Ich frage mich halt: wieviele negative Versuche muss man denn als Frau "aushalten", damit es gerechtfertigt wäre. Ich bin eher der Typ: Abklären was geht...
Beiträge von Holunderseife
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Ihr Lieben,
Bei mir soll eine Hysteroskopie im Juli gemacht werden bevor der nächste Versuch stattfindet. Untersucht werden sollen entzündliche Vorgänge und anatomische Hindernisse wie Verwachsungen, Polypen, Myome.
Plasmazellen werden auch untersucht. Ich liebäugele eine (teure) ERA mitmachen zu lassen, wenn sie sowieso schon intrauterin sind.
Prag sagt, dass dies nach 2 gescheiterten Versuchen zu früh wäre. Würde man erst nach mehreren gescheiterten Versuchen machen und bei Frauen die noch keine Kinder hätten.
Was denkt ihr? Mich würde Eure Meinung interessieren.
Ich persönlich denke, dass es ja auch blöd wäre dann in einem halben Jahr noch einmal das ganze Prozedere zu machen und mich zur Untersuchung dort hin zu begeben.
Will natürlich auch in Prag nicht hysterisch wirken, aber nach 2 gescheiterten Versuchen unter besten Bedingungen werde ich persönlich nervös.
Liebe Grüße
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Hallo BB84,
Danke für diese Info. Es ist also doch relevant. Ich sende Euch gleich den Link zu einer wichtigen Studie hierzu.
Nochmal ganz konkret: habe ich es richtig verstanden, dass es hier Frauen gibt die bereits VOR Transfer zusätzlich zu dem Uterogest vaginal spritzen setzen oder oral nehmen?
Ich werde nämlich, so bin ich jetzt für mich ganz klar, auf einen Probezyklus bestehen, bei dem ich in den ersten 5 Tagen Progesteroneinnahme zusätzlich spritze oder das Uterogest oral nehme und werde es mir dann nach 5 Tagen (eigentlicher Transfertag) im Blut austesten lassen.
Wenn keine körperlichen Nachteile damit für mich entstehen, gibt es gerade keinen Grund das nicht auszutesten.
In der Studie steht, dass das Endometrium unter einem Blutserumwert von 8 am Transfertag oft noch nicht Rezeptiv bzw. Aufnahmefähig ist. Das wäre elementar. Wenn dem so ist wären die nächsten Versuche bei mit auch ohne Erfolg wenn ich nichts ändere.
Motivierte Grüße! :-)))
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Hallo Mädels,
Hier die versprochene Rückmeldung von Pronatal Plus von gestern:
Die Ärztin sagt, dass der Serumwert von Progesteron nicht relevant sei, da durch die vaginale Applikation das Progesteron lokal wirkt und völlig ausreichend wäre. Vaginal eingenommenes Progesteron würde sich nicht im Serum widerspiegeln.
Prolutex/Agolutin könnte ich auf eigenen Wunsch spritzen, wäre für sie jedoch ohne Indikation.
Ich finde es sehr schwierig. Ich habe eine spanische Studie gefunden nach der der Blutserumspiegel von Progesteron zum Zeitpunkt des Transfers keineswegs irrelevant ist.
Ich frage nun nächste Woche noch einmal hier in meiner Heimatstadt. Bin ehrlichgesagt sehr verunsichert.
Liebe Grüße
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Warum soll es bei EZP nicht relevant sein? Andere Kliniken handhaben ja eine Kontrolle vor Transfer in der Tat so. Es gibt anscheinend unterschiedliche Meinungen.
Ich werde morgen mit Prag telefonieren und diese Woche auch in der Klinik hier in der Heimatstadt fragen. Ich lasse es Euch wissen!
Mich würde die Meinung der Forumärzte trotzdem sehr interessieren.
Also die Kernfrage ist: Muss der Progesteronspiegel bereits VOR Transfer hoch genug sein? Ist dies relevant für die Implantation? Bei mir war er es definitiv nicht.
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Liebe Athene18,
Ich musste 5 Tage vor Transfer 3x200mg Uterogest nehmen. Standard halt.
Danke Dir sehr!!!
LG
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Liebes Ärzteteam, liebe Forummitglieder,
Ich habe ebenfalls eine Frage zu Progesteron:
Weder in der Kiwu-Klinik meiner Heimatstadt noch in Prag wird der Progesteronwert VOR Transfer kontrolliert, erst mit dem HCG 14 Tage nach Transfer. Nach 2 erfolglosen EZP unter besten Bedingungen war mein letzter Progesteronwert 5,7 zwei Wochen nach Transfer. (HCG unter 0,05).
Mein Schema zur Vorbereitung ist einfach:
Ich baue mit Estrimax 3x1 das Endometrium auf (klappt sehr gut) und nehme 5 Tage vor Transfer 3x2 Uterogest 100mg (also 600mg) vaginal.
Ich frage mich, ob sich die vaginale Applikation eventuell gar nicht so sehr im Blutserum zeigt und die Dosierung für eine Einnistung trotzdem ausreicht oder ob es sinnvoll wäre beim nächsten Versuch mit Depotspritzen zu ergänzen. Ich habe einfach die Sorge dass mein Progesteronwert für eine Einnistung nicht ausreichend war.
Können Sie mir was dazu sagen? Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich lese im Forum es gibt Kliniken die den Progesteronwert noch vor Transfer bestimmen? Ich muss leider davon ausgehen, dass mein Progesteronwert nach 5 Tagen Uterogest noch wesentlich niedriger war als 2 Wochen nach Transfer.
Könnte hierin eine Ursache liegen?
Falls ja, würde man mit den Depotspritzen auch vor Transfer beginnen? Meine Kinderwunschklinik verschreibt diese jedoch nicht mehr, da laut Aussage die Gefahr von Thrombembolien zu hoch sei.
Mit lieben Grüßen
Holunderseife
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Liebe Nice77,
Wo lässt Du diese ganzen immunologischen Sachen abklären und ist das privat zu zahlen oder über die Kasse abrechenbar, weißt Du das?
Ich hatte mir all die von Dir genannten Dinge auch überlegt.
Und Danke für Deine Worte!
LG
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Hallo liebe Melpro,
Danke für Deine Antwort. Gut sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Also: es ist ja die gleiche Spenderin wie vor 2 Jahren. Was mich traurig stimmt: es kam noch nicht mal zu einem erhöhten HCG Wert, sondern in der Tat beide Male zu einem HCG unter 0,05. Es hat also null Einnistung stattgefunden. Und dann fragt man sich natürlich: Hab ich jetzt auf einmal ein anderes Problem?
Vll lag es auch am Progesteron. Der lag nur bei 5. Trotz 3x2 Uterogest vag. Vll einfach zu wenig für eine Einnistung....
Mhhh, man geht halt immer auf Ursachensuche.
Aber man suggeriert mir schon deutlich in der Klinik, dass es extrem unwahrscheinlich ist nicht innerhalb von 3 Versuchen schwanger zu werden. 2 sind vorbei, jetzt bin ich natürlich extrem angespannt.
Sei lieb gegrüßt!
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Liebe Tulpe,
Danke, das hilft in der Tat sehr. :-)) Ich bin wirklich froh mit Pronatal Plus und was sie sagen hat Hand und Fuß. (Ich bin auch nicht fachfremd) Sie erzählen mir aber (übrigens genau wie die Klinik in Deutschland), dass die Wahrscheinlichkeit pro Versuch jeweils bei 50-60% liegt und dann wäre es ja eher wahrscheinlich nach 2 Versuchen bei optimalen Bedingungen schwanger zu werden als nicht.
Ich schaue Berichte im Internet wo es möglich ist 59 Jährige per EZP zu einer Schwangerschaft zu verhelfen und frage mich natürlich dann in dem Kontext was nun mit mir nicht stimmen könnte.
Geht Dir bestimmt ähnlich, oder?
Und ja, selbe Spenderin. Wir hatten noch 6 Kryos übrig. Nun nur noch 2.
Woher hast Du Deine Statistik?
Liebste Grüße
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Ihr Lieben,
Ich bin neu hier im Forum. Hallo zusammen!

Ich wäre unfassbar dankbar über Eure Erfahrungen, Input, Worte...
Ich bin gerade nach 2 gescheiterten Kryoersuchen einer EZP in Prag unter wirklich allerbesten Bedingungen (Schleimhaut super, Embryonen 1AA, Blastozysten) zweimal nicht schwanger geworden. Der Erste Frischversuch vor 2 Jahren hatte auf Anhieb geklappt (ein gesunder, wunderbarer Junge), so war ich natürlich total verwöhnt.
Es gibt einfach nicht was sie bei mir finden können warum es nicht klappen sollte, bin aber sehr niedergeschlagen, da die Statistik ja eher dagegen spricht, dass es zwei mal hintereinander nicht klappt. Zumindest bei den Vorbedingungen.
Gibt es hier jemand der in einer ähnlichen Situation war oder ist? Irgendwelche aufmunternden Worte? Muss ich mir arge Sorgen machen, dass es jetzt nie mehr klappt?
Der nächste Schritt ist eine Gebärmutterspiegelung im Juli um entzündliche Prozesse oder anatomische Ursachen auszuschließen, bin mir aber sehr sicher, dass nichts herauskommen wird, lasse aber natürlich trotzdem schauen.
Vielleicht kurz zu mir: ich bin 40 Jahre und leide an einer Chromosomenstörung die frühe Wechseljahre (bereits mit 26) mit sich bringt. Mein AMH lag unter 0,1. EZP war und ist die einzige Option.
Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen.
Liebe Grüße
