Hallo Ihr lieben,
ich war jetzt lange Zeit offline, da mich beide Kinder doch sehr auf Trab halten. Ich war 2016 und dann noch mal 2020 für den EZS-Transfer Nr. 2 bei IVF Spain in Behandlung. Beide Male hat es beim 1. Versuch geklappt, worüber wir auch sehr glücklich sind.
Ich habe mal eine Frage an Euch: Wir konnten im ersten Versuch 6 gesunde Embryonen gewinnen. Einer wurde mir im ersten Transfer eingesetzt, der Rest eingefroren. Der 2. dann 2020. Wir haben seit dem also noch 4 "auf Lager". Da wir mit der Familienplanung nun endgültig abgeschlossen haben und ich auch mittlerweile über 50 bin, möchten wir die restlichen Embryonen nun nicht mehr länger lagern. Ohne hier zu emotional werden zu wollen (ich muss das ganz pragmatisch sehen sonst drehe ich durch) fällt uns die Entscheidung nicht leid. IVF-Spain gibt 3 Optionen vor, die Lagerung zu beenden: Zerstörung, Spende für Forschungszwecke und Spende an andere Frau. Für uns kommt nur ersteres in Frage. Dafür benötigt man nach spanischem Recht jeweils ein Attest von 2 unabhängigen Ärzten, dass man "nicht die klinischen Voraussetzungen für die Anwendung der assistierten Reproduktionstechnik besitzt.". Und hier ist das Problem. Deutsche Ärzte dürfen so etwas nicht ausstellen. Auch wenn nicht im Attest steht, wofür das gedacht ist, könnten Rückschlüsse getätigt werden. Jedenfalls ist mein Arzt, bei dem ich damals in D in Kiwi-Behandlung war, nicht bereit mir solch ein Attest auszustellen. Die Antwort meiner Gynäkologin steht noch aus.
Ich bin jetzt ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt. Denn ich weiß nicht an wen ich mich wegen eines solchen Attests wenden soll. Ich möchte ja auch nicht jedem die EZS auf die Nase binden....
Laut IVF-Spain brauchen sie diese Atteste auch wenn ich über 50 bin und eigentlich ja gar keine Behandlung mehr möglich wäre.
Wer hat hier Erfahrung?