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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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  3. Eure Behandlungsgeschichte

Der kleine Funken Hoffnung…

  • NL06**
  • 2. April 2021 um 10:39
  • NL06**
    Morula
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    • 2. April 2021 um 10:39
    • #1

    Hallo ihr Lieben,

    Ich bin schon seit geraumer Zeit im absoluten Gefühls- und Gedankenchaos und weiß nicht was ich machen soll. Da viele von Euch wahrscheinlich ähnliches erleben oder erlebt haben, wäre es mir wichtig Eure Meinung zu erfahren. Vielleicht hilft mir das weiter…

    Meine Geschichte:

    Wir sind nun beide fast 45 Jahre alt.

    Seit wir 36 waren, haben wir aktiv versucht ein Kind zu bekommen. Nachdem sich kein Erfolg einstellen wollte, haben wir uns an eine Kinderwunschklinik gewandt und die üblichen Untersuchungen durchlaufen, mit dem Ergebnis "beide ohne gesundheitliche Probleme".

    Wir haben 6 Zyklen mit Clomifen versucht und dann eher zufällig den Befund "verklebte Eileiter" erhalten. Wir haben also eine IVF Behandlung begonnen.

    1.IVF Versuch im September 2019: 21 Eizellen, davon konnten 16 befruchtet werden.

    3 Transfers (1x Blastozyste – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 10; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)

    2.IVF Versuch im August 2020: 12 Eizellen, davon konnten 8 befruchtet werden.

    3 Transfers (3 Eizellen an Tag 3 – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 8; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)

    Mein AMH ist bei 9, also ich produziere weiterhin fröhlich Eizellen, aber wie die Ärzte oft sagen "Quantität ist nicht gleich Qualität".


    Mein aktuelles Gefühls- und Gedankenchaos:

    Mein letzter Transferversuch ist jetzt 2 Wochen her und nun stehe ich vor der Entscheidung noch einen letzten IVF-Versuch in Deutschland zu unternehmen oder zur Eizellspende ins Ausland zu gehen.

    Irgendwie ist da emotional immer noch der kleine Funken Hoffnung auf ein genetisch eigenes Kind, obwohl mir die Wahrscheinlichkeit was anderes sagt (5% Schwangerschaft & 1% Geburt in meinem Alter). Ich glaube ich habe Angst davor, dass ich später damit hadere den Versuch nicht unternommen zu haben.

    Andererseits weiß ich nicht, ob ein weiterer IVF Versuch Sinn macht. Wahrscheinlich können wieder viele Eizellen entnommen werden und dann beginnt das Hoffen und Bangen. Eventuell mit demselben Ergebnis einer Schwangerschaft, die dann im ersten Trimester zur "missed abortion" wird. Mit allem was dran hängt. Den Emotionen, den körperlichen Anstrengungen und der Belastung durch die Fehlgeburt etc. Außerdem wird man ja nicht jünger in der Zeit …die beiden vorherigen Versuche haben sich immer fast ein Jahr gezogen.

    Mit dem Thema Eizellspende habe ich mich bisher nur theoretisch befasst, also mir Gedanken gemacht ob ich das Kind auch wirklich lieben kann oder immer im Hinterkopf haben werde, dass es genetisch ja nicht meines ist. Wie ich damit umgehe, wenn Fremde Ähnlichkeiten oder auch nicht feststellen. Ob ich das Thema offen in meiner Familie, dem Kind gegenüber kommunizieren würde etc. Darüber denke ich schon lange und viel nach.

    Praktisch weiß ich noch viel zu wenig über das Thema, weder wo man das machen sollte noch wie das dann konkret abläuft. Noch bin ich IVF Experte :)

    Ich denke über Tschechien und Spanien nach. Ich tendiere zu Spanien, weil ich viel Bezug zu dem Land habe, die Sprache spreche und auch dort gewohnt habe. (was vielleicht aber auch Quatsch ist!).

    • Was gibt es für Vor- und Nachteile bei Tschechien / Spanien?
    • Wie oft muß man vor Ort sein für eine Eizellspende?
    • Ich höre auch oft dass der Zyklus von Spenderin und Empfängerin angeglichen werden muß. Mein Zyklus ist sehr regelmässig und irgendwie fühlt es sich falsch an, diesen irgendwie anzupassen. Kann man nicht die befruchteten Eizellen im Kryozyklus einsetzen lassen, würde das nicht mehr Sinn machen? Bitte entschuldigt, falls die Frage naiv ist, aber ich weiß wie gesagt noch gar nichts zu dem Thema.
    • Welche Medikamente muss man nehmen und warum muss man scheinbar bis Woche 12 Medikamente nehmen?

    Könnt ihr mir bitte sagen, was ihr denkt über meine Themen:

    • Letzter IVF Versuch in Deutschland oder Eizellspende?
    • Eizellspende in Tschechien oder Spanien und wenn ja in welcher Klinik?

    Ich danke Euch schon jetzt für Euer Feedback und wünsche Euch ein Frohes Osterfest!:)

  • Endi
    Blastozyste
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    • 2. April 2021 um 11:50
    • #2

    Willkommen im Forum NL06** 💐 du hast ja auch schon einiges erlebt.

    Jede kennt das Gefühlschaos. Aber wenn ich an deiner Stelle wäre und schon so viele Versuche mit eigenen Eizellen hinter mir hätte, würde ich zur Eizellspende übergehen und keinen weiteren Versuch in Deutschland wagen. Ja, ich habe auch erst unbedingt meine Gene weiter geben wollen. Aber ich musste mir auch eingestehen dass meine Eizellen einfach nie gewollt haben. Mein AMH ließ auch hoffen. Aber über Qualität sagt der nichts aus.

    Ich bereue die Spende nicht!! Ich bin glücklich endlich schwanger zu sein 🥰 auch wenn ich jetzt nur Epigenetik weiter gebe 😉 aber er wächst in mir und die Liebe und Fürsorge ist ebenso groß wie für ein genetisch eigenes Kind 😍

    Aber ihr müsst die Entscheidung gemeinsam treffen und tragen. Es darf keiner auf der Strecke bleiben. Ich wünsche euch viel Glück ✊🍀🐞

    Vielleicht hilft dir diese Seite weiter bei eurer Entscheidung: https://www.schwangerschaft-eizellspende.com/ablauf

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

    Einmal editiert, zuletzt von Endi (2. April 2021 um 11:58)

  • Tulpe80
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    • 2. April 2021 um 13:50
    • #3

    Liebe NL06**

    es tut mir leid, dass Dein Weg bisher so schwer war.

    Ich bin für mich persönlich zum Schluss gekommen, das ich vor dem Weg zur EZS alles andere probiert haben musste. Als bei mir keine Eizellen gewonnen werden konnte, war ich zunächst extrem traurig. Ich wusste, dass es niemals ein Wesen geben wird, in dessen Gesicht ich meine Gesichtszüge wiederfinden könnte. Es würde niemals mehr jemanden geben, der mir irgendwie physisch, charakterlich oder was Interessen anbelangt ähnlich ist.

    Also rational war es zwar klar, dass mit AHM und keinen gewonnen Eizellen der Weg zum genetisch eigenen Kind nicht mehr möglich ist.

    Versuche mit Vitaminen - a la "pimp my eggs" waren natürlich auch im wahrsten Sinne des Wortes "fruchtlos".

    Kinderwunsch ist wohl ein Prozess, der - so musste ich auch erst für mich lernen - in Phasen verläuft.

    So fiel nach dieser Erkenntnis die Entscheidung, es mit EZS zu versuchen.

    Seither beschäftige ich mich mehr oder weniger intensiv mit den Konsequenzen dieser Entscheidung: Auch hier gibt's Phasen. Es ist mal mehr und mal weniger.

    Im Buch "Ungestillte Sehnsucht" von Millay Hyatt habe ich mal gelesen, dass man bei Auslandsadoptiv-Kindern schauen soll, dass man ein Land wählt, zu welchem man einen Bezug hat. Insofern - wenn Du einen Bezug zu Spanien hast und sogar die Sprache sprichst, das wäre doch eine recht gute Voraussetzung für Spanien :)

    Evtl. könntest Du auch mal den Rat einer ausländischen Klinik einholen. Im Ausland gibt's auch manchmal mehr Möglichkeiten noch Dinge mit eigenen Eizellen zu probieren. Evtl. könnte das eine Versuch wert sein, z.B. die genetische Faktoren anzuschauen. Allerdings bin ich kein Mediziner. Aber wenn bei mir noch Eizellen gewonnen werden könnten, wäre das wohl mein Gedanke.

    LG & schöne Ostern & ganz viel Glück

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

    Einmal editiert, zuletzt von Tulpe80 (2. April 2021 um 14:22)

  • Vegemite
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    • 2. April 2021 um 15:55
    • #4

    Liebe NL06**


    Deine Lage kennen wir hier im Forum alle und den Weg zur EZP einzuschlagen ist nicht einfach. Wir haben es zuerst auch natürlich probiert. Ich war 45. Nachdem es nicht geklappt hat, haben wir uns beraten lassen und als ich hörte, dass 93% der EZ in meinem Alter defekt sind, war ich geschockt. Für uns war dann aber klar, dass wir es nur noch mit EZP versuchen. Das Risiko von Gendefekten und Fehlgeburten, was mental unheimlich belastend sein muss, wollte ich nicht eingehen. Beim zweiten Versuch hat es geklappt und in weniger als 2 Wochen kommt unsere Tochter zur Welt, nach einer völlig unkomplizierten SS. Epigenetik ist ein extrem wichtiger Punkt und obwohl wir unsere Gene und damit physische Ähnlichkeiten nicht weitergeben, geben wir sehr wohl charakterliche Züge, Einstellung und Verhalten weiter. Das Kind in mir ist mein Kind. Punkt.

    Die Medieinnahme ist halb so schlimm. Prog&Östro bis 12ssw, dann übernimmt die Plazenta. Ich musste täglich 1x i.m. Spritzen. Mühsam, aber absehbar.

    Viel Erfolg auf eurem Weg. 🍀

    46 Jahre alt, keine Kinder.

    Richtigen Partner erst mit 44 getroffen. Start Kinderwunsch Jan 19.

    3 Inseminationen - alle negativ

    Start EZP Jan 20 - Verzögerung durch Corona

    Erster SET Juni 20 - negativ

    Zweiter SET Aug 20 - positiv

    ET - April 21

  • Racker
    Morula
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    • 2. April 2021 um 16:26
    • #5

    Liebe NL06** muss mich Endi und Vegemite anschließen. So hart das ist, aber die Wahrscheinlichkeit, mit Deinen eigenen Eizellenspende schwanger zu werden ist gering bei hoher Wahrscheinlichkeit von Chromosomen- defekten mit Fehlgeburt oder schlimmer. Zu überlegen wäre auch, ob man mit 45 nicht schneller mit EZS loslegt. Die klappt ja auch nicht immer sofort und es kann zu gewissen Unabwägbarkeiten kommen...Corona, Zwischenblutungen, etc Da ist schnell mal ein Jahr oder zwei um. EZSP wird zumindest in Spanien nur bis 50 durchgeführt.

    Spanien ist teurer. Die haben meines Wissens aber längere Erfahrung. Man kann auch im Kryozyklus übertragen. Progesteron brauchst du aber mindestens. Plazenta übernimmt erst ab Woche 12/13. Alle anderen Dinge wird dir die Klinik sagen.

    8 ICSIS in Deutschland, davon 1x Fehlgeburt und einmal Abbruch in 16. SSW bei Trisomie18

    2019 3x Transfer EZS Spanien, 1x frühe Fehlgeburt

    2020 neue Spenderin, erneute HSK, NK und Plasmazellen o.k., erneute Gerinnung und MTHFR o.k.

    Aug 2020 Transfer von einer hatching Blasto(PGS getestet), Test positiv

    Sep 2020 Herzchen schlägt:love:

    vET 7.5.21

  • Racker
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    • 2. April 2021 um 16:31
    • #6

    P.s. In 5 Wochen haben wir auch Entbindungstermin. Ich denke keine Minute darüber nach, dass es genetisch nicht mein Kind ist. Das ist mein Kind, das wir hoffentlich als ein gesundes Seelchen grossziehen dürfen. ....ich hätte aber auch adoptiert....

    8 ICSIS in Deutschland, davon 1x Fehlgeburt und einmal Abbruch in 16. SSW bei Trisomie18

    2019 3x Transfer EZS Spanien, 1x frühe Fehlgeburt

    2020 neue Spenderin, erneute HSK, NK und Plasmazellen o.k., erneute Gerinnung und MTHFR o.k.

    Aug 2020 Transfer von einer hatching Blasto(PGS getestet), Test positiv

    Sep 2020 Herzchen schlägt:love:

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  • Chance20
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    • 2. April 2021 um 17:21
    • #7

    Willkommen NL06**!

    Ich würde an Eurer Stelle ganz klar direkt zur EZS übergehen. Ich denke, Ihr habt in Deutschland genug negative Versuche hinter Euch (beachtlich, dass Ihr das solange ausgehalten habt, ich war bereits nach einem Jahr intensiver KiWu-Behandlung und ohne Fehlgeburt absolut am Limit). Die meisten deutschen Kliniken behandeln ab 45 eh nicht mehr. Meine deutsche Klinik hat mir bereits vor dem 2. IVF-Versuch nahe gelegt, mich mit EZS oder anderen Alternativen auseinander zu setzen. 3 negative IVF-Versuche sind es dann geworden, bis wir zur EZS übergegangen sind. Ja, es ist ein Prozess und die EZS war für uns dann die letzte Chance auf ein Kind.

    Wir waren in Spanien (IVI Mallorca auf Empfehlung meiner deutschen KiWu-Klinik) und mit dem Frisch-Transfer (dann ist die Synchronisation erforderlich) sehr zufrieden und wir würden uns wieder genau dafür entscheiden. Im Vergleich zu den IVFs war die Medi-Einnahme bei EZS ein Klacks und meine Schwangerschaft verlief bisher völlig problemlos. Ich würde Euch raten, mehr Infos zur EZS und zur Klinik-Auswahl auf der Online-KiWu-Messe im April einzuholen.

    Alle Gute für Euren weiteren Weg:four_leaf_clover:

    11/18: KiWu-Klinik mit Anfang 40 (Mann 44) nach 1 Jahr natürl. Versuche
    12/18 bis 04/19: 4 Zyklen mit GVNP + Clomifen u. HCG, alle erfolglos, BS unauffällig

    05/19 bis 11/19: 3 IVF-Versuche ohne Transfer, das war´s mit eigenen Eizellen ;(
    01/20: gutes Erstgespräch bei IVI Mallorca
    03/20: EZS geplant, dann Lockdown kurz nach der Deca-Spritze :(

    31.08.20: 1. EZS-Frisch-Transfer (SET), 1 Eisbärchen in Reserve

    09.09.20: positiver Schwangerschaftstest :love:
    09.11.20: Es wird ein Junge (ET 19.05. Geburt 25.05.21<3)

  • heeidi
    Morula
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    • 2. April 2021 um 17:22
    • #8

    Liebe NL06**

    ich habe ein Kind aus EZS. In diesem Monat wird er 10 Jahre alt. Ich bin davon fest überzeugt, dass ich mit meinen Genen nie so einen hübschen,netten, lieben, intelligenten ...etc. Jungen gekriegt hätte. Du wirst keine Sekunde daran zweifeln, dass es dein Kind ist.

    Mein Sohn hat äußerlich zwar nichts von mir, aber er redet, lächelt, reagiert... etc. als ich.

    Wir haben ihn sehr früh aufgeklärt. Er ist ein sehr glückliches, zufriedenes und äußerts ausgeglichenes Kind.

    Ich wünsche Dir viel Glück.

    Sohn aus 1.EZS - Polen Warschau Novum

  • Racker
    Morula
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    • 2. April 2021 um 18:53
    • #9

    Mir fällt ein, dass auch in Spanien mit eigenen Eizellen eine Chromosomenanalyse (PGS ODER PGT-A) des Embryos gemacht werden darf, ist in Deutschland nicht erlaubt. Vielleicht wäre das etwas. Viel Erfolg.

    8 ICSIS in Deutschland, davon 1x Fehlgeburt und einmal Abbruch in 16. SSW bei Trisomie18

    2019 3x Transfer EZS Spanien, 1x frühe Fehlgeburt

    2020 neue Spenderin, erneute HSK, NK und Plasmazellen o.k., erneute Gerinnung und MTHFR o.k.

    Aug 2020 Transfer von einer hatching Blasto(PGS getestet), Test positiv

    Sep 2020 Herzchen schlägt:love:

    vET 7.5.21

  • Tulpe80
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    • 2. April 2021 um 20:47
    • #10
    Zitat von Racker

    Mir fällt ein, dass auch in Spanien mit eigenen Eizellen eine Chromosomenanalyse (PGS ODER PGT-A) des Embryos gemacht werden darf, ist in Deutschland nicht erlaubt. Vielleicht wäre das etwas. Viel Erfolg.

    ja, genau das meinte ich oben.

    Ggf. kann man auf diese Weise eben auch Klarheit gewinnen.

    Ich kann nur für mich sprechen. Für mich war es extrem wichtig, zu realisieren und schwarz auf weiß zu haben, dass es nichts mehr wird, mit eigenen Eizellen.

    Ich hätte sonst irgendwie nicht richtig damit abschließen können. :)

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Gartenfee79
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    • 3. April 2021 um 08:09
    • #11

    NL06** herzlich Willkommen im Forum, da hast Du ja auch schon einiges mitgemacht.

    Tulpe80 mir ging es ähnlich, ich brauchte auch noch den dritten IVF Zyklus um zu begreifen, dass das bei mir vermutlich eher nichts mehr wird.

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • bubble
    Morula
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    • 5. April 2021 um 17:20
    • #12
    Zitat von NL06**

    Hallo ihr Lieben,

    Ich bin schon seit geraumer Zeit im absoluten Gefühls- und Gedankenchaos und weiß nicht was ich machen soll. Da viele von Euch wahrscheinlich ähnliches erleben oder erlebt haben, wäre es mir wichtig Eure Meinung zu erfahren. Vielleicht hilft mir das weiter…

    Meine Geschichte:

    Wir sind nun beide fast 45 Jahre alt.

    Seit wir 36 waren, haben wir aktiv versucht ein Kind zu bekommen. Nachdem sich kein Erfolg einstellen wollte, haben wir uns an eine Kinderwunschklinik gewandt und die üblichen Untersuchungen durchlaufen, mit dem Ergebnis "beide ohne gesundheitliche Probleme".

    Wir haben 6 Zyklen mit Clomifen versucht und dann eher zufällig den Befund "verklebte Eileiter" erhalten. Wir haben also eine IVF Behandlung begonnen.

    1.IVF Versuch im September 2019: 21 Eizellen, davon konnten 16 befruchtet werden.

    3 Transfers (1x Blastozyste – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 10; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)

    2.IVF Versuch im August 2020: 12 Eizellen, davon konnten 8 befruchtet werden.

    3 Transfers (3 Eizellen an Tag 3 – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 8; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)

    Mein AMH ist bei 9, also ich produziere weiterhin fröhlich Eizellen, aber wie die Ärzte oft sagen "Quantität ist nicht gleich Qualität".


    Mein aktuelles Gefühls- und Gedankenchaos:

    Mein letzter Transferversuch ist jetzt 2 Wochen her und nun stehe ich vor der Entscheidung noch einen letzten IVF-Versuch in Deutschland zu unternehmen oder zur Eizellspende ins Ausland zu gehen.

    Irgendwie ist da emotional immer noch der kleine Funken Hoffnung auf ein genetisch eigenes Kind, obwohl mir die Wahrscheinlichkeit was anderes sagt (5% Schwangerschaft & 1% Geburt in meinem Alter). Ich glaube ich habe Angst davor, dass ich später damit hadere den Versuch nicht unternommen zu haben.

    Andererseits weiß ich nicht, ob ein weiterer IVF Versuch Sinn macht. Wahrscheinlich können wieder viele Eizellen entnommen werden und dann beginnt das Hoffen und Bangen. Eventuell mit demselben Ergebnis einer Schwangerschaft, die dann im ersten Trimester zur "missed abortion" wird. Mit allem was dran hängt. Den Emotionen, den körperlichen Anstrengungen und der Belastung durch die Fehlgeburt etc. Außerdem wird man ja nicht jünger in der Zeit …die beiden vorherigen Versuche haben sich immer fast ein Jahr gezogen.

    Mit dem Thema Eizellspende habe ich mich bisher nur theoretisch befasst, also mir Gedanken gemacht ob ich das Kind auch wirklich lieben kann oder immer im Hinterkopf haben werde, dass es genetisch ja nicht meines ist. Wie ich damit umgehe, wenn Fremde Ähnlichkeiten oder auch nicht feststellen. Ob ich das Thema offen in meiner Familie, dem Kind gegenüber kommunizieren würde etc. Darüber denke ich schon lange und viel nach.

    Praktisch weiß ich noch viel zu wenig über das Thema, weder wo man das machen sollte noch wie das dann konkret abläuft. Noch bin ich IVF Experte :)

    Ich denke über Tschechien und Spanien nach. Ich tendiere zu Spanien, weil ich viel Bezug zu dem Land habe, die Sprache spreche und auch dort gewohnt habe. (was vielleicht aber auch Quatsch ist!).

    • Was gibt es für Vor- und Nachteile bei Tschechien / Spanien?
    • Wie oft muß man vor Ort sein für eine Eizellspende?
    • Ich höre auch oft dass der Zyklus von Spenderin und Empfängerin angeglichen werden muß. Mein Zyklus ist sehr regelmässig und irgendwie fühlt es sich falsch an, diesen irgendwie anzupassen. Kann man nicht die befruchteten Eizellen im Kryozyklus einsetzen lassen, würde das nicht mehr Sinn machen? Bitte entschuldigt, falls die Frage naiv ist, aber ich weiß wie gesagt noch gar nichts zu dem Thema.
    • Welche Medikamente muss man nehmen und warum muss man scheinbar bis Woche 12 Medikamente nehmen?

    Könnt ihr mir bitte sagen, was ihr denkt über meine Themen:

    • Letzter IVF Versuch in Deutschland oder Eizellspende?
    • Eizellspende in Tschechien oder Spanien und wenn ja in welcher Klinik?

    Ich danke Euch schon jetzt für Euer Feedback und wünsche Euch ein Frohes Osterfest!:)

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    Liebe NL06** ,

    Herzlich willkommen im Forum!

    Es kommt immer auf die ganz persönliche Situation an und jede Entscheidung hier ist ganz individuell!

    Ich kann nur sagen, was ich machen würde, wenn ich einen AMH mit 9,0 hätte! Ich würde es auf alle Fälle mit meinen eigenen Eizellen probieren! Aber nicht in Deutschland! Das Gesetz erlaubt zum einen keine genetische Untersuchung der Embryonen und außerdem dürfen meines Wissens ja nur 3 befruchtete Eizellen bis zu Blastozysten-Stadium sich entwickeln.

    Darf ich Dich fragen, was mit den 16 befruchteten Eizellen bei Deiner ersten IVF passiert ist? Also wieviele wurden tatsächlich in Kultur gelassen, eingefroren, transferriert?

    Wie ist denn das Spermiogramm? Bei guter Qualität, gibt es da noch eine Chance auf ein Kind mit den eigenen Eizellen.

    Es ist natürlich aber auch eine finanzielle Frage. Ich würde es aber auf alle Fälle einen Zyklus probieren, wahrscheinlich in Spanien. Es müssen aber alle Blastozyten am Tag 5 genetisch untersucht werden! Wenn sich darunter kein genetisch gesunder Embryo befindet, dann lohnt es sich nicht weiter, aber dann hast Du der Sache die letzte Chance gegeben. Vielleicht gibt es aber auch ein oder zwei gesunde Blastozysten und allein dafür würde ich es probieren. Ich glaube, dass die Ärzte Dich da ganz gut beraten können. Vor allen Dingen wird auf Grund Deines Alters da schon auch gesundheitlich bestimmt einiges abgecheckt!

    Informiere Dich doch nochmal in Richtung Schwangerschaft über 40 mit eigenen Eizellen. Es gibt auch viele Webinare zu dem Thema Präimplantations-Tests und IVF mit eigenen Eizellen über 40!

    Ich empfehle Dir auch, die etwas zu beeilen, ohne Stress aufzubauen. Das Alter ist definitiv nicht gut für die Qualität der Eizellen. Bei Eizellenspende kommt es aber nicht auf ein paar Monate an. Du kannst das später dann immer noch probieren!

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles gute für Deinen Weg! :sunflower:

    4 x ICSI 2018/2019 - einmal MA in SSW 6;(

    3 x EZS Zyklus 2020 in Spanien - jeweils SET - alle negativ :(

    2021 Wechsel nach Prag und neue Hoffnung :rainbow:

    14.6.21 SET in Prag

    28.6.21 positiver Bluttest (bhcg bei 1500) <3

    vET 02.03.22 :love:

    It's a boy 💙👶🏻

  • NL06**
    Morula
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    • 5. April 2021 um 20:05
    • #13
    Zitat von bubble

    Liebe NL06** ,

    Herzlich willkommen im Forum!

    Es kommt immer auf die ganz persönliche Situation an und jede Entscheidung hier ist ganz individuell!

    Ich kann nur sagen, was ich machen würde, wenn ich einen AMH mit 9,0 hätte! Ich würde es auf alle Fälle mit meinen eigenen Eizellen probieren! Aber nicht in Deutschland! Das Gesetz erlaubt zum einen keine genetische Untersuchung der Embryonen und außerdem dürfen meines Wissens ja nur 3 befruchtete Eizellen bis zu Blastozysten-Stadium sich entwickeln.

    Darf ich Dich fragen, was mit den 16 befruchteten Eizellen bei Deiner ersten IVF passiert ist? Also wieviele wurden tatsächlich in Kultur gelassen, eingefroren, transferriert?

    Wie ist denn das Spermiogramm? Bei guter Qualität, gibt es da noch eine Chance auf ein Kind mit den eigenen Eizellen.

    Es ist natürlich aber auch eine finanzielle Frage. Ich würde es aber auf alle Fälle einen Zyklus probieren, wahrscheinlich in Spanien. Es müssen aber alle Blastozyten am Tag 5 genetisch untersucht werden! Wenn sich darunter kein genetisch gesunder Embryo befindet, dann lohnt es sich nicht weiter, aber dann hast Du der Sache die letzte Chance gegeben. Vielleicht gibt es aber auch ein oder zwei gesunde Blastozysten und allein dafür würde ich es probieren. Ich glaube, dass die Ärzte Dich da ganz gut beraten können. Vor allen Dingen wird auf Grund Deines Alters da schon auch gesundheitlich bestimmt einiges abgecheckt!

    Informiere Dich doch nochmal in Richtung Schwangerschaft über 40 mit eigenen Eizellen. Es gibt auch viele Webinare zu dem Thema Präimplantations-Tests und IVF mit eigenen Eizellen über 40!

    Ich empfehle Dir auch, die etwas zu beeilen, ohne Stress aufzubauen. Das Alter ist definitiv nicht gut für die Qualität der Eizellen. Bei Eizellenspende kommt es aber nicht auf ein paar Monate an. Du kannst das später dann immer noch probieren!

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles gute für Deinen Weg! :sunflower:

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    Liebe Bubble,

    Das war meine Ausbeute:

    1.IVF Versuch im September 2019: 21 Eizellen, davon konnten 16 befruchtet werden.

    3 Transfers (1x Blastozyste – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 10; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)

    2.IVF Versuch im August 2020: 12 Eizellen, davon konnten 8 befruchtet werden.

    3 Transfers (3 Eizellen an Tag 3 – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 8; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)

    Also im Fall der 16 befruchteten Eizellen, kam es zu insgesamt 3 Transfers, davon eine SS. Die restlichen Transfers erfolglos und die restlichen Eizellen hatten sich nicht weiterentwickelt. Insgesamt wurden 5 Eizellen transferiert (1x Blastozyste und je 2x2 an Tag 3).

  • Gartenfee79
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    • 6. April 2021 um 07:07
    • #14

    Liebe NL06**

    Die Entscheidung kannst letztlich nur Du treffen, ob Du noch einen weiteren Versuch mit Deinen eigenen Eizellen unternehmen möchtest. Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass es die eine Eizelle gibt, die genetisch super gesund ist und aus der sich ein wundervolles Baby entwickelt.
    Ich kann mich bubble nur anschliessen, mit so einem hohen AMH würde ich es vermutlich auch nochmal mit eigenen Eizellen versuchen, aber ebenfalls nicht in Deutschland.
    Egal wie Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Liebe

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Vegemite
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    • 6. April 2021 um 07:16
    • #15

    Liebe NL06**


    Diese Entscheidung kannst nur Du treffen. Ich hatte einen Wert von 12 und nix passierte. Der Wert war mir dann aber egal als ich die Rate in meinem Alter hörte. Aber Du lässt ja testen, das minimiert das Risiko. Mach das, was sich richtig anfühlt. Wenn Du Zeit und Ressourcen hast kannsz Du es ja versuchen. 🍀

    46 Jahre alt, keine Kinder.

    Richtigen Partner erst mit 44 getroffen. Start Kinderwunsch Jan 19.

    3 Inseminationen - alle negativ

    Start EZP Jan 20 - Verzögerung durch Corona

    Erster SET Juni 20 - negativ

    Zweiter SET Aug 20 - positiv

    ET - April 21

  • JetztAber75
    Morula
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    • 6. April 2021 um 09:45
    • #16

    Liebe NL06** ,

    Auch mir tut es leid, das du einen so steinigen Weg zu eurem Wunschkind bestreiten musst. Ich habe bis jetzt auch alle Stationen einer Kiwu- Behandlung durchlaufen und warte jetzt, das es mit meinem zweiten Versuch einer EZS weitergehen kann. Wir haben uns die Entscheidung mit EZS weiterzumachen auch nicht leicht gemacht. Im Nachhinein hätten wir evtl. all unsere Energie und auch das Geld gleich dafür verwenden sollen. Ich bin inzwischen 46 Jahre und die Chance mit eigenen Eizellen schwanger zu werden war mehr als gering. Aber ich wollte auch für mich sagen können, das ich alles versucht habe. Da mir auf Grund eines Tumors beide Eierstöcke entfernt werden mussten, bin ich sehr froh, das es die Möglichkeit der EZS gibt. Ich werde, falls es denn mal klappen sollte, dieses Kind genauso lieben wie mein eigenes. Da bin ich sehr sicher. Die Entscheidung allerdings kann dir keiner abnehmen. Die musst du allein treffen. Ich bin auch neu in diesem Forum. Habe aber schon gemerkt, daß es sehr hilfreich ist sich mit "Leidensgenossinen" auszutauschen und ihre Erfahrungen zu sammeln. Bin gespannt wie es bei euch weitergeht.

    *fühl dich gedrückt*

  • Tulpe80
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    • 6. April 2021 um 17:28
    • #17
    Zitat von JetztAber75

    Aber ich wollte auch für mich sagen können, das ich alles versucht habe

    Liebe JetztAber75

    Das Gefühl kenne ich. Ich musste bevor ich die EZS wagen wollte, wirklich sicher sein, das nichts mehr geht.
    Ich musste mich von dem Gedanken an ein leibliches Kind über einen gewissen Zeitraum hinweg verabschieden. Um dann eben "neu" zu denken. Ich musste in meinem Kopf auch erst mal die ganzen Konsequenzen von EZS "durchdenken", um zu wissen, wie ich das angehen will und wie das zu meinen inneren Überzeugungen passt:

    Was bedeutet es für mich?

    Wem erzähle ich davon?

    Warum erzähle ich Leuten davon?

    Warum ist mir ein Kind wichtig?

    Wie wichtig sind ("meine") Gene?

    Wie mache ich das mit der Aufklärung des Kindes?

    Welche Alternativen gibt's und warum kommen sie nicht in Frage?

    Diese Fragen waren für mich schwer zu beantworten. Es ist ja oft eine komplexe Mischung aus Fragen der Logik, Medizin, Biologie, Soziologie und Psychologie.

    Auf einer rationalen Ebene wäre es bei mir mit 38 schon sinnvoll gewesen, direkt mit EZS zu starten und keine Zeit mehr zu "verbummeln". Aber in der Rückschau sind die Antworten immer leicht. Man übersieht leicht, dass es auch Zeit braucht, um Antworten zu finden. Ich glaube, es gibt für "hinterher ist man immer schlauer" sogar einen Fachbegriff: "retrospektive Verzerrung" ;)

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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  • CRA Barcelona

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