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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Psychische Aspekte
  3. Aufklärung der Kinder - OFFENER BEREICH

Wann und wie klärt ihr eure Kinder über ihre Entstehung auf?

  • Twinmum
  • 14. Februar 2022 um 18:17
  • Twinmum
    Eizelle
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    • 14. Februar 2022 um 18:17
    • #1

    Hallo!

    Meine Twinmädels werden bald 8 und stellen viele Fragen. Mit Hilfe eines Buches habe ich sie sexuelle aufgeklärt. Dabei sind wir schon darauf gekommen, dass sie aus künstlicher Befruchtung entstanden sind. Die Eizellspende belastet mich psychisch. Ich möchte dieses Geheimnis lüften. Nur wie?

    Wie seid ihr vorgegangen und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Ich würde mich sehr über Antworten und einen Austausch freuen.

    Viele Grüße von einer glücklichen

    Twinmum

  • athene18
    Blastozyste
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    • 15. Februar 2022 um 10:29
    • #2

    bilder malen wie ein kind entsteht. ein punkt aus einer frau u ein punkt aus einem mann. ein bild mit einem gbrochenen und einem amputierten bein mit künstlichem unterbein und eines mit kind ohne und mit organ - bei uns lunge. u mit organspende. das fehlnde bein sieht man. die fehlende lunge von außen schon mal nicht. und ein blutspendebild. also was alles fehlen kann, sichtbar über viele zellen bis hin zu einer visualisieren. und ein bild, auf dem die zellgeber die eltern sind - bild mit größer gewordenem kind an der hand u eines, auf dem die spenderin, vulgo gut fee, eine andere frau ist. jeweils auch bilder mit der schwangeren mutter. optionen also wie leben mit medizin entstehen ung gerettet werden kann. vielleicht eingepackt in eine geschichte, in der ein paar sich sehnlichst ein kind wünscht.

    u vergleiche von menschen, die wir kennen mit unserer ähnlichkeit, wo eltern u kinder unterschiedlich aussehn, aber auch gegenbeispiele. meine maus hat zwar offenbar meine augen, sieht bis dato aber je nach aufnahme eher noch meinen schwestern ähnlich als mir.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Milla
    Morula
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    • 15. Februar 2022 um 10:33
    • #3

    Hallo Twinmum,

    Petra Thorn hat sehr schöne Aufklärungsbücher zum Thema "Eizellspende". Schau mal auf ihrer Seite: https://pthorn.de/buecher-thorn/

    Die Bücher sind vermutlich für etwas jüngere Kinder, aber sie können dir sicher helfen, deine Kinder aufzuklären.

    Ich habe mich vor der Schwangerschaft mit dem Thema Aufklärung auseinander gesetzt. Es ist für die Identitätsentwicklung des Kindes und das Annehmen der Familie, sehr wichtig, dass die Kinder über Ihre Herkunft aufgeklärt werden, daher prima, dass du das Thema nun angehen willst.

    Ich werde die Herkunft meines Kleinen schon auf dem Wickeltisch thematisieren. Eine Freundin, die Kinderpsychologin ist und selbst einen Adoptivsohn hat, hat mir dazu geraten und hat selbst sehr positive Erfahrungen damit gemacht. Ich selbst werde ein Baby aus einer Doppelspende bekommen, so ist es ein wenig wie eine "Adoption". Zudem möchten mein Partner und ich ein kleines individuelles Aufklärungsbuch gestalten mit Bildern von uns und ihn darüber aufklären. Die Idee kam mir von einer jungen dänischen Frau, die durch eine Spende entstanden ist und darüber aufgeklärt wurde.

    (https://donorchildemmagroenbaek.com).

    Ich wünsche dir eine schöne Aufklärung und sicherlich fühlst du dich nach dem offenen Gespräch weniger belastet.

    Milla

    2019: KWZ: Köln- Eizellen zu klein

    Frühjahr 2020: IVI Mallorca: Eizellen ließen sich nicht befruchten

    Okt.2020: IVI Mallorca: EZS-negativ (übrigen Blastos entwickelten sich nicht weiter)

    März 2021: Storkklinik Kopenhagen: EZS-Blastos entwickelten sich nicht weiter

    21.5.: 2. EZS (Kopenhagen)

    1.6.: SST negativ

    21.6.:3. EZS (Kopenhagen)

    1.7.: SST positiv (404 hCG) ❤️

  • athene18
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    • 15. Februar 2022 um 12:22
    • #4

    ich finde spendrkinder.de ist eine super seite.

    ich werde mir außerdem kinderbücher für single mums mit spendervater organisieren. und wir sollten uns auch positive aspekte überlegen, die dem kind seine umstände spannend werden lassen. u.u. die möglichkeit, mehr geschwister zu haben als "normal" - diese zu kennen mit achestry wäre der hit. zb weiß ich, dass es spenderkinder des dänisch-norwegischen zauberers gibt u dass die fee aus spanien auch schon kinder gezeugt hat. eventuelle familienmitglieder in zwei familiäre richtungen. ist ja auch irgendwie cool - hoffe ich jedenfalls. denn seine großfamilie meiner herkunft hat die maus auf jeden fall sowieso - und könnte sich sogar in ihr cousins verlieben oder kids meiner großnichte. u mein verhältnis zu meinen geschwistern ist via maus besser geworden. auch patchworkfamilien sind vergleichsmaßstäbe des glücklichseins. allein in unserer hausetage sind wir umringt davon. schluss mit konservativen filiationsmythen über den begriff der zugehörigkeit - denn auf die kommt es an, nicht auf gene oder gar blaues blut. das kind ist sowieso ein individuum.

    der zauberer ist übrigens ein lokaler "rockstar" in dänemark. k.a. welches instrument oder ob sänger. ihr könnt jetzt von mir halten, was ihr wollt, aber für mein kind werde ich jetzt bald beginnen, internetfotos von dän. bands auszudrucken u für alle fälle zu archivieren. wer weiß, wie alt dieser mann in 18 jahren ist und sein aussehehn sich viell. verändert hat von der beschreibung.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Tulpe80
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    • 15. Februar 2022 um 19:40
    • #5

    Twinmum

    ich find's gut, dass Du deine Kids aufklären möchtest!

    Du schaffst das!

    Vielleicht wäre es hilfreich, Deine Beweggründe von damals nochmal vor Augen zu führen?

    Gibt's Mails aus der Zeit? Oder warst Du in einem Forum aktiv? Dann könntest du das vielleicht zusammenstellen und ausdrucken, so dass Deine Kinder den Weg dahin kennenlernen können.

    Gibt's sonst irgendwelche Sachen, die interessant sein könnten? Ein Andenken, dass Du von der Zeit noch hast? Ein Souvenir aus dem Urlaub, wo der Transfer stattfand?

    In der Richtung habe ich mir das jedenfalls überlegt.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Endi
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    • 16. Februar 2022 um 12:22
    • #6

    Aufklärung der Herkunft ist unbedingt notwendig. Ich will keine Geheimnisse. Die kommen doch irgendwie raus. Und dann ist der Stress und Streit größer als jetzt.

    Milla wie sollte man auf dem Wickeltisch denn anfangen aufzuklären? Hat deine Freundin dazu einen Ratschlag? Oder einfach so darüber plaudern? Ich will auch so früh wie möglich aufklären.

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Milla
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    • 16. Februar 2022 um 17:05
    • #7

    Liebe Endi,

    auf dem Wickeltisch versteht das Kind dies ja nicht, aber es schafft für einen selbst schon eine "Normalität", wenn man zwischendurch seine Dankbarkeit an die Spenderin ausspricht. Darum geht es vor allem.

    2019: KWZ: Köln- Eizellen zu klein

    Frühjahr 2020: IVI Mallorca: Eizellen ließen sich nicht befruchten

    Okt.2020: IVI Mallorca: EZS-negativ (übrigen Blastos entwickelten sich nicht weiter)

    März 2021: Storkklinik Kopenhagen: EZS-Blastos entwickelten sich nicht weiter

    21.5.: 2. EZS (Kopenhagen)

    1.6.: SST negativ

    21.6.:3. EZS (Kopenhagen)

    1.7.: SST positiv (404 hCG) ❤️

  • Endi
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    • 16. Februar 2022 um 21:06
    • #8

    Okay, dann habe ich es ja intuitiv schon richtig gemacht 😊

    Danke Milla

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

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  • Karla4711
    Gast
    • 14. Mai 2022 um 22:46
    • #9

    Hallo zusammen,

    Ich hab eine Frage die mich ziemlich beschäftigt und mir auch unangenehm ist:

    Ich bin jetzt in der 10. Woche und setze mich sehr mit der Schwangerschaft auseinander: ist es richtig, diesen Weg gegangen zu sein? Ich empfinde das Kind noch immer nicht als „mein“ Kind. Das belastet mich sehr. Nach über 5 Jahren Kinderwunsch dachte ich, dass EZS jetzt die Lösung sei. Jetzt muss ich feststellen, dass mich das massiv belastet und irgendwie immer schlimmer wird. Hatte jemand von Euch auch solche Gedanken und hat sich das gebessert? Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin der Spenderin sehr dankbar, aber ich komme einfach sehr schlecht mit der genetischen Trauer zurecht.

  • Endi
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    • 14. Mai 2022 um 23:03
    • #10

    Hallo @Karla4711 . Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft 💐🥳

    Mach dir nicht zu viele Gedanken dass du was falsches denken könntest. Vermutlich fragst du dich immer noch ob du das Kind lieben kannst. Du bist noch am Anfang der Schwangerschaft. Und da ist alles noch befremdlich. Man spürt noch nicht wirklich das Kind in sich und sieht es maximal auf dem Ultraschall. Mir ging es ähnlich. Es war immer noch so unglaublich. Und als ich ihn dann das erste Mal spürte, wurde es anders. Sie Liebe wuchs. Und als er dann auf meiner Brust lag, fing das Kennenlernen erst richtig an. Und glaub mir, du wirst das Kind lieben, auch ohne deine Gene ♥️ und es gibt epigenetik. Daran glaube ich mittlerweile. Denn vom Charakter ist er ohne Zweifel mein Sohn 🤭

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Lalelu22
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    • 15. Mai 2022 um 08:03
    • #11

    Liebe @Karla4711

    Ich bin etwas weiter als du, in der 19. Woche.

    Auch ich spüre mein Kind noch nicht. Zwischen Arbeit und Trauer-Arbeit (meine Mutter ist vor knapp 2 Monaten verstorben), bin ich einfach nur platt und komme quasi zu nix.

    Mein Mann macht sich Sorgen, denn vor der Schwangerschaft war ich um einiges aktiver.

    Das Kind spüre ich noch nicht, aber wegen meiner Vorderwandplazenta mach ich mir da doch keine Sorgen. Wenn in 4-6 Wochen immer noch keine Bewegungen zu spüren sind, werde ich nochmal nachgucken lassen. Nur der Bauch wächst.

    Ich freue mich auf das Kind, rede aber oft davon, dass es nur die Gene vom Papa hat. Ist halt so.

    Es ist eine spannende Zeit, die wir durchmachen, und ich denke, unsere Probleme/Gedanken, werden sich geben, wenn der Krümel da ist.

    Erstmal alles Gute für dich!

    Und das Tolle ist ja, wir haben uns gegenseitig, und können uns hier helfen!! 😘😘😘

    Jg. 75

    Neuer Partner 2019

    KiWu 2020

    💍 und SET 9/21

    BT 16.9.21 positiv (Hcg 166), 1.10.21: biochem SS

    KET 1.12.2021 - negativ

    1. TF mit neuer Spenderin: 1.2.2022

    T+5/T+7: Urintest positiv 🥰

    BT 10.2.22

  • Conby
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    • 15. Mai 2022 um 10:05
    • #12

    Liebe @Karla4711 , ich bin genauso weit wie du und zwischenzeitlich kommen diese Gedanken auch mal hoch. Nicht in Form von Angst, dass ich das Kind nicht lieben werde, aber schon in Befürchtungen, wie wohl der Charakter wird, das Temperament und ja, ich gebe es zu, auch die Intelligenz. Denn mittlerweile weiß man ja, dass die Intelligenz von der Mutter vererbt wird. Das sind immer mal Momente. Wie ein Fremdkörper fühlt es sich allerdings nicht an. Und ich glaube, dass emotionale achterbahnfahrten im der SSf ganz normal sind. Wichtig ist, mit dem Partner über Ängste und Befürchtungen zu sprechen.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Gartenfee79
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    • 15. Mai 2022 um 10:10
    • #13

    Liebe @Karla4711

    In der 10. Woche ist noch alles so abstrakt, da kann man sich oft nicht wirklich vorstellen, dass ein Baby in seinem Bauch heranwächst. Ich bin mir sicher spätestens wenn es in Deinen Armen liegt wirst Du die Gedanken nicht mehr haben.

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Tulpe80
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    • 15. Mai 2022 um 10:13
    • #14

    liebe @Karla4711

    herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

    ich kann die Gedanken nachvollziehen. Ich hatte sie oft im Vorfeld. Und als es mit der anonymen Spende klappte, war ich plötzlich einerseits glücklich und gleichzeitig traurig, dass es nicht wenigstens mit der offenen Spende geklappt hat

    Damit habe ich tatsächlich eine Weile gehadert und verspürte eine Art von "Enttäuschung", dass ich das meinem Kind gewissermaßen vorenthalte.

    Das Kapitel "eigene Gene" liegt schon eine ganze Weile hinter mir ....

    Ich habe damals ein Buch über Epigenetik gelesen, um mir klarer zu werden, wie die Epigenetik wirkt und was ich genau meinem Kind mitgebe.

    Ganz grob kann man sich die Gene als Bauplan vorstellen und die Epigenetik bestimmt eben, welche Teile des Bauplans ausgeführt werden.

    Wir sind (epi)genetisch nicht so "unbeteiligt" wie man vielleicht auf den ersten Blick meinen könnte.

    Das Thema Epigenetik ist z.B. noch kaum erforscht.

    Ein Beispiel was ich gestern fand.

    Es ist der einen oder anderen hier möglicherweise schon aufgefallen. Es gibt keine blauen Rosen!

    Alle Versuche eine Blaue Rose zu züchten, sind gescheitert.

    Und nun ging man her und hat mittels Genscheren aus Enzian und anderen natürlich blauen Blumen versucht, das Gen für "Blau" zu extrahieren und das ist sogar gelungen. Man konnte das Gen für Blau auch in eine Rose einschleusen. Aber diese Rose ("Applause") ist dennoch nicht blau, sondern eher violett.

    Es gibt noch keine richtige Erklärung dafür, warum es mit Gentechnik nicht möglich ist, blaue Rosen zu erzeugen.

    Meine Vermutung geht in die Richtung, dass hier auch epigenetische Aspekte eine Rolle spielen. ;)

    Ich habe daher die Hoffnung, wenn es eines Tages möglich ist, blaue Rosen wachsen zu lassen, dann wissen wir (und auch die Wissenschaft), wie sehr wir mit unseren Kindern genetisch verbunden sind.

    Wenn Du das Gefühl hast, dass das "Hadern" zunimmt, dann versuche doch mal Deine Gedanken aufzuschreiben. Manchmal hilft es, die Dinge zu notieren.

    Kannst Du beschreiben, was Dich ganz genau traurig macht?

    Kannst Du beschreiben, wovor Du Angst hast?

    In meinem Kopf waren damals auch schlimme Gedanken.

    Was ist wenn das Kind in der Schule nicht gut wird?

    --> Wir werden jeden Abend vorlesen. Ich werde Bücher lesen, was man als Elter tun muss, damit ein Kind glücklich wird. Ob es hilft, weiß ich nicht. Aber ich will es versuchen.

    Was ist wenn es psychische Probleme auf Grund der EZS bekommt?

    --> ich habe dem Kind Briefe geschrieben, in dem "mein" Weg steht. Die kann es lesen wenn es möchte. Um zu erfahren, wie es "soweit" gekommen ist. Warum wir uns für EZS entschieden haben und warum Adoption keine Option war etc.

    Was ist, wenn mir das Kind die EZS vorwirft?

    --> hier habe ich mit meinem Mann gesprochen, wie wir reagieren. Mein Mann wird es wohl mit Humor nehmen.

    Was ist, wenn ich als Mutter von meinem Kind abgelehnt werde?

    --> Wir hoffen, dass man das durch frühzeitige Aufklärung abwenden kann. Aber Teenager werden auch in "normalen" Familen mal hin und wieder ausrasten und Dinge sagen, die weh tun. Vielleicht ist das unser wunder Punkt. Aber vermutlich gibt es einen Haufen "wunder Punkte" in jeder Familie, wenn man danach sucht. Meine Hoffnung ist, dass wir mehr richtig als falsch machen und dass wir unserem Kind ein glückliches Leben bieten können.

    Was ist, wenn ich selbst keine richtigen Muttergefühle entwickele?

    --> davor hat mein Mann mehr Angst als ich. Aber die Angst ist da. Mein Mann reagiert jetzt schon empfindlich, wenn ich andeute, dass das Kind ja ein bisschen mehr sein Kind ist. Ich glaube, er hat Angst, dass das Kind ungeliebt sein könnte.

    Ich habe davor auch Angst. Bis jetzt ist alles noch ganz weit weg und ich habe fast keine Symptome. Im Moment interpretiere ich das so: Das Kind ist jetzt schon ein ganz liebes und macht kaum Wumms:)

    Versuche Dir vorzustellen, wie Dein Leben mit Kind werden wird. Male Dir aus, was ihr alles zusammen macht: Wo ihr überall hingeht und was Du tun möchtest und worüber ihr staunen wollt.

    Mir hat das sehr geholfen :)

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Endi
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    • 15. Mai 2022 um 10:26
    • #15

    Ach Tulpe80 😊 du kannst einfach super schreiben 🤗

    Wir witzeln eher mit den Genen. Wenn mein Mann sagt, das hast du von Mama, kann ich immer sagen: wie gut dass ich nicht gemeint bin 🤭

    Aber die Ideen von Tulpe sind einfach toll. Die Geschichte des kiwus aufschreiben. Und eben die Gedanken, die einen bewegen. Das habe ich während der Trennung von meinem Ex Mann auch gemacht. Danach fühlte ich mich leichter

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Tulpe80
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    • 15. Mai 2022 um 10:28
    • #16

    Dankeschön liebe Endi

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Conby
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    • 15. Mai 2022 um 15:55
    • #17

    Liebe Tulpe80 , das sind so schöne Worte <3 Vielen Dank dafür. Ich nickte bei jedem deiner Sätze.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Gartenfee79
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    • 15. Mai 2022 um 20:44
    • #18

    Liebe Tulpe80 sorry, aber da muss ich Dir aber widersprechen…im Februar wurde Dir eine Blastozyste eingesetzt, die aus einer Zelle Papa und einer Zelle Spenderin entstanden ist. Aus einer Blastozyste, die beim Transfer mit blossem Auge nicht erkennbar war, ist ein (zur Zeit noch) sehr kleines Baby geworden, das in etwa so gross wie ein Apfel. In den verbleibenden Wochen wird es noch knapp 40cm wachsen und 3 Kilo an Gewicht zu legen. Mit dem Wachstum hat der Papa jetzt nichts mehr zu tun. Ohne Deine Gebärmutter hätte die Blastozyste sich nie zum Baby entwickeln können. Ich glaube Babys sind deshalb immer grundsätzlich immer mehr von Mama als vom Papa. Mein Sohn hat seit der Geburt 3 Kilo zugenommen, von dem einen Schoppen, den sein Vater ihm gibt wird es kaum kommen 😉.

    Und Du wirst Dein Kind lieben! Ich bin davon überzeugt.

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Paw
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    • 15. Mai 2022 um 21:53
    • #19

    @Karla4711: Mir gehen genau Deine Fragen im Vorfeld durch den Kopf. An manchen Tagen denke ich, das es richtig ist und an anderen kommt es mir absolut ausgeschlossen vor, diesen Weg zu wählen. Von den eigenen Genen Abschied zu nehmen fällt mir schwer, da ich auch nie den Menschen kennenlernen würde von dem die Gene stammen. Ich bin aber dennoch davon überzeugt, dass auch du, wie die anderen Mamis hier, das Baby lieben wirst. Wenn du sehen wirst, dass dein Baby sich freut, wenn es SEINE Mama sieht und dir ein Lächeln schenkt, wirst du sicher nicht anders können. Es ist aus meiner Sicht aber auch wichtig einen Umgang mit sich selbst mit dem Thema EZS zu finden. Wie soll ein Kind damit zurecht kommen, wenn wir es nicht tun? Vielleicht hilft es ja auch sich darüber Gedanken zu machen, was wäre wenn das Kind... und dann all die Dinge durchspielt, die jetzt Sorge bereiten. Also z.b. wenn das Kind ganz anders aussieht als ich, andere Interessen hat, vom Temperament ganz anders ist, nicht so intelligent ist wie gewünscht .... Das Ergebnis wird sicher immer sein, dass man das Kind trotz allem liebt. Der Vorteil ist aber das man innerlich vorbereitet ist, vielleicht auch auf lapidare Kommentare von Außenstehenden wie "wem sieht er/ sie denn ähnlich." Denn eins bleibt ja als Tatsache bestehen, an den Genen ist nicht zu rütteln aber an unserer Einstellung und dem Umgang damit. Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest!

  • Tulpe80
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    • 16. Mai 2022 um 20:28
    • #20
    Zitat von Gartenfee79

    In den verbleibenden Wochen wird es noch knapp 40cm wachsen und 3 Kilo an Gewicht zu legen. Mit dem Wachstum hat der Papa jetzt nichts mehr zu tun. Ohne Deine Gebärmutter hätte die Blastozyste sich nie zum Baby entwickeln können. Ich glaube Babys sind deshalb immer grundsätzlich immer mehr von Mama als vom Pap

    Liebe Gartenfee79

    da hast Du Recht :). Ich vertraue einfach mal drauf, dass es irgendwie schon gut werden wird.

    Und ich baue drauf, dass ein gewünschtes Kind spürt, dass es gewünscht ist und dass sich das auch ins Bewusstsein niederschlägt. Unabhängig davon, wie die Familie zustande gekommen ist.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

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