Liebe Experten,
ich würde gern wissen, ob eine Gebärmutterspiegelung nach zwei erfolglosen EZS Tranferen bei mir angeraten ist oder nicht. Ich hatte bislang drei EZS Tranfere - der erste2020 war direkt positiv und nach einer unkomplizierten Schwangerschaft und Geburt kam unser Kind zur Welt. Das war eine 4AA Blastocyste. Danach folgte 2023 ein Transfer mit der verbleibenden Blastocyste aus der gleichen Spende (3AB) und ein Transfer mit einer 4BB-Blastocyste einer anderen Spenderin, beide ohne Einnistung. Die Gebärmutterschleimhaut war jedes Mal gut aufgebaut (1. Transfer 7,5 mm an Tag 11 und sehr schön dreilinig, 2. Transfer 13 mm an Tag 15 und nicht so eindeutig dreilinig, 3. Transfer 9 mm und etwas schächer sichtbar dreilinig). Es gab nie auffällige Ultraschallbefunde der Gebärmutter, keine Zwischenblutungen, keine besonders starken Blutungen, keine Schmerzen. Die Ärztin in unserer EZS-Kiwuklinik meinte, man könnte mal eine Gebärmutterspiegelung machen, um eventuelle Einnistungshindernisse auszuschließen. Aber wirklich überzeugend klang das nicht. Was würden Sie empfehlen? War es einfach nur Pech, dass zweimal keine Einnistung stattgefunden hat, oder was sollte man jetzt wirklich untersuchen und abklären? Bringt Endometrial Scratching hier etwas?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung!