Liebes Expertenteam, ich habe vor kurzem unsere Geschichte geschildert. Wir möchten gerne noch diesen letzten Bezuschussten Versuch in Deutschland wagen und sollte dieser wieder negativ änden gerne ins Ausland wechseln und die dortigen zahlreichen zusatzmöglichkeiten in Anspruch nehmen. Nun hätte ich allerdings nochmals eine Frage zu unserem aktuellen Versuch. Meine Frau hatte bisher 3 ICSIS - laut unserer ursprünglich betreuenden Ärztin vermutet sie Endometriose weswegen wohl ihre Eizellqualität vermindert ist und unsere Blastozystenrate deutlich niedriger ausfällt als erwartet. Ich selbst habe ein eingeschränktes Spermiogramm was aber durch Zymotkammer und ICSI keinen großen Einfluss mehr nehmen sollte.
1. ICSI 2024 AMH 4,5: mit 100 I.E Pergoveris und Ogralutran für 16 Tage und Auslösen Ovitrell - von 20 Follikeln 16 punktierte Eizellen, 15 reife, 11 Befruchtet - 2 Blastozysten Tag 5 4AA und Tag 6 5AA --> Geburt unseres Sohns
2. ICSI 2026 AMH 2,55: mit 125 I.E Pergoveris und Ogralutran für 9 Tage Auslösen mit Triptofem 2x - von 19 Follikeln, 8 punktierte Eizellen alle reif, 7 befruchtet - 2 Blastos: 1BB, 5BB
3 ICSI 2026 AMH 2,55: mit 150 I.E Pergoveris und Orgalutran für 9 Tage Auslösen mit Ovitrell - 19 Follikel - 11 punktierte Eizellen, 10 reif - 6 befruchtet - 1 Blasto: 3BC
nun zu meiner Frage, wir wollten gerne das lange Protokoll ausprobieren aufgrund der angenommenen Endometriose - der neue Artz meinte aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis ginge nicht auf, da ich erst einen künstlichen Zyklus für den eisprung im Vorzyklus bräuchte, weil ich selbst keinen Zyklus habe und dann erst den eigentlichen Stimulationszyklus mit Downregulierung. Ich verstehe sein Argument, aber ich hätte gerne etwas verändert, da unsere Ausbeuten immer schlechter zu werden scheinen, ebenso wie meine Eizellqualität, er besteht jedoch darauf dass ich das gleiche Protokoll wieder mache dieses mal mit 175. I.E pergoveris orgalutran und dann Ovitrell - nun habe ich unendliche Angst davor dass wir dann noch schlechtere Ergebnisse sehen weil ich Angst habe dass meine Eizellqualität unter der dosis leidet. Denke ich da vielleicht komplett falsch?? Könnte ich darum bitten trotz niedrigerem AHM nochmal mit 100 IE zu stimulieren oder riskiere ich damit, dass ich eine zu geringe Anzahl an eizellen erhalte? Der Arzt setzt auf Quantiät - was ich z. T verstehe ich hätte auch gerne so viele Eizellen wie möglich, allerdings auch mit GUTER Qualität nicht dass sie wieder alle zu wenig Energie für die Weiterentwicklung zu Blastozysten haben und zw Tag 1 und 4 stehen bleiben. Haben sie einen Vorschlag welcher Trigger vielleicht helfen könnte, dass nicht so viele Follikel leer bleiben? Auch das hab ich nohc nihct so ganz verstanden, dass immer 19 Follikel relativ gut von der Größe heranreifen, aber dann so wenig punktiert werden können? Woher kommen diese leeren Follikel? falsche Reifung? Flasches Protokoll? Falscher Trigger? oder sind dass dann Zysten die gar keine Eizellen enthalten?
Entschuldigen sie meine lange Nachfrage, aber ich würde gerne so gut als möglich vorbereitet in das Gespräch und den nächsten Versuchh gehen, v.a weil ich mich bei dem jetzigen Arzt sehr unwohl fühle und gar nicht gut aufgehoben... er spricht immer nur von faulen Eiern und Kosten- Nutzen und meint immer nur weiter machen weiter machen ohne die Strategie dahinter zu überdenken. vielleicht können sie mir helfen hier nachzuhelfen! Es geht um SO SO VIEL MEHR als Geld und ich möchte alles dafür tun nocheinmal dieses unfassbare Glück haben zu dürfen Mama zu werden!!!! VIELEN VIELEN DANK