Hallo zusammen,
Hat jemand von euch Erfahrung damit, dass der Misserfolg beim Kinderwunsch an der Spermienqualität liegt?
Mein Mann hatte beim Spermiogramm 2019 25 Mio. Spermien/ml, gute Beweglichkeit und die Befruchtungsrate bei EZS war sehr gut (einmal 5 von 6 Eizellen befruchtet, aber leider keine Blastocyste, und einmal 5 von 5 befruchtet, 2 Blastos, davon 1 Kind). Bei einer erneuten Spermaabgabe fürs Geschwisterkind 2023 waren es dann nur 500.000 Spermien/ml und auch nur moderate Beweglichkeit, nur eine von 3 Eizellen befruchtet, 1 Blasto, keine Einnistung.
Wie vermuten als Ursache ein Medikament gegen Depressionen, ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, das mein Mann seit 2020 nimmt. Da steht auch in der Packungsbeilage "kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen". Die erste Maßnahme war daher, dass mein Mann das Medikament abgesetzt hat (trotz aller Nebenwirkungen, die das mit sich bringt...).
Unsere Klinik hat uns empfohlen, einen DNA-Fragmentierungstest (DFI) mit dem Sperma machen zu lassen. Der wird aber nur in sehr wenigen Laboren/Kliniken in Deutschland angeboten und kostet mehrere Hundert Euro. Hat da jemand von euch Erfahrung mit?
Und habt ihr vielleicht Tipps, was Mann tun kann, um seine Spermienqualität zu verbessern (Vitamine, Antioxidantien, ...?)