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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Wenn ich es meinem Kind nicht sage?

  • Bado
  • 15. August 2022 um 23:53
1. offizieller Beitrag
  • Bado
    Eizelle
    Beiträge
    4
    • 15. August 2022 um 23:53
    • #1

    Ich beschäftige mich im Moment mit einer EZS. Natürlich denkt man immer wieder durch ob und wann man es dem Kind sagt. Nun wird hier durchgehend geraten, das Kind so früh wie möglich aufzuklären.

    Aber eigentlich möchte ich das Thema in meinem Umfeld nicht öffentlich machen. Und wir alle wissen, dass Kinder so etwas überall erzählen werden…im Kindergarten, bei der Familie. Das finde ich nicht so toll. Ich denke auch, dass das Umfeld negativ reagieren könnte und es Hänseleien unter den Kindern geben könnte.

    Wie seht ihr das? Gibt es schon Erfahrungen dazu?

    Vielen Dank!

  • Rinna
    Morula
    Reaktionen
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    • 16. August 2022 um 08:34
    • #2

    Hallo Bado

    Wir sehen das ähnlich. Wir haben niemanden von der EZS erzählt. Ausser meiner Mutter und das bereue ich. Auch zum Thema Aufklärung. Wir werden es sicher machen, irgendwann. Aber erst dann, wenn sie alt genug ist und uns versteht, warum wir nicht anders konnten.Ich wünsche dir alles Gute.

    Bj 1971

    SDÜberfunktion Medithyrox 175 mg 4x und 150 mg 3x wöchentlich,

    Morbus Basedow nach 2 Radiojodtherapien und dadurch keine Periode --> Menopause,

    leichter Bluthochdruck

    Transfer am 17.6.21 🙏 in Griechenland

    Hcg Test 28.6. 78, 30.6. 155, 02.07. 381

    19.07 ein 7 mm Reiskorn mit <3

    ET 03,/22 KS (evtl. auch früher)

    23.2.2022 unser Sonnenschein ist da, gesund, munter und zuckersüß

    50 cm und 3120 gr <3

  • Endi
    Blastozyste
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    • 16. August 2022 um 09:20
    • #3

    Rinna bereust du es, nur der Mutter erzählt zu haben oder dass du es überhaupt deiner Mutter gesagt hast?

    Ich sehe das völlig gelassener als ihr. Unsere gesamte Familie, enge Freunde und ein paar Kollegen von mir wissen schon von der EZS. Deswegen werden wir auch früh erklären (müssen). Ich sehe die EZS nicht als Makel sondern als wunderbare Chance doch noch Mutter werden zu können und versuche auf diesem Wege der Spenderin für ihre Opferbereitschaft zu danken. Ja, sie bekommt Geld dafür, trotzdem nimmt sie körperliche Belastung in Kauf und reduziert ihre eigene Eizellreserve durch die Stimulation.

    Wir sollten uns nicht dafür schämen müssen, überhaupt Hilfe bei Kinderwunsch in Anspruch zu nehmen!!! Egal ob mit eigenen oder fremden Eizellen. Leider wird immer noch viel zu selten offen darüber gesprochen :(

    Und Geheimnisse kommen meist doch irgendwann ans Licht. Und wenn das Kind es sehr spät erfährt, kann es in eine Krise rutschen, woher es kommt usw. Heimlichtuerei finde ich schlimm. Es ist fast wie lügen. Und belogen werden will ja auch niemand.

    Aber das ist alles nur meine Meinung!! Jeder muss seine Entscheidung selbst treffen.

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Conby
    Blastozyste
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    603
    • 16. August 2022 um 10:59
    • #4

    Ich sehe es ähnlich wie Endi. Natürlich ist es die Entscheidung jedes einzelnen, wie er oder sie damit umgeht. Ich denke, man kann auch ein Alter wählen, in dem die Kinder es besser verstehen und man mit ihnen dann auch bespricht, dass sie für sich entscheiden, wem sie es erzählen wollen und es okay ist, das zu tun oder eben auch nicht.

    Ich bin kein Freund von Geheimnissen, weil sie wirken, ohne dass sie auf dem Tisch liegen. Wenn ein Kind spürt, dass irgendwas ist, aber keiner redet darüber, dann bleibt es ein vages Gefühl, was das Kind vielleicht verunsichert.

    Abgesehen davon finde ich es total schade, dass es so ein Tabuthema ist. Denn die Kinderwunschkliniken sind nicht umsonst so gefragt und niemand sollte sich dafür schämen müssen, hilfe in Anspruch genommen zu haben. Und wenn Freunde darauf mit Unverständnis oder Ablehnung reagieren, würde ich tatsächlich die Freundschaft hinterfragen.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Lalelu22
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    • 16. August 2022 um 11:25
    • #5

    Guten Morgen!

    Ich sehe es wie Endi und Conby. Einzig meine Eltern wissen es nicht so genau, da sie beide krank sind bzw. waren und sie genug Sorgen und Probleme haben. Sie wissen, dass wir Hilfe hatten.

    All unsere Freunde und die Schwiegerfamilie wissen Bescheid, auch einige meiner Kollegen.

    Unser Kind wird in Spanien aufwachsen, wo die EZS legal ist und kein Problem darstellt.

    Aber auch meine dt. Freunde wissen Bescheid und freuen sich wie Bolle! Sie waren bei de än vorangegangen fehlgeschlagenen Versuchen eine große Stütze!

    Daher ist es für uns klar, dass wir unser Kind aufklären werden. Wir schreiben momentan - unregelmäßig - ein Tagebuch, wo wir die US und andere wichtige Ergebnisse für sie erzählen! So hat sie dann irgendwann mal eine genauere Vorstellung, wie das alles zustande gekommen ist.

    Liebe Grüße

    Jg. 75

    Neuer Partner 2019

    KiWu 2020

    💍 und SET 9/21

    BT 16.9.21 positiv (Hcg 166), 1.10.21: biochem SS

    KET 1.12.2021 - negativ

    1. TF mit neuer Spenderin: 1.2.2022

    T+5/T+7: Urintest positiv 🥰

    BT 10.2.22

  • Tulpe80
    Blastozyste
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    10
    • 16. August 2022 um 19:56
    • #6

    Mir geht es ähnlich wie Lalelu22

    Meine Eltern wissen nur, dass wir alles medizinisch Machbare ausgeschöpft haben. Und sie wissen, dass wir sehr viel Geld da hineingehängt haben.

    Meine Eltern sind alt und es fiele ihnen vermutlich schwer das "technisch" zu verstehen.

    Meine beste Freundin und die Hebamme ist informiert. Sonst erst mal keiner.

    Ggf. kommen ein paar ausgewählte Kollegen noch dazu. Da warte ich noch auf einen passenden Zeitpunkt. Wg. Corona treffen wir uns aktuell nicht.

    Mein Mann überkam neulich aber auch Zweifel, ob man es wirklich erzählen sollte. Ich denke er hat Angst vor negativen Reaktionen.

    Andererseits muss man aber sagen - wie Conby schon geschrieben hat: Wenn jemand blöd reagiert, dann wäre es vielleicht eher ein Grund, denjenigen eher nicht mehr zu kontaktieren.

    Da das bei Kollegen eher schwierig sein könnte, würde ich auch nur Kollegen erzählen, bei der ich mir sehr sicher bin, dass sie diesbezüglich tolerant sind.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Sunny82
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    • 16. August 2022 um 20:18
    • #7

    Hallo ihr Lieben,

    Wir haben auch beschlossen, es keinem zu sagen…wir stammen aus einem sehr katholischen und traditionsbewusstem Land, da würde das keiner verstehen und eher als „Makel“ betrachten und ich möchte nicht, dass man mein Kind als solches betrachtet…

    Ich muss auch gestehen, dass ich es als mein Kind bereits empfinde 🥰

    AMH bei 0,4

    6 erfolglose Inseminationen

    1x IVF und 1x ICSI ergaben deformierte Eizellen -> keine Befruchtung möglich

    Dez. 2021: Erstgespräch IVI Mallorca

    26.04.2022 1.Transfer und seitdem großes Bangen 🤗

  • Endi
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    • 16. August 2022 um 21:09
    • #8

    Ja, die heuchlerischen Katholiken. Die Kirche missbraucht und hintergeht ihre eigene Moral. Ich kann die nicht mehr ernst nehmen. Aber ich kann verstehen dass man wegen des lieben Friedens Willen nichts erzählt.

    Lalelu22 tolle Idee mit dem Tagebuch 👍

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Lioness
    Morula
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    • 16. August 2022 um 21:34
    • #9

    Also ich glaube stark an die menschliche Intuition und gehe davon aus, dass meine Kinder ihr Leben lang spüren würden, dass "mit ihnen etwas nicht stimmt". Ich hätte Angst, dass sich daraus seelische und soziale Probleme entwickeln, die wirklich keiner braucht. Zudem könnte ich so ein Geheimnis niemals ruhigen Gewissens bis ins Grab tragen. Kinder haben ein Recht darauf, so etwas essentielles zu erfahren. Ihre Entstehungsgeschichte muss Ihnen offengelegt werden, damit sie eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung durchmachen. Das ist meine Meinung dazu. Die enge Familie und unsere engsten Freunde wissen von der EZS. Weil das Thema einfach kein tabu sein darf. Wenn die Kinder soweit sind und aufgeklärt werden, werden sie darüber reden. Auf "Hänseleien" von Zeitgenossen, deren Meinungen uns NULL tangieren, kann man zumindest versuchen, vorzubereiten. Alle Nahestehenden werden uns bei der erweiterten Aufklärung eher von Nutzen sein, indem sie das Thema durch positives, aufbauendes Feedback "normalisieren", um das Selbstbewusstsein der Kinder dahingehend zu stärken. Alles natürlich rein theoretisch jetzt, aber muss nicht heißen, dass es schief geht. Viel mehr ginge schief, wenn daraus ein Staatsgeheimnis gemacht wird und irgendwann die Wahrheit doch herauskommt (meistens tut sie es).

    Ich 38, er 43, POF, AMH unter 0,16 seit 2014

    1.EZS April 2019 negativ

    2.EZS August 2020, neue Spenderin, positiv

    HCG an TF+11: 1374

    US SSW7+2- Zwillinge 👭 - vET 12.05.21

    23.04.2021 - Geburt meiner zwei perfekten Mädchen ❤❤

  • Bado
    Eizelle
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    • 16. August 2022 um 21:59
    • #10

    Danke für eure Rückmeldungen. Ich kann es auch verstehen, wenn man damit in seinem eigenen Umfeld offen damit umgehen möchte. Was mich jedoch beschäftigt (vielleicht ist es ja auch blöd von mir) ist die Tatsache, dass das Kind selber dann etwa im Kindergarten oder im Freundeskreis davon erzählt. Meine Schwester arbeitet im Kindergarten und sie ist immer wieder erstaunt, dass kleine Kinder einfach über alles was ihnen durch den Kopf geht plappern. Und somit hätte man einfach keine Kontrolle mehr darüber, wer nun davon wissen soll und wer nicht…

  • Lalelu22
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    • 16. August 2022 um 23:16
    • #11

    Liebe Bado, aber wenn das Kind es dann „ausplappert“ , könnte man es unter Umständen auch normalisieren.

    Die Erzieher könntest du ja uU auch mit ins Boot holen. Die Gesellschaft ändert sich ja und in manchen Dingen verbessert sie sich hoffentlich auch!

    Sunny82: auch die Katholiken sind oft Menschen. :) viele sind hoffentlich nicht so verbohrt, wie man es gemeinhin annimmt.

    Liebe Grüße und gute Nacht!

    Jg. 75

    Neuer Partner 2019

    KiWu 2020

    💍 und SET 9/21

    BT 16.9.21 positiv (Hcg 166), 1.10.21: biochem SS

    KET 1.12.2021 - negativ

    1. TF mit neuer Spenderin: 1.2.2022

    T+5/T+7: Urintest positiv 🥰

    BT 10.2.22

  • Conby
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    • 17. August 2022 um 06:53
    • #12

    Liebe Bado , das stimmt, dass kleine Kinder unbedarft über alles reden. Die Erzieher wissen meist mehr als die engste Familie :grinning_face_with_sweat: es gäbe ja die möglichkeit, das kind später aufzuklären, wenn es das Ganze besser verstehen kann. Hier war neulich eine Familie im Forum, deren kinder mit 10 Jahren aufgeklärt wurden und es gut aufgenommen haben. Ich glaube es ist nur dann schweirig, wenn es ein Lebensgeheimnis bleibt. Die Kinder könnten spüren, dass etwas nicht stimmt, aber keiner redet drüber. Kinder beziehen so etwas leider meist auf sich und denken dann, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Icj denke, je normaler man mit der Entstehungsgeschichte umgeht, desto seöbstbewusster kann sich aucj das Kind behaupten, wenn wirklich mal jemand einen dummen spruch machen sollte.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Endi
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    • 17. August 2022 um 13:31
    • #13

    Bado ja, Kinder plappern gerne was aus, vor allem wenn es für sie auch normal ist. Im Bekanntenkreis hatten wir den Fall, dass der Sohn erzählt hat, dass Papa die Mama haut. Dass es die liebevollen Klapse auf den Po waren hat er nicht erwähnt 🤷 und natürlich wurden die Eltern dann zum Gespräch geladen. Daher wäre es echt ratsam, die Kita zu informieren. Und selbst wenn das Kind es erst mit 10 erfährt, wird es das an Freunde weiter erzählen. Vor allem wenn man es als Geheimnis weiter gibt. Denn dann brennt die Info wie Feuer und man will das Wissen unbedingt weiter geben. Und zack weiß es die beste Freundin und dann geht die stille Post an die Eltern und weitere Leute....

    Es gibt ja das Forum über Spenderkinder, wo immer wieder die geheimnistuerei den Kindern Probleme bereitet hat. Man darf den psychologischen Effekt auf die Kinder nicht außer acht lassen. Und die psychische Gesundheit des Kindes sollte vorrangig sein. Und nicht die Angst vor Ausgrenzung, Lästerei oder was auch immer dahinter steckt, es nicht verraten zu wollen

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Gartenfee79
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    • 17. August 2022 um 14:04
    • #14
    Zitat von Sunny82

    Hallo ihr Lieben,

    Wir haben auch beschlossen, es keinem zu sagen…wir stammen aus einem sehr katholischen und traditionsbewusstem Land, da würde das keiner verstehen und eher als „Makel“ betrachten und ich möchte nicht, dass man mein Kind als solches betrachtet…

    Ich muss auch gestehen, dass ich es als mein Kind bereits empfinde 🥰

    In nahezu allen europäischen Ländern (inklusive derer, die m.E. besonders katholisch sind) ist die EZS legal.

    Grundsätzlich kann ich Dich verstehen. Meine Eltern wissen es nicht, sie würden es nicht verstehen.

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Bado
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    • 17. August 2022 um 15:35
    • #15
    Zitat von Gartenfee79

    In nahezu allen europäischen Ländern (inklusive derer, die m.E. besonders katholisch sind) ist die EZS legal.

    Grundsätzlich kann ich Dich verstehen. Meine Eltern wissen es nicht, sie würden es nicht verstehen.

  • Bado
    Eizelle
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    • 17. August 2022 um 15:36
    • #16

    Und wann wollt ihr es dann euren Kindern erzählen?

  • Gartenfee79
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    • 17. August 2022 um 16:44
    • #17

    Wenn die Zeit dazu ist, das kann ich noch nicht sagen. Vielleicht ernsthaft zwischen 7 und 10? Kommt ja auch ein bisschen auf die individuelle Reife an. Vielleicht frage ich auch vorher einen Psychologen, ich weiss es noch nicht

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Conby
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    • 17. August 2022 um 20:16
    • #18
    Zitat von Bado

    Und wann wollt ihr es dann euren Kindern erzählen?

    Da unser kind aktuell noch nicht geboren ist, habe ich mit da noch keine expliziten Gedanken zu gemacht. Ich glaube ich würde da meiner Intuition folgen, wenn ich den eindruck habe, dass das kind es auch wirklich verstehen kann.

    Ansonsten kann ich von mir sagen, dass es mein Kind ist, egal ob es da noch die Spenderin gibt. Das Kind ist in meinem Bauch und ich liebe es jetzt schon über alles jnd tatsächlich ist der Gedanke an die Spenderin nicht sehr präsent und es fühlt sich kein Stück fremd an. Und ich glaube, am Ende ist es auch genau diese Haltung, die man dem Kind dann vermittelt. Dass es ein absolut gewolltes Wunschkind war und eine andere Frau uns mit ihrem Geschebk einer Eizelle diesen Wunsch erfüllt hat.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Schneewittchen
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    • 17. August 2022 um 20:19
    • #19

    Ich habe Kontakt zu einem Psychologen aufgenommen, weil mich dieses Thema auch mal mehr mal weniger stark beschäftigt. Mir wurde geraten vor Eintritt in die Grundschule altersgerecht aufzuklären. So werden wir es machen.

    Ich: Jahrgang 1983, Partner: Jahrgang 1978

    Endometriose / Adenomyose 😩, hochgradiges OAT-Syndrom 😩

    Kinderwunsch seit 2018 🥰

    3 erfolglose ICSI in Deutschland mangels Befruchtung 😡

    Erstvisite wegen EZS in Spanien in 12/20 ☺️

    SET in 03/21: Negativ 😢

    Kryotransfer SET: 05.07.21 🍀 TF + 11: HCG-Wert von 387 😍

    SSW 6+1: Herzchen schlägt 💗

    💝 Babygirl 💝

    vET: 23.03.2022

    24.03.2022: Geburt eines gesunden und wunderschönen Mädchens per Kaiserschnitt 💞

  • Tulpe80
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    • 17. August 2022 um 21:34
    • #20
    Zitat von Bado

    Was mich jedoch beschäftigt (vielleicht ist es ja auch blöd von mir) ist die Tatsache, dass das Kind selber dann etwa im Kindergarten oder im Freundeskreis davon erzählt.

    Ja, das geht mir auch von Zeit zu Zeit durch den Kopf.

    Ich muss gestehen, dass es mir bei anderen Kindern und der Kindergärtnerin recht egal wäre was sie darüber denken.

    Wenn sie es blöd finden oder vielleicht sogar verurteilen, könnte ich damit leben. Da wäre es mir nicht wert, ein Geheimnis draus zu machen. Ich hätte halt sonst kein Kind bekommen können....

    Ich habe allerdings Angst davor, dass sie blöd reagieren, wenn das Kind darüber plappert.

    Insofern würde ich auch die Kita im Vorfeld aufklären, um ein wenig die Reaktion "abzuchecken". Also im Sinne von: Reagiert da jemand blöd, dann müsste man dazu ggf. weitere Gespräche führen, damit das Kind, wenn es darüber plappert keine negative Reaktion erhält.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

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