß ihre eigentlichen Eltern die Adoptiv-Eltern sind.

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 22. Juni 2007 um 14:44
    • #43

    Re: offene EZP

    Peg,

    ich habe einen Adoptivbruder, und kann dir daher versichern, dass "ich will zu meiner anderen Mama" durchaus üblich ist bei adoptierten Kindern... natrülich nicht ernsthaft, aber als Phantom spielen die "anderen" Eltern immer eine Rolle.

    Ich gebe dir aber Recht, dass mit solchen Dingen fertigzuwerden ist. Über einiges muss man vorher nachdenken, um entsprechende Regelungen treffen zu können.

    Für schwer lösbare Schwierigkeiten hielte ich die Frage nach dem Mitwissen der Umwelt. Und auch die Zusage einer, sagen wir, 24jährigen, die sie dann mit 38 oder so unter vielleicht völlig anderen Umständen einlösen muss. Wer weiß, was der inzwischen geheiratete Mann von einer vorherigen EZ-Spende hält, oder die "Geschwisterkinder", oder auch die Frau selber. Das Verhältnis dazu kann sich ganz schön verändert haben, z.B. weil sie inzwischen selber Kinder bekommen hat - oder auch nicht.

    Viele Grüße
    Romy

  • Baerin61
    Blastozyste
    Beiträge
    798
    • 22. Juni 2007 um 17:37
    • #44

    Re: offene EZP

    Hallo Peg,

    hmmm, wie will man denn etwas regeln das in Deutschland verboten ist? Ob da ein Notar oder ein Gericht mitspielt ??

    VG
    Bärin

  • Britta_1
    Morula
    Beiträge
    213
    • 22. Juni 2007 um 21:42
    • #45

    Re: offene EZP

    Das ist bereits geregelt. Mutter ist nach deutschem Recht die Frau, die das Kind geboren hat. Die Eizellspenderin weiß, daß sie keine Rechte an dem Kind hat, wenn sie es nicht selber austrägt. Wenn ich vor Angst ersticken würde, würde ich das Ganze nicht angehen. Das ist aber nicht der Fall.
    Maria hat geschrieben
    irgendwo gibt es noch eine mutter. eben dies ist der springende punkt. "irgendwo", aber wo?
    Eben weil ich mir die Antwort darauf vorher überlege, wäre der Weg der geschlossenen Form nie ein Weg für mich. Dann hätte ich aufgegeben. Ich hätte mich auch nie als anonyme Spenderin zur Verfügung gestellt. Viele sagen, da ist die Angst, das Kind steht eines Tages vor der Tür. Zu wissen, da ist ein Kind von dir und nie zu erfahren, wie es ihm geht, ist mir unheimlich.
    Britta

  • Ozean
    Morula
    Beiträge
    274
    • 25. Juni 2007 um 08:31
    • #46

    Re: offene EZP

    .........ich war damals 6 jahre alt, als plötzlich mein leiblicher Vater vor mir stand und mir gesagt hat, dass "ER" mein richtiger Vater ist!!!

    "FÜR" mich war es ein Weltuntergang!!! Ich sagte "Nein" bist du nicht, mein Papi ist der...., ich wünschte mir damals er hört auf mit diesen Lügen, das tat aber nicht, denn es war die Wahrheit! Ich hätte mir gewünscht, es nie zu erfahren, dann hätte ich eine unbeschwertere Kindheit gehabt, aber dem war nicht so, ich war nur noch traurig! Mein Papa ist nicht mein Papa, ich war 6 jahre alt!
    Ich war enttäuscht von den ERWACHSENEN, hatte damals wirklich eine lange Zeit kein Vertrauen in Sie, es hatte vieles zerstört!!!
    Ich denke, das was ich hier lese, bezieht sich meist auf das GEWISSEN der Eltern, die damit (vielleicht mit dem GEHEIMNIS) nicht umgehen können und nicht um das "BESONDERE KIND" ihm was gutes damit zu tun!!!
    Sorry, meine Meinung ohne jemandem damit zu NAHE zu kommen!!!
    Jetzt nach 20 Jahren, muß ich mich auch damit auseinandersetzen (wie damals mein Vater), und für mich steht fest, dass ich meinem Kind, diese Schmerzen niemals antun könnte (bzw. bewußt zufügen könnte), denn Kinder leben in einer anderen Welt und ich denke das jedes Kind ein Recht darauf hat, eine unbeschwerte Kindheit zu haben!!!

    LG

    Ozean

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 25. Juni 2007 um 13:17
    • #47

    Re: offene EZP

    Ozean: naja, Du mußt zugegeben, daß das damals bei Dir vielelicht auch ein bißchen ungeschickt gelaufen ist, oder?!

    Wenn Du schon in dem Bewußtsein aufgewachsen wärest, daß es da noch einen 2. Papi gibt. Und dir Deine Eltern dann gesagt hätten, daß der jetzt bald mal zu Besuch kommt. Dann wärest du sicher nicht so entsetzt gewesen und hättest den 2. Papi als ganz normal angenommen.

    Es kommt halt immer drauf an, wie man dem Kind so etwas beibringt.

    Aber gerade wenn man es verschwiegen will: was ist, wenn es erst viel später rauskommt? So mit 20 oder 30 Jahren? Ist das "Kind" dann weniger entsetzt über seine Eltern, die ihm das verschwiegen haben?

  • Ozean
    Morula
    Beiträge
    274
    • 25. Juni 2007 um 13:39
    • #48

    Re: offene EZP

    hallo peg,

    in bin aber nicht in dem bewußtsein aufgewachsen und deshalb kann ich dir auch nicht sagen, wie damals die kleine ozean reagiert hätte...
    ich weiß nur, dass ich mir jeweils einen elternteil gewünscht habe, eine mutter und einen vater....
    ich kann auch nur für mich sprechen...ich wollte immer eine normale familie (vielleicht können aber andere kinder ja ganz locker damit umgehen, ich damals zumindest nicht!), ich denke auch, dass alle kinder eine normale familie haben möchten, alles was darüber hinaus ist, verwirrt sie nur und macht sie traurig, glaub mir man versteht die welt nicht mehr..."es kann nur ein held auf dem weißen ross sitzen, für ein zweiten war in meiner welt kein platz!"


    lg

    ozean

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 26. Juni 2007 um 18:56
    • #49

    Re: offene EZP

    Auf Bitte von Britta 1 wurde das Thema in den Ordner "Psychische Aspekte" verschoben.

    Ines & Chris

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 27. Juni 2007 um 13:49
    • #50

    Re: offene EZP

    Hmm, Ozean, das stimmt. Du hast recht, daß ein kind vermutlich gar nichts Besonderes sein will. und es will auch gar nicht, daß die Familie irgendwie anders ist. Aber geht das immer? Wenn ich mich so umschaue, dann würde ich mal sagen, daß 80 bis 90 % aller Famileien nicht so ganz die klassische Konstellation haben. Oder aber es gibt irgendwas, was anders ist.
    Beispiele: Mama hat nen Liebhaber, Patchworkfamilie, Papa hat noch irgendwo ein uneheliches Kind, Papa war mal für ein paar Wochen getrennt von der Familie, weil er dachte, er hätte die Liebe seines Lebens kenengelenrt, 2 Geschwister sind an einer Krankeheit gestorben, die vererbt wurde und die das Kind jetzt vermutlich zumindest selber auch trägt

    Das sind jetzt mal ein paar Beispiele, die mir so einfallen, wenn ich um mich rumschaue und sehe, welche Probleme die Nachbarn oder Freunde so haben. Sicher alles Dinge, die für die Kinder nicht wirklich toll sind. Aber sollte man sie deshalb verschweigen und heile Welt vorgaukeln?

    Und gegen einige dieser Dinge ist eine EZS ja nun wahrlich nicht soooo spektakulär.

  • Britta_1
    Morula
    Beiträge
    213
    • 2. Juli 2007 um 12:20
    • #51

    Re: offene EZP

    Hallo,
    man könnte sicherlich Bände darüber schreiben, ob bzw. wann man es dem Kind sagen sollte. Nach allen bisher zusammengetragenen Infos komme ich zu dem Schluss, entweder sagt man es direkt zu Beginn, so dass das Kind damit ganz natürlich auswächst oder im Erwachsenenalter. Natürlich kann es vorkommen, dass ich mir fest vornehme, es früh zu sagen und es dann doch nicht fertig bringe. Aber im Erwachsenenalter nicht zu sagen, hey, wir müssen reden, wenn das ausbleibt, ist es einfach nicht fair. Und um dann weitergehende Fragen beantworten zu können, kommt für mich ganz klar nur die offene Form in Frage.
    Ich hatte Ergebnisse zu meiner Recherche versprochen:
    Offene EZP ist möglich in einigen Staaten der USA, z. B. Californien und Minnesota. Ich habe hier nicht weiter recherchiert aufgrund des allgemein hohen Preisniveaus.
    In der Regel wird in den Staaten die anonyme Form praktiziert mit der offenen Variante auf Wunsch. In England ist aufgrund einer Gesetzesänderung nur noch die offene EZS möglich. Das Kind erhält ein Auskunftsrecht mit dem 18. Lebensjahr. Allein die Registrierung kostet mehrere hundert Pfund. Eine Londoner Klinik bietet die anonyme Form über Zypern an. Die Kliniken Avapeter, St. Petersburg, und Altravita, Moskau, beide in Russland gelegen, bieten die offene Variante an, wenn man eine Eizellspenderin mitbringt. Die Preise sind für osteuropäische Verhältnisse nicht gerade günstig. Die Klinik in St. Petersburg hat eine sehr gute Internetseite, die man deutschsprachig anklicken kann: http://www.avapeter.ru Die Moskauer Klinik teilte mir mit: Our success rate in egg donation cycles has been 54% delivered pregnancy
    >> per transfer in 2004, 62% clinical pregnancy per transfer in 2005. Wir konnten die Erfolgsrate bei der Eizellspendenbehandlung von 54 % Schwangerschaften in 2004 auf 62 % im Jahr 2005 steigern. Eine weitere Klinik in Port Elisabeth, Südafrika, bietet offene EZP zu günstigeren Preisen an, wenn man eine Eizellspenderin mitbringt. Eine Klinik - Text editiert am 11.12. aufgrund des Verhaltens von Sasuna - bietet offene EZP plus Spenderinnen an. Der Vorteil: Man muß nicht selber nach einer Spenderin suchen. Wo das möglich ist, möchte ich als Geheimtipp für mich behalten. Für mich ist diese Klinik die erste Wahl.
    Britta

  • Britta_1
    Morula
    Beiträge
    213
    • 8. Juli 2007 um 20:51
    • #52

    Re: offene EZP

    Hat jemand Erfahrung mit offener Eizellspende, als Spenderin oder Empfängerin? Ich würde mich sehr über Infos freuen.
    Britta

  • Pimpinella
    Eizelle
    Beiträge
    9
    • 11. September 2007 um 15:22
    • #53

    Re: offene EZP

    @ Britta,

    hallo Britta,

    du schreibst, du hast eine Klinik in Russland gefunden, die offene EZS praktiziert. du schreibst zwar weiter, du willst die infos für dich behalten, ich wäre dir aber sehr dankbar, wenn du sie mit mir teilen würdest, da ich mit offener EZS auch sehr viel wohler fühlen würde. habe dir auch eine PN geschrieben, aber leider hast du noch nicht geantwortet. Wäre sehr nett. vielen Dank und Grüße
    Pimpinella

  • murkl
    Eizelle
    Beiträge
    9
    • 19. März 2008 um 13:59
    • #54

    Re: offene EZP

    (Hinweis: Nachdem mich das Thema sehr interessiert, habe ich - obwohl seit 120 Tagen in diesem Ordner nichts mehr geschrieben worden ist - noch einen Beitrag)


    Hallo an alle!

    Bin noch ziemlich neu im Forum. Deshalb habe ich erst jetzt - durch Hinweise von Britta - das Thema "offene EZS" entdeckt.

    Viele von Euch haben sich wirklich eingehend Gedanken über das "Für und Wider" von offener EZS gemacht, und jede einzelne Meinung muss respektiert werden.

    Dass das Thema EZS im Lauf der Zeit jedoch aus der "Tabuzone" (Baerin61) rauskommen wird, dessen bin ich sicher. Wie sich die Ansichten im Lauf der Zeit ändern, zeigt, wie ich finde, das Beispiel des ersten Retortenbabies, Louise Brown, in England (damals eine Sensation - und wie denkt man heute darüber ...?!). Louisa Brown hat von Anfang an gewusst, wie sie gezeugt worden ist und hat sich sehr gut entwickelt und ist sogar stolz darauf, wie sie gezeugt worden ist, wenn man sie darauf anspricht. Ehrlichkeit ist die Grundvoraussetzung für Vertrauen. Und - im übrigen - was einige Psychologen sagen, kann auch nicht immer als die absolute Wahrheit angesehen werden. Viele Psychologen sind sich ohnehin nicht einig über viele Fragen.

    Ich teile die Auffassung von Britta und auch Peg, die auf der Suche nach einer Klinik sind, die offene EZS anbietet.

    Dabei bin ich u.a. von folgenden Gedanken ausgegangen: Ein Kind spürt sehr wohl, davon bin ich überzeugt, wenn irgend etwas unklar mit seiner Abstammung ist. Und es kann sein, dass ein Kind schüchtern ist und sich bei seinen Eltern nicht wagt, nachzufragen. Ich finde es von Eltern mutig, wenn sie - allmählich und behutsam - ihrem Kind die Wahrheit "sagen".


    Liebe Britta, vielleicht kannst Du mir doch helfen und Deinen Geheimtipp der Klinik, die offene Eizellspende mit Spenderinnen anbietet, per PM preisgeben.


    Gruß an alle

    Murkl (Monika)

  • Britta_1
    Morula
    Beiträge
    213
    • 20. März 2008 um 09:32
    • #55

    Re: offene EZP

    Hallo Monika,
    ich habe Pimpinella geantwortet und antworte dir auch per pm, habe allerdings jetzt keine Zeit.
    Peg ist übrigens in Tschechien unterwegs, macht dort anonyme Eizellspende. Ich glaube, sie hatte schon Transfer.
    Lieben Gruss
    Britta

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 20. März 2008 um 11:32
    • #56

    Re: offene EZP

    Genau, ich bin Tschechien gelandet. Dort ist nur anonyme EZS möglich. Ob es einem gefällt oder nicht. Aber es gab andere Gründe, die für mich schwerwiegender waren als die Frage offen oder anonym.

    Aber pst: sooo anonym war das gar nicht. Zwar durfte die Klinik uns nur solche Details preisgeben, die nicht zur Identifizierung der Spenderin führen können. Aber Männe hat sie vermutlich am Tag der Spemaabgabe gesehen. 100% sicher kann man natürlich nicht sein, ob sie das wirklich war.
    Und außerdem weiß er wahrscheinlich den Namen.
    Mit ein bißchen detektivischem Engagement kriegt man doch noch evtl mehr raus, als die Klinik preisgeben darf.


    TF war schon. Genauer gesagt habe ich heute SST :D.

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 20. März 2008 um 12:36
    • #57

    Re: offene EZP

    [quote author=peg link=topic=3868.msg49673#msg49673 date=1206009163]
    Genau, ich bin Tschechien gelandet. Dort ist nur anonyme EZS möglich. Ob es einem gefällt oder nicht. Aber es gab andere Gründe, die für mich schwerwiegender waren als die Frage offen oder anonym.

    Aber pst: sooo anonym war das gar nicht. Zwar durfte die Klinik uns nur solche Details preisgeben, die nicht zur Identifizierung der Spenderin führen können. Aber Männe hat sie vermutlich am Tag der Spemaabgabe gesehen. 100% sicher kann man natürlich nicht sein, ob sie das wirklich war.
    Und außerdem weiß er wahrscheinlich den Namen.
    Mit ein bißchen detektivischem Engagement kriegt man doch noch evtl mehr raus, als die Klinik preisgeben darf.


    TF war schon. Genauer gesagt habe ich heute SST :D.
    [/quote]

    Na das sind ja infos, so hintergeht man also Arzt und Spenderin.

    Du solltest Dich schämen.

    Die billige Version haben wollen und dann über linke Aktionen illegal daten erhaben.

    Ich denke man muss die Klinik wohl oder übel informieren, dass sie Sicherheitslücken haben. Immerhin gehts hier darum, dass der Spenderin sehr wohl Anonymität zugesichert wurde.

    Nie im leben glaube ich Dir, dass das Zufall war. Ihr habt das bestimmt beabsichtigt.

    Schade für alle die in Zukunft nun zu pronatal gehen werden, die können so was jetzt ausbaden.

    Immerhin wird die Klinik auch legale Probleme bekommen. (siehe Gestz der CZ)

    Aber eines muss man Dir alles, es ist Dir wirklich gelungen hinterrücks die Daten zu bekommen, die Du willst. Nach Deinen Ankündigungen hätte man wahrscheinlich früher eine Warnung aussprechen sollen.

    Sasuna

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 20. März 2008 um 13:16
    • #58

    Re: offene EZP

    [quote author=peg link=topic=3868.msg49673#msg49673 date=1206009163]
    Genau, ich bin Tschechien gelandet. Dort ist nur anonyme EZS möglich. Ob es einem gefällt oder nicht. Aber es gab andere Gründe, die für mich schwerwiegender waren als die Frage offen oder anonym.
    Aber pst: sooo anonym war das gar nicht. Zwar durfte die Klinik uns nur solche Details preisgeben, die nicht zur Identifizierung der Spenderin führen können. Aber Männe hat sie vermutlich am Tag der Spemaabgabe gesehen. 100% sicher kann man natürlich nicht sein, ob sie das wirklich war.
    Und außerdem weiß er wahrscheinlich den Namen.
    Mit ein bißchen detektivischem Engagement kriegt man doch noch evtl mehr raus, als die Klinik preisgeben darf.
    [/quote]


    Diese Einstellung finde ich ehrlich gesagt ziemlich daneben.

    Die Spenderin verläßt sich doch darauf, daß ihre Anomymität gewahrt bleibt. Das ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit. Ich finde das äußerst unfair, sich zuerst mit den Bedingungen der Klinik einverstanden zu erklären, und dann hintenherum diese zu umgehen.

    Ich finde, wer Namen und Gesicht seiner Spenderin kennen möchte, der sollte von vorneherein die Möglichkeit der offenen Eizellspende wählen und sonst nichts.

    Das so etwas möglich ist, macht mich aber jetzt auch betroffen. Das kann doch kein Zufall gewesen sein ??

    Denn umgekehrt möchte ich genausowenig eines Tages Besuch aus der CZ bekommen, mit was für Absichten auch immer, weil die Klinik mit ihren Sicherheitsvorkehrungen geschlampt hat.........


    .

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 20. März 2008 um 13:30
    • #59

    Re: offene EZP

    Ihr habt echt ein merkwürdiges Problem :lol:.

    Wenn ihr mal richtig gelesen habt, dann wissen wir das ja nicht sicher. Nur eine Vermutung. Vielleicht stimmt es ja gar nicht.

    Habt ihr mit geschlossenen Augen im Wartezimmer gesessen oder was?

    Aber trotzdem bleibt alles ja nur Vermutung. Wir wissen es nicht.

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 20. März 2008 um 13:32
    • #60

    Re: offene EZP

    [quote author=Josi link=topic=3868.msg49680#msg49680 date=1206015384]
    [quote author=peg link=topic=3868.msg49673#msg49673 date=1206009163]
    Genau, ich bin Tschechien gelandet. Dort ist nur anonyme EZS möglich. Ob es einem gefällt oder nicht. Aber es gab andere Gründe, die für mich schwerwiegender waren als die Frage offen oder anonym.
    Aber pst: sooo anonym war das gar nicht. Zwar durfte die Klinik uns nur solche Details preisgeben, die nicht zur Identifizierung der Spenderin führen können. Aber Männe hat sie vermutlich am Tag der Spemaabgabe gesehen. 100% sicher kann man natürlich nicht sein, ob sie das wirklich war.
    Und außerdem weiß er wahrscheinlich den Namen.
    Mit ein bißchen detektivischem Engagement kriegt man doch noch evtl mehr raus, als die Klinik preisgeben darf.
    [/quote]


    Diese Einstellung finde ich ehrlich gesagt ziemlich daneben.

    Die Spenderin verläßt sich doch darauf, daß ihre Anomymität gewahrt bleibt. Das ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit. Ich finde das äußerst unfair, sich zuerst mit den Bedingungen der Klinik einverstanden zu erklären, und dann hintenherum diese zu umgehen.

    Ich finde, wer Namen und Gesicht seiner Spenderin kennen möchte, der sollte von vorneherein die Möglichkeit der offenen Eizellspende wählen und sonst nichts.

    Das so etwas möglich ist, macht mich aber jetzt auch betroffen. Das kann doch kein Zufall gewesen sein ??

    Denn umgekehrt möchte ich genausowenig eines Tages Besuch aus der CZ bekommen, mit was für Absichten auch immer, weil die Klinik mit ihren Sicherheitsvorkehrungen geschlampt hat.........


    .


    [/quote]

    Ich finde es ist wichtig, dass die Klinik das erfährt.

    Schon im Hinblick auf die Zukunft. Wir sind dort ja auch noch mal vorgemerkt und ich werde mich jetzt genau erkundigen was da wie läuft. (und eben genau diese Situation ansprechen)

    Dass man glaubt, dass jemand aufgrund des Aussehens die Spenderin sein könnte ist ja noch o.k. aber das mit dem Namen? Da muss man sich schon anstrengen und vor allem bitte wer versteht von uns tschechisch? ich nicht. Also scheints dass die da doch extrem nachlässig sind.

    Vor allem auch der Ruf der Klinik, dass wenn man ein bissi schaut und hört es möglich wäre die Spenderin zu finden.

    Sasuna

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