Also ich muss da auch sagen dass meiner zu Anfang auch geschrien hat. Deswegen dachte ich auch ich habe nicht genug Milch. Dann kam meine Hebamme und sagte, dass der Kleine jetzt anfordert, aber dein Körper braucht ein wenig zur Umstellung und Bereitstellung von mehr Milch. Am nächsten Tag sollte es besser sein. So habe ich den zweiten Tag Zuhause nach dem KKH mit nackt bis auf seine Windel und meine Unterwäsche mit ihm auf mir liegend geschmust und ihn immer wieder angelegt und einen Liter stilltee getrunken. Und siehe da: er wurde ruhiger. Es gab genug Milch. Denn er hatte ja auch viele Pipi Windeln und nahm stark zu. Und es kamen trotzdem immer wieder Phasen wo er im Schub mehr Milch brauchte und eben Cluster feeding betrieb. Da denkt man automatisch wieder " nicht genug Milch". Das ist aber nicht so. Und ganz zu Anfang hatte ich mal Milchstau 🙄 und trotzdem kam beim Abpumpen so gut wie nix. Jetzt,wo er Beikost bekommt, kann ich plötzlich 69 ml abpumpen 🤷 da war zu Beginn gar nicht dran zu denken. Also macht euch nicht zu viele Gedanken wenn beim Pumpen nicht so viel kommt. Außerdem ist der Magen ja auch noch klein.
Mamies 2022
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Ich habe mal gehört, dass beim zweiten Kind die Milch besser fliesst. Zumindest habe ich das Gefühl. Beim ersten habe ich 4 Monate lang, 7 Tage die Woche und 24h am Tag mit sehr wenig Pause tagsüber Cluster-Feeding betrieben…
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Die Hashimoto-Information hat ich zum Googeln Schilddrüse + Stillen getrieben. Und siehe da!
Probleme beim Stillen? Auch an die Schilddrüse denken (forum-schilddruese.de)
Ich habe meine Tabletten nach der Geburt wieder abgesetzt, da normalerweise im höheren Normbereich die Werte sind. Jetzt werde ich den Rest, den ich habe, in kleinen Dosen nehmen, mal sehen, was passiert ... Ich denke nämlich auch immer noch, es könnte mehr Milch sein. Es ist zwar immer Mich da, aber es kommt ja auch unterschiedlich viel auf einmal raus. Bei meiner Maus wäre es gut, wenn immer so viel käme wie beim Milchreflex.
Danke für die Info.
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Ganz grundsätzlich ist es wohl so, dass ein Baby mehr Milch aus der Brust rausbekommt als die Milchpumpe.
Ich hole unterschiedliche Mengen mit der Milchpumpe aus der Brust raus, zwischen 60 und 140ml ist alles drin.
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😳 Gartenfee79, pro Brust?! Ich bin schwer beeindruckt. Bei mir sind es lediglich 5 ml, wenn es gut läuft. Da ich erst am 24.03. entbunden habe, hoffe ich, dass da noch mehr drin ist… (im wahrsten Sinne des Wortes)
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Ich pumpe auch von Anfang an. Bei meiner ersten Geburt (kein Kaiserschnitt) hatte ich von Anfang an reichlich Milch. Musste immer mal abpumpen, weil mir sonst die Brust tropfte. Diesmal beim Kaiserschnitt hatte ich von Beginn an Probleme. Fand keine richtige Position zum Anlegen und Milch kam auch sehr wenig. Ich bin dran geblieben, habe am Tag aller 4 Stunden für ca 15 Minuten pro Brust gepumpt. Nachts versucht anzulegen. Es hat einfach nicht gereicht und ich hab zufüttern müssen. Im 3. Monat dachte ich täglich ans Aufhören. Habe dann auf 4 mal täglich aller 6 Stunden pumpen umgestellt. Jede Brust einzeln und ohne mich unter Druck zu setzen. Dann lief es auf einmal. Es hat meinem Kleinen gereicht. Hatte etwa 200 bis 250 pro Pumpen aus beiden Brüsten pro Pumpsitzung. Bis im Februar mein Kleiner 6 Monate wurde konnte ich voll Muttermilch geben. Seit er nun 3 Mahlzeiten Brei bekommt, pumpe ich nur noch 3 mal dh aller 8 Stunden.
Fazit: Am Anfang dran bleiben und oft Anlegen/Pumpen. Entspannen und auf gar keinen Fall ein schlechtes Gewissen oder Gefühl haben, wenn nicht genug Milch kommt. Auch Aufhören sich zu quälen, wenn es nicht funktioniert.
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Schneewittchen Nein, insgesamt- das wäre ja was…
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Schneewittchen: Keine Sorge - die Brust stellt sich auf die Menge ein, die das Baby braucht, nach ein paar Wochen. Ich pumpe dzt. zwischen 20 und 30 pro Brust ab - aber ich lege sie ja immer an. Die Brust ist nie ganz voll. Und solche Mengen wie Melpro abpumpt, kann man also auch nur haben, wenn Baby das trinkt. Als ich noch Flasche gab, pumpte ich immer so 80 ab; damals war 80 auch ihre Mahlzeitmenge.
Du kannst noch gar nicht so viel produzieren können. Es sind kleine Mengen anfangs ... Kaum was in der Flasche, ich erinnere mich.
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Milla Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt 🌈✨❤️.
Ich hatte auch ursprünglich vor voll zu stillen. Aber mit den Komplikationen bei der Geburt wars mir dann einfach zu viel. Mich hat ne Hebamme auf der Intensivstation besucht und gemeint, ich soll immer wieder anlegen, auch wenn ich noch keine Milch gebe, da war Felix grad bei meinem Mann auf der Wochenbettstation. Die Wochenbettschwester hat sich erst vehement geweigert auf die Intensivstation zu kommern, um mir zu zeigen wie ich das genau machen soll. "Sie haben hier ganz andere Probleme als das Stillen." Erst fand ich das unverschämt, aber sie hat schon Recht gehabt. Ich hab total viel Blut verloren, 4 verschiedene Infusionen sind gleichzeitig in mich hineingelaufen, Fieberschübe, jede Stunde hat ein Pfleger auf meiner total zerfledderten und ausgestopften Gebärmutter drauf rumgedrückt, um zu überprüfen, ob sie sich endlich zusammengezogen hat,...
Ich habs ein paar Mal versucht mit Anlegen, das hat bei mir nur mit Unterstützung geklappt. Mir hat das Anlegen total wehgetan und Felix war frustriert, dass nix rauskommt und dann war ich auch frustriert. Ich hatte zuerst ein schlechtes Gewissen, weil "Muttermilch ja das Beste ist." Aber ich wollt Felix und mir die Quälerei ersparen, denn das wärs für uns gewesen. Der Start für uns beide war schwierig genug.
Fläschchen-Felix gedeiht prima und bekommt als Immunbooster eine Darmsanierung von Omnibiotic Panda und Bactoflor, ich hoff das gleicht die fehlende Muttermilch einigermaßen aus.
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Au Mann. Das klingt wirklich nicht schön was du da erlebt hast. Da war stillen eher zweitrangig. Interessant was du Felix zusätzlich gibst 🤔 ist das nur für Flaschenkinder?
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Marienkäfer Das ist wohl wirklich das "Handicap" aus meiner naiven Sicht: wie es der Mama geht. Was du über deinen Gesundheitszustand schreibst, klingt nicht schön. Ich wünsche dir gute Besserung.
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Ich muss es loswerden, weil es mich belastet und schon auch ein Thema für EZS allgemein ist.
Vor zwei Tagen mailte mich hier im Forum eine Frau an, die vor vielen Monaten einmal kurz hier im Forum war und mit der ich kurz Mails austauschte. Sie hatte gerade TF gehabt und sich danach nicht mehr gemeldet, auch nicht nach Erkundigung. Jetzt hat sie sich gemeldet. um mir mitzuteilen, dass sie schwanger war. Ihr Kind ist behindert, deswegen will sie es zur Adoption freigeben. Ich vermute Tri 21, weil sie keine weitere Untersuchung machte, nachdem das ETS unauffällig war und sie schrieb, das Tri 21-Risiko sei unauffällig gewesen. Es belastet mich, wobei ich am selben Tag aber auch erfahren habe, dass ein Freund von mir Krebs hat, ein lieber Mensch mit keiner schönen Kindheit und mit Depressionen, und dass der Papa eines 5-Jährigen, der mit Mama in unserer Gästewohnung des Hauses als Ukraine -Flüchtling nun lebt, bei einem Bombenangriff ums Leben kam.
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liebe athene18
das sind extrem viele schlechte Nachrichten in einer Woche.
Es tut mir sehr leid für Deinen Freund. Gibt's denn eine Chance zur Heilung?
Ich wünsche es ihm.
Der Tod des Vaters des 5-Jahrigen ist unfassbar schlimm. Das tut mir sehr leid.
Ich find's aber echt gut, dass ihr Flüchtlinge aufgenommen habt. Damit tust Du schon viel mehr gegen diesen Krieg als viele andere.
Es ist eine schreckliche Zeit. Dort wo man vor wenigen Wochen noch in Urlaub fahren konnte, tobt jetzt ein furchtbarer Krieg. Es ist unbeschreiblich schlimm.
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Herausfordernd und einzigartig | evangelisch.de
Ich will hier nicht moralisieren, was einzelne betrifft. Muss jedeR selbst wissen, was passieren kann. Aber allgemein kann man das Thema schon aufgreifen.
Eine EZS ist nicht ein paar Schuhe, die man zurückgibt, wenn ein Kratzer im Lack ist. Da ist jetzt ein kleines Baby, das Liebe braucht, eine Mama braucht. Das kleine Wesen wird so glücklich sein wie wir alle - wenn es eine Mama hat.
Hätte sie es zur Adoption freigegeben, wenn es keine EZS gewesen wäre? Und was denkt das Geschwisterkind? Mama hätte mich weggegeben, wenn ich eine Behinderung gehabt hätte?
Das sind quälende Fragen.
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Bactoflor und Omnibiotic Panda kann man den Baby geben, unabhängig davon ob man es stillt oder nicht. Dann verdünnst du das Pulver halt mit nem Schluck Muttermilch, sonst kann mans einfach ins Fläschen geben. Mir hat das meine Hebamme empfohlen, besonders den Panda,da solls momentan nix besseres auf den Markt geben.
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Eine EZS ist nicht ein paar Schuhe, die man zurückgibt, wenn ein Kratzer im Lack ist. Da ist jetzt ein kleines Baby, das Liebe braucht, eine Mama braucht. Das kleine Wesen wird so glücklich sein wie wir alle - wenn es eine Mama hat.
Das stimmt.
Mir fällt es sehr schwer dazu was zu sagen.
In der Theorie weiß man immer wie man die Dinge handhaben würde. Aber wenn die Realität über einen hereinbricht, sieht es ganz anders aus.
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In der Theorie weiß man immer wie man die Dinge handhaben würde. Aber wenn die Realität über einen hereinbricht, sieht es ganz anders aus.
Ja und wiederum nein. Ich glaube schon, dass man wissen kann, ob man bedingungslos lieben würde. Ich weiß, dass ich moralisiere, obwohl ich gar nicht will. Selbst ein Fruchtwassertest kann sich täuschen. Man sollte das wissen und dann überlegen, was man tut, falls es so ist nach 9 Monaten.
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Also der ETS ist ja nun mal auch nicht zu 100% sicher in seiner Aussage. Dazu sollte auch jeder Arzt hinweisen. Die Ergebnisse sind nur Wahrscheinlichkeiten. Auch eine Amniozentese ist nicht ganz sicher, aber die macht man ja auch erst nach erhöhter Wahrscheinlichkeit beim ETS oder NIPT. Und Auffälligkeiten bei allen dreien, da kann man dann sicher sein, dass es trisomie ist. So war es bei uns. Wir haben ihn schon geliebt als er nur ein Punkt war. Aber niemand kann einem sagen, wie stark die Beeinträchtigung des Kindes sein wird. Was es alles haben wird. Dass es mit 50%iger Wahrscheinlichkeit Leukämie bekommen kann. Man ständig zu irgendeinem Arzt oder Therapeuten muss. Will man so ein Leben für sein Kind? Für sich selbst? Von gewollter aber eigentlich nicht existierender Inklusion mal ganz zu schweigen. Es ist hart eine Entscheidung zu treffen. Auch hinterher fragt man sich ob man das Richtige getan hat.
Aber wenn ich das Kind bekommen hätte, dann wäre es bei uns geblieben!!!
Aber man steckt nicht im Kopf und im Bauch der betroffenen Person. Welche Beweggründe für die Adoption sprechen 🤷 ich möchte niemanden verurteilen für seine Entscheidung. Es ist schwer genug mit einem behinderten Kind. Und man kennt nicht den Schweregrad.
Trotzdem tut es mir leid dass es so gekommen ist.
Und dass athene18 gleich so viele schlechte Nachrichten auf einmal bekommen hat 🫂
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Endi Ja, ich muss ehrlich sagen, dass ich, seit ich diese Nachricht bekam, an dich gedacht habe - und viel, viel, viel besser verstehen kann, dass man sehr früh abtreibt. Ich habe auch über Tri21 gegoogelt und erst dann gesehen, was körperlich alles sein kann. Ich kann seither nicht mehr sagen, dass ich früh nicht abtreiben würde, sondern nur noch, dass ich es vermutlich nicht tun würde. Aber ich bin sowieso keinesfalls eine Abtreibungsgegnerin - es kommt auf die Mutter an. Mit einer Einschränkung: die Abtreibung passiert früh.
Bei Greta hätte auch noch viel sein können. Aber sie hat sich so sehr bewegt, was ja ein gutes Zeichen ist, dass eigentlich gesehen werden konnte, dass sie, falls doch behindert, keine so starke haben würde. Und das das Herz gut war, konnte man damals auch schon sehen. Falls bei Greta z.B. eine Tetrasomie festgestellt worden wäre + diese + jene + jene weitere körperliche, vor allem auch organische Beeinträchtigung, dann hätte ich auch nicht abgetrieben, aber mit der Gefahr, dass ich sehe, wie mein Kind dauerleidet. Ich kenne aber eine Schwertbehinderte und es geht ihr gut. Mit Pflegedienst war das für die Eltern handelbar.
Es ist verdammt schwierig, so etwas zu entscheiden - und de facto weiß ich nicht, welche körperlichen Probleme auf dieses Kind zukommen werden. ich weiß nur, dass die Mutter schrieb, künftig gäbe es da Baustellen.
Unsere Baustellen - Maus sitztliegt neben mir und ich denke schon wieder: "dass ich dich haben darf!" - werden kleiner. die KiÄ ist zufrieden mit ihrer Gewichtszunahme an der Perzentile, Greta trinkt schon wieder brav tagsüber und ohne Kraftaufwendung, nachts kommt sie dadurch weniger oft. Also alles renkt sich ein. Sie ist ein Sonnenschein, wir müssen nur noch zu den Impfungen. Und im letzten Arztbrief der Herzambulanz steht zweimal! "sehr erfreulich".
Wir müssen, wenn alles so weitergeht nur noch einmal in 4 Wochen auf die Chriurgieambulanz zur Kontrolle, im Sommer noch mal auf die Herzambulanz, und dann nur noch einmal jährlich auf die Chirurgieambulanz. Das ist nun wirklich machbar. Wir sind ja schon alte Hasen.
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athene18 zum Glück hatte sich der kleine Mann noch nicht bewegt als es festgestellt wurde. Ich konnte mir auch die letzten Kontrolluntersuchungen per Ultraschall nicht mehr ansehen 😞 man kann ja auch nicht einfach so abbrechen. Man muss eine Beratung beim Pränataldiagnostiker machen. Erst wenn der bescheinigt dass es der Mutter medizinisch damit nicht gut geht, wird ein Abbruch empfohlen. Und wir wussten nicht wie wir das stemmen sollten. Ich bin ja keine 39 mehr. Wer kümmert sich wenn ich krank werde und und .....
Da es bei Greta so spät aufgefallen ist hätte ich es vermutlich auch nicht mehr übers Herz gebracht. Es war so schon schwer genug ...
Aber diese Mutter verstehe ich nicht... Ja, das Kind hat Baustellen, aber es ist jetzt nun einmal da. Und wenn man bei der Geburt von der Krankheit überrascht wurde, ist es was anderes. Man hat das Kind 9 Monate in sich gehabt, gewollt und geliebt. Da legt man es nicht ab wie ein kaputtes Auto 😑
Ich freue mich sehr dass Greta und du dass sooooo gut überstanden habt ❤️❤️❤️🤗🤗🤗 die Fortschritte klingen total super. Ihr rockt das prima 💪
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