Liebe LiniBini es tut mir leid, dass alles so gelaufen ist. Ich gehöre leider auch zu den Kandidaten, die erst beim 6. Transfer Erfolg hatten. Bei mir war u.a. das Einnistungsfenster verschoben. Als das dann angepasst wurde hat es im 2. Versuch nach Klinikwechsel geklappt (1. Versuch biochemische Schwangerschaft). Ein mögliches Geschwisterkind hat bisher noch gar nicht geklappt 2022 MA 2023 Eileiterschwangerschaft) . Obwohl lt Hysteroskopie und Bauchspiegelung immer alles gut aussieht..... Ich hatte in DE gar keine Versuche wegen der Thematik meines Mannes um die Chancen zu erhöhen. Mir wurde aber auch in DE suggeriert dass 85% Wahrscheinlichkeit Und in Spanien wurde mir gesagt nach PGTA nahezu ein lebendes Kind. Meine vielen Versuche sagen was anderes. Ich nehme die Kraft her weil sich mein Sohn unbedingt ein Baby wünscht. Aber unser Geld geht leider auch aus. Hatte in der Charge meines Sohnes auch nur BB Qualität (mein Sohn war BB und BC. BC ist nichts geworden. MA war auch BB und Eileiterschwangerschaft BA..... war halt leider auch Pech dabei. Der Embryo im Eileiter hat gelebt
Und bei der MA war auch Herzschlag da. Manchmal braucht es länger. Unser Sohn ist das größte Glück. Falls Ihr finanziell noch Möglichkeiten habt und Du die Kraft
Loslassen - wie ist es Euch gelungen?
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Liebe LiniBini , es tut mir sehr leid, dass auch der dritte Versuch bei euch erfolglos war. Ich hatte zwar im ersten Versuch gleich Glück und habe eine Tochter aus Eizellspende, danach hatte ich aber auch schon drei erfolglose Versuche für ein Geschwisterchen. Und das, obwohl sich ja seit der erfolgreichen und komplikationslosen Schwangerschaft eigentlich nichts geändert hat - warum nur klappt es nicht mehr? Ich habe keine Ahnung... Genau wie ihr haben wir noch eine letzte Blasto auf Eis und wissen noch nicht, ob wir uns einen weiteren Versuch, mit Klinikwechsel und Spenderinnenwechsel und eventuell weiteren Untersuchungen, Tests, etc. - noch finanziell leisten können und wollen und ob wir noch die nervliche Kraft und Geduld dazu haben...
Der Titel dieses Threads "Loslassen - wie ist es euch gelungen?" war wohl ursprünglich nur auf die eigenen Eizellen bezogen. Jetzt bekommt er eine andere Bedeutung - ist es womöglich Zeit, den Kinderwunsch ganz loszulassen? Oder zumindest den Wunsch nach leiblichen Kindern? Ihr seid ja noch verhältnismäßig jung mit Mitte/Ende Dreißig, da wäre vielleicht auch eine Adoption noch möglich. Oder die Aufnahme von Pflegekindern. Habt ihr darüber schon mal nachgedacht?
Ich habe mich tatsächlich vor kurzem in einem Pflegeeltern-Forum angemeldet und lese dort ein bisschen mit, um mit diesem Gedanken "schwanger zu gehen"...
Gibt es sonst in diesem Forum Menschen, die ihren Kinderwunsch oder auch den Wunsch nach einem Geschwisterkind losgelassen haben? Loslassen mussten, weil es auch mit Eizellspende nicht geklappt hat oder das Geld irgendwann alle war? Wenn ja, wäre es schön, tatsächlich mal von euch zu hören, wie euch das Loslassen gelungen ist!
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Ja Danke Nini das würde mich derzeit auch interessieren!!!! Ich schließe mich an
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Liebe LiniBini,
ich habe deine Geschichte gelesen und fühle mit dir!
Ich würde an deiner Stelle nochmal um die schriftliche Information zu allen 4 Blastos bitten- damit du (auch im Nachhinein) Klarheit hast!
Ich hatte mit EZ-Spende leider auch drei Misserfolge (2 frühe Fehlgeburten und 1ne ohne Einnistung). Meine Blastos waren A und B Qualität und ich war trotzdem, oder gerade deshalb dann total verunsichert.
Ich habe dann entschieden, die verbleibenden Blastos im Nachhinein PGT-A testen zu lassen. Obwohl man sie dazu ja nochmal auftauen muss und das in england nicht regulär gemacht oder empfohlen wird. Aber ich wollte mehr Sicherheit. Ich wollte das Risiko für eine weitere Fehlgeburt senken. Eine weitere Fehlgeburt wäre für mich auch emotional das ende weiterer Fersuche gewesen. Die Ergebnisse entsprachen den vergebenen Qualitätskriterien (2 gut, einer eher schlecht- den hätten sie auch nicht empfohlen).
Aber ich wusste dann, dass zwei zumindest genetisch gut sind- und (nur) das hat mir den Mut für einen letzten Versuch gegeben.
Dass es bei dem vierten Versuch dann geklappt hat ist ein riesen Glück! Hätte auch nicht klappen können. Meine Hoffnung war schon davor ziemlich am Ende. Meine Ärztin sagte immer: Es müssen nicht die A-Blastos sein, manchmal schaffen es dann die "schlechter bewerteten".
Bei unserer Klinik konnten wir uns dazu von einer Genetikerin beraten lassen- das haben wir gemacht (und bezahlt).
Ich wünsche dir erstmal die Zeit die du brauchst, um zu trauern und auf die Beine zu kommen.
eine Umarmung,
Sala
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Liebe Nini ,
ich habe hier noch nicht viel geschrieben, bin auch eher eine stille Mitleserin, aber deine Nachricht hat mich gerade bewegt.
Dieses Thema Loslassen…
Ich habe mich hier angemeldet, um ein Gefühl zur EZS zu bekommen. Ich habe das Glück, nach sehr langer KiWu Reise mit einem wunderbaren Kind beschenkt worden zu sein (ICSI). Wir sind inzwischen über 40, Projekt Geschwisterkind hat mit den eigenen EZ nicht geklappt. Daher hat meine FA mich auf das Thema EZS gebracht. Auch sie hat mir erzählt, wie viel höher die Wahrscheinlichkeit einer SS durch EZS sein kann. Ich habe gedacht, dass die Wahrscheinlich IMMER bei min. 50-60% liegt und war total gehyped. Erst das mitlesen hier im Forum hat mich davon wieder runtergeholt. Ich habe den größten Respekt vor jeder einzelnen Frau hier, die das macht. Ich habe das Gefühl, dass man viel mehr von Rückschlägen, schlechter Kommunikation / undurchsichtigen Handlungsweisen der Kliniken, Fehlgeburten, etc. liest, als von positiv getesteten Frauen. Das die Chancen gefühlt bei nur 10-15 % liegen und einfach unzählige Versuche dafür nötig sind. Wie gesagt, auch wir hatten unzählige Versuche (bei unserem ersten Kind + für das gewünschte Geschwister)und jeder einzelne wurde nicht von der KK unterstützt, weil zunächst nicht verheiratet und dann später über 40. Ich habe keine Kapazitäten mehr für noch mehr Niederschläge und unerfüllte Hoffnung. Wenn ich wenigstens wüsste, dass es mit drei Versuchen bei einer ESZ klappen würde - aber ich habe eher das Gefühl, dass das Thema EZS von der Anzahl der nötigen Versuche wieder ein Fass ohne Boden wäre, von den Orga-Schwierigkeiten mit bereits einem Kind mal ganz abgesehen.
Ich merke, dass da diese Sehnsucht ist, das Gefühl, da wartet noch jemand, wir sind noch nicht komplett. Unser Kind war ganz früh in der SS ein Zwilling (ca.5-7 Woche). Manchmal versuche ich mir einzureden, dass diese Sehnsucht diesem Zwilling gilt und dass das dieser zweite kleine Mensch hätte sein sollen.
Ich habe leider kein Rezept, ich kann selbst nicht mit dem Thema abschließen. Aber ich bin mir inzwischen sehr sicher, dass eine EZS nicht in Frage kommt. Ich kann verstehen, wenn man jetzt denkt, „die hat leicht reden, mit einem Kind.“ Diese Entscheidung konnte ich nur dank dieses Forums treffen 🙏🏼Vielleicht werde ich für eine oder zwei ICSIs hier in DE nochmal angreifen. Ich dachte immer, mit bereits einem Kind wird der Wunsch nach einem Geschwister einfacher. Das man gelassener ist - ich finde es persönlich schmerzhafter, weil man weiß, was man kein zweites Mal erleben darf. Darauf war ich nicht vorbereitet… ❤️🩹
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Liebe Milka , ich glaube Kknderwunsch ist Kinderwunsch, egal ob man schon ein Kind hat oder nicht. Natürlich kann es sein, dass andere, die noch gar kein Kind haben, das anders sehen und es vielleicht als Luxusproblem verstehen. Auch das kann ich nachvollziehen. Aber man kann ein Leid nicht mit einem anderen Leid vergleichen und bewerten, welches schwerer wiegt. Die KiWu Reise ist einfach sehr kräftezehrend und auch finanziell oft nur schwer zu wippen.
Trotzdem möchte ich deinen Eindruck eventuell etwas relativieren, was EZS und die Erfolge angeht. Sicherlich rechnen die Kliniken die Erfolge hoch, so dass es in der Werbung erst einmal hohe Erwartungen weckt. Dennoch ist die Quote mit EZS doch höher als mit eigenen EZ, wobei das natürlich immer auch von unterschiedlichen Faktoren abhängt, wie Alter, Klinik, Auswahl der Spenderin, Spermiogramm, Immunologie und den Bedingungen der Gebärmutter. Wenn bis auf das Alter keine Einschränkungen vorliegen, ist die Erfolgsaussicht schon deutlich höher. Ich glaube aber auch, dass in einem Forum wie diesem häufiger darüber gesprochen und Rat gesucht wird, wenn es Schweirogkeiten gibt. Ich mag zum Beispiel ungern breit treten, dass wir 2 TF mit EZ hatten und ich mit dem 2. Kind schwanger bin, in dem Fall also 100%. Unsere Vorgeschichte in D sah hingegen komplett anders aus und war zermürbend. Aber jede Geschihte ist anders und ich mag niemandem zj nahe treten, nur weil wir Glück hatten. Ich wollte nur sagen, es gibt auch die anderen Bespiele, aber die Stimmen sind vielleicht leisee, ähnlich wie bei guten oder schlechteb Bewertkngen im Internet. Ich wömsche euch auf jeden Fall viel Erfolg für euren Weg und drücke die Daumen für ein Geschwisterkind.
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Hallo ihr Lieben, ich muss mal kurz meinen Frust rauslassen...
Bis vor etwas über einem Jahr hatte ich noch einen sehr regelmäßigen Zyklus. Im Juli 24 haben die Vorbereitungen auf den 1. Transfer gestartet. Dieser war im November. Im Januar hatte ich eine Gebärmutterspiegelung, im April den 2. Transfer und der vorerst letzte Versuch fand im Juli statt. Ich habe also durchgängig die Pille genommen oder war im künstlichen Zyklus inkl. Decapeptyl.
Während der Vorbereitung auf den letzten Transfer wurde ich auf Zysten untersucht. Meine Eierstöcke sind im Ultraschall kaum noch zu finden. Meln AMH war vor 1,5 Jahren bereits bei 0,04...
Nach Absetzen der Medikamente bekam ich meine Blutung am 01.08. Ich habe eindeutige und heftige Wechseljahrsbeschwerden. Ich schwitze nachts unglaublich und schlafe kaum und habe in den letzten Jahren ordentlich zugelegt

Meine Brüste fühlen sich an als hätte ich PMS. Mal groß uns geschwollen, dann wieder normal.
Rechnerisch bin ich eine Woche "drüber".
Meln Kopf weiß: das sind Wechseljahrsbeschwerden. Ich weiß ja nicht mal, ob ich meine Periode überhaup nochmal bekomme und die Wahrscheinlichkeit natürlich schwanger zu werden tendiert gegen 0. Ich weiß natürlich auch, dass mein Körper FALLS ich noch einen Zyklus hätte, Zeit braucht, um sich nach den ganzen Hormonen wieder zu regulieren...
Trotzdem regt sich eine Stimme in mir, die auf ein Wunder hofft
das nervt... testen will ich nicht, weil ich hart dafür gekämpft habe die Situation akzeptieren zu können.Das klingt alles unlogisch und irrational, ich weiß
Aber ich glaube wenn es jemanden gibt, der diese Gedanken und Gefühle nachvollziehen kann, dann hier...Hitzewallige und müde Grüße!
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Ach liebe LiniBini , ich kann das sehr gut nachvollziehen. Der Kopf weiß, es ist eigentlich ausgeschlossen, aber das Herz hofft weiter. Ich glaube, der Weg der Akzeptanz, dass es mit dem eigenen Körper nicht klappt ist einfach schweirig und man klammert sich an Strohhalme. Ich drück dich mal unbekannterweise.
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Liebe Conby, vielen Dank! Deine Worte treffen es wirklich gut... Akzeptanz... Ich bin manchmal ein richtiger Sturkopf, dem es schwer fällt Dinge endgültig zu akzeptieren... ich übe mich also in Geduld und lasse mich einfach mal überraschen, ob meine Periode nochmal auftaucht oder nicht.
Einen Drücker zurück ❤️
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Liebe LiniBini,
ich finde Deine Gefühle völlig normal: Du wünschst Dir sennlichst ein Kind und kannst daher natürlich die Hoffnung nicht aufgeben, dass es vielleicht doch noch natürlich passiert, wie unwahrscheinlich das auch sein mag. D.h. aber auch: akzeptiert hast Du oder Dein Unterbewusstsein „es“ nicht! Ich kann Deine Gefühle absolut nachvollziehen, ich kenne diese Gedanken!
Liebe Grüße! Oskar -