Liebe Experten,
ich hatte heute Nacht in 9+4 eine Sturzblutung mit Abort.
Am Samstag habe ich ausversehen Progynova 50 Minuten später eingenommen als üblich, abends begannen leichte Blutungen.
Am Sonntag war die Blutung etwas stärker, vor allem am Nachmittag auch mit kleinen Gewebeklümpchen. Ich bin sofort in die Klinik gefahren. Es war kein Grund erkennbar und dem Embryo ging es gut.
Am Montag Abend war die Blutung nochmals stärker mit hellrotem Blut (davor eher bräunlich) und ich hatte teilweise Bauchschmerzen.
Am Dienstag hatte ich morgens einen Ultraschalltermin. Mein FA konnte auch keinen Grund feststellen, der Embryo war immer noch gut entwickelt und sein Herzschlag prima.
10 Stunden später bekam ich Bauchschmerzen, die Blutung nahm noch etwas zu und als ich auf der Toilette war, kam plötzlich ein großes Gewebestück mit. Kurz drauf kam mit einer Sturzblutung eine handgroße Kugel heraus - vermutlich mit dem Embryo. Ich blutete sehr stark, fuhr sofort in die Klinik, die direkt eine Ausschabung veranlasste.
Nun quälen mich folgende Fragen:
- kann der Abort mit der 50 min. verspäteten Progynova Einnahme zu tun haben?
- waren die Medikamente zu niedrig dosiert? (3x2mg - vor der positiven Herzaktion waren es 4x 2mg Progynova, 2x 400mg Famenita)
- hätte der Abort verhindert werden können?
- kann es sein, dass mein Körper den Embryo abgestoßen hat, weil es eine EZS war (ich habe Blutgruppe 0 positiv, die Spenderin hat etwas anderes, Abstoßung der "fremden Eizelle“
- sollte der Embryo für eine Untersuchung eingeschickt werden?
- wie hoch ist das Risiko, dass uns dasselbe mit der gleichen Spenderin nochmals passiert?
- wie lange sollte ich bis zu einer erneuten EZS warten?
Über eine Einschätzung der Experten würde ich mich sehr freuen.
Jane