Liebes Ärzteteam, liebe Forummitglieder,
Ich habe ebenfalls eine Frage zu Progesteron:
Weder in der Kiwu-Klinik meiner Heimatstadt noch in Prag wird der Progesteronwert VOR Transfer kontrolliert, erst mit dem HCG 14 Tage nach Transfer. Nach 2 erfolglosen EZP unter besten Bedingungen war mein letzter Progesteronwert 5,7 zwei Wochen nach Transfer. (HCG unter 0,05).
Mein Schema zur Vorbereitung ist einfach:
Ich baue mit Estrimax 3x1 das Endometrium auf (klappt sehr gut) und nehme 5 Tage vor Transfer 3x2 Uterogest 100mg (also 600mg) vaginal.
Ich frage mich, ob sich die vaginale Applikation eventuell gar nicht so sehr im Blutserum zeigt und die Dosierung für eine Einnistung trotzdem ausreicht oder ob es sinnvoll wäre beim nächsten Versuch mit Depotspritzen zu ergänzen. Ich habe einfach die Sorge dass mein Progesteronwert für eine Einnistung nicht ausreichend war.
Können Sie mir was dazu sagen? Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich lese im Forum es gibt Kliniken die den Progesteronwert noch vor Transfer bestimmen? Ich muss leider davon ausgehen, dass mein Progesteronwert nach 5 Tagen Uterogest noch wesentlich niedriger war als 2 Wochen nach Transfer.
Könnte hierin eine Ursache liegen?
Falls ja, würde man mit den Depotspritzen auch vor Transfer beginnen? Meine Kinderwunschklinik verschreibt diese jedoch nicht mehr, da laut Aussage die Gefahr von Thrombembolien zu hoch sei.
Mit lieben Grüßen
Holunderseife