Liebes Expertenteam,
Ich habe in meiner Klinik 12 Eizellen erhalten, von denen sich 10 befruchten ließen. Man machte mir große Hoffnungen, aber an Tag 3 waren nur 3 Blastozysten übrig.
Schlüpfende 5AA - hieraus ist meine wunderbare Tochter entstanden
2BB+Fragmentierung
2CB
Die beiden übrigen sind eingefroren worden.
Ich war über die schlechte Qualität sehr traurig und habe im Internet viel gelesen. Bei den meisten Kliniken steht, dass sie solche Embryonen gar nicht einfrieren, sondern entsorgen. Ich habe bei meiner Klinik nachgefragt und die Koordinatorin sagte: die sind gut, sonst wären sie nicht eingefroren worden. 2CB klingt für mich nach meiner Recherche aber alles andere als gut. Versucht man da nur einfach die gegebene Garantie zu erfüllen um nicht neu stimulieren zu müssen?
Wie schätzen Sie die Chance auf einen Geschwisterversuch ein?
Welche Blastozyste würde man als erstes transferieren? Oder raten Sie dazu, die Spenderin neu anzufragen?
Es ist natürlich viel Geld, neu anzufangen, aber ich möchte mir natürlich Enttäuschungen und unnötige Hormonzyklen ersparen. Mit Kleinkind evtl 2x umsonst anreisen und den KET zahlen für eine geringe Chance ist vielleicht weniger sinnvoll als eine neue Chance.
Aber sind die Embryonen wirklich schlecht?
Danke für eine Einschätzung.
Viele Grüße
Fliege